| EU Parlamentarier sahnen ab: ruhige Kugel und viel
Gehalt |
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| Sogenannte
"schärfere" Verhaltensregeln Im März 2011 fand die Sunday Times in einer Email-Umfrage heraus, dass viele EU Abgeordnete empfänglich für Bargeld sind und dafür schon mal ihr Abstimmverhalten ausrichten. Nun sollen daher ein paar kosmetische Korrekturen bei den EU Abgeordneten erfolgen. Sie werden als schärfere Verhaltensregeln diskutiert. Wie so oft beschäftigten sich die EU Parlamentarier wochenlang mit sich selbst. ( EU Abgeordnete werden weiter absahnen: im Hauptjob, in Nebenjobs, durch Zugabe von Lobbyisten und nicht zu wenig auch durch die Abgeordnetengehälter. Verwässerte Regeln. Nach einem Bestechungsskandal sollen EU-Abgeordnete einen Verhaltenskodex erhalten, viel ändern wird der nicht. SZ, 29. Juni 2011, S. 7 |
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| Absahnung auch bei den EU-Beamten EU-Beamte erhalten im Durchschnitt 4500 Euro Pension im Monat, Spitzenbeamte sogar 9000 Euro. Dies geht aus einem Schreiben des zuständigen EU-Kommissars Maros Sefcovic an die Haushaltskontrolleurin im Europäischen Parlament, Inge Gräßle, CDU, hervor, das WELT ONLINE vorliegt. Zum Vergleich: Ein deutscher Rentner erhält im Durchschnitt 1224 Euro im Monat (Ost: 1086 Euro). |
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| Nicht nur die
EU Parlamentarier sahnen ab, auch regionale Politiker profitieren von der
EU Bayern, EU-weit eine kleine Region, hat einen eigenen EU-Minister: Markus Söder, CSU. In der Liste der Staatsministerien wird der EU-Minister nicht aufgeführt (= schamvoll unterdrückt; Ein Blick in Söders Aufgabenliste:
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| Vetternwirtschaft im EU Parlament Einige EU-Parlamentarier sind recht erfindungsreich, möglicherweise kriminell, wenn es um die Verwendung ihrer so genannten "Sekretariatszulage" geht. Da sollen Familienmitglieder mit den Steuergeldern bezahlt worden sein und es sollen auch Scheinverträge geschlossen worden sein. Ein interner Revisionsbericht der EU-Parlamentsverwaltung belegt in einer Stichprobe 167 Vorfälle, in denen Europa-Abgeordnete kreativ bis kriminell mit der ihnen zustehenden Sekretariatszulage umgingen. |
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| Hans Herbert
von Arnim beschreibt in seinem Buch Das Europa-Komplott wie
undurchschaubar die EU-Verwaltung ist, wie die EU-Politiker absahnen und die
Verwaltung und das EU-Parlament aufgebläht werden. Hans H. von Arnim: Das Europa-Komplott Wie EU-Funktionäre unsere Demokratie verscherbeln, siehe unter |
| Der EU Etat der
künftigen Jahre wackelt, da greifen die EU-Parlamentarier nochmals
kräftig zu: künftig erhalten sie einheitlich 7.000 Euro Grundgehalt
(ab 2009). Für viele der 732 Parlamentarier bedeutet das eine sagenhafte
Erhöhung. Dieses Gehalt wird mit nur 22 % besteuert; zusätzlich
berechtigt das Gehalt zur 70 %-Pension mit 63 Jahren. SZ,
24.6.2005, S. 8. Eine normale Angestellte in Deutschland
müßte ca. 11.000 Euro verdienen
um auf dasselbe Nettogehalt (plus Pensionsanspruch) zu kommen. |
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| Der EU Parlamentarier Jo Leinen, SPD, ( |
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| Angelika Niebler, CSU, EU-Abgeordnete, wehrt sich
gegen den Abzock-Vorwurf durch den österreichischen EU-Abgeordneten
Hans-Peter Martin: "Hier werden zwei
Sachverhalte vermengt: Betrug mit Unterschriften, der unbedingt aufgeklärt
werden und gegebenenfalls strafrechtlich belangt werden muss, und Zahlung von
Tagegeld. Tagegeld ist kein Sitzungsgeld, sondern soll den ganzen Aufwand, den
die Abgeordneten in Brüssel und Straßburg insbesondere die
Übernachtungskosten haben, abgelten. Ich habe zum Beispiel eine
Wohnung in Brüssel und eine kleine Wohnung in Straßburg gemietet.
Beide zahle ich von diesem Geld." OVB: "Gibt es dafür nicht die Aufwandspauschale?" Niebler: "Nein. Sie meinen die Sachkostenpauschale. Damit werden die Kosten für Telefon. Porto, Kfz und so weiter abgegolten." Interview Angelika Niebler, CSU, mit Claudia Möllers, OVB, 1.4.2004, S.2; siehe auch: Zusammenfassung: EU Abgeordnete erhalten ( |
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| Oft wird der Behauptung, die EU
Abgeordneten würden kräftig absahnen, entgegengehalten: sie leisten
dafür etwas. Doch immer wenn man sich die EU-Errungenschaften näher
ansieht, lösen sie sich in eitlen Schein und hohle Bürokratie auf.
Ein Beispiel: Europa-Wahl. Der
nicht-deutsche EU-Bürger darf in Deutschland nur auf Antrag wählen!
Er muß einen Antrag stellen, ins Wählerverzeichnis aufgenommen zu
werden. Quelle: Anzeige des Bundeswahlleiters Johann
Hahlen, SZ 3.2.2004, S. 11 |
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| Die geplante
Diätenbereicherung durch die EU Parlamentarier ist gescheitert. Der EU
Abgeordnete Willi Rothley, SPD,
erklärte daraufhin seinen Austritt aus der SPD-Gruppe. Er hatte sechs
Jahre lang für die Reform gearbeitet. Statt also endlich mal was in Europa
für den Bürger auf den Weg zu bringen, feilte Willi Rothley, SPD,
sechs Jahre an höheren Gehältern. SZ, 29.1.2004,
S.8 |
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Die Abgeordneten
im EU Parlament genehmigten sich mit 323 Ja- zu 167 Nein-Stimmen eine
kräftige Gehaltserhöhung.
Für eine Erhöhung der Bezüge stimmten u.a. Elmar Brok, CDU; Willy Rothley, SPD. Gegen die Erhöhung stimmte: Hiltrud Breyer, Grüne. Quelle: OVB, 31.7.2003, S. 3 |
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| Will man auf der
1) "Leider wurden zu gehälter keine Ergebnisse gefunden." 2) "Zu gehalt wurden 11 Ergebnisse erzielt:" diese Ergebnisse beginnen mit "Erklärung von Laeken zur Zukunft der Europäischen Union Zukunftsdebatte - Erklärung von Laeken" und ergeben auch sonst nichts zum Thema. 3) "Zu diäten wurden 4 Ergebnisse erzielt:" diese Ergebnisse beginnen mit "Europa erleben - Jugendprogramme im Überblick Europa der Jugend - Übersicht" und ergeben auch sonst nichts zum Thema. Per Email wurde ich inzwischen auf die richtige Webseite hingewiesen. (Inzwischen wieder verändert, siehe die folgende Anmerkung). Daher hier der 1. 4. 2004: leider wurde dieses Dokument wieder verlegt; die Bürgerinformation wird möglichst erschwert; der obige Link stellt den Stand vom 1.4.2004 dar. Fazit: die EU-Parlamentier bereichern sich; als Gegenleistung debattieren sie über die Zukunft. |
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