| A94: Zerstörung des Isentals Südostbayern braucht dringend eine Autobahn oder autobahnähnliche Anbindung an München. Die CSU bremst seit Jahrzehnten – |
| Zum Beginn
vom Ende: Verhöhnung der Bewahrer der Heimat: Spatenstich durch Umweltminister Marcel Huber, CSU – Bauern- und Kulturland wird zur Asphaltpiste Die CSU zelebrierte das Beginn vom Ende des Isentals. Zehn Spaten standen für die Honorationen bereit, für den "Durchbruch" (Andreas Scheuer, CSU, Staatssekretär im Bundesverkehrministerium) bei der Zerstörung einer der letzten intakten bayerischen Flusslandschaften. Ein besonderer Hohn gegenüber den erfolglosen Bewahrern und Zynismus gegenüber der gesamten in Mitleidenschaft gezogenen Bevölkerung ist dies: zum Spatenanstich der Etappe Pastetten – Dorfen – Ampfing erschien Umweltminister Marcel Huber, CSU. Das zeigt einiges zum Umweltverständnis der Bayern-Zerstörungspartei CSU. Gleichzeitig zum pompösen Spatenanstich feierten die Bewahrer des Isentals nur wenige Kilometer entfernt einen ökumenischen Gottesdienst. Die weiteren 80 km der A94 werden voraussichtlich eine Milliarde € kosten. Dieses Geld fehlt bei Bildung, Kinder, Familie. |
| Endgültig:
Isental darf zerstört werden! Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat am 13. 12. 2011 die Klagen gegen die Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichts abgewiesen und damit die Entscheidung für die Trasse Dorfen rein rechtlich bestätigt. Er untersagte eine Revision gegen das Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs zum Weiterbau der A 94. Damit ist der Weg frei für den Weiterbau des rund 17 Kilometer langen Autobahnabschnitts zwischen Pastetten und Dorfen. Regierungspräsident Christoph Hillenbrand begrüßte den Richterspruch des Bundesverwaltungsgerichts. |
| Leere
Worte – Diskrepanz zwischen Rede und Tat Am 12. Januar 2010 startete Angela Merkel, CDU, Bundeskanzlerin, das Internationale Jahr der biologischen Vielfalt:
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Das Lindumer Kircherl ist
das Symbol des Widerstandes gegen die Isentalautobahn ![]() © Gert Graedler, Wasserburg am Inn; mit freundlicher Genehmigung |
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| »Heimat« ist für die Staatspartei ein
Schlagwort, mehr nicht: Isental wird zerstört! Fünftausend Besucher kamen zum Sommerfest der Dorfener und Isental- und Heimatfreunde am Samstag den 23.Mai 2009. Stimmen zur Heimatzerstörung: “Der Irrsinn ist evident”, Gerhard Polt – “Ja mei, wer ned normal is, muss nix erklären”, Martina Schwarzmann. SZ, 25. Mai 2009, S. 49 |
| Das Isental darf zerstört werden Das Bundesverwaltungsgericht Leipzig, für das "Isen" nur 2 Vokale und 2 Konsonanten sind, lehnte im Dezember 2008 die Beschwerde gegen die Zerstörung des Isentals ab. Es ist rechtlich vertretbar, dass der Freistaat Bayern = CSU den 6 km langen Abschnitt Forstinning- Pastetten baut. |
| Ein Gutachten des Büros Vieregg
& Rössler vom 17.9.2008 zum Bau der A94 sagte schon vor
Baubeginn eine erhebliche Kostensteigerung voraus: 400 Millionen Euro
wird die Trasse durchs Isental kosten. Die Alternativtrasse Haag kostet
nur knapp die Hälfte; deshalb kam sie für viele Politiker nicht in
Frage. Schon beim Transrapid kam das Büro Vieregg & Rössler mit der Voraussage von 3,4 Milliarden Euro fast an die Kosten, an denen der Transrapid dann scheiterte ( |
| Gerhard Polt: "Die Autobahn ist juristisch
einwandfrei. Aber sonst ist sie eine Sauerei." Etwa 2400 Menschen, darunter 300 Blasmusikanten, versammelten sich Anfang Mai am sogenannten Schwammerl bei Dorfen um gegen die Zerstörung ihrer Heimat zu protestieren. Die CSU-Regierung hatte schon Bagger auffahren lassen, obwohl – entgegen Polts Aussage – juristisch noch nicht das letzte Wort gesprochen ist. Er meinte, dass schon Ludwig Thoma erkannt habe: die größte Gefahr für die Heimat sei die Einfalt der Einserjuristen in den Ministerien. SZ, 5.5.2008, S. 49 |
Verteidiger unserer bayrischen Heimat meinen: "Wir sind zuversichtlich und kämpfen für das Isental bis zum letzten möglichen rechtlichen Schritt." Leider kämpfen tagtäglich in München und Berlin hochbezahlte Abgeordnete gegen die Bürger. |
| Gegner der Isental-A94 geben nicht auf – CSU
und SPD Hand-in-Hand gegen die Bürger Die Gegner der Zerstörung unserer bayerischen Heimat kündigten nach der fatalen Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs VGH an, den Rechtsstreit bis zum Bundesverwaltungsgericht in Leipzig fortzusetzen. Trotz der offenen Rechtslage setzte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, CSU, mit der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, Karin Roth, SPD, den Spatenstich für den Bau einer Autobahnbrücke: der erste Bauabschnitt des neuen Autobahnstücks der A94 München-Pocking – |
| Die
jahrzehntelange Verzögerungstaktik der Bayerischen Regierung trug
Früchte Die sinnvollere Trasse entlang der bestehenden B12 wird nicht gebaut. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof VGH wies die Klagen sämtlicher Kläger aus dem Isental vom Tisch: die Bewohner zwischen Pastetten - Dorfen - Heldenstein sollen auch mal Autobahnlärm, Zerstörung der Wohnstruktur und des Isentals erleben dürfen. Das Gericht entschied am 30.10.2007: der geänderte Planfeststellungsbeschluss vom 30. April 2007 ist rechtens. Der Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes unter Vorsitz von Verwaltungsrichter Dr. Erwin Allesch: die Belange der Betroffenen sind nicht so sehr tangiert. SZ, 31.10.2007, S. 49 „Mit der Isental-Planung haben Autobahnfetischisten und verkehrspolitische Betonköpfe in der CSU das für alle Beteiligten schlechteste Ergebnis erzielt“, meinte Grünen-Bundestagsabgeordneter Dr. Toni Hofreiter zum Urteil. Johann Märkl, Anlieger der Dorfener Trasse und Mitkläger: „Stoiber wollte diese Trasse und er hat sie bekommen“. |
| Die B12 zwischen München und Mühldorf gilt
als die gefährlichste Straße Bayerns Seit nunmehr 30 Jahren plant die bayerische CSU-Regierung den Ausbau zur Autobahn. Dabei forcierte die CSU-Regierung gegen jegliche Vernunft jahrzehntelang einen Autobahnneubau im weitgehend unberührten Isental. Man kann nur vermuten: um die kostenintensive Massnahme hinauszuzögern ohne den Anwohnern und den bayrischen Bürgern dies offen zu sagen. Diese Fehlplanung geht auf Kosten der lärmgeplagten Anwohner der B12 und unter in Kaufnahme zahlreicher Unfälle auf der B12. |
| Hans
Steindl, SPD, Bürgermeister von Burghausen: "Die
aktuellen Problem im Isental sind ein klassischer Verwaltungsfehler.
Man hätte die Flächen der Trasse niemals als FFH-Gebiet nachmelden
dürfen." SZ, 7.11.2006, S. 33
Das sieht Steindl von seinem Standpunkt aus teilweise richtig: die
Plaung durch das Isental ist ein Verwaltungsfehler oder so gewollt,
damit die A94 noch weiter hinausgezögert wird. Damit war die
Nachmeldung der FFH-Gebiet ein kluger Verzöerungstrick der CSU.
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Trotz
SZ, 13.10.2006, S. 41 |
| Naturschutz
vor Parteiinteresse Der Europäische Gerichtshof EuGH entschied am 14.9. 2006 gegen die bayerische Regierung: der Naturschutz hat in Regionen, die der EU-Kommission als besonders schützenswert gemeldet sind, Vorrang vor jeder ernsthaften Beeinträchtigung und liege sie auch im Interesse der Partei. Seit 30 Jahren kämpfen Bürger und der Bund Naturschutz für den Erhalt des Isentals. Die bayerische Regierung mit Federführung des Innenministeriums unter Günther Beckstein kämpft ebenso lange für die Zerstörung. Sie lehnte den Vorschlag, die bestehende B12 zur Autobahn A 94 auszubauen stets ab. Die A94 könnte schon längst die Bewohner im Einzugsgebiet der jetzigen, unfallträchtigen B12 entlasten. Günther Beckstein, CSU, bleibt stur: Der Gerichtsbeschluß sei kein generelles Hindernis. Es gibt ja genügend Beispiele von rechtsfreien Räumen in Bayern ( |
| Die Staatsregierung hat nicht richtig geplant. Nun wird der Bau der A94 durch diese Fehlleistung der CSU weiterhin blockiert. Die 8. Kammer des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes VGH hält den Planfeststellungsbeschluß der Staatsregierung für mangelhaft. Es ist seit 28 Jahren bekannt, daß die geplante Trasse der A94 zwischen Forstinning und Haag im Isental fragwürdig ist. Trotzdem versteift sich die bayerische Regierung auf die Zerstörung unserer Heimat. "Die gestrige Entscheidung der VGH-Richter ist aber auch eine schallende Ohrfeige für die Staatsregierung,..." SZ, 20.4.2005, S. 37 Für die vielen schweren Unfälle auf der B12 sind laut CSU-Regierung die Blockierer der A94 verantwortlich. |
| Die Blockierer des Weiterbaus der A94 sind
Innenministerium und Autobahndirektion Südbayern.
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| Alle seriösen Planungsunterlagen kommen zu dem Ergebnis, dass die Trasse Haag (= Ausbau der bestehenden B 12) die bessere Lösung ist. |
| Die bayerische Regierung plant weiterhin das oberbayerische Isental, eine einmalig intakte Kultur- und Naturlandschaft, zu zerstören (Trasse Dorfen für die A94). SZ, 17.5.2001, S.55 |
| Links |
| Es gibt auch Befürworter der
Zerstörung unserer bayerischen Heimat: "Auch Richtung Passau dürfen die Bagger nicht mehr still stehen." Entsetzliche Forderung! |