| Forderungen,
Politik, Affären der CDU/CSU-Amigos Doppelzüngigkeit, Lügen, Betrug und Mißwirtschaft bei den Amigos von CDU und CSU "Saludos amigos!" Ministerpräsident Max Streibl, CSU, Politischer Aschermittwoch 1993, Passau Si de veritate scandalum sumitur, utilius permittitur nasci scandalum quam veritas relinquatur. – "Die CSU ist eine einzige Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die Staatsanwälte in diesem Land." Bayerns SPD-Chef Wolfgang Hoderlein, Politischer Aschermittwoch 2003, SZ, 6.3.2003, S.46
|
|
| "Werte wie rücksichtnahme, freiheit, demokratie
und toleranz werden in Bayern klein geschrieben", Herbert Huber Die humanistischen Werte wie Solidarität, Hilfsbereitschaft, Nächstenliebe, Weltoffenheit, Toleranz, Religionsfreiheit werden von der CSU zwar genannt, aber kaum praktiziert. "Der kleine Mann in der CSU ist schon in Ordnung" Prof. emerit. Hans Maier, Ex-Kultusminister, CSU, zitiert nach Wilhelm Schlötterer, Diwan, BR2, 11.7.2009 |
|
| In Bayern gilt: Partei <=> CSU
<=> Land Bayern <=> Regierung
<=> Legislative + Judikative + Exekutive CSU-Debatten und Nachfolgegespräche zum CSU-Parteivorsitz 2007 werden daher in der Staatskanzlei geführt Wahlanalyse der CSU nach dem schlechten Abschneiden in der Bundestagswahl 2009: Schuld sind: 1) die Wähler, 2) die Welt im Umbruch. Das Grundsatzprogramm der CSU brauche keine Überarbeitung. "Schuld sind die anderen", SZ, 17.11.2009, S. 5 |
|
|
|
|
| |
|
| Motto: verharmlosen, vertuschen, vergessen
CDU/CSU-Amigos in |
|
| TV Unternehmer Ralph Burkei, CSU, und sein
Amigo-Netzwerk Johannes Singhammer, CSU, warb im Juli 2009 mit "Ehrliche Arbeit statt Spekulation" und darunter: "Bundestagsabgeordneter Johannes Singhammer". Ehrlich wäre der Slogan ohne "Spekulation":
|
|
| Bayerische Groteske: Der
Geheimdienst überwacht und beobachtet Nazi-Gegner Die Aida, Antifaschistische Informations-, Dokumentations- und Archivstelle, wurde vom bayerischen Innenministerium als linksextremistisch eingestuft. Aida wurde aus dem Beratungsnetzwerk der "Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus" ausgeschlossen. Die Nazi-Gegner sind laut Innenminister Joachim Herrmann, CSU, eine Gefahr für die Demokratie. Nochmals ausgeschrieben: die Nazi-Gegner sind gefährlich! Nazi-Gegner werden vom Bayerischen Innenministerium weiterhin gefährlich eingestuft Das Antifaschistische Informations- und Dokumentationsarchiv Aida gilt weiter als verfassungsfeindlich und gefährlich. Folge:
|
|
| Meinungsdiktat in der CSU: Mangelnde
Kritikfähigkeit der Partei Sozialministerin Christine Haderthauer, CSU, bemerkte, dass der ehemalige Ministerpräsident Franz Josef Strauss, CSU, nicht unbedingt ein Vorbild sei: "Da gab's ja dann doch viele Dinge, die ich jetzt vielleicht anderen nicht zur Nachahmung empfehlen würde". Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung wollte Horst Seehofer, CSU, die Ministerin wegen dieser Meinungsäußerung fast aus dem Kabinett werfen. Sie bekam "Bewährungsfrist". "Ministerpräsident erwog Haderthauers Rauswurf, SZ, 21. April 2009, S. 33 – "Seehofer: Über Strauß darf diskutiert werden", SZ, 23. April 2009, S. 49 Zur Lektüre empfohlen: Wilhelm Schlötterer: Macht und Missbrauch: Franz Josef Strauß und seine Nachfolger. Aufzeichnungen eines Ministerialbeamten, siehe |
| Mauerbau | |
| 1961 in Berlin durch die SED | 2008 in Ingolstadt durch Mitglieder der CSU und Jungen Union |
| Die Berliner Mauer wurde – beginnend in der Nacht vom 12. auf den 13. August 1961 – auf Geheiß der SED-Führung mit Walter Ulbricht, SED und Staatsratsvorsitzender, durch Volkspolizisten und Soldaten der Nationalen Volksarmee von Bauarbeitern errichtet. An ihr kamen bis zum November 1989 zahlreiche Menschen um. Die genaue Zahl der Todesopfer schwankt zwischen 86 und 238 Todesfällen. | Am Abend des 3. September 2008 errichteten zahlreiche
Menschen, darunter der Stadtrat der CSU und Kreisvorsitzende der JU Benedikt Seidenfuß
mit Ziegelsteinen und Stacheldraht in Ingolstadt eine Mauer. Es
handelte sich um eine unangemeldete Demonstration, die bei anderen
stets staatsanwaltschaftlich hart verfolgt wird, bei Mitgliedern der
Staatspartei nicht. Soweit bekannt gab es keine Opfer. |
| "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten", Walter Ulbricht, SED,
auf einer internationalen Pressekonferenz in Ost-Berlin am 15. Juni
1961. |
Sahra Wagenknecht, Die Linke: "Die CSU sehnt sich wohl die Mauer um den Landtag herbei, damit nicht auffällt, dass sie schon längst nicht mehr sozial ist. SZ, 5.9.2008, S. 45 |
|
|
|
| Sozialabbau,
Reformen und Mittelkürzungen zeigen Wirkung: Zwischenbilanz Täglich kämpfen engagierte Bürger und Hilfsorganisationen für die Integration der Behinderten. Es ist ein "Traum", "für den täglich gekämpft werden muss", meinte Werner Fack, Referent für Behindertenhilfe bei der Diakonie Bayern. Und zu den Folgen der Reformen und Abbau des Sozialstaates: "Behindertenhilfe ist auf dem Weg zum Almosenwesen. Das ist erniedrigend", SZ, 22.7.2008, S. 44 |
|||
Politik auf CSU-Art geht beispielsweise so:
|
|||
| Hans-Peter Friedrich, CSU, hat ein Herz für
die Raser auf unseren Strassen Die Verkehrsrowdys sollen zur Kasse genommen werden: Wolfgang Tiefensee, SPD, plant eine Erhöhung der Bußgelder für Raser und andere Verkehrsproleten. Die CSU setzt sich für die rücksichtslosen Fahrer und Raser im Strassenverkehr ein. Hans-Peter Friedrich, CSU, über Fahrer, die außerhalb von Ortschaften 21 kmh zu schnell fahren: "So jemand ist doch kein Raser." SZ, 2.6.2008, S. 6 |
|||
Die
bayerische Regierung lehnt den aktuellen Vorschlag der EU-Kommission
zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes bei PKW strikt ab. Es ist noch kein
Jahr her, dass Angela
Merkel, CDU, die Reduzierung forderte und es ist
etwas mehr als ein halbes Jahr her, dass Frau Merkel die EU-Staaten
aufforderte, die Einzelinteressen zugunsten des Gemeinwohls
zurückzustellen.
Europaminister Dr. Markus Söder, CSU: "Der Vorschlag in dieser Form muss schnellstmöglich vom Tisch." Die Kritik der bayerischen Regierung richtet sich vor allem gegen die einseitige, überdurchschnittliche Belastung von Fahrzeugen, die über dem EU-Gewichtsdurchschnitt liegen, während kleinere Fahrzeuge weitgehend verschont bleiben. PM Nr. 6 der Staatskanzlei 9.1.2008 Nach dem EU-Vorschlag sollen die Automobilhersteller ab dem Jahr 2012 die CO2-Emissionen ihrer Fahrzeugflotten auf durchschnittlich 120 Gramm pro gefahrenen Kilometer reduzieren. Dies entspricht einem durchschnittlichen Verbrauch von 4,5 Litern Diesel bzw. 5,0 Litern Benzin auf 100 Kilometern. Betroffen sind alle Neufahrzeuge, die ab diesem Zeitpunkt verkauft werden. Kommentar: es betrifft alle Fahrzeuge; Müller und Söder haben den Vorschlag anscheinend nicht richtig gelesen; bei den größten Dreckschleuderern ist am meisten einzusparen. Vielleicht haben Emilia Müller und Markus Söder, beide CSU, das übliche politische Modell: »die vielen Armen sind zu belasten, die wenigen Reichen dagegen zu entlasten«, einfach auf Autos übertragen. Gleichzeitig ist dies ein Lehrstück für die Wetterwendigkeit der CSU. Am 22. Mai stimmte – unter dem Beifall der CSU-Landtagsfraktion Hans Spitzner, CSU, dem Vorhaben der EU-Kommission zu:
|
|||