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Wolfgang Zeitlmann CSU
Das sogenannte Forum des MdB Zeitlmann; Motto: "Kein Dialog mit dem Bürger"
zeitlmannForum des Mdb Zeitlmann; wird von Herrn Zeitlmann massiv zensiert: unangenehme Beiträge werden entfernt
dialog Demokratie ist Dialog verhindern. Die Bürgerferne des MdB Wolfgang Zeitlmann, CSU
Im Forum Zeitlmanns im Januar 2003 entfernter Beitrag:
Lieber Herr Zeitlmann, bei aller sachlicher Differenz habe ich bisher Ihr Forum und Sie bewundert. Es ist, besser: war, das erste mir bekannte Forum der C-Parteien, das Beiträge unzensiert brachte. Das weckte meine Bewunderung für Sie und ich sagte zu meinen Diskussionspartnern: "Ich stimme nicht oft mit ihm überein, muß aber neidvoll zugestehen: Herr Zeitlmann steht zu seinem Wort und seiner Politik." Im Januar 2003 brachte ich hier zwei Beiträge zu "Zeit der Vollkasko-Mentalität ist vorbei" und "100-Tage-Bilanz der Regierung". Beide wurden wortlos aus dem Forum entfernt, obwohl sie sicher weder beleidigend noch ungesetzlich oder gar volksverhetzend waren. Das habe ich mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Einerseits tut es mir leid, daß es in Deutschland und insbesondere bei den C-Parteien (die CSU hat kein Diskussionsforum, im CDU-Forum werden kritische Beiträge entfernt) keine Diskussionskultur gibt. Die C-Politiker baden sich gern bei ihren Anhängern in Bierzelten, meiden aber die Bekanntschaft mit dem "Normalbürger", er könnte ja ihr Weltbild durcheinander bringen. Andrerseits freut es mich fast wieder, da ich mein hehres und positives, oben genanntes Urteil über Sie nicht aufrechterhalten muß. Ich werde das genüsslich in künftigen Diskussionen weiterverbreiten. Auch Sie kneifen vor Argumenten. Schade.
Im Forum Zeitlmanns entfernter Beitrag:
Zeit der Vollkasko-Mentalität ist vorbei In der 100-Tage-Bilanz schreiben Sie im Oberbayerischen Volksblatt am 4.1.2003, S. 14 zu den Sozial- und Krankenversicherungen: Die Zeit der Vollkasko-Mentalität ist vorbei. Das ist richtig, aber leider ziehen die Politiker daraus die falschen Schlüsse. Das System der Zwangsversicherungen ist gescheitert. Die Bürger wurden von den Politikern zur Vollkasko-Mentalität gezwungen. Nur wenige sind freiwillig in der Arbeitslosen-, Kranken- und Rentenversicherung. Wer die Leistungen bisher in Anspruch nahm wurde von den Politikern, die ihn/sie vorher zur Versicherungsprämie zwangen, Faulenzer, Blaumacher oder Missbraucher genannt. Konsequent wäre daher die Abschaffung des Zwangs. Spätestens seit 1989 sollte allen klar sein, dass die politischen Zwangssysteme Sackgassen sind. Stattdessen wird der Zwang beibehalten. Den Versicherten wird gesagt; kümmere dich gefälligst selbst um deine Rente; zahle gefälligst einen hohen Eigenbeitrag im Krankheitsfalle; wenn du arbeitslos wirst, falle ja nicht in Vollkasko-Mentalität der Gemeinschaft zur Last. Das heisst die hohen Arbeitskosten (Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge zu den Zwangsversicherungen) werden beibehalten, doch die Leistung wird gekürzt, bzw. der Versicherte soll sie im Versicherungsfall (teilweise) selbst tragen. Richtig wäre aber: Abschaffung des unnötigen Zwangs, für Gewerbetreibende z.B. auch Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft in berufsschädigenden Gruppen wie IHK und anderen Kammern. Freie Marktwirtschaft sollte die Devise sein.
Mein Beitrag vom 5.1.2003 im Forum des Mdb Zeitlmann; später aus dem Forum entfernt:
In seinem Heimatblatt, dem Oberbayerischen Volksblatt, Rosenheim, zog MbB Zeitlmann eine 100-Tage-Bilanz der Regierung von SPD/Grüne (OVB, 4.1.2003, S.14) Ungewollt, vermute ich, zog Wolfgang Zeitlmann, CSU, eine eher positive Bilanz. So sagte er "Die Leidensgrenze ist noch nicht erreicht". Wenn man bedenkt, wie wir unter der ehemaligen Regierung unter Helmut Kohl litten, ist das eine starke Verbesserung. Eine große Koalition sieht Zeitlmann eher skeptisch. Diese sei nur bei einem nationalen Notstand angebracht, der aber nicht in Sicht sie. Nun, unter Kohl schlitterten wir dem nationalen Notstand entgegen: unheimliche Erhöhung der Arbeitslosenzahlen, immense Schuldenanhäufung und zum Ende hin quartalsmässige Erhöhung der Abgabenlast. Auch hier bescheinigt Zeitlmann also der SPD/Grüne Koalition eine Verbesserung. Ich teile Zeitlmanns sehr positive Einschätzung nicht ganz, doch tendenziell pflichte ich ihm bei. Oder soll der nationale Notstand, der laut Zeitlmann nicht in Sicht ist, die Regierungsübernahme durch die alten Kohl-Kämpen der CDU/CSU sein?

Wolfgang Zeitlmann CSU
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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 25.10.2003