Oh!
What a Lovely War! Süddeutsche Zeitung, 6.April
1999 |
| Zensur zum NATO-Krieg zu den Kriegsgegner
zu den Kriegsbefürwortern |
Opfer einer Inszenierung.
Eineinhalb Jahre nach dem Beginn der "humanitären Intervention" der Nato
in der Bundesrepublik Jugoslawien ist die humanitäre Lage im Kosovo nicht
besser, sondern eindeutig schlechter geworden. Ein friedliches Zusammenleben
von Serben und Kosovaren ist nicht in Sicht, der Hass zwischen ihnen ist tiefer
geworden. ... Im Kosovo wurde nicht zum ersten Mal die Kriegslegitimation durch
eine Inszenierung herbeigeführt, und es wird auch nicht das Letzte Mal
gewesen sein." Mohssen Massarrat, Dozent für Politik und
Internationale Wirtschaftsbeziehungen in Osnabrück. taz,
1.9.2000, S.11.
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Die absurdeste Begründung der Weltgeschichte
gab das UN-Kriegsverbrechertribunal. Es
sieht keinen Anlass für Ermittlungen gegen die NATO wegen angeblicher
Kriegsverbrechen im Kosovo-Krieg. Es lägen keine Beweise dafür vor,
dass die NATO bei dem 78-tägigen Krieg absichtlich auf Zivilisten gezielt
habe! Süddeutsche Zeitung, 14.6.2000, S.7 In
Den Haag gibt's wohl weder Zeitung noch TV. Oder waren alle Tote
unabsichtlich?
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"Ich habe
die Bilder von Vertreibung erst gesehen, als die Bomben fielen. Bilder von
Flüchtlingskarawanen gab es vorher nicht." Josef Bierbichler,
Schauspieler, Der Spiegel 43/1999, Seite 326 |
"Die am
Montag im Kosovo getöteten britischen Soldaten sind durch die Explosion
einer Nato-Bombe ums Leben gekommen." Süddeutsche
Zeitung, 23.Juni 1999, Seite 7 Bekanntlich sind die Natobomben Teil der
humanitären Aktion auf dem Balkan.
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"Albanische
Volkszugehörige aus dem Kosovo waren und sind in der Bundesrepublik
Jugoslawien keiner regionalen oder landesweiten Gruppenverfolgung
ausgesetzt." Außenministerium Deutschland Az: 13A3894/94.A am
11.März 1999. Süddeutsche Zeitung, 24.April
1999, Seite 5 Daraufhin wurden weiter munter Kosovaren abgeschoben;
dreizehn Tage später: Krieg (sog. humanitäre Aktion) gegen
Jugoslawien. |
"Vor rund
hundert Tagen lieferten britische und amerikanische Agenten in Belgrad ihren
Auftraggebern triftige, kaum noch Zweifel offenlassende Beweise dafür,
daß Milosevic vorhatte, im Laufe des Frühjahrs und Sommers die
Auslöschung der Kosovaren zum Abschluß zu bringen - die
Endlösung zu vollziehen." Frederick Forsyth,
Süddeutsche Zeitung, 3.Mai 1999, Seite 15 |
"Flüchtlinge aus dem Kosovo haben trotz des Krieges auf dem Balkan
und der dortigen Massenvertreibungen derzeit keine Chance, in Bayern als
Asylbewerber anerkannt zu werden." Der Bundesbeauftragte für
Asylangelegenheiten Anfang April 1999: "es besteht 'derzeit keinerlei
Veranlassung für übereilte Entscheidungen.' " Süddeutsche Zeitung, 4.Mai 1999, Seite L7
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Erstaunliche
Präzision: "Nato dreht Serben den Strom ab." Nato-Sprecher
Jamie Shea: "Die Tatsache, daß in rund 70 Prozent des Landes die
Lichter ausgingen, zeigt, daß die Nato jetzt ihren Finger auf dem
Lichtschalter Jugoslawiens hat." Münchner Merkur,
4.Mai 1999, Seite 1 |
Da sich die
humanitäre Aktion der Nato nicht gegen die Bevölkerung sondern nur
gegen Milosevic richtet, ist es erstaunlich, daß dieser 70% des Landes
ausmacht. Wie schaltet die Nato den Strom wieder an? |
"Durch ein
Spalier von höhnisch johlenden Albanern, unter dem Schutz von deutschen
Soldaten der Kosovo-Friedenstruppen, mußte der Bischof der
Kososvo-Serben, Artemije, diese Woche aus seiner Residenzstadt Prizren fliehen.
So wie er hat bereits ein Drittel der rund 150 000 Kosovo-Serben die Provinz
aus Angst vor Racheakten der Albaner verlassen." Süddeutsche Zeitung, 19.Juni, Seite 2
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