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Friedensnobelpreis
Helmut Kohl für Friedensnobelpreis vorgeschlagen
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Friedensnobelpreis 2012 an die Europäische Union verliehen
Die Europäische Union erhielt am Freitag, 12. Oktober 2012, den Friedensnobelpreis 2012. Das Nobelkomitee in Oslo erklärte, die EU habe aus einem Kontinent des Krieges einen Kontinent des Friedens gemacht. Das stimmt natürlich nicht, man denke nur an die zahlreichen anhaltenden Kriege auf dem Balkan. Man denke daran, dass die Kriegslinien der EU einfach auf andere Kontinente verlegt wurden und die Staaten der EU nun in Asien, Afrika und wer-weiß-wo Kriege führen. Der Friedensnobelpreis 2012 an die Europäische Union hat jedoch den positiven Effekt, dass die Chancen Helmut Kohls auf diesen Preis endgültig begraben begraben werden dürfen Kohl.
José Manuel Barroso, Präsident der Europäische Kommission, schlug Helmut Kohl für den Friedensnobelpreis vor: "Kohl deserves the Nobel prize for peace". Der Spiegel 16/2007, 16.4.2007
Edmund Stoiber, CSU, noch Ministerpräsident Bayerns, und Dieter Althaus, CDU, Ex-Ministerpräsident Thüringens, stimmten zu. Gute Gründe für den Vorschlag gibt es nicht, ausser vielleicht, dass Kohl Bundeskanzeler war und jetzt recht alt ist.
"Ein Mann im Sinne Nobels"
Vom politischen Amigo José Manuel Barroso, EU-Präsident, wurde Helmut Kohl für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Andreas Rödder, Professor für Neueste Geschichte an der Universität Mainz, meint, Helmut Kohl hat sich um den Frieden verdient gemacht. Doch wenn man seinen Beitrag (SZ, 9.5.2007, S. 2) aufmerksam liest kommt man zu anderer Ansicht.
  • Der weltpolitische Umbruch war "ohne sein Zutun entstanden", also ohne Kohls Zutun.
  • Gorbatschow machte das wichtige Zugeständnis einer "uneingeschränkten Nato-Mitgliedschaft Gesamtdeutschlands" gegenüber George Bush, sen., US-Präsident.
Der gerne als Kanzler der Einheit bezeichnete Helmut Kohl machte also das, was er immer machte (und das Mindeste was man von einem deutschen Bundeskanzler erwarten konnte): er war da und wartete. Seine Arbeitszeituhr lief. Reicht das zum Friedensnobelpreis?
Günther Oettinger, CDU, noch Ministerpräsident Baden-Württembergs, zögert anscheinend. Will er posthum das geheime Mitglied der Weißen Rose cdu Hans Filbinger (kohl Links) ins Gespräch bringen?
Links
kohl Nazi-Todesrichter Hans Filbinger, CDU
kohl Die Untaten Helmut Kohls
kohl Zitate Günther Oettinger, CDU
 

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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 21.10.2012