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statt Subventionen rigoros zu streichen, werden neue genehmigt, alte erhöht. So wird das Geld-hinauswefen euphemisch umschrieben: "Derzeit fällt es den Politikern im Osten Deutschlands schwer, die Subventionsmilliarden zielgenau einzusetzen." Aus den Nachrichten BR, 2.10.2006 |
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| Ministerpräsident Günther Beckstein, CSU, ist für eine Erhöhung der Subventionen (siehe
folgenden Beitrag zur Wiedereinführung der vollen Pendlerpausale, damit
der Autoverkehr stärker subventioniert wird) und gegen eine Kürzung
von Subventionen: die bayerische CSU-Regierung will sich gegen Pläne der
EU, die Agrarsubventionen zu kürzen, wehren. SZ, 18. 6.
2008, S. 41 |
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| Auf Betreiben und unter Mitwirkung der CSU wurde die
subventionierte Fahrt zum Arbeitsplatz, die sogenannte Pendlerpauschale, am 1.
Januar 2007 gekürzt: die ersten 20 Kilometer können nicht mehr
geltend gemacht werden. In einer der zahlreichen 180-Grad Kehrtwenden ( |
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| Die lokalen Sender in Bayern
sollen gegen einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts weiter durch den
sogenannten Kabelgroschen subventioniert
werden. Diese Subvention läuft seit 1984. Das Bundesverfassungsgericht untersagte die Abgabe in der
jetzigen Form als verfassungswidrig. Ganz im Gegenteil
kündigte Joachim Herrmann, CSU, an,
die verfassungswidrige Abgabe weiter zu erheben und den Kreis der
Zahlungspflichtigen sogar noch auszuweiten. SZ, 9.11.2006, S.
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| Bundeslandwirtschaftsminister Horst
Seehofer, CSU, sagte beim Treffen der EU-Agrarminister in Finnland,
es gebe bei der Förderung des ländlichen Raums eine Fehlverteilung
von öffentlichen Mitteln. Dabei kritisierte er auch direkt Bayern : "Ich
beobachte pausenlos, wie Gelder ohne Sinn und Verstand verteilt werden."
Landwirtschaftsminister Josef Miller, CSU,
versteht das nicht: er wird Seehofer einen Brief schreiben "und ihn bitten
mitzuteilen, was er genau meint". Augsburger Allgemeine, 29.09.2006 |
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| Der Finanzausschuss des Bundestags billigte am
20.10.2004 die Abschaffung der Subvention des Eigenheimbaus. Gegen den Subventionsabbau stimmten CDU/CSU und FDP.
Sie erklärten, sie seien generell für den Subventionsabbau.
Allerdings sollte nicht eine einzelne Subvention willkürlich
herausgegriffen werden. Das ist abwegig: Wie sollen anders Subventionen
abgebaut werden? |
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| Die Bayerische Staatsregierung ist
weiterhin gegen den Subventionsabbau. Sie ist "wie bisher gegen die
von der Bundesregierung geplante Abschaffung der Eigenheimzulage."
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| Die CDU ist weiterhin
gegen den Subventionsabbau. Angela Merkel, Vorsitzende der CDU: "Wir
stimmen dem Abbau von Subventionen nur im Zusammenhang mit einer
Steuerstrukturreform zu." Im Klartext: sie stimmen so nicht zu. Interview, OVB 19.5.2004, S.3 |
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| Der Bayerische Oberste Rechnungshof ORH listet in seinem
Jahresbericht 2003 wie in Bayern großzügig subventioniert und Geld
verschwendet wird. Schwerwiegende Mängel gibt es dabei beim
Landwirtschaftsministerium unter Josef Miller,
CSU. SZ, 3.12.2003, S.48; OVB 3.12.2003,
S.3 |
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| Der Bundestag stimmt für Subventionen von 15,9 Milliarden Euro für den
Steinkohlebergbau. Die FDP hatte einen Antrag auf Streichung gestellt. Es ist
aber anscheinend genügend Geld vorhanden. Der Antrag auf Streichung wurde
mit 286 zu 302 abgelehnt. SZ, 28.11.2003, S.2 |
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| Von 2006 bis 2012 soll der Abbau von Steinkohle in den Bergwerken
Nordrhein-Westfalens und des Saarlands mit 17
Milliarden Euro subventioniert werden. Befürworter der
Subventionen ist Bundeskanzler Gerhard
Schröder, SPD. Hubert
Ulrich, MdB, Landesvorsitzende der Grünen im Saarland,
kündigte dagegen an, dem Etat in der vorgesehenen Form nicht zuzustimmen.
Der Wirtschaftsexperte der FDP-Fraktion im NRW Landtag, Gerhard Papke, nannte die Subventionen der Kohle
die größte Verschwendung der deutschen
Nachkriegsgeschichte. SZ, 21.11.2003, S.6 |
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| In der ARD-Sendung Sabine Christiansen
28.9.2003 lehnten Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus, CDU, und Bayerns Staatskanzleichef
Erwin Huber, CSU, Kürzungen bei der
Pendlerpauschale ab. Der "kleine Mann" dürfe nicht bestraft werden, wenn
er 40 oder 50 Kilometer Fahrt zum Arbeitsplatz auf sich nehme. "Dies ist kein
Steuergeschenk", sagte Huber. Die Ministerpräsidenten Roland Koch, CDU, und Peer
Steinbrück, SPD, schlagen eine Kürzung der
Pendlersubvention vor.
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Über die Höhe der Subventionen gibt es verschiedene
Ansichten. Politiker erklären Beihilfen zu Nicht-Subventionen, so Erwin
Huber, CSU, zur Subvention des Arbeitsweges (sog. Pendlerpauschale).
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| Rolf von
Hohenau, Präsident des BdSt (Bund der Steuerzahler), sprach
sich gegen Kürzungen von Subventionen aus. Die geplante Kürzung der
Entfernungspauschale der Pendler (wer preiswert im Grünen wohnt und den
Arbeitsplatz in der Stadt hat wird subventioniert) sei ein Schlag ins Gesicht
der Pendler. OVB, 2.9.2003, S.1 |
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| Die Subventionen in Deutschland steigen weiter an. Das geht aus
dem Entwurf des neuen Subventionsbericht der Bundesregierung unter
Federführung von Bundesfinanzminister Hans
Eichel, SPD, hervor. Die Subventionszahlungen des Bundes stiegen im
Jahre 2003 von 22,3 auf rund 22,9 Milliarden
Euro. SPD, Grünen, CDU, CSU und FDP, sind anscheinend
unfähig oder unwillig die staatlichen Förderungen zu vermindern. Im
Steinkohlenbergbau wurde jeder Erwerbstätige in 2003 mit rund 61 000 Euro gefördert, in der Landwirtschaft
waren es 1 500 Euro. Timot Szent-Ivanyi: Berliner Zeitung Montag, 01. September 2003 |
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| "Mein Vorgänger, ich
selbst und mein Nachfolger [als BDI Vorsitzende; H.H.] sind glühende
Befürworter der Abschaffung jeglicher Subventionen." Hans-Olaf Henkel, "Willkommen im Club", Vox, 31.8.2003. |
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Wider alle Aussagen gegenüber den Bürgern will die CSU
die Subventionen erhöhen!
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| "Wir müssen an die Subventionen ran. In
Deutschland gibt es 16 000 verschiednee Subventionstatbestände, das
können wir uns nicht mehr leisten. Jede einzelne muss auf den
Prüfstand. Eine Einzelprüfung ist meiner Ansicht nach auch einer
pauschalen Kürzung nach dem Rasenmäherprinzip vorzuziehen." Dieter Rampl, Vorstandsvorsitzender der
HypoVereinsbank, OVB 4.7.2003, S. ANL37 |
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| Der Haushaltsentwurf von Finanzminister Hans Eichel, SPD, für 2004 sieht einen
Subventionsabbau (Pendlerpauschale, Eigenheimzulage) vor. Genau deshalb will
Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber,
CSU, den Etat (Stoiber: "Buch der Lügen") im Bundesrat stoppen.
SZ, 28.6.2003, S.1 |
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| Für 2003 plant der Bund 22,83 Milliarden Euro Subventionen (davon 7,95
Milliarden direkte Finanzhilfe). In den offiziellen Daten fehlen aber viele
Subventionen, beispielsweise Milliardenzahlungen an die Deutsche Bahn,
Krankenhäuser und Kindergärten und das Wohngeld. SZ,
16.5.2003, S.2 |
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| "Subventionen sind wie Gift für einen Drogensüchtigen",
Dirk Ippen, Verleger (Münchner Merkur,
tz, Hessische Allgemeine). OVB, 7.5.2003, S.3. Die CDU/CSU
besteht darauf: |
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| Deutschland:
Europameister der Subventionen "kein anderes EU-Land verwöhnte heimische Unternehmen mit so hohen staatlichen Beihilfen insgesamt 25 Milliarden Euro. Macht 1000 Euro Kosten für jeden Steuerzahler". SZ, 16.4.2003, S.1 Hinweis: die oben genannten Euros beziehen sich auf 1 Jahr. Siehe auch nachfolgenden Beitrag über die Weigerung der CDU/CSU Steuervergünstigungen abzubauen. |
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| Im Vermittlungsverfahren zum Abbau von
Steuervergünstigungen setzte sich die CDU / CSU durch: kein
Subventionsabbau; die Pfründe für die Amigos müssen bleiben. Es
"löst keine Problem, sondern schafft neue", behauptet Bayerns
Staatskanzleichef Erwin Huber, CSU.
OVB 10.4.2003, S.31 Der von Bundesfinanzminister
Hans Eichel, SPD, geplante Abbau von 15,6
Milliarden Euro wurde im Vermittlungsausschuss auf 4,4 Milliarden gekürzt.
Es wurde eine Arbeitsgruppe für den Abbau von Subventionen eingerichtet.
Typisch Politiker: Arbeitsgruppe! SZ, 11.4.2003, S.
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| Der Bundestag hat endlich Gesetze zum Abbau von
Subventionen beschlossen. Die CDU / CSU kündigte an, daß sie den
Subventionsabbau im Bundesrat stoppen wird. SZ, 22.2.2003,
S.1 |
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Es wird weiter subventioniert. Das Gejammere von leeren Kassen
ist reiner Zweckpessimismus. Solange die Industrie von der Ökosteuer
befreit werden kann, solange große Religionsgemeinschaften und Parteien
milliardenweise subventioniert werden (fehlen im
Subventionsbericht!) und jede Tonne Steinkohle dem Steuerzahler ein
Vermögen kostet, usw. ist der Bundeshalt kein Sparhaushalt.
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| Damit die Flugzeugnutzer schneller zum
Flughafen München kommen, soll der Transrapid gebaut werden. Der Bund will
den Bau der Transrapidbahn mit 2.300.000.000
Euro bezuschussen. Statt etwas für den öffentlichen
Nahverkehr für den Normalbürger zu tun:
Subvention von Gigantonomie. Münchner Merkur,
7.2.2002, S.4; SZ, 8.2.2002, S.2. |
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| Ab 1.März 2002 werden Niedriglöhne subventioniert. Der
Bund stellt dafür 43,5 Millionen Euro zur Verfügung. Statt die
Steuerlast zu senken weitere Planwirtschaft. Münchner
Merkur, 8.2.2002, S.2 |
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| Prämie zur
Verödung der Zentren und Zersiedelung der Landschaft durch
SPD/Grüne "Wer aus der Stadt aufs Land zieht, tut dies aus grundsätzlichen Erwägungen, vor allem, weil er den Traum vom eigenen Haus mit Garten realisieren will. Jeder weiß, dass dafür ein längerer Weg zur Arbeit und höhere Kosten für den Transport zu bezahlen sind. Für mich ist nicht ersichtlich, warum der Saat in diese individuelle Güterabwägungen eingreift und den Neagtivfaktor 'Transportkosten' auszugeleichen versucht." Heinz Fassmann, Professor am Institut für Geographie und Regionalforschung, Universität Wien. Süddeutsche Zeitung, 22.12.2000, S.2 |
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| Statt Subventionen abzubauen erweitern SPD und Grüne mit
Zustimmung der CDU und CSU bestehende. Die Entfernungssubventionen für
Pendler werden ab 1.1.2001 erhöht. Kosten für den Steuerzahler: 1,2
Milliarden DM jährlich. Süddeutsche Zeitung,
7.12.2000, S.1 "Staatsprämie für
fleißige Autofahrer" Süddeutsche Zeitung,
9.12.2000, S.4 |
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| NPD, Republikaner und
DVU kassierten 1998 zehn Millionen Zuschüsse aus dem
Staatshaushalt. Dank eines großzügigen Selbstbedienungsgesetzes =
Parteienfinzierungsgesetzes ausgedacht und verabschiedet von den
großen Parteien CDU, CSU, FDP und SPD
werden also die Neonazis öffentlich gefördert. Süddeutsche Zeitung, 23.10.2000, S.1 |
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| Staatliche Subventionen 1997: 291
Milliarden; davon 60 Milliarden
Steuervergünstigungen. Horst Siebert, Kieler Institut für
Weltwirtschaft; Focus 14/1999, Seite 49. Siebert zweigt
zwei Möglichkeiten des Abbaus an: 1) Auslaufen aller Subventionen zu einem im voraus festgelegten Datum; 2) Jährliche Senkung der Subventionen um 5%. |
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| Das Subventionsvolumen stieg von 1997 bis 2000
von 41,3 Milliarden auf 45,2
Milliarden. Karl H.Däke, Präsident des Bundes der Steuerzahler, Münchner Merkur, 17.September 1999, Seite ANL 37 |
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| Deutschland fördert Fußballtrainer in
Dritte-Welt-Länder; seit 1962 mit 230 Millionen. Beispiel: Trainer der
Nationalteams von Nigeria und Kamerun. Süddeutsche
Zeitung, 24.August 1999, Seite 1 |
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| Reinhold Bocklet,
CSU, setzte bei seinen Förderungsgeschenken als
Landwirtschaftsminister vier Millionen DM
in den Sand. Eberhard Sinner, CSU, dazu: "Hier stellt sich
eindeutig die Frage nach der persönlichen Haftung." Süddeutsche Zeitung, 4.Mai 1999, Seite L7 |
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