| Carolin Emcke: Von den Kriegen. Briefe an Freunde
Frankfurt: S. Fischer, 2004. Gebunden, 313 Seiten |
| Den Leser erwarten Briefe der
Redakteurin beim »Spiegel« aus Krisengebieten aus den Jahren 1999
bis 2003. Damit liest der Leser authentische und vertrauenswürdige
Berichte einer deutschen Korrespondentin aus dem Kosovo, dem Libanon,
Nicaragua, Rumänien, Pakistan, Afghanistan, Kolumbien und dem Irak. Leute,
es ist alles viel schlimmer als man es sich vorstellt. Es ist Wahnsinn, wie
vornehmlich religiöse, rassistische und nationalistische Extremisten, dazu
noch gewinnsüchtige Paten, die Welt mit Zwietracht und Krieg
überziehen. Die Briefe sind nie nur Beschreibungen sondern oft auch Reflexion. Carolin Emcke ist promovierte Philosophin. Im Kosovo kommt sie auf Viktor Frankl ( Emcke reflektiert auch über das Dilemma zwischen menschlicher Hilfe und beruflichem Auftrag; zwischen "embedded journalist" und anzustrebende Neutralität. |
| Die Situation der
versklavten Arbeiter(innen) in den taiwanesischen Fabriken in Nikaragua
knüpfte mittelbar bei Antoine de Saint-Exupery:
Nachtflug ( |
| Carolin Emcke mag zwar Johnny Cash ( |