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"Staaten im Schuldenrausch", SZ, 11.12.2009, S.19 Da will die deutsche Regierung unbedingt dabei sein. |
| Verschwendung
von Steuergeldern Wie Politiker unsere Steuergelder zum Fenster hinauswerfen und über leere Kassen klagen (unvollständig) |
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Massive
Verschuldung Bayerns unter der CSU
Finanzminister Markus Söder, CSU, kündigte im Landtag überraschend eine Rückzahlung von Schulden in Höhe von 1 Milliarde € an. Wenn er so weiter macht, sind Bayerns offene Schulden im Jahre 2044 abbezahlt, die versteckten Schulden erst im Jahre 2264. |
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| Die
Bundesrepublik verschenkt täglich mehr als elf
Millionen Euro Im Jahr 2010 sollte der deutsche Zoll 5,3 Milliarden Euro für den Bund eintreiben - eingenommen hat er jedoch lediglich 1,2 Milliarden. Peter Heesen, Vorsitzender des Deutschen Beamtenbundes, kennt die Ursache: Die Behörde, die für den Staat Schulden eintreibt, ist hoffnungslos unterbesetzt. |
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| Flughafen
Hof: viele Millionen € von der CSU verschleudert Jahrelang subventionierte Bayern eine private Firma. Die deutsche Fluggesellschaft Cirrus Airlines bekam jedes Jahr für den Flughafen Hof 600.000 € zugeschanzt. Cirrus Airlines sowie Cirrus Service beantragten im Januar 2012 beim Amtsgericht Saarbrücken Insolvenz. |
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| Bayerischer
Oberster Rechnungshof rügt Verschwendung –
Konter der Staatsregierung Der Bayerische Oberste Rechnungshof rügte, dass trotz üppiger Steuereinnahmen kaum etwas zur Tilgung der Schulden getan wird. Trotz Milliarden Mehreinnahmen ist im Jahr 2011 nur eine Schuldentilgung in Höhe von 250 Millionen € angekündigt. Der finanzpolitische Sprecher und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Volkmar Halbleib, nannte die angekündigte Schuldentilgung sogar einen Bluff: Die ausbleibenden Zahlungen in den Versorgungsfonds und in die Versorgungsrücklage betragen in diesem Jahr 253 Millionen Euro. „Unterm Strich werden die Verpflichtungen des Freistaats ansteigen, von Schuldentilgung kann keine Rede sein.“ Zudem rügte der ORH die hohen Gehälter bei der IHK ( Horst Seehofer, Markus Söder, Georg Schmid und Thomas Kreuzer, alle CSU, geißelten den ORH. Seehofer meinte sogar, es gäbe dringendere Probleme als die vom ORH gerügten. Merke: die CSU darf niemand rügen! Auch wenn es ganz unverbindlich ist wie der jährliche Bericht des ORH, der eh kaum einen Politiker juckt. – CSU brüskiert Rechnungshof, SZ 8.12.2011, S. 41 – |
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| Deutsche
Finanzpolitiker weiter im Schuldenrausch Weder die Finanzkatastrophen in Island und Irland noch die Beinahe-Pleite Griechenlands, die Finanzkrise Italiens und des Euros lassen die deutschen Finanzpolitiker zur Vernunft kommen. Im Gegenteil: CDU, CSU und FDP steigern sich im Geldausgeben: im kommenden Jahr = 2012 wollen sie deutlich mehr neue Schulden aufnehmen als in 2011. Finanzminister Wolfgang Schäuble, CDU, der schon von 100.000 DM in seiner Schublade überfordert war, plant für 2012 eine Nettokreditaufnahme von 27,2 Milliarden Euro. Da es kein deutscher Journalist wagte, musste Rob Savelberg, Berlin-Korrespondent der niederländischen Tageszeitung "De Telegraaf", seinerzeit die Kanzlerin Angelika Merkel, CDU, warum sie einem völlig unfähigen Wolfgang Schäuble zum Finanzminister machte. Die Politiker, die für das Euro-Debakel verantwortlich waren, schüren die Eurokrise weiter an.
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| 43.000.000 Euro hinausgeworfen Noch unter dem glanzlosen ( Das Kultusministerium beendete Anfang Oktober 2011 schlagartig das einst wichtige Pilotprojekt. Die bayerische Staatsregierung unter der Federführung der CSU hat damit weitere 43 Millionen Euro in den Sand gesetzt. Ab 1. Oktober schreitet die Staatsregierung zurück ins 19. Jahrhundert: E-Mails werden ausgedruckt und abgeheftet. Kleiner Gag am Rande: Peter Müller, Kultusministerium, versandte seinen Erlass, Aktenzeichen I.1 - 5 O 1202.0 – 90003, per E-Mail. Die Mitarbeiter können ihn ausdrucken. Christian Deutschländer: Millionen-Flop für die Staatsregierung? OVB, 5.10.2011, S. 7 – |
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| Korrupte
Despoten und brutale Diktatoren erhalten Millionen aus Deutschland
Nicht nur Gaddafi, der seit mehr als 40 Jahren Libyen im Griff hat und Leute und Land ausbeutet, wurde von Deutschland hofiert und finanziell unterstützt (obwohl das Land enorm viel Öl hat!), auch andere korrupte Despoten und brutale Diktatoren werden mit deutschen Steuergeldern "unterstützt". Meles Zenawi ist in Äthiopien, was Gaddafi in Libyen ist. Der Christ (hier reichen sich der Muslim = Gaddafi und der Christ = Zenawi die blutige Hand – die andere klebt am Geld). Als Premierminister Äthiopiens führt er Kriege, die Milliarden kosten. Oppositionelle werden in Straflager gesteckt oder ins Gefängnis geworfen; auf Demonstranten wird geschossen. Deutschland plant zwischen 2012 und 2014 weitere 102 Millionen Euro nach Äthiopien zu geben. Rupert Neudeck, Gründer des Notärzte-Komitees Cap Anamur und Vorsitzender von Grünhelme e.V. hält die Zahlungen Deutschlands an das Regime von Meles Zenawi für unzulässig: “Das ist ein Polizeistaat. Ich glaube, wenn man etwas anbietet, sollte man sich nicht noch verbeugen.” |
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| Talkshow im Kriegsgebiet, zum Teil auf
Kosten des Steuerzahlers Nach Medienberichten wurde die im Dezember 2010 in Afghanistan aufgezeichnete Talk-Show von Johannes B. Kerner mit Karl-Theodor zu Guttenberg, CSU, teilweise mit Steuergeldern bezahlt. Recht medienwirksam reiste vor Weihnachten 2010 Minister Karl-Theodor zu Guttenberg mit Gattin ins Kriegsgebiet in Afghanistan. Laut Verteidigungsministerium hat Gattin Stephanie zu Guttenberg ihre Anreise nach Afghanistan aus eigener Tasche gezahlt. Was ist mit der Rückreise? Was ist mit Johannes Kerner und den Fernsehtross? Mit etwa 17.000 Euro habe sich Guttenbergs Ministerium am Hindukusch- TV beteiligt, berichtet der Kölner Express unter Berufung auf einen Ressortsprecher. Damit kostete das "Vergnügen" einer Fernsehschau dem deutschen Steuerzahler mindestens 17.000 Euro. |
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| 1.791.300.000.000
Euro Schulden:
absolutes Allzeithoch in Deutschland und es geht munter weiter: die Politiker werfen unser Geld zum Fenster hinaus. Ob bei der BayernLB ( |
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| Resonanzstudien auf Kosten der Steuerzahler Die bayerische Regierungszentrale der CSU gab seit Jahren Umfragen in Auftrag. Auf Kosten des Steuerzahlers sollte damit die Meinungsbildung in der Bevölkerung erforscht werden. Der Bayerische Oberste Rechnungshof (ORH) kritisierte diese sogenannten Resonanzstudien: „Hier handelt es sich offensichtlich um verdeckte Parteienfinanzierung zugunsten der CSU. Sie allein und keine andere Partei in Bayern nutzte über Jahre hinweg die Ergebnisse und Erkenntnisse dieser Umfragen, sowohl im Vorfeld von Wahlen als auch im ständigen politischen Geschäft.“ In Bayern gilt bekanntlich: Partei <=> CSU <=> Land Bayern <=> Regierung. Was der CSU dient dient dem Lande. Trotzdem regte der ORH an, dass sich die CSU als Nutznießer der Studien an den Kosten beteilige. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Markus Rinderspacher hält seinen Vorwurf aufrecht, dass „die Bayerische Staatskanzlei als Amigodrom“ seit 2002 allein nachgewiesene 558.000 Euro für rein parteiorientierte Umfragen in Gestalt jahrelanger „Politischer Resonanzstudien" ausgegeben hat. „Dabei handelt es sich um systematischen Missbrauch von Steuergeldern allein zugunsten der CSU”. Die Fraktionsvorsitzende Margarete Bause, Grüne, urteilte: „Die Meinungsumfragen der Staatsregierung sind in weiten Teilen unzulässig, weil sie auf Kosten des Steuerzahlers eindeutig parteitaktisch motivierte Informationen erheben. Die CSU hat sich hier ganz klar Munition für den Wahlkampf von der Staatskasse sponsern lassen.“ Die bayerische Staatskanzlei konterte: die Resonanzstudien auf Kosten der Steuerzahler gehen in Ordnung. Die Verquickung von Staats- und Parteiinteressen ist in Bayern jahrelanges Gewohnheitsrecht. Schließlich ist die CSU in Bayern "die Partei". Kritik durch den ORH ändert daran nichts. Sie wird einfach ignoriert. "Die Staatskanzlei gibt sich unbeeindruckt", SZ 27.11.2010, S. 49 – PM Grüne: Resonanzstudien/ORH, 26. November 2010 – |
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| Die bayerische Staatsregierung
will wissen, ob sie kompetent ist Umfragen in einem Gegenwert von 108.000 Euro zur Klärung von trivialen Fragen Die bayerische Staatsregierung ließ auf Steuerzahlerkosten u.a. die folgenden Fragen klären: • Welche Kompetenz hat die bayerische Staatsregierung? • Was halten sie von dem neuen bayerischen Ministerpräsidenten? • Was halten sie von der bayerischen Staatsregierung? • Wie beurteilen sie das Krisenmanagement zur bayerischen Landesbank? Diese Fragen beantwortet jeder politisch interessierte Schüler für den Gegenwert eines Eisbechers. Hier erfolgt die Beantwortung dieser Fragen kostenlos!
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| Die Steuerverschwendung geht unvermindert
weiter Auf eine Anfrage von Michael Piazolo, Freie Wähler, kam zutage: • Horst Seehofer, CSU, charterte seit Anfang 2009 für gut 74.000 Euro Privatflugzeuge. Das bezahlte die Regierung, das heißt im Endeffekt der Steuerzahler, dem täglich eingeredet wird, das Geld zum Ausgeben wäre knapp. • Horst Seehofer, CSU, reiste beispielsweise zu Joseph Ratzinger in den Vatikan im Privatjet. • Das bayerische Kabinett plante 2010 eine Sitzung in Brüssel mit einem extra angemieteten Charterflug. Der Flug entfiel. Das Charterflugzeug hätte 18.000 Euro gekostet, nur damit die bayerische Staatsregierung mal aus München raus kommt. – "Seehofer im Privatjet", OVB, 31. Juli 2010, S. 1 Michael Piazolo, Freie Wähler: “halte ich derartige Charterflüge der Staatsregierung, um auswärts ganze Kabinettssitzungen abzuhalten, für eine Frechheit gegenüber jedem Steuerzahler. An einem Tag genehmigt man sich selbst luxuriöse und einige zehntausend Euro teure Charterflüge. Am nächsten Tag streicht man Bayerns Schülern tausend Lehrerstellen.” |
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| CSU
wähnt sich immer noch in Wahnhalla, wo man Steuergeld zum Fenster
hinauswerfen kann Zur Feier zur Maibaumaufstellung in Brüssel kamen 400 Gäste. Nur das Freibier war von einer Brauerei gesponsert. Blasmusik, Kost und Unterkunft wurde alles vom bayerischen Steuerzahler “gesponsert”. So wurde die mächtige schlossartige Vertretung Bayerns („Schloss Neu- Wahnstein“) in Brüssel ihrem Ruf als Steuerwaschanlage voll gerecht. 25.000 Euro wird es voraussichtlich kosten, dass Bayerns Politiker mal wieder richtig feiern konnten. Deshalb mein Vorschlag in Aufbruch Bayern ( Den Bürgern werden zahlreiche Kürzungen zugemutet, nach der Devise: “Weniger Netto vom Brutto”. Da ist es an der Zeit den bayerischen Politikern einen Merkzettel zu überreichen, auf dem steht:
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| Schon seit
einigen Jahren wird beanstandet, dass sich die Regierung ein Hotel auf dem Obersalzberg
leistet, siehe "Fünf Sterne, vier Millionen Miese", SZ, 13. Juli 2010, S. 37 |
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| Edmund
Stoiber, CSU, bezeichnet den staatlichen Schuldenrausch
(beginnend unter Helmut
Kohl, CDU, und bis heute unter Angela Merkel, CDU,
anhalten) als “größte
Ungerechtigkeit” "Aber die größte Ungerechtigkeit ist doch, dass Staat und Politik mit ihrer hemmungslosen Verschuldung komfortabel auf Kosten der nachwachsenden Generationen gelebt haben. Das ist doch die größte Ungerechtigkeit." Edmund Stoiber, CSU, im Interview, OVB, 7.7.2010, S. 4 |
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| Spenden an die Parteien —>
Steuererleichterung für Hoteliers • Okt. 2008-Okt.2009 Firma Substantia (gehört zum Konzern Finck, zu dem auch die Hotelkette Mövenpick gehört) spendet der FDP insgesamt 1,1 Millionen Euro • Okt. 2008 die CSU erhält mind. 2 Spenden aus dem Finck-Konzern • Dez. 2008 Hotelinvestmentgesellschaft spendet der CDU 100.000 Euro • Ende 2009 CDU, CSU, FDP beschließen Steuererleichterungen für Hoteliers: ermäßigter Steuersatz von 7 Prozent (gegenüber 19 Prozent für fast alle anderen). "Die FDP wehrt sich. Westerwelle weist Vorwurf der Käuflichkeit zurück", SZ, 19.1.2010, S. 5 |
| Wolfgang
Schäuble, CDU, Finanzminister, und die Regierung unter Angela Merkel,
CDU, wollen eine neue Rekordhöhe an Neu-Schulden erreichen:
85.800.000.000 Euro Jetzt rächt es sich bitter, dass Angela Merkel denjenigen zum Finanzminister machte, der nicht einmal über 100.000 DM in seiner Schublade Bescheid wußte. Jetzt nimmt er 858.000 Mal seinem Schubladeninhalt als neue Schulden auf: künftige generationen werden ihn verwünschen. "85 800 000 000 Euro neue Schulden", SZ, 20.1.2010, S. 5 |
| Staatliche Rettungsaktionen für Unternehmen
(Banken, Autokonzerne, Hotelerie, Versandhaus, Kaufhäuser) verpufften
Der Staat – unter der Regentschaft von CDU, CSU, SPD und FDP – pumpte 2008 und 2009 Milliarden Steuergelder vor allem in Grossunternehmen und übernahm horrende Bürgschaften für
Effekte der Milliarden-Subventionen:
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| Massive
Steuerverschwendung in Bayern – Der Oberste Rechnungshof bellt, doch
die Verantwortlichen ziehen weiter Der Oberste Rechnungshof in Bayern warf der Regierung und der Verwaltung für das Haushaltsjahr 2007 zahlreiche massive Steuerverschwendung vor ("Schwindsucht im Kasino-Geschäft", SZ, 9.12.09, S. 33):
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Vergleiche dazu die Rezension: |
Die noch unter der grossen Koalition geplante höchste Neuverschuldung in der Geschichte ( 2010 – 85.800.000.000 Euro Nicht einberechnet sind: Schatten- und Nebenhaushalte. Der als Innenminister versagende Wolfgang Schäuble, CDU, setzt damit sein Misslingen als Finanzminister "erfolgreich" fort. Angela Merkel, CDU, übertrifft mit dieser Schuldenlast die vorhergehenden Versager als Bundeskanzler Helmut Kohl, CDU, ( "Die Finanzkeule in der Hinterhand", SZ, 17.12.2009, S. 6 |
| Die Politiker etablieren sich grosszügig als
Geldgeber von "Quelle" (genauer: den letzten Quelle-Katalog; das
Unternehmen "Quelle" kassierte die Millionen und ging dann vom Markt),
der Steuerzahler muss dafür blechen Obwohl die CSU Politiker landauf landab keine Subventionierung der notleidenden Grossfirmen proklamieren, geben Bund und das Land Bayern grosszügige Kredite. Nach dem Aus für Quelle muss nun der Steuerzahler für die Profilierung der Politiker gerade stehen. Finanzminister Georg Fahrenschon, CSU, gestand vor dem Landtag am 28. Oktober 2009 ein, dass die bayerischen Steuerzahler für den bayerischen Anteil von 21.000.000 Euro aufkommen müssen. "Steuerzahler haftet für Quelle-Kredit", SZ, 29.10.2009, S. 45 |
| Sandra
Pfister: "Deutschland ist ein Niedrigsteuerland Sascha Adamek, Kim
Otto: Schön reich! Steuern zahlen die anderen"
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| Nach der 37. Gesundheitsreform
(oder sind es schon 38?) unter der Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, SPD,
fuhr diese nach Spanien in den Urlaub und plante dort gleich einen
dienstlichen Termin ein: erstaunlich, aber auch dort wird die deutsche
Gesundheit verteidigt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Sie ließ
ihren Chaffeur samt Dienstwagen leer nachfahren, damit sie in die
deutsche Botschaft kutschiert werden kann. Dort spricht sie über die
Gesundheitsversorgung der in Spanien lebenden Deutschen. Die gepanzerte
Limousine wurde gestohlen und nur dadurch flog die ganz Wahnwitzaktion
auf. SZ, 27. Juli 2009, S. 5
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| Der Chef
der HSH Nordbank Dirk Jens
Nonnenmacher fuhr die Bank an die Wand: sie
überlebte nur durch ein Rettungspaket der Länder Schleswig-Holstein und
Hamburg, also durch Steuergelder. Trotz dieses berufliche Versagen soll
Nonnemacher 2,9 Millionen Zusatzeinkünfte erhalten. Hauptanteilseigner
(also diejenigen, die das Sagen haben) sind die beiden Länder. An der
Spitze und verantwortlich sind Ministerpräsident Peter Harry Carstensen,
CDU, Finanzminister Rainer
Wiegard, CDU, und Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust, CDU.
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| Höchste Neuverschuldung aller Zeiten
durch CDU / CSU / SPD geplant Geplante Neuverschuldung (derzeit; wird sicher erhöht) auf Kosten späterer Generationen: 2010 – 86.000.000.000 Euro 2011 – 72.000.000.000 Euro 2012 – 59.000.000.000 Euro 2013 – 45.000.000.000 Euro Dabei sind die Zahlen im Bundeshaushalt enorm frisiert um nicht zu sagen betrügerisch manipuliert. Damit kann man die Regierungsmannschaft um Kanzlerin Angela Merkel, CDU, und Frank-Walter Steinmeier, SPD, als die finanzmässig größten Versager der Bundesrepublik bezeichnen. OVB, 20.6.2009, S. 2 – |
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| Neuverschuldung des deutschen Staates auf
Rekordhöhe Bundesfinanzminister Peer Steinbrück, SPD, und Bundeskanzlerin Angela Merkel, CDU, treiben die Neuverschuldung des Bundes auf einsame Rekordhöhen. Den bisherigen Schuldenrekord hält Theo Waigel, CSU, mit umgerechnet 40 Milliarden Euro. Steinbrück kündigte für 2009 eine Kreditaufnahme von 55 Milliarden Euro an, im Jahr 2010 werden es 90 Milliarden Euro sein. SZ, 15.5.2009, S. 1 |
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| Millionen Geldverschwendung ganz im
Sinne der Partei Die Politiker bauten am Obersalzberg, dem Lieblingsort des Gröfaz Adolf Hitler, ein Luxushotel. Das 50 Millionen Euro teure Hotel steht auf dem "Göringhügel", benannt nach Hermann Göring, einem weiteren Politiker des 20. Jahrhunderts. Es ist nicht gut ausgelastet. Das ficht die Politiker wenig an: der Steuerzahler begleicht das Defizit. Im Februar 2005 war das Hotel von Kurt Faltlhauser, CSU, eröffnet worden. Es wird von einer Tochter der Bayerischen Landesbank betrieben. Der derzeitige Finanzminister Georg Fahrenschon, CSU, verteidigt die Verschwendung der Steuergelder: "Erfolge von Investments sind, gerade im Bereich der hochklassigen Hotellerie langfristig zu beurteilen". Das macht die Verschwendung schlimmer, da größer. SZ, 25. Mai 2009, S.49, OVB 26. Mai 2009, S. 6 |
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| Den Milliarden für Banken und Autoindustrie
werden weitere Millionen nachgeworfen Am 23. Mai 2009 feiern die Bundespolitiker in Berlin den 60. Jahrestag des Grundgesetzes. Sie lassen es sich ... nein, sie lassen den Steuerzahler dafür Millionen berappen. Die Megaparty bezahlen du und ich. 60 Stunden soll rund ums Brandenburger Tor remmidemmi sein: Rolling Stones, 30 Sterne-Köche kochen unseren Ministern und Abgeordneten auf, das französische Nationalorchester, ... "Deutschlands teuerste Geburtstagsparty" OVB, 23.3.2009, S. 2 Pikanterie am Rande: • das Grundgesetz wurde in den sechzig Jahren von den Politikern bis zur Unkenntlichkeit verwässert; • viele der derzeitigen Bundespolitiker gehören seit Jahren zu den Totengräbern des Grundgesetzes. |
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| Die
unfähigen Bankmanager werden gigantisch entlohnt Jeder Angestellte oder Beamte, der Mist baut, muss dafür geradestehen, wird entlassen, Pension gestrichen oder gekürzt. Nicht so bei den Versagern in der Bayerischen Landesbank. Sie fuhren das Unternehmen an die Wand (der Steuerzahler muss dafür ca. 10.000.000.000 Euro blechen). Rudolf Hanisch, einer der beiden Vizechefs der Landesbank, geht in den Ruhestand und erhält riesige Abschiedsgelder. Die Süddeutsche Zeitung rechnete zwischen 500.000 Euro und 1.000.000 Euro aus. Ab Mitte 2009 erhält er sogar eine Pension. Hanisch ist bereits der dritte Manager seit der Krise, der trotz Versagen auf voller Linie seinen Vertrag vorzeitig ausbezahlt erhält. SZ, 31.1.2009, S. 45 Statt die Manager zur Verantwortung zu ziehen, werden sie fürstlich belohnt! |
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| Gigantische Verschwendung des Geldes
künftiger Generationen geht weiter Der Bundestag stimmte am Freitag, den dreizehnten Februar 2009 dem größten Ausschüttungspaket zu:
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| Bonuszahlungen
bei der Deutschen Bahn Bei einem erfolgreichen Börsengang sollen die Vorstände laut SPIEGEL-online Bonuszahlungen in Millionenhöhe erhalten. Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee, SPD, wusste bis vor wenigen Tagen angeblich nichts von dem Prämienplan. Am 24. Juni 2008 stimmte der vierköpfige Personalausschuss des Aufsichtsrats (Vorsitzender des Aufsichtsrats der Bahn: Werner Müller; Regierungsvertreter im Personalausschuss: Staatssekretär Matthias von Randow) folgenden Boni zu: Bahnchef Hartmut Mehdorn: mind. 140.000 Euro; Finanzchef Diethelm Sack: 120.000 Euro; die anderen Manager: je 100.000 Euro. Bei einem hohen Börsenerlös werden die Boni auf bis zum Zehnfachen erhöht. Staatssekretär Matthias von Randow wurde von Minister Tiefensee entlassen. Die SPD deckt weiter ihren Minister. Nach einem Zeitungsbericht soll Wolfgang Tiefensee, SPD, schon deutlich früher als bislang erklärt von den Bonus-Regelungen für das Bahn-Management gewusst haben. Das Verkehrsministerium dementierte den Bericht. Bundesfinanzminister Peer Steinbrück, SPD, und Wirtschaftsminister Michael Glos, CSU, stellten sich an die Seite von Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee, SPD: Der Börsengang der Deutschen Bahn (Teilprivatisierung des staatseigenen Konzerns, damit Service und Kundenfreundlichkeit dem niedrigen Stand der anderen verscherbelten Staatsbetriebe (Telekom; Energieunternehmen; Post) angeglichen werden) findet so schnell nicht statt. Die Bundesregierung will die geplanten Sondervergütungen an die Bahnmanager stoppen. SZ, 5.11.2008, S. 6; |
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| Das
Gesundheitsministerium wirbt für die verkorkste Gesundheitsreform, der
eh niemand auskommt mit einem teuren Werbefilm. Als die BILD-Zeitung
sich über diese Werbung lustig machte, meinte der Ministeriumssprecher Claus Vater mit einer
Stornierung weiterer geplanter Werbung in der BILD-Zeitung kontern zu
müssen. Als die BILD-Zeitung auch dies publik machte, gab das
Gesundheitsministerium klein bei: Claus Vater entschuldigte sich
öffentlich. SZ, 20.12.2008, S. 21
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| Der
Bayerische Oberste Rechnungshof beanstandete Verschwendung in
Millionenhöhe Der Bayerische Oberste Rechnungshof prangerte in seinem Jahresbericht zahlreiche Fälle an, bei denen der Staat zu viel Geld ausgibt. Viele Projekte sind außerdem unnötig. In drei Jahre wurden über 1.000 Gutachten, die 120 Millionen Euro kosteten, vergeben. In vielen Fällen wäre aber ein externes Gutachten nicht nötig gewesen, so die Rechnungsprüfer vom ORH. |
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| Staatsbank KfW verschleudert 300 Millionen
Euro Das Verschwendungsdebakel mit der früheren KfW-Tochter IKB kostete den deutschen Steuerzahler 8 Milliarden Euro. Am Montag, 15. Sept. 2008, wurden durch die KfW an die bankrotte US-Investmentbank Lehmann Brothers 300 Millionen Euro überwiesen. Es ging um ein Währungstauschgeschäft. Diese Währungs-Zocker-Geschäfte mit dem Geld der Steuerzahler gehören bei der KfW zum Alltag. Das Risikomanagement der Staatsbank wird offensichtlich von Dilettanten geleitet und vom Finanzministerium, Minister Peer Steinbrück, SPD, angeblich beaufsichtigt. SZ, 18.9.2008, S. 1 |
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| Das
Amigosystem der Politiker funktioniert auch nach dem Tod von Franz
Josef Strauß und dem Rücktritt von Edmund Stoiber, beide CSU, bestens • Gregor Gysi, Linkspartei, Cem Özdemir, Bündnis 90 /Die Grünen: Bonusmeilen • Erwin Huber, CSU: mit Bundeswehr-Challenger nach Afghanistan • Rudolf Scharping, SPD: Mallorca-Affäre • Annette Schavan, CDU: mit Bundeswehr-Hubschrauber nach Zürich • Rita Süssmuth, CDU: Dienstwagen-Affäre Quelle: OVB, 19.8.2008, S. 2 |
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| Medienminister
Eberhard Sinner,
CSU, reiste mit bayerischer Delegation zum Weltfilmfestival nach
Montréal, Kanada. – |
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| Politiker
sind zu angemessenen Sparmassnahmen nicht bereit oder unfähig Die Verschuldung der öffentlichen Hand schreitet weiter voran. Anfang 2008 hatten Bund, Länder und Gemeinden zusammen 1.500.000.000 Euro Schulden angehäuft. + 0,5 % gegenüber dem Vorjahr. Und es wird weiter mit voller Hand Geld verteilt: an die Abgeordneten ( SZ, 3.6.2008, S. 6 |
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| Das Geld des Staates sitzt locker, wenn es
den Politikern zugute kommt Während Hochwasseropfer jahrelang auf zugesagte Ausgleichsgelder warten müssen, schwelgen die Politiker mit den Steuergeldern. Die Staatsregierung Bayern gab dem Burda-Verlag einen Zuschuß von 200.000 Euro für die Bambi-Verleihung. Dies und vieles andere wurde vom Bayerischen Obersten Rechnungshof in seinem bericht Dezember 2007 gerügt. Auf der Bambi-Verleihung zeigen sich gerne die Politiker in Smoking und Abendkleid; viele sind mit der Burda-Dynastie befreundet. So wäscht eine Hand die andere. Dagegen wartet beispielsweise die Uni Erlangen (und andere Universitäten) auf Sanierung der Infrastruktur, die künftig erhebliche Kosten sparen würde. Doch Politiker denken (wenn überhaupt |
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| 1999 wurden – nach langem Drängen –
endlich kugelsichere Westen für die Polizei bestellt. Kosten:
20.000.000 Euro. Im Jahr 2001 (warum dauerte das 2 Jahre) verteilte sie
Innenminister Günther
Beckstein, CSU, mit großem Medien-Tam-Tam an die
Polizei. Tests ergaben: die angeblich kugelsicheren Westen sind genau
das nicht: kugelsicher. Teilweise durchschlugen die Testkugeln das
Material. Bis 2008 sollen alle Westenausgetauscht werden. Kosten:
13.000.000 Euro. Der Flop mit den Westen kostet den Steuerzahler also
mindestens 33.000.000 Euro. Die 27.000 ausgemusterten Westen werden an
Guatemala verschenkt. OVB, 21.6.2007, S. 6
Übrigens: der verantwortliche Minister muß seinen Stuhl räumen: er wird
im Herbst 2007 zum Ministerpräsidenten befördert. Wer in der CSU Mist baut, kann unweigerlich
mit seiner Beförderung rechnen (vergleiche: |
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Bundestagspräsident
Norbert Lammert
veröffentlichte im Juni 2007 (!) die Rechenschaftsberichte der kleinen
Parteien für das Jahr 2005 bezüglich Subvention. Der Staat finanziert die Rechtsradikalen.
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| Ermahnungen
des Bayerischen Obersten Rechnungshof ORH werden von der CSU-Regierung
weitgehend ignoriert Der Beratungsbedarf der Bayerischen Staatsregierung ist ungebrochen hoch (wer's selbst nicht drauf haut benötigt Nachhilfe |
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| Die
hochsubventionierte Pendelei von Beamten zwischen Bonn und Berlin
kostete dem Steuerzahler bisher 194 Millionen Euro. In dieser horrenden
Geldverschwendung sind die täglichen Dienstreisen zwischen aufgeteilten
Ministerien nicht enthalten. Sechs Ministerien haben noch immer in Bonn
ihren Hauptsitz, die anderen haben dort ihren Zweitsitz. Steffen
kampeter, CDU, und Alexander Bonde, Grüne, haben die Geldverschwendung
erkannt. Allerdings ist der Bundestag offensichtlich seit 16 Jahren
unfähig, den subventionierten Reisebetrieb zu beenden. SZ, 5.1.2007, S. 1
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| Seit 1998 moniert der Bayerische
Oberste Rechnungshof ORH dass staatseigene Gebäude verfallen und damit
zukünftig zu einer grossen Kostenlast werden. Das veranlasst die
CSU-Regierung keineswegs zum Handeln. Der ORH sieht einen jährlichen
Sanierungsbedarf von 250-370 Mio; die CSU plante zuletzt magere 212 Mio
ein. Die Folge: allein bei der Universität Regensburg ist der
Sanierungsbedarf auf 400 Millionen angewachsen. Extrem schlechte
Berichte gab es auch fürs Finanz-, Innen- und Kultusministerium. SZ, 5.12.2006, S. 33
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| Die
Ministerien gestatten ihren Beamten zum Teil widerrechtlich extrem
günstige Umzugskonditionen zur Verlegung des Dienstsitzes von Bonn nach Berlin.
Jeder Arbeitnehmer ist froh, seinen Arbeitsplatz zu behalten und nimmt
dafür meist gerne einen Umzug in Kauf. Nicht so die Beamten: ihnen
wurden Sonderkonditionen, jahrelange freie Heimflüge und
zinsverbilligte Darlehen für den Eigenheimbau (!) gewährt. Das
Verteidigungsministerium gewährte die Luxusvorteile auch für andere
Umzüge; die Spione des BND wurden ähnlich begünstigt; die
Begünstigungen des Innenministeriums kosteten dem Steuerzahler nach
Informationen des SPIEGELs in nur 2 Jahren 1,7 Millionen Euro. SZ, 21.11.2006, S. 6
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| Geld
für Transrapid, Aufblähung der Bürokratie, Repräsentation und Kriege in
nah und fern ist massig vorhanden. Im Bildungsbereich und Sozialbereich
wird heftig gekürzt. Das Gesetz zur Ausführung der
Sozialgesetze AGSG ist ein Einsparungsgesetz bei den Bürgern
ohne Lobby in der CSU: Förderstopp
für Pflegeheime. Die Streichung der
Investitionskostenförderung in Bayern wurde von Joachim Unterländer,
CSU, verteidigt. Alte und pflegebedürftige Menschen, die noch dazu
vielleicht kaum die nächste Wahl erleben werden, haben keine
angemessene Stimme bei der CSU-Regierung. SZ, 15.11.2006, S. 41 – Sparkurs auf Kosten der Schwächsten, |
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| Während
die kleinen Steuerzahler mit jährlich neuen und jährlich zusätzlichen
Formularen für die Einkommenssteuererklärung unterjocht und ausgepresst
werden, haben es die Einkommens-Millionäre beim deutschen Fiskus
leicht. Großveridener können die Finanzämter oft austricksen. Der
Bundesrechnungshof kritisierten zu wenig kontrollen. Der Bund verschwendet so bis zu
3.000.000.000 Euro.
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| Offenlegung
der EU-Fördergelder mit Hilfe der CSU vereitelt Die Verteilung der Millionenbeträge von staatlichen und europäischen Subventionen, die manchmal auch indirekt von der bayrischen Staatsregierung weiterverteilt werden, sollen vom Bürger weder eingesehen noch gar kontrolliert werden können. Am 7.11.2006 stimmte die Mehrheitsfraktion (CDU, CSU) im Europaausschuss dagegen, die Bürger umfassend und unkompliziert über die Empfänger von EU-Fördergeldern zu informieren. |
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| Die völlig unnötige Zentralisierung
der Polizei, die sog. "Umstrukturierung", kostet laut Innenminister Günther Beckstein,
CSU, 70 Millionen Euro.
SZ, 9.11.2006, S. 49
Der Steuerzahler hat es ja |
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| Die
FDP-Fraktion will sich in einer Kleinen Anfrage (16/3063)
vom 27.10.2006 über die Förderpraxis der ländlichen Gebiete
informieren. Ausserdem soll die Regierung mitteilen, ob sie die
Einschätzung des Bundesministers für Ernährung, Landwirtschaft und
Verbraucherschutz Horst
Seehofer, CSU, teilt, wonach in Bayern
"pausenlos Gelder ohne Sinn und Verstand" verteilt würden. Ich antworte schon vorab: "pausenlos" ist übertrieben: die MdL in Bayern machen viele Pausen. |
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| Die
Aufteilung der Ministerien zwischen Bonn und Berlin (Erbe der unseligen
Ära Kohl) kosteten dem Steuerzahler in 2005 ca. 11 Millionen Euro. Der
Bund buchte insgesamt 125.000 dienstliche Flüge. Dieser Verschwendung
von Steuergeldern könnte man sofort beheben: alle Ministerien an einen
Ort! SZ, 9.10.2006, S. 5 |
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| Nach dem Schwarzbuch des Bund der
Steuerzahler verschwendeten Bund, Länder und Gemeinden im Jahr 2005 mindestens 30.000.000.000 Euro. |
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| Offensichtlich
ist immer noch genügend Geld für den Kriegseinsatz ("robuster Auftrag")
vorhanden. Der Einsatz von 24000 deutschen Soldaten im Libanon wird im
jahr 2006 mit 46.000.000 Euro und im Jahr 2007 miz weiteren 147.000.000
Euro veranschlagt. Die deutsche Regierung hatte noch mehr Geld übrig
und bot den Einsatz von Tornados zur Aufklärung an. Diese wurden aber
von der UN nicht angefordert. SZ, 14.9.2006, S.1 – |
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| Während dem Bürger – unter dem
Vorwand es sei wenig Geld verfügbar – ständig neue Belastungen
aufgebürdet werden, gibt die CDU-SPD-CSU-Regierung weiter das Geld
grosszügig aus. Im Jahr wird der Kriegsetat um 480 Millionen Euro
erhöht. Angela Merkel,
CDU, forderte weitere Erhöhungen für die zahlreichen
Kriegsbeteiligungen ( |
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| Der
Ergebnisbericht des Bundesrechnungshofs für die Jahre 2003 und 2004
listet wieder zahlreiche Verschwendungen (Milliarden!) in den
Ministerien und bei der Bundeswehr auf. SZ,
27.7.2006, S. 5
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| Peer
Steinbrück, SPD, Bundesfinanzminister, der größte Schuldenmacher
seit Beginn der Bundesrepublik 1949 will die Länder zum Sparen zwingen.
er sprach sich dafür aus, ihnen klarere Pflichten in der
Haushaltspolitik zu geben. SZ, 7.7.2006,
S. 1 Weil er es nicht kann, will er die anderen
Finanzminister zwingen, es ihm vorzumachen, damit er es dann nachmachen
kann! |
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| Die Steuergelder werden weiter zum Fenster
hinausgeworfen. Obwohl die
Steuererhöhungskoalition CDU/CSU/SPD die Bürger weiter schröpft, wirft
sie selbst mit dem Geld um sich. Franz
Josef Jung, CDU, will für 383 Millionen Euro 680
Panzerabwehrraketen Pars 3 kaufen. Das, obwohl es breit und weit keine
Panzer abzuwehren gibt. SZ, 27.6.2006, S.
5
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| Entgegen
allen Bekundungen (z.B. Angela Merkel,
CDU: Deutschland als "Sanierungsfall", siehe |
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| Die Steuergelder werden weiter zum Fenster
hinausgeworfen. Der Bundeswehreinsatz im Kongo ( |
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| Pikanterweise am selben Tag, als
das Bundes-Kabinett CDU, CSU, SPD ein Steuer- und Sparpaket von
jährlich 2,1 Milliarden Euro mehr für den Staat beschloß, wurde eine
neue kostenträchtige Variante für den Umzug des BND nach Berlin
vorgeschlagen. Wenn es nach Kanzleramtsminister Thomas de Mazière, CDU, geht, sollen weniger Mitarbeiter des Bundesnachrichtendiensts BND von Pullach (bei München) nach Berlin ziehen. Die Anzahl der in Bayern verbleibenden Posten soll von 750 auf 1500 verdoppelt werden. Es würden 53 Millionen Euro eingespart. Die Süddeutsche Zeitung rechnete die nunmehr geringeren Erlöse für das Gelände in Pullach ein und kommt auch 76 Millionen Euro Mehrkosten. Carsten Schneider, Vertrauensmann des Bundestags, MdB, SPD, meint, hier werden mit millionenfache Mehrkosten die CSU besänftigt: "Ein kompletter Umzug wäre das Sinnvollste gewesen". SZ, 10.5.2006, S. 4-5 |
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Die
Politiker der CSU werfen weiterhin munter Steuergelder zum Fenster
hinaus,
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| Statt an der Bildung ( OVB, 27.12.2005, S. 1 Zum Vergleich: Bayern hat mit dem Ministerpräsidenten genau 12 Minister. |
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Statt zu
sparen gibt auch die rot/schwarze Koalition das Geld mit vollen Händen
aus.
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| Der Bayerische Oberste Rechnungshof
stellt der CSU-Regierung und den nachgeordneten Behörden ein
verklausiertes vernichtendes Urteil aus: "insgesamt geordnet" OVB, 7.12.2005, S. 2. Die Staatsregierung hat, so die Grünen im Bayerischen Landtag, ein massives Kontrolldefizit über die korrekte Verwendung von Staatsgeldern. Laut Jahresbericht des Obersten Rechnungshofs wurden wieder Millionen von Steuergeldern verschwendet. Eike Hallitzky: „Alle Jahre wieder werden Millionen von Steuergeldern verschwendet, weil die Staatsregierung ihre Ausgabenkontrolle nicht in den Griff bekommt“. Entgegen einem Beschluss des Landtags hat die Staatsregierung beispielsweise kein funktionierendes Controlling über die einzelnen regionalen Förderprojekte der High-Tech-Offensive aufgebaut. PM Die Grünen, 6.12.2005 Die Reaktion der verantwortlichen Politiker an einem Beispiel: Jedes Jahr seit 1996 empfiehlt der Bericht dringend, das Vermögen der Bayerischen Landesstiftung (überwiegend HVB Aktien) umzuschichten. Bekanntlich sank der HVB Kurs (inzwischen Unicredito) und die Dividenden war zuletzt Null. Die Politiker lässt das kalt: es ist ja nicht ihr eigenes Geld ( |
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| 88.000.000.000 Euro Transaktionskosten
jährlich! Prof. Heinz Grossekettler, Finazwissenschaftler Universität Münster, zu den Transaktionskosten, denjenigen Kosten die das Steuersystem per se verursacht: Sie liegen bei "20 Prozent des Steueraufkommens, nur um die Steuern zu erzielen", das entspricht derzeit 88.000.000.000 jährlich. Allein durch eine Vereinfachung des Steuerrechts wäre es also möglich, die Nettokreditaufnahme des Staates auf Null zu drücken. Prof. Alfred Boss, Weltwirtschaftsinstitut Kiel: "Das Volumen der Subventionen in D beträgt ungefähr 150.000.000.000 Euro pro Jahr und wenn man alle diese Subventionen abschaffte, dann könnte man die Einkommensteuersätze kräftig senken. Es wäre ein Spitzensteuersatz möglich, der um und bei 25 % liegt, der Eingangssteuersatz könnte etwa bei 10 % liegen." Beide Aussagen (Heinz Grossekettler, Alfred Boss) in |
| Die ICE-Brücke im Rödental
(Oberfranken) ist fast fertig. Wenn überhaupt, dann wird 2025 der erste
ICE drüber fahren. Verbaut wurden 20.000.000 Euro. SZ,
18.7.2005, S.39
|
| Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber, CSU,
und seine Frau Karin,
CSU (?), fuhren eine Woche nach Mexiko (5.-9.3.) und Kalifornien
(9.-11.3.2005). Man darf vermuten: auf Kosten des Steuerzahlers und
während der Arbeitszeit. Statt eines Telefonats mit Arnold Schwarzenegger,
Österreicher und Gouverneur Kaliforniens, führte Stoiber ein Gespräch
auf englisch mit Dolmetscher (!). Stoiber warf eine Party für Film- und
Fernsehstars in Los Angeles. In Mexiko sprach Stoiber, wieder statt
eines Telefonats, mit dem mexikanischen Staatspräsidenten Vicente Fox. Das
touristische Glanzlicht ist der Besuch der 2000 Jahre alten
Sonnenpyramide in Teotihuacan: sicher unentbehrlich für die bayerische
Weltpolitik. |
| Der
Landesrechnungshof NRW rügte GEZ Ausgaben in Millionenhöhe. Das rund
21,3 Millionen Euro teuren Projekt DV 2005 und die interne
Neuorganisation der GEZ frißt das Geld der Gebürhenzahler. Regelwidrige
Vergabe von Großaufträgen, zweifelhafte Auslandsreisen von
GEZ-Verantwortlichen in die USA und nach Japan, deftige Zulagen für
Funktionsträger des Unternehmens: in all diesen Punkten macht der
Rechnungshof massive Einwände geltend. Die mächtigsten
Gebühreneintreiber der Republik scheinen über Gebühr Millionen
verplempert zu haben. |
| Die Jahresbezüge der Chefs des
Bundesverbandes der Betriebskrankenkassen BKK, Wolfgang Schmeinck
und Klaus-Dieter Voß,
stiegen laut Bild am Sonntag um je 16.667 Euro,
eine Steigerung von 8,5 bis 10,5 %. Der Vorstandschef der
Innungskrankenkasse IKK Brandenburg und Berlin, Enrico Kreutz, bekam
einen Bonus und kassiert damit 17.672 Euro mehr. Auch den Vorständen
der BKK Mobil Oil winken fünfstellige Bonuszahlungen. Der Chef der IKK
Schleswig-Holstein, Ralf
Hermes, verdiente demnach gut 4000 Euro mehr als
2003. SZ Online, 6.3.05
|
| Die
Bayerische Staatsregierung hat 31,8 Mio. Euro zur Förderung des
Flugplatzes Hof-Plauen übrig. Dazu übernimmt der Staat noch
Bürgschaften von 22 Mio. Euro. Dabei bringt allein der Linienverkehr
Hof - Frankfurt ein jährliches Defizit von 1,2 Millionen Euro. |
| Für rund 20 Millionen Euro ließ Otto Wiesheu, CSU,
Pläne zur Zerstörung der Donau produzieren. Der Bundesregierung im
fernen Berlin ist der naturfreundliche Ausbau der Donau ohne Staustufen
mehr am Herzen als Wiesheu, der anscheinend die herrliche bayerische
Donau kaum kennt. Er beharrt auf Staustufen und gab deshalb eine
Raumordnungsverfahren für den Donausausbau mit drei Vorschlägen zum
Ausbau in Auftrag. Kosten: + 1,5 Millionen Euro. |
| "Die Probleme der Wiedervereinigung
müssen kreativer angegangen werden. Es genügt nicht, große, Geldsummen
für die neuen Länder zur Verfü gung zu stellen, die inkompetente
Politiker dann in Potemkinsche Dörfer investieren. Ein Beispiel: 150
Millionen Euro – das ist. fast so viel, wie der Wiederaufbau der
Frauenkirche gekostet hat! – sollen in Dresden in die so genannte
Waldschlösschenbrücke investiert werden, die das gerade zum
Weltkulturerbe erhobene Elbtal bei Dresden für immer ruinieren wird.
Die Brücke wird nicht gebraucht, doch sie wird dafür sorgen, dass das
noch intakte Umland zersiedelt wird. Aber wenn man den größten Teil der
Bausumme geschenkt bekommt, lassen Politiker eben auch Brücken bauen,
die nicht gebraucht werden. In Leipzig wird die ganze Stadt aufgewühlt, um einen 500 Millionen Euro teuren Tunnel unter der City zu bauen, der ebenfalls nicht gebraucht wird. Dieselben Politiker sparen dann bei den Kulturein richtungen." Günter Blobel, * 1936 Schlesien, 1999 Nobelpreis für Medizin 1999; seit 1967 in den USA. 1,6 Millionen Mark seines Preisgeldes stiftete er für die Dresdner Frauenkirche. Die Zeit, 51, 9.12.2004, S.13 |
| Am 7.12.2004 legte der Bayerische
Oberste Rechnungshof ORH den diesjährigen Prüfungsbericht vor. Er
bestätigt: die bayerische Regierung verschwendet Steuergelder in
Millionenhöhe. SZ,
8.12.2004 Solange unsere Politiker ohne sich dafür verantworten müssen fremde Gelder ausgeben, wird die nötige Sorgfalt fehlen. |
| Der Präsident des Bundesrechnungshofes Dieter
Engels griff die Haushaltspolitik des Bundes
scharf an: "Die finanzwirtschaftliche Situation Deutschlands entwicklet
sich mit einer Dramatik, die noch immer unterschätzt wird". Dabei
erweist sich die Bundeswehr erneut als großer Verschwender. Die
Entwicklung des Raketensystems Pars 3 LR kostete 500.000.000 Euro. Ein
einziger Schuß (740 sind bestellt) wird demnach fast eine Million Euro
kosten. Die Medien spielen diese Kritik herunter; so jkä
in der SZ: "Diese Beispiele sind Ausnahmen,
nicht die Regel" (SZ, 17.11.2004, S. 4).
Sehr wohl, soviele Regelfälle zu 500 Millionen kann man sich nicht
leisten. jkä vergißt aber den gesamten Etat: dieser zeigt Jahr für
Jahr, daß die Bundespolitiker das Geld mit vollen Händen ausgeben. SZ, 17.11.2004, S. 6
|
| Während an der Bildung radikal
gespart wird und pro Schüler eine Kopfpauschale eingeführt wird, wirft
die halbstaatliche Bayerische
Landesbank (BayernLB) die Steuergelder zum
Fenster hinaus. Beim Verkauf der Ruefa
realisiert sie einen |
| Bund der
Steuerzahler legte das jährlich erscheinende Schwarzbuch der
Steuerverschwendung vor. Die angeprangerten Fälle summieren sich zu 750
Millionen. Karl Heinz Däke,
Verbandspräsident, vermutet den Gesamtverlust durch Verschwendung auf
30 Milliarden Euro. Der Vorsitzende der Steuergewerkschaft, Dieter Ondracek, wies
sie Vorwürfe als überzogen zurück. Ebenso kritisierte Joachim Poß, SPD,
nicht die Verschwender, sondern den vorgelegten Bericht. SZ, 29.9.2004, S. 7
|
| Der
Präsident des Bundesrechnungshofes Dieter
Engels kritisierte anlässlich der Vorlage des so
genannten Ergebnisberichts 2004 massiv die Haushalts- und Finanzpolitik
der Bundesregierung. Der Bundesrechnungshof ist über den, von
Bundesfinanzminister Eichel,
SPD, geplanten Verkauf von Bundesvermögen, insbesondere von
Aktienpaketen der Post und der Telekom, zum Stopfen von
Haushaltslöchern (insgesamt 15,5 Milliarden Euro) alarmiert. Artikel
115 des Grundgesetzes werde unterlaufen, wenn der Bund Vermögen
veräußere, das zuvor mit Schulden aufgebaut worden sei, dann aber für
nachfolgende Generationen nicht mehr zur Verfügung stehe. Quelle: SZ, 8. 7. 2004 , S. 17
|
| Die
Politiker sind offensichtlich unfähig einen ausgeglichenen Haushalt
vorzulegen. Mein Tipp: der Betrag der geplanten Einnahmen ist in die
Ausgabenseite zu übertragen. Ergebnis: Haushalt ausgeglichen. Robert von Weizsäcker, Ordinarius für Volkswirtschaft, TU München schlägt folgende Lösung vor: Die öffentliche Kreditaufnahme wird zum Teil aus dem politischen Prozess ausgegliedert. Die Regierung kann zwar öffentliche Ausgaben und Steuereinnahmen regulieren, aber innerhalb der exogene Kreditgrenzen des Gesamthaushalts. Deren Einhaltung wird von einer unabhängigen Institution, wie dem Bundesrechnungshof, kontrolliert. Quelle: Süddeutsche Zeitung Nr.142, 23. Juni 2004, Seite 2 |
| Finanzminister Hans Eichel, SPD,
will keinen ausgeglichenen Haushalt mehr vorlegen. Er will bis 2008
jährliche Schulden von mindestens 20
Milliarden Euro aufnehmen. SZ,
18.6.2004, S.21
|
| Die
bayerische Regierung vergab ein Gutachten zum Rettungsdienstwesen mit
Kosten in Höhe von 6,9
Millionen Euro ohne Ausschreibung. |
| Noch immer hat der deutsche Staat
Geld in Fülle oder Gerhard
Schröder, SPD, kapiert die Lage nicht: er sagte
Afghanistan für die nächsten vier Jahre neue 320.000.000 Euro zu. OVB, 1.4.2004, S.1
|
| Die
bayerische Regierung will den Etat für Orden und Ehrenabzeichen – meist
für verdiente Parteigenossen – von 282.000 Euro nicht kürzen. Ein
entsprechender Antrag der Grünen scheiterte. OVB,
4.3.2004, S. 1 |
| Der gefeuerte Chef der
Bundesagentur für Arbeit Florian
Gerster erhielt ein gehalt von 250.000 Euro. Für
dieses Gehalt trieb Gerster die Anzahl der Arbeitslosen in neue
Rekordhöhen. Als Abfindung (sofortige Kündigung wegen Versagen) erhält
er voraussichtlich 427.080
Euro Abfindung. OVB, 26.1.2004, S.2 |
| Der Bund
für Umwelt und Naturschutz (BUND) attackierte die Verkehrspolitik der
Bundesregierung. BUND-Vorsitzende Angelika
Zahrnt: „Im Fernstraßenbau werden viele
Milliarden Euro vergeudet“. Trotz des Desasters mit der Lkw-Maut ( |
| Noch
immer hat die Bundesregierung Geld zum Wurf aus dem Fenster.
Der von Otto Schily,
SPD, geplante, völlig überflüssige Umzug des BKA von Wiesbaden nach
Berlin soll 500 Millionen Euro kosten. SZ,
15.1.2004, S.3
|
| Die
Bundesregierung hat Beratern und Sachverständigen seit Beginn ihrer
Amtszeit einen ungeahnten Boom beschert. Für Gutachten und die
Mitarbeit in Expertenkommissionen gaben sie insgesamt fast 190 Millionen Euro
aus. |
| Das Verteidigungsministerium
bestätigte, dass es der Beratungsfirma Roland Berger ohne
Ausschreibung für einen dreimonatigen Beratungsauftrag eine Million
Euro gezahlt hat. SZ, 18.12.2003, S.2
|
| Deutschland
ist bereit dem Ölstaat Irak einen Teil der Schulden zu schenken.
Bundeskazler Gerhard Schröder knüpfte an das Milliardengeschenk vage
Bedingungen, z.B. die USA sollte die Bedingungen für die
Auftragsvergabe beim Wiederaufbau im Irak (Deutschland und Frankreich
sind bisher ausgeschlossen) überdenken. In einem SWR2-Tagesgespräch
sagte der Freiburger Abgeordnete Gernot
Erler, SPD, in einer Zeit, in der den Bürgern
Abstriche im Sozialbereich zugemutet würden, könne Deutschland nicht
einfach Milliarden herschenken, zumal es sich beim Irak um das Land mit
den zweitgrößten Erdölvorräten der Welt handele. SZ,
17.12.2003, S.7 – |
| Nach Einschätzung von Dieter Engels,
Präsident des Bundesrechnungshofes, verschwendete der Bund im
vergangenen Jahr Steuergelder „im unteren zweistelligen
Milliardenbereich“: öffentliche Mittel werden entweder unnötig
ausgegeben oder man verzichtet auf hohe Mehreinnahmen verzichteten. Die
Neuverschuldung von 43,4 Milliarden Euro sei ein „unerfreulicher“
Nachkriegsrekord, aufgestellt von Bundesfinanzminister Hans Eichel,
SPD. Die für 2004 geplante Nettokreditaufnahme von knapp 30 Milliarden
Euro übersteige erneut die im Grundgesetz festgelegte Obergrenze. SZ, 26.11.2003, S.1
|
| Deutschland
hat immer noch Geld im Überfluß: der Abbau der Steinkohle wird bis zum
Jahr 2012 mit 17.000.000.000
Euro subventioniert. SZ,
12.11.2003, S.19
|
| Zur Eröffnung des neuen
Flughafenterminals am Münchner Flughafen protzte der Freistaat Bayern
mit einer Party für 747.900
Euro. SZ,
12.11.2003, S.37
|
| Das
Bundesfinanzministerium geht von einer Neuverschuldung des Bundes für
2003 von 41,9 Milliarden
Euro aus. Finanzminister Hans Eichel, SPD, gab
zu, dass die Nettokreditaufnahme des Bundes 2003 höher als 40
Milliarden ausfallen wird. Es ist der höchste Stand in der Geschichte
der Bundesrepublik. Eichel übertrifft damit Theo Waigel, CSU, unter
Helmut Kohl, CDU, ( |
| "Gericht bremst extremen Beckstein".
Im Faltblatt „Islamischer Extremismus“ aus der Reihe „Schützt unsere
Demokratie“ druckte das Innenministerium neben einem Porträt des
türkischen Vereins „Milli Görüs“ ein großes Foto des Terroristen Osama bin Laden. Das
Verwaltungsgericht München stoppte die Verbreitung der Broschüre mit
einer Auflage von mehr als einer Million Exemplare wegen
„diffamierender Aufmachung“. SZ,
11.10.2003, S.54. Kein Problem für Günther Beckstein:
der Steuerzahler bezahlt's. |
| Der Bund
der Steuerzahler stellte das "Schwarzbuch 2003" vor. Danach
verschwendet unser Staat jährlich mindestens 30.000.000.000 Euro. Davon
entfallen aufgrund von Schlamperei, Fehlplanung und Bürokratismus ( |
| Dieter
Engels, Präsident des Bundesrechnungshofes,
stellt eine Studie für Bundestagsausschüsse vor. Darin wird auf
empfindliche Gesetzeslücken verwiesen. Durch sie entgehen Bund und
Ländern jährlich zweistellige Milliardenbeträge. Da ich dem Bundestag
unter Helmut Kohl
( SZ, 4.9.2003, S.17 Zum Thema Edmund Stoiber, CSU: "Bestimmte missbräuchliche Konstruktionen, wie man Gewinne und Verluste hin- und herschieben kann, wollen wir begrenzen." SZ, 5.9.2002, S.46. Man beachte: a) nur bestimmte Lücken, b) nur begrenzen. Warum nicht alle Lücken schließen? |
| Nicht nur
in Deutschland werden Steuergelder verschwendet und verjubelt. Auch auf
EU Ebene herrscht Korruption und Verschwendung. Im riesigen
Korruptionssumpf versickern viele EU-Millionen, so die EU
Parlamentarierin Gabriele
Stauner, CSU. OVB,19.7.2003,
S.18
|
| Das Innenministerium NRW nahm einen
Korruptionsbericht aus dem Internet. Es geht um Korruption beim Bau und
bei der Privatisierung von Müllverbrennungsanlagen. Anwälte mehrerer
Beschuldigter sind gegen die Veröffentlichung des Berichts vorgegangen.
SZ, 12.7.2003, S.6
|
| Schlamperei,
mangelnde Koordination oder Kontrolle und kriminelle Machenschaften
kosten den Bund alljährlich mindestens 2.000.000.000 Euro,
stellte der Präsident des Bundesrechnungshofes Dieter Engels fest. OVB, 10.7.2003, S.4
|
| 8.300.000.000 Euro
zahlt die Bundesregierung Deutschlands für 60 A400M Airbus
Maschinen. SZ, 28.5.2003, S.5 Von
Sparen keine Rede. Dafür spart man ja bei den sozial Schwachen oder den
Rentnern.
|
| 2,7
Milliarden Euro zahlt die Bundesregierung
jährlich an Politiker, Professoren, Lehrer, Polizisten und Offiziere
der ehemaligen DDR. Darunter beispielsweise die Ex-First Lady Margot Honecker,
Stasi Generaloberst Markus
Wolf, SED Funktionär Günter Schabowski und
zahlreiche andere Funktionäre der DDR. Ohne je etwas in die Rentenkasse
einbezahlt zu haben, erhalten Tausende Leistungen aus der
bundesdeutschen Rentenkasse, das heißt von dem von mir jahrzehntelang
einbezahlten Geld. OVB, 17.4.2003, S.2
Für diesen Skandal hauptverantwortlich ist der Versager Helmut Kohl, CDU ( |
| Die
Regierung unter Helmut
Kohl, CDU, finanzierte die Wehrkundetagung,
später "Konferenz für Sicherheitspolitik"; Gerhard Schröder, SPD,
führte die finanzielle Unterstützung diese Treffens der
Welt-Kriegselite weiter. Mit deutschen Steuergeldern; bei angeblich
leeren Kassen. OVB 6.2.2003, S.3 Jede Sicherheitskonferenz kostet den Steuerzahler bis zu 2,5 Millionen Euro. SZ 11.2.2003, S.33 |
| Einsparung durch Verschlankung des
bayerischen Kabinetts ist für Edi
Stoiber, CSU, kein
Thema.
|
| Jahresbericht
des bayerischen Obersten
Rechnungshofes ORH: die Ministerien und
sonstigen Einheiten des Freistaates Bayern verschwenden Steuergelder in
Millionenhöhe. Inbesondere die bayerische Staatskanzlei verschleuderte
beispielsweise 8,5 Millionen für BayernOnline.
SZ, 4.12.2002, S.53. Siehe auch die Subvention
der beiden Grosskirchen.
|
| Gerade die Bundeswehr bleibt von
den Sparbeschlüssen der Regierung verschont. Lausige 49 Millionen Euro
müssen im Verteidigungshaushalt eingespart werden. SZ,
20.11.2002, S.5
|
| Der Bundesrechnungshof
forderte die Bundesregierung zu einer vorsichtigeren Haushaltsführung
an. Der Bund hat im letzten Jahr 2.000.000.000
Euro verschwendet. SZ,
20.11.2002, S.5
|
| Die Behörden vergeuden durch
unsinnige Statistiken und schlechte Organisation jährlich mehr als 100 Millionen Euro.
Das stellten die Rechnungshöfe von Bund und Länder fest. SZ, 18.11.2002, S.6
|
| Alleine in
Bayern kostete der großzügige Umgang mit Steuergeldern durch bayerische
Behörden nach dem Schwarzbuch
des Bundes der Steuerzahler im Jahre 2001 acht Milliarden Euro.
SZ, 2.10.2002, S.59 |
| Edmund
Stoiber, CSU, wird am 7.8.2002 zehn Millionären
und anderen Spitzensportlern, darunter auch Amigo Georg Hackl, CSU, den
Sportpreis, dotiert mit je 10.000 Euro verleihen. Während angeblich die
Kassen leer sind, werden hier 100.000
Euro verschwendet. Münchner
Merkur, 2.8.2002, S.8
|
| Der
Entwurf für den Bundeshaushalt 2003 sieht für den Verteidigungsetat
nach Informationen von "Der Spiegel" 24.400 Millionen Euro vor, 750 Millionen Euro mehr
als 2002. Spiegel Online 15. Juni 2002
|
| Nur um es dem Untersuchungsausschuss
zur Aufklärung der
Korruption bei der CDU und CSU unbequem zu
machen, forderte Edmund
Stoiber, CSU, daß dieser nach München anreise.
In Berlin traute sich Stoiber nicht auszusagen. Es entstanden immense,
leicht vermeidbare Reisekosten: 15 Abgeordnete und Stellvertreter,
Sitzungsassistenten, Stenografen, Bundestagspolizei fliegen von berlin
nach München SZ, 4.6.2002, S.1; Münchner
Merkur, 3.6.2002, S.2
|
| Der Bundesrechnungshof rügte
erneut den Verteidigungsminister Rudolf
Scharping, SPD, wegen seinen Beschaffungsplänen
für 73 Airbus A400M, die gegen die Bundeshaushaltsordnung verstoßen.
Aber welchen Politiker juckt schon ein Rechtsverstoß? SZ, 7.3.2002, S.7
|
| Der Bund
der Steuerzahler kritisierte den überzogenen Ausstattungsluxus der
Abgeordnetenbüros in Berlin. Es wurden Designermöbel in
Sonderanfertigung gekauft: 14.000.000
Euro. Dietmar
Kansy, CDU,Vorsitzender der Baukommission,
verteidigte die hohen Ausgaben. Münchner
Merkur, 25.2.2002, S.4
|
| Trotzdem
der Bayerische Oberste Rechnungshof die Geldverschwendung beim
Unterhalt der Katholisch-Theologisch Fakultäten tadelt, will der
bayerische Wissenschaftsminister Hans
Zehetmair, CSU, daran festhalten. Geld ist
offensichtlich genug da. Münchner Merkur,
29.1.2002, S.5
|
| Der Bundesrechnungshof BRH
verstärkte seine Kritik am Kauf von 73 Transportflugezugen A400M:
Kosten 9.500.000.000 Euro.
Münchner Merkur, 24.1.2002, S.1
|
| Krönung der Schizophrenie der
Politik: zuerst macht man Afghanistan dem Boden gleich, jetzt sagte die
EU innerhalb eines Jahres 550.000.000
Euro und Deutschland dazu 80.000.000 Euro
für den Wiederaufbau bezahlen. Aus bereits von Deutschland gezahlten 2.000.000 Euro werden
die Gehälter der Regierung in Kabul bezahlt. SZ,
22.1.2002, S.8
|
| Bundesverteidigungsminister Rudolf Scharping, SPD,
rechnet für die Verteidigung Deutschlands gegen den Angreifer
Afghanistan mit Kosten von 340.000.000
Euro. SZ,
22.12.2001, S.1
|
| Bundesverteidigungsminister Rudolf Scharping, SPD,
unterzeichnete einen kaufvertrag für 73 Airbus
Militärtransportflugzeuge. Kosten: 16.790.000.000
DM. CDU und CSU sahen darin einen Verstoß gegen
das Haushaltsrecht. Vor allem zeigt es, daß die Kassen nicht leer sind.
SZ, 19.12.2001, S.1 und 8.
|
| In seinem Jahresbericht tadelte der Bayerische Oberste
Rechnungshof ORH die Regierung Bayerns wieder für die alljährliche Verschwendung von
Steuergeldern. Das Landwirtschaftsministerium
unter Josef Miller, CSU,
landete mit dem "top elf" Projet den Flop des Jahres. Auf 215 Seiten
werden insgesamt 47 skandalöse Missstände erwähnt. SZ,
5.12.2001, S.51, Münchner Merkur, 5.12.2001, S.3
|
| Obwohl |
| Verschwendung öffentlicher Gelder: laut
Bundesrechnungshof hätte ich der Bund 3,3
Milliarden DM sparen können. Nach Hedda von
Wedel, Präsidentin des Rechnungshofes, wachsen die Schulden des Bundes
bis 2005 auf 1.600.000.000
DM. SZ,
17.10.2001, S.5
|
| Bei der ICE Neubautrasse
Ingolstadt – Nürnberg explodieren die Kosten: mittlerweile werden 16 Milliarden Mark verschleudert.
Der |
| "Die
öffentliche Verschwendung": bundesweit hätten 60.000.000.000 DM
eingespart werden können. In Bayern alleine wurden 6.000.000.000 DM
verschwendet, so der jährliche Bericht des Bundes der Steuerzahler BdSt.
SZ, 26.9.2001, S.55
|
| Für eine bessere Ausstattung
des Militärs und der Geheimdienste (die bekanntlich vor und bei den
Terroranschlägen in den USA im Sept. 2001 völlig wirkungslos waren)
werden 3.000.000.000 DM
verpulvert. Die Militärs und Spitzel können jubeln. SZ,
24.9.2001, S.8
|
| Für die Auslieferung Slobodan Milosevics an das
UN-Kriegsverbrechertribunal erhält Jugoslawien 1,28 Milliarden DM.
Deutschland steuert 150.000.000
DM zu. SZ,
30.6.2001, S.1
|
| Mehrfach
wurden hier über die "Lustreisen" der
Mitglieder des Bezirks Oberbayern informiert. Jetzt wurde das
Verfahren durch die Freunde von der Staatsanwaltschaft München I
eingestellt. Begründung: die Vergeudung von Steuergeldern war "eine bis
in die 60er-Jahre zurückführende Tradition". Münchner
Merkur, 18.4.2001, S.6
|
| Zur Gewinnsteigerung sollen in Deutschland 400 000
Rinder abgeschlachtet werden. Nach §1 des Tierschutzgesetzes dürfen
Tiere nicht ohne vernünftigen Grund getötet werden. Die Bauern erhalten
pro Tier etwa 1000 Mark, der Marktpreis liegt bei 750 Mark. Die
geschätzten Kosten für die Vernichtung von 647 000 000 DM sind daher
gesetzwidrig verschleudert. Der Spiegel
6/2001, S.22ff
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| Für den Umbau des Sportparks
in Unterhaching gibt der Staat Bayern einen Zuschuß von fünf Millionen (in Zahlen: 5.000.000):
die Lizenz des Fußball-Profi-Vereins Unterhaching steht auf dem Spiel. Süddeutsche Zeitung, 27.1.2001, S.54
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| Fluggesellschaften erhalten
für Flüge, die in München starten und länger als 5 Stunden dauern,
einen Spritzuschuss von 50 DM pro Tonne Kerosin. Süddeutsche
Zeitung, 23.1.2001, S.L1
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Der Oberste Rechnungshof Bayerns kritisierte Kosten
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| Das Prestigeobjekt ICE Trasse
München – Ingolstadt – Nürnberg kostet dem Steuerzahler (nach jetzigem
Wissensstand) ca. 12.000.000.000 DM. Die bedeutend billigere (so das
Projekt überhaupt notwendig ist) Streckenführung über Augsburg wurde
1988 von der Bayerischen Regierung verworfen. Zu den Kostensteigerungen
sagt Otto
Wiesheu, CSU, der SZ: "Alle Zahlen und Schätzungen, über die
jetzt geredet wird, sind Zahlen und Schätzunger der Bahn. Es gibt keine
Kalkulation, die von uns kommt."
Süddeutsche Zeitung, 29.11.2000, S.L13. D.h. die bayerische Regierung entschied und
entscheidet ohne eigene Kostenkalkulation.
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| Anfang der sechziger Jahre baute die Regierung ein
unterirdisches Handlungszentrum und Überlebensterritorium: 83.000 qm
mit 897 Büroräumen. Kosten etwa 5
Milliarden DM. Dieser Bunker wurde einst in
Alarmbereitschaft mit 180 Festangestellten gefahren. Die Kosten für
jetzt anfallende Brandschutzmaßnahmen sind immerhin 100 Millionen DM. Der
Bunker wird derzeit für 60
Millionen DM "zurückgebaut". Neue
Zürcher Zeitung, 13.11.2000, S.23
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| Die B12 westlich von
Hohenlinden, Oberbayern, war picobello: ich fahre sie täglich. Trotzdem
wird sie im Oktober 2000 auf einer Länge von ca. 1 km niegelnagelneu
geteert. Der Straßenbauetat für das laufende Jahr mußte wohl noch
hinausgepulvert werden.
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| Der CDU/CSU-Fraktionschef
Friedrich Merz plädiert für eine noch höhere Diätenerhöhung,
rückwirkend (!) zum 1.Juli. Münchner Merkur, 6.10.2000, S.4.
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| Lustreise. 1999
reisten Haushaltspolitiker des Bayerischen Landtags elf Tage nach
Argentinien und Brasilien. Der Erkenntniswert ist laut Steuerzahlerbund
eher im touristischen Bereich zu suchen. Süddeutsche
Zeitung, 20.9.2000, S.25
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| Die Staatskassen bleiben ein Selbstbedienungsladen der
Politiker: allein für 1999 listet der Steuerzahlerbund Schäden von 50 bis 60 Milliarden DM
auf: Fehlentscheidungen der Behörden, überteuerte Anschaffungen, etc. Süddeutsche Zeitung, 20.9.2000, S.25
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| Für die 19-köpfige Vertretung
Bayerns in Brüssel wird ein 35.000.000
DM teures Gebäude – ohne Nebenkosten – gekauft;
pro Mitarbeiter also ca. 1,8 Millionen DM. Süddeutsche
Zeitung, 21.6.2000, S.L13
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| Weitere
Vergnügungsreisen der Bezirksräte Oberbayern auf unsere Kosten nach Spanien 1991, Südafrika 1991, Irland 1993,
USA 1994, Kanada o.J., Brasilien, Argentinien o.J., Mailand 1997,
Florenz 1997. Süddeutsche
Zeitung, 9.5.2000, Seite L8 – |
| Bezirksräte Oberbayern
1991 bis 1998 auf Vergnügungsreise
in Italien; Übernachtung in besten Häusern,
ausgesuchte kulinarische Leistungen. Hermann
Schuster, CSU; Harald Hoegner, SPD; Erwin Filser, CSU; Michael
Flammenböck, CSU; Joachim Gillessen, CSU, Josef Kirchmeier, CSU; Hans
Wehrberger, SPD, Ludwig Bergschneider, CSU,
u.a. Süddeutsche Zeitung, 4.5.2000, Seite
L16 Grandhotel "Villa d'Este" in Como, Italien, Golfpartie, Mailänder Scala auf den Luxusreisen des Bezirktags Oberbayern. Typisch die Stellungnahme Gillessens: "Ich habe in keinster Weise ein schlechtes Gewissen und kein Unrechtsbewußtsein." Münchner Merkur, 6.5.2000, Seite 4 – |
| Bund Naturschutz: Der frühere Finanzminister Theo Waigel, CSU,
hat ein Grundstück bei Günzburg viel zu billig an das Unternehmen Lego
verkauft. Schaden für Deutschland: 48
Millionen Mark. Süddeutsche
Zeitung, 7.Oktober 1999, Seite L8
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| Autobahn A71 Bayern -
Thüringen. Bund Naturschutz: ein Ausbau der B19 würde 1,5 Milliarden Mark einsparen.
Dies will die CSU-Regierung nicht. "Innenstaatssekretär Hermann
Regensburger sprach in seiner Festrede von einer
unverzichtbaren Verkehrsachse ..., selbst wenn ihm die Finanzierung ...
große Sorgen bereite." Süddeutsche
Zeitung, 5.Oktober 1999, Seite L6
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| Karl Heinz Däke, Bund der Steuerzahler: Jährlich werden
60 Milliarden Mark
vergeudet, nachzulesen in "Die öffentliche Verschwendung" Süddeutsche Zeitung, 30.September 1999, Seiten 1,4
und 6
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| Zum Jahrtausendwechsel läßt die Bayerische Regierung 26 Millionen Mark springen. Dr.Kurt Faltlhauser, bayerischer Finanzminister schreibt: "angesichts der engen Spielräume in den öffentlichen Haushalten..." |