| Günther Beckstein gegen
Rechtsstaat, Demokratie und die Liberalitas Bavariae Information und Meinung. Dies ist keine offizielle Webauftritt von G.Beckstein "... and he, of course, was a disgrace to civilization." |
| Ministerpräsident Günther Beckstein, CSU, fordert
weitere "Sicherheitsmassnahmen" zur Überwachung der Bürger und zur
Durchstöberung der privaten PC-Daten Völlig geschichtslos verteidigte Günther Beckstein, CSU, nahe der historischen Stätte des Verfassungskonvents von 1948 den jahrelangen Abbau der Grund-, Menschen- und Bürgerrechte und forderte weitere Einschränkungen zu Lasten der Menschen. Der Mitzerstörer des Grundgesetzes am Ort des Entwurfs für das Grundgesetz! Becksteins haarsträubende Begründung für den Abbau der Rechte: "Die Sicherheitsbehörden müssen die Möglichkeit haben, die Freiheit der Verbrecher einzuschränken, um die Freiheit der Bürger zu schützen." Das ist deshalb haarsträubend, da Verbrecher selbstverständlich keine Freiheit haben dürfen, sondern verurteilt und eingesperrt werden müssen. Allerdings hat Beckstein offensichtlich schiefe Vorstellungen der Menschen- und Bürgerrechte. "Wer den Staat repräsentiert, muss die Grundordnung aktiv weiter geben" (soweit so gut), doch: mit Kopftuch sei man nicht in der Lage, die bei uns geltenden Werte zu vermitteln. Sonderbare Werte, die hier Beckstein anscheinend zugrunde legt! OVB, 31.7.2008, S. 12 |
| Günther Becksteins
Plädoyer gegen multikulturellen Gesellschaftsvorstellungen, also für
eine Monokultur |
| Becksteins kostspielige Pilotprojekte Viele Projekte des bayerischen Innenministers Günther Beckstein taugen wenig und sind zu kostspielig.
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| Günther Beckstein, CSU,
rügte das Diskussionsforum zur freien Meinungsäusserung im Internet
von Frau Gabriele Pauli, CSU, scharf. SZ, 13.11.2006, S.
49 Dass der Bürger eine Meinung hat kann man schlecht verhindern,
doch soll er sie auch noch im Internet äussern dürfen? Das geht zu
weit: das Diskussionsforum wurde
geschlossen. |
| Günther
Beckstein, CSU, rät anlässlich des Papst-Besuchs vom 9. bis 14.
September in Bayern: "Reisende sollten Stationen des Papstbesuches möglichst großräumig umfahren". |
| Einer der
wirkmächtigsten Unsicherheitsfaktoren in Bayern ist Günther Beckstein. Seine misslungene
Polizeireform führte dazu, dass Schweinfurt Schwarze Sheriffs einsetzen
mußte, da ansonsten die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger
nicht gewährleistet war. Obwohl laut Innenstaatssekretär Georg Schmid alles alles in Ordnung war, sandte der
Polizeipräsident von Unterfranken, Helmut
Koch, polizeiliche Verstärkung aus Würzburg nach
Schweinfurt. Der Polizeichef von Schweinfurt, Jürgen Karl, wurde wegen Kritik am Versagen im Innenministerium strafversetzt ( |
| Obwohl im
Grundgesetz Art.87a ( |
| Der Abbau der Grund- und
Bürgerrechte (wie ihn Günther Beckstein, CSU, durchsetzen will) als
Antwort auf den Terrorismus wird nicht von allen gut geheißen. So meint
Ulrich Beck, Professor für Soziologie,
München: "Ohne Sicherheit ist Freiheit leer und bedeutungslos ..." ...
"Ohne Freiheit verliert Sicherheit ihren Sinn". In: "Politik
der Angst", SZ, 25.7.2005, S. 13. Die Gefahr sei, dass die normale
Situation durch den Ausnahmezustand ersetzt werde. Die offene Gesellschaft im
Sinne Poppers ( |
| Aus Bayern werden
mit gnadenloser Härte Ausländer vertrieben; am 1. Juli 2005 ein
Ehepaar mit 4 Kindern ( |
| Günther Beckstein schlug am
Montag den 18.10. 2004 einen Bundeswehreinsatz in
Nordafrika zum Aufbau von Flüchtlingslager vor. Die
Europäische Kommission lehnte am Dienstag die Einrichtung von
EU-geführten Aufnahmezentren für Flüchtlinge in Nordafrika
erneut ab. SZ, 20.10.2004, S. 7. Mein Vorschlag: Beckstein soll mal im |
| Beckstein: "Wir als CSU müssen deutlich
machen, daß wir eine Partei der Mitte sind. Aber die demokratische Rechte
muß sich auch bei uns aufgehoben fühlen." Beckstein: "Ausländerfeindlichkeit oder übersteigerter Nationalismus, der andere Nationen abwertet, sind nicht hinnehmbar. Aber man muß sagen können: »Ich bin stolz Deutscher zu sein.«" "Rechtsradikale bieten keine Lösungen", |
Der demokratisch gewählte
Rechte NPD-Fraktionschef Holger Apfel sagte
in der 1. konstituierenden Sitzung des 4. Sächsischen Landtages vom
19.10.2004, er werde sich nicht "von Phrasen wehrhafter Demokratie
einschüchtern" lassen. Apfel sagte, er sei
»stolz, ein Deutscher zu sein«. "Proteste gegen NPD vor erster Landtagssitzung in Sachsen", |
Gleich mehrere Versuche Becksteins
die Freiheit aller Bürger zu untergraben sind letzthin gescheitert:
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| Innenminister Dr. Günther Beckstein: Nötig
ist also die Änderung des
Grundgesetzes, die es erlaubt, in besonderen Gefährdungslagen
die Bundeswehr im Inneren einzusetzen.
PM 198/03 vom 25.04.03 |
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Günther Beckstein fordert
weitere massive Einschränkungen der Grund- und Menschenrechte:
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| Fairerweise auch mal eine lobenswerte Tat von
Günther Beckstein (war es die erste in 2002?) "Der Ministerrat hat am 26. November auf Vorschlag von Innenminister Dr. Günther Beckstein eine Verkürzung der in Bayern geltenden Sperrzeiten beschlossen. In Zukunft können Gaststätten werktags eine Stunde länger offen halten, an Wochenenden sogar zwei Stunden." PM 689/02 vom 27.11.02 |
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| Günther Beckstein forderte,
daß der Journalist Günther Koch,
nach seiner Nominierung für die Landtags-SPD nicht mehr für den
bayerischen Rundfunk arbeiten dürfe. Dies widerspricht gleich mehreren
Grund- und Menschenrechten, wie Gleichheit (CSU-ler sind jede Menge beim BR)
und Berufsfreiheit. Andrerseits zeigt es, daß der Bayerische Rundfunk ein
Staatsmedium ist, dem der bayerische Innenminister "Empfehlungen" erteilen
kann. Der BR lehnte das Ansinnen ab. Beckstein zog daraufhin seine Forderung
zurück. SZ, 29.11.2002, S.44 Doch die
Versuche der CSU, den SPD Mann aus dem BR zu drängen gehen weiter:
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| Beckstein fordert eine
Änderung des Grundgesetz: Einschränkung des Versammlungsrechts
Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) hatte die Veranstaltung der Neo-Nazis am Grab von Rudolf Heß in Wunsiedel am Freitag mit der Begründung erlaubt, dass die "beabsichtigte Meinungsäußerung noch keine strafbare Verherrlichung des Nationalsozialismus" darstelle. Bayerns Innenminister Günther Beckstein, CSU, forderte erneut eine Änderung des Versammlungsrechts im Grundgesetz. SZ, 19.8.2002 |
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| "Ich werde
mich weiter dafür einsetzen, dass die Bundeswehr durch eine
Grundgesetzänderung bei terroristischen Bedrohungslagen auch zur
Unterstützung im Innern eingesetzt werden kann. Ich bedauere es sehr, dass
ein gemeinsamer Vorstoß Bayerns und Sachsens im Bundesrat keine Mehrheit
gefunden hat" sagte Innenminister Dr. Günther
Beckstein, CSU, anlässlich einer Podiumsdiskussion des
Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. - Kreisgruppe Oberland
am 27. Juli 2002 in Weilheim. |
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| Die Innenminister Deutschlands, allen voran Günther Beckstein, CSU, blockieren ihren
eigenen NPD Verbotsantrag in Karlsruhe. Das Bundesverfassungsgericht wollte
wissen, welche Leute von der NPD gleichzeitig beim Verfassungsschutz oder
sonstigen Geheimdiensten unter Sold stehen. Beckstein formulierte wie so
oft bei Politikern am Thema vorbei: "Es kommt nicht in Frage, dass wir
der NPD die V-Leute nennen." Münchner Merkur, 11.7.2002,
S.4 Er setzt damit das auffordernde Bundesverfassungsgericht mit der NPD
gleich. |
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| Senkung
des waffenfähigen Alters: Vor kurzem vertrat Günther
Beckstein die IMO absurde These, daß es gut ist, wenn Kinder
möglichst früh in den Schützenverein gehen, damit sie den Umgang
mit Waffen fachgerecht lernen. Jetzt gab er zusammen mit Otto Schily eine
Erklärung zu einer Vielzahl von Verschärfungen heraus (BMI
Pressemitteilung Nr. 252, 31. Mai 2002). Aus dem
Entwurf
zur Neuregelung des Waffenrechts zitiere ich eine
Verschärfung: "Nachwuchsschützen können
künftig schon mit 10 Jahren statt wie bisher mit 12 Jahren an den
Schießsport herangeführt werden". |
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| Während Günther Beckstein bis vor kurzem
noch für eine Herabsetzung des Waffenalters für Kinder (der Bundestag
beschloß: zehn Jahre!) eintrat (also pro Waffen
und Ballern), will er bestimmte Computerspiele zensieren lassen.
Dazu Bernd Graf: "Becksteins Logik hingegen verkehrt Symptom und Krankheit,
verkennt, dass es nicht die Spiele sind, die Menschen gewalttätig machen,
sondern dass es gewaltbereite Menschen gibt, die unter anderem auch vor ihren
Computern sitzen und massenhaft Aliens abschlachten" SZ,
30.4.2002, S.15. Vergleiche |
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Wie sieht der demokratische Dialog
des bayerischen Innenministers Beckstein mit dem Bürger aus?
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| Günther Beckstein ist gegen einer
Verschärfung des legalen Waffenbesitzes: Pressemitteilung 105/02
, muß dann aber wohl
Blutbäder wie in
Erfurt (26. April 2002) in Kauf nehmen. |
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| Günther Beckstein, CSU, tritt
weiterhin für eine Ausweitung der
Videoüberwachung privater Wohnungen ein: "Um noch vorhandene
Defizite in diesem Bereich zu schließen, ist es nach wie vor zwingend
erforderlich, auch die optische Überwachung von Wohnungen zur Verfolgung
der Schwerstkriminalität zuzulassen." Pressemitteilung
125/02 vom 15.03.02 |
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| Günther Beckstein, CSU, legte folgenden Plan
vor: ausreisepflichtige Ausländer sollen künftig in zentralen Lagern
konzentriert werden. Ähnliche Zentraleinrichtungen gibt es bereits in
anderen Bundesländern. Münchner Merkur, 6.11.2001,
S.1 "Gebot der Stunde ist Begrenzung, nicht aber die Erweiterung
der Zuwanderung", stellt Innenminister Dr. Günther Beckstein klar. Dazu
Näheres. |
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| SZ: "Bayerns Innenminister
Günther Beckstein (CSU) will das Zuwanderungsgesetz zu Fall bringen. Ein
Grund: Otto Schily sei den Grünen bei der Anerkennung
geschlechtsspezifischer und nichtstaatlicher Verfolgungsgründe zu weit
entgegengekommen. Teilen Sie diese Auffassung?" Heiner Geißler, CDU:
"Nein, sie ist aus zwei Gründen nicht akzeptabel. Erstens widerspricht sie
dem christdemokratischen Menschenbild. Zweitens fallen unter den Schutz der
Genfer Flüchtlingskonvention ausdrücklich auch Frauen, die in ihrer
Heimat unmenschliche und erniedrigende Behandlung erwarten müssen."
SZ, 6.11.2001, S.11 Beckstein, CSU, fordert also, die Genfer Flüchtlingskonvention nicht einzuhalten. |
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| Herbert Mertin, FDP, sieht,
daß sich Günther Beckstein mit
Otto Schily, SPD, einen Wettlauf in
derEinschränkung von Grundrechten liefert. Die CSU will Schilys
Abschaffung rechtsstaatlicher Prinzipien noch übertreffen. SZ, 25.10.2001, S.6 |
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| Günther Beckstein, CSU, schlägt vor, den
Artikel 10 GG Fernmeldegeheimnis teilweise außer Kraft zu setzen.
SZ, 4.10.2001, S.55. Zwingende
Logik: Wer den Rechtsstaat abschafft, dessen Rechtsstaat kann nicht mehr
angegriffen werden. |
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| Günther Beckstein, CSU, schlägt vor, künftig V-Leuten die Beteiligung an Straftaten zu erlauben. SZ , 29.9.2001, S.1 Ich nehme an: straffreie Beteiligung, d.h. staatlich geschützer Terror und Verbrechen. |
| Ausreise wird wieder verweigert, Einreise schon seit langem
ebenso. So dient die Schleierfahndung wahrer Menschlichkeit "Im Vorfeld des G8-Gipfels in Genua vom 20. Juli bis 22. Juli 2001 unterstützt Bayern die notwendigen Sicherungsmaßnahmen gegen anreisende Polit-Gewalttäter. Sie müssen nicht nur an der italienischen Grenze mit Kontrollen rechnen; vielmehr hat die bayerische Polizei auch die Schleierfahndung etwa an Straßen des internationalen Durchgangverkehrs verstärkt, um erforderlichenfalls schon im Vorfeld krawallbereite Reisende abfangen zu können." |
"Was kann menschlicher sein als das, was hier geschieht und für den Menschen getan wird. So dient der 13. August wahrer Menschlichkeit." Walter Ulbricht, SED, 1961, zitiert nach SZ 13.8.2001, S.6 |
| "Die Berliner Mauer hielt die Menschen in der DDR vom politischen Dissidenten bis hin zum heute als Wirtschaftsflüchtling bezeichneten Ausreisewilligen von einer freien Wahl ihres Wohnortes ab. ... An den EU-Außengrenzen kommen jährlich Opfer in der Größenordnung der Gesamtzahl der Mauer um." Ilka Schröder, Berliner Abgeordnete im Europäischen Parlament, Grüne Presseerklärung Nr. 19/2001, Berlin 12.08.2001 |
| "Um den Asylmissbrauch einzuschränken, muss
das Grundrecht auf Asyl wie in allen anderen Staaten der Welt in eine
institutionelle Garantie umgewandelt werden." PM 165/01 vom
06.04.01, Bayerisches Staatsministerium des Inneren. Näheres zur
geforderten Teilabschaffung des
Grundgesetzes (Rechtsradikaler Inhalt nicht ausgeschlossen. Ich
distanziere mich). |
| "Nach Ansicht des
ökumenischen Kirchenasylnetzes in Bayern ist Innenminister Günther
Beckstein (CSU) als Mitglied der Synode der evangelischen Landeskirche nicht
mehr tragbar. Der Minister fördere mit demagogischen Äußerungen
über Asylsuchende 'flüchtlingsfeindliche Haltungen' in der
Bevölkerung ..." Süddeutsche Zeitung, 12.3.2001,
S.55 |
| "Big
Brother Beckstein. Innenminister will mehr Video-Überwachung in Bayerns
Städten". Die Bürger sollen noch mehr überwacht
werden. Dagegen warnte sogar der staatliche Datenschützer Vetter: dies
beeinträchtige die freie Entfaltungsmöglichkeit des Menschen
und verstoße gegen den Schutz der
Menschenwürde. Süddeutsche Zeitung,
3.3.2001, S.64 |
| Eine unabdingbare Voraussetzung
für die Einführung eines Rechtsstaates in Deutschland ist die
Unabhängigkeit der Gerichte. Dies will Beckstein,
CSU, verhindern. Deshalb hetzte er 20 Polizisten auf einen
Infostand am Münchner
Marienplatz .... |
| Innenminister Dr.
Günther Beckstein forderte Anfang August 2000 die Telefonüberwachung (Pressemitteilung 418/2000
vom 18.08.2000) "Die Verfassungsschutzbehörden sollen bei tatsächlichen Anhaltspunkten für Mord, Geiselnahme oder gemein-gefährliche Straftaten wie etwa Brandstiftung oder Sprengstoffdelikten, die Post und das Telefon eines Verdäch-tigen auch dann überwachen dürfen, wenn die Planung durch Einzelpersonen erfolgt." |
| MdL Sepp
Ranner, CSU, über seinen
Parteikollegen Beckstein: Tagedieb,
Wegelagerer. |
| Zur antidemokratischen Aktion Becksteins bekannten
sich Alois Glück, CSU Heribert Thallmair, CSU Süddeutsche Zeitung, 14.4.2000, Seite L8 |
| Erfolgsliste Günther Becksteins, CSU, im Jahr 2000 Mehr Demokratie in Bayern: Schutz des Bürgerentscheids: abgelehnt Faire Volksrechte im Land: abgelehnt Unabhängige Richterinnen und Richter in Bayern: terminliche Schikane genehmigt |
| Erneuter Sieg für Günther
Beckstein, CSU. Der Bayerische Verfassungsgerichtshof (VGH)
ließ das Volksbegehren "Mehr Demokratie in Bayern: Schutz des
Bürgerentscheids" nicht zu. Das Volksbegehren wollte erreichen, daß
beim Volksentscheid wieder die Demokratie eingeführt wird, die bekanntlich
lautet: Mehrheit entscheidet. Außerdem sollte erreicht werden, daß
die kommunalen Gremien drei Jahre an einen Volksentscheid gebunden sind. Denn
was bedeutet ein Volksentscheid, der ein Jahr später vom Gemeinderat nicht
mehr beachtet werden muß? Süddeutsche Zeitung,
14.4.2000, Seite L8 |
| Günther
Beckstein, CSU, hat sich durchgesetzt: die zwei Volksbegehren
für mehr Demokratie werden zu getrennten Zeitabschnitten aufgelegt. Beckstein, Undemokrat par excellence, will damit
mehr Demokartie erschweren. Diese Vorgehensweise wurde vom Bayerischen
Verfassungsgerichtshof abgesegnet. Urban Mangold, ÖDP, wertete die
Entscheidung als "schlagenden Beweis dafür, dass eine unabhängige
Kontrolle in Bayern von einem nach CSU-Belieben bestückten Gericht nicht
zu erwarten ist." Süddeutsche Zeitung, 25.3.2000,
Seite 64. |
| Mit allen Tricks versucht Günther
Beckstein, CSU, den enormen Einfluss der CSU und der Regierung auf
Richter und Gerichte beizubehalten. Demokratie ist
für die CSU ein rotes Tuch. Nichts ist für die Partei
schlimmer als die Beteiligung der Bürger an der politischen Gestaltung.
Die beiden Volksbegehren "Macht braucht Kontrolle" sollen an verschiedenen
Terminen stattfinden. Süddeutsche Zeitung, 10.3.2000,
Seite L8 |
| Das Bayerische Innenministerium, CSU, kämpft mit allen Mittel gegen unabhängige Richterinnen und Richter. Das beantragte Volksbegehren wird dem Bayerischen Verfassungsgerichtshof (mehrheitlich CSU) vorgelegt. Nach Auffassung des Innenministeriums verstößt das Volksbegehren gegen das Koppelungsverbot. Die CSU koppelte 1998 Beibehaltung des Senats und Verfassungsänderung ohne mit der Wimper zu zucken. Süddeutsche Zeitung, 28.12.1999, Seite L10. Ein Koppelungsverbot gibt es weder laut bayerischer Verfassung, noch irgendeinem anderen Gesetz! SZ 22.1.2000, Seite 56 |