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Politik Diskussion
Gewalttäter, Amokläufer, Lehrerkiller: fast alles mit legalen Waffen
entgegen der politischen Lobby-Streu: meist Mitglied von oder Verbindung zu Schützenvereinen
jochen bott Zeitbombe SchützenvereineJochen Bott. Zeitbombe Schützenvereine 28.04.2002

In Rötz, Landkreis Cham, Bayern feuerte eine 14-jähriger Hauptschüler während des Unterrichts einen Schuß aus seinem Revolver ab. Der Schuß verfehlte den 35-jährigen Lehrer nur knapp. Den Revolver hatte der Jugendliche aus dem Waffenschrank seines Vaters, einem Jäger. SZ, 8.3.2005, S. 1 u. 43
Anstieg der Straftaten an Schulen in Bayern um 6,8 % auf 10.407 Fälle im Jahr 2004, Anstieg der Gewaltdelikte an Schulen in Bayern um 27,4 % auf 591 Fälle, darunter eine Zunahme um 91 Fälle von schwerer Körperverletzung. Pressemitteilung SPD Bayern 08.03.2005
03. Juli 2003 Selbstmord eines 16-jähriger Realschüler nach Schuss auf Lehrerin in Coburg. Er kam mit zwei geladenen Waffen (Typ Walther PPK mit Kaliber 7,65 Millimeter und ein großkalibriger Colt Python 357 Magnum) zum Unterricht und hantierte bereits im Biologieunterricht in der ersten Schulstunde unter seiner Bank mit einer Waffe. "Nach den Ermittlungen der Polizei hatte sich der 16-Jährige den Schlüssel zum Waffentresor des Vaters beschafft, der Mitglied eines Coburger Schützenvereins ist, und die zwei Waffen an sich genommen. Insgesamt besitzt der Vater legal acht Pistolen, Revolver und Gewehre." SZ, 3.7.2003
26. April 2002 Der 19-jährige Ex-Schüler Robert Steinhäuser erwarb seine beiden Waffen legal. Er gehörte dem Schützenverein Domblick e. V. und dem Polizeisportverein an.
26. April 2002 Der Bundestag beschließt das Herabsetzen der Altersgrenze für Schützenvereine auf zehn Jahre. Josef Ambacher, Präsident des Deutschen Schützenbundes: "Das ist die beste Entscheidung, für die ich seit Jahren kämpfe." Münchner Merkur, 29.4.2002, S.2
München, 04. März 2002 Bayern lehnt derzeitigen Bundesentwurf zum Waffenrecht ab
Günther Beckstein, CSU: "Der Entwurf aus Berlin zum neuen Waffenrecht ist unübersichtlich, in Teilen sogar unverständlich und enthält unvertretbare Belastungen für Jäger, Sportschützen und Sammler sowie für Behörden. ...
Als zwingend notwendigen Änderungen des Regierungsentwurfes nannte Beckstein unter anderem:
  • Die neu vorgesehene Meldepflicht inaktiver Sportschützen muss unterbleiben...
  • Jäger müssen auch künftig Kurzwaffen erwerben und besitzen dürfen, die nach Jagdrecht zur Jagd nicht zugelassen sind...
  • ... ist es weiterhin notwendig, etwa auf die obligatorische periodische Überprüfung des Bedürfnisses 3 und 6 Jahre nach Erteilung waffenrechtlicher Erlaubnisse zu verzichten, das Mindestalter für den Umgang mit geprüften Reizstoffsprühgeräten von 18 auf etwa 14 Jahre zu senken.
Günther BecksteinGünther Becksteins Kampf gegen Rechtsstaat und DemokratieBeckstein waffen waffenrechtPressemitteilung 105/02
Februar 2002 Der 22-jährige Adam Labus erschießt in Eching ehemalige Arbeitskollegen und den Schuldirektor. Er ist Waffennarr, wie soviele Schützenvereinsmitglieder, hatte seine Waffen aber illegal.
16. März 2000 Der 16-jährige Michael F. dreht in Brannenburg durch. Er hatte sich aus dem Waffenschrank des Vaters bedient, der drei Schützenvereinen angehörte. Dieser hatte legale und illegale Waffen in Mengen.
1. November 1999 Blutbad in Bad Reichenhall: Vater war Mitglied bei den Sportschützen und dem Deutschen Soldaten- und Kameradschaftsbund, wo ebenfalls scharf geschossen wird. Der 16-jährige Sohn Martin Peyerl durfte regelmäßig im Wald schießen. Der Vater hatte völlig legal 17 Waffen in Besitz (weitere illegal).

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