| Bayern ist Spitze bei Minderheiten eher negativ: kein Wahlpotential. "Bayern ein fruchtbares u. durchaus herrlich bebautes Land. Auffallend schönes Vieh." |
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| Bildungsmonitor 2010: Bayern auf Platz 4
Die Daten des aktuellen Bildungsmonitors 2010 stammen zumeist aus dem Jahr 2008. Alle Bundesländer haben sich gegenüber den Ergebnissen im ersten Bildungsmonitor 2004 deutlich verbessert.
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| Bei den Investitionen für frühkindliche
Bildung, Betreuung und Erziehung ist Bayern Schlusslicht Laut der Bertelsmann-Studie zur Kinderbetreuung in Deutschland ist Bayern Schlusslicht unter den Bundesländern. Berlin gibt mit 4150 Euro pro Jahr und Kind fast doppelt soviel aus wie Bayern mit 2100 Euro. Wie so oft glänzt Bayern auch bei der Benachteiligung der Minderheiten: nur 72 % aller drei- bis sechsjährigen Kinder mit Migrationshintergrund gehen in Bayern in den Kindergarten. "Generation Krippenkinder", OVB, 29. Juni 2010, S. 5 Die Generalsekretärin der BayernSPD Natascha Kohnen nannte das Abschneiden Bayerns "blamabel". Wie immer, wenn eine Studie Bayern auf die hinteren Plätze verweist, ist nach der CSU die Studie nicht seriös. "Der Vergleich mit Berlin heißt Äpfel mit Birnen vergleichen", meinte Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer, CSU. "Opposition nennt Kita-Studie »blamabel«". SZ, 29. Juni 2010, S. 41. Sonderbar: ansonsten vergleicht sich Bayern gerne mit Bremen oder Berlin oder ... |
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Bayern ist Letzter bei
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Geld der
Bundesländer für die Verbraucherberatung
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| Klaus Birnstiel (er
kämpfte schon für Barrierefreiheit an der LMU, siehe
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| Dem Staat entgingen 2006 mehr als 5 Milliarden Euro Steuergelder, vor allem
weil die Finanzämter unterbesetzt sind. Bei der Personalausstattung ist
Bayern "so ziemlich das Schlusslicht", so
Josef Bugiel, Landesvorsitzender der
Finanzgewerkschaft in Bayern. OVB, 21.9.2007, S.
1 Während der normale Bürger peinlichst die vielen Formulare ausfüllen muß, werden Einkommensmillionäre in Bayern nur alle neun Jahre geprüft. Werner Schieder, SPD, meint, in Bayern fehlen Steuerfahnder an allen Ecken und Enden. |
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Vierter Platz für Bayern bei der
Wirtschaftskraft
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| Bei Humanität durch eine erfolgreiche
Integration und die Einbürgerung von Ausländern zeigt sich Bayern
ziemlich am Ende aller Bundesländer. Von den West-Ländern ist es
Schlußlicht. Siehe |
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| Die Schwerbehinderten werden bei der Beschäftigung durch den
Freistaat Bayern weiter schwer benachteiligt. Die Pflichtquote also die
Minimalanforderung, ab der man überhaupt an Behindertenfreundlichkeit
denken kann liegt bei 5 % der Beschäftigten. Bayern kam im Jahr
2005 auf 4,77 % (Maximilianeum 4, 2007 S. 10).
Die Diskriminierung Behinderter durch die CSU ist eine
Schande für unser Land. Die Beauftragte der
SPD-Landtagsfraktion für Menschen mit Behinderung, Christa Steiger, forderte anlässlich des
Welttages der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember 2006 deutliche
Verbesserungen. Dies konnte die soziale Kälte in der CSU bis heute
(1.5.2007) nicht erbarmen. |
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| Nichtraucherschutz in
Bayern und Deutschland "Der Blick auf Europa zeigt, dass Deutschland bei diesem für die Gesundheit wichtigen Thema ohnehin in der Zwischenzeit eher Nachzügler als Vorreiter ist." Um diese Nachzüglerrolle zu überwinden: Bayerisches Gesetz zum Schutz der Gesundheit In der gesamten Gastronomie und in allen Gaststätten in Bayern gilt künftig ein Rauchverbot. Es steht im Belieben der Gastwirte und der Inhaber des Hausrechts, das Rauchen in einem Nebenraum zu gestatten. |
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| Peter Ahmels, Präsident
des Bundesverand Windenergie: Bayern liegt mit nur 315 installierten
Windrädern (Leistung 339 Megawatt) an viertletzter Stelle aller
Bundesländer. SZ 23.2.2007, S. 34 |
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Der Freistaat Bayern
ist bei der Duldung von Ausländern einsames Schlusslicht.
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In Bayern ist gemäss einer Studie der Universität
Leipzig im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung rechtsextremes Gedankengut so
verbreitet wie in keinem anderen Bundesland. Die bayerische Regierung und die
CSU meint wohl, es sei noch schlimmer: sie kritisierten die Studie als
"manipuliert" und "nicht repräsentativ". SZ, 10.11.2006,
S. 37
(1) Praktisches Beispiel: die Synagoge "Ohel Jakob" in München am 10.11.2006 konnte nur unter strengsten Sicherheitsmassnahmen eingeweiht werden. (2) siehe: |
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Der Freistaat Bayern ist bei der
Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen Spitze in Deutschland, wenn
man damit die niedrigste
Schwerbehindertenquote meint.
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Schulden der Länder,
Gemeinden, Zweckverbände je Einwohner in
Euro
(2) BMF, SZ 19.10.2006, S. 6 |
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Wie viele Schüler(innen) wiederholten
2004/05 eine Klasse vom 5. bis zur 10. Schuljahr?
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Dem naiven Bürger wird von der CSU die Herkules-Tat des
ausgeglichenen Landeshaushalt eingeredet. Der Rechnungshof gab jedoch die
Netto-Kreditaufnahme des Freistaats Bayern
bekannt.
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| Bayern ist
Schlusslicht bei der Zahl der Abiturienten. Die CSU beschneidet mit
ihrer Anti-Bildungspolitik die Chancen von bayerischen Schülerinnen und
Schülern. |
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| In Bayern kommen auf einen Bediensteten im Gefängnis 3,2
Gefangene. Bundesdurchschnitt: 2,8. Das ist mit ein Grund, warum Bayerns
Gefängnisse in mancher Beziehung rechtsfreie Räume sind. SZ, 29.3.2005, S. 48 |
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Freistaat Bayern mit
dem schwächsten Wirtschaftswachstum in 2004 aller alten
Bundesländer
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| Klaus
Birnstiel kämpft für ein Studium ohne Barriere an der LMU
München. Im Oktober 2004 richtete er dazu eine Petition an den bayerischen
Landtag. Viele Punkte seines Antrags werden laut Thomas Zimmermann, CSU, abgelehnt werden. Er verwies
auf eine bundesweite Studie über Barrierefreiheit an den Hochschulen.
SZ, 24.1.2005, S.43 Hat die CSU, Mehrheitspartei im Petitionsausschuss noch immer Vorurteile aufgrund der von ihr zensierten Rede des damals 18-jährigen Abiturienten Klaus Birnstiel ? |
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Vergleich der
monatlichen Ausgaben eines Studenten
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Ausgaben der
Bundesländer für Kinderbetreuung
im Jahr 2003
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| Bayern hat als letztes
Bundesland die "Richtlinie über die Haltung von Wildtieren im
Zoo" der EU nicht gesetzlich vollzogen. Dies führte zu einer Verurteilung
Deutschlands durch den Europäischen Gerichtshof EuGH, außerdem droht
ein saftiges Bußgeld. SZ, 12.11.2004, S. 49
Umwelt- und Tierschutz war noch nie die Stärke der CSU, da weder die Natur
noch die Tiere ein Stimmrecht haben. |
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| In letzter Zeit wurden in Altenpflegeheimen
gravierende Mängel festgestellt. Es wurde außerdem eine Studie
veröffentlicht, die nachwies, daß viele alten menschen aus Angst vor
den Zuständen in Altenheimen den Freitod suchen. Bayerns Antwort darauf:
die Bezirke als Träger der Heime forderten den Gesetzgeber auf, die
Standards bei der Pflege alter und behinderter Menschen zu senken. Die Bezirke
(Präsident des Verbandes der bayerischen Bezirke ist Manfred Hölzlein, CSU; |
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| Das bayerische Landesversorgungsamt verweigert einer
Schwerbehinderten die Befreiung von der Rundfunkgebühr. Eine
schwerstbehinderte Rollstuhlfahrerin kann nur mit Begleitung die Wohnung
verlassen; sie leidet unter Inkontinenz. Trotzdem sei es ihr zumutbar
öffentliche Veranstaltungen zu besuchen (sie soll vorher nichts trinken;
Windeln anlegen; Helfer organisieren). Ihr Mann meint zur zynischen Ablehnung
der Rundfunkgebührenbefreiung: "Da wird die Menschenwürde zitiert,
aber menschenverachtend gehandelt." SZ, 13.9.2004, S. 41
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Mittelstreichung
für die Schwachen in der Gesellschaft, damit die reichen
Parteibonzen weiterhin ihre Vergünstigungen behalten. Verantwortlich:
Sozialministerin Christa Stewens, CSU
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| EU auf bayrisch: vom Regen in die
Traufe "Bayern nach der EU-Erweiterung: Grenze weg Kontrolle bleibt. ... Bis 2011 werden wir an der ehemaligen EU-Außengrenze Bayerns weiterhin streng kontrollieren." EU Wahlwerbung der CSU, Mai 2004 |
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Kindertagesbetreuung: Zahl der verfügbaren
Plätze je 1.000 Kinder
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| Bürgerferne und
Kommunalferne der Abgeordneten im Bundestag und Landtag Die mittelfränkischen Landräte übten durch die Vorsitzende des Landkreistages Mittelfranken Frau Gabriele Pauli, CSU, heftige Kritik an den MdB und MdL. Die Auswirkungen der Beschlüsse im Bundestag und Landtag sind den Abgeordneten oft unklar oder egal. SZ, 12.1.2004, S.45 Zwei Jahre später, im November 2006, wurde ein Bürgerforum der Landrätin Frau Pauli geschlossen: |
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| Liste der
Spitzenpleiten im Freistaat (kleiner Auszug) Aero-Lloyd-Pleite, LfA Förderbank, Maxhütte, |
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| Behandlung von Grenzwerten auf bayrische Art: wenn sie
überschritten werden, wird der Grenzwert erhöht. Ökologie oder
Gesundheit der Bürger gelten nichts. Das bayerische Landesentwicklungs-
ministerium erhöhte den Grenzwert für das Kühlwasser aus dem
Atomkraftwerk Isar I bei Landshut von 25 auf 27 Grad Celsius.
Umweltschützer und Fischer waren entsetzt. OVB, 11.8.2003,
S.1 |
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| Die Bayerische Staatsregierung ist auf
der Spitze: sie glaubt sich am Zugspitzgipfel dem Volk nahe. Anzeige
der Bayerischen Staatsregierung am 14. Juli 2003, Süddeutsche Zeitung und
Münchner Merkur: »Das Bayerische Kabinett berät im
Tagungszentrum "Sonn-Alpin" auf dem Zugspitzplatt ... Ministerpräsident
Dr. Edmund Stoiber, die Minister und Staatssekretäre führen
Gespräche in ganz Oberbayern. Dr. Edmund Stoiber: "Wir kümmern uns um
Ihre Anliegen. Wir sind für Sie vor Ort."« |
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| Staatskanzleichef Erwin Huber, CSU, präsentierte das Ergebnis der
Entbürokratisierungs-Kommission: rund 1200 Vorschläge zeigen,
daß Bayern ein Hort der Überbürokratisierung ist. Und wohl auch
bleiben wird: a) in der Kommission befand sich der
Hauptgeschäftsführer Dr. Reinhard
Dörfler der IHK München und Oberbayern [ |
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| Ein 13-jähriger Strafunmündiger rammte einem Rentner in
München eine Gabel in den Schädel. Er kann nicht in ein geschlossenes
Heim eingewiesen werden, da .. es keinen freien Platz gibt. Es gibt in Bayern
nur zwei solche Einrichtungen, die überlegt sind. OVB,
14.6.2003, S.3 Da überwacht Bayern seine Bürger fast lückenlos mit Telefonüberwachung ( |
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| In einem CSU Antrag wird die Staatsregierung
aufgefordert, sich gegen eine Ausweitung der Kontrollen in Pflegeheimen
einzusetzen. Claus Fussek, Pflegeexperte,
dazu: "Der Antrag ist entweder eine Satire oder auf die Hitze
zurückzuführen." Durch qualifizierte Kontrollen sollten die Defizite
offen gelegt werden. Dies will die CSU (angeblich wegen Personalmangel)
offenbar verhindern. OVB, 9.5.2003, S.7 |
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| Der sexuelle Mißbrauch von Kindern erlangte im Jahre neues
Rekordniveau: 2958 wurden im Jahre 2002 gemeldet. Nach Bayerns
Familienministerin Christa Stewens, CSU,
gibt es aber nicht mehr Gewalt, sondern mehr Anzeigen. OVB,
6.5.2003, S.1 |
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| Der Flächenverbrauch in Bayern von
täglich rund 28,4 Hektar Land = 40
Fußballplätze für den Straßenbau und Siedlungs- und
Gewerbeflächen ist Spitze unter den Bundesländern. SZ, 27.3.2003, S.53 Werner Schnappauf, CSU, kündigte ein "Bündnis zum Flächensparen" an. OVB 4.4.2003, S.7 |
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| In Bayern gibt es die meisten Bürgerbegehren. In 2002 fanden
in Bayern 102 Bürgerbegehren statt, im zweiplatzierten NRW waren es nur
43. Daraus erkennt man: die Bürger in Bayern sind mit ihren kommunalen
Entscheidungsträgern weitaus unzufriedener wie in anderen
Bundesländern. Quelle: Volksbegehrens-Bericht 2002 von Mehr Demokratie, zitiert nach OVB, 27.2.2003, S.6 |
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| Bayern leistet sich weiter
eines der größten Kabinette des Landes; Einsparungen durch eine
Verschlankung dieser aufgeblähten Bürokratie sind für Edmund
Stoiber, CSU, kein vorrangiges Ziel. Daher weiter ein eigenes
Verbraucherministerium, zwei Ministerien für Schule und Wissenschaft,
keine Zusammenlegung von Arbeits- und Wirtschaftsministerium, wie von McKinsey
empfohlen. Kurzum: es ist noch genügend Geld zum Rauswerfen da.
Münchner Merkur, 2.1.2003, S.2 |
| Bei der Integration von behinderten Kindern ins Schulsystem
"liegen wir im Vergleich mit anderen Bundesländern und anderen
europäischen Ländern weit zurück." Ulrich Heimlich, Professor für
Lernbehindertenpädagogik an der LMU München. Münchner Merkur, 31.10.2002, S.7 Siehe |
| Andreas Ellmaier,
Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Hotel- und
Gaststättenverbands: "In puncto Sperrzeit ist
Bayern Schlusslicht." SZ, 16.9.2002,
S.41 |
Für alle, die bayerische Zahlen dem Erfolg der Politik der CSU zuschreiben: Im Jahre 2001 Spitzenplatz für Bayern: 167 Verkehrstote mit Beteiligung von Alkohol. SZ, 11.9.2002, S.55 |
| Frauenanteil an der Professorenschaft | ||
| HU Berlin | 15 % | |
| Bundesdurchschnitt | 11 % | 10 % |
| Bayern | 7,6 % | 7 % |
| SZ, 23.8.2002, S.49 | ||
| Tote im Strassenverkehr,
1.Halbjahr 2002 1. Hamburg 8 pro 1 Million Einwohner Bundesdurchschnitt 40 11. Bayern 49 SZ, 23.8.2002, S.7 Wer hier meint, daß es unfair sei, Stadtstaaten mit Flächenländern zu vergleichen, dem gebe ich recht. Derjenige darf aber nie mehr die PISA Studie zitieren. |
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| Von jährlich 120.000 Sterbenden in Bayern
werden nur knapp 1800, das sind 1,5 %, medizinisch und pflegerisch betreut.
Damit ist Bayern nach einer bundesweiten Studie zur Palliative-Care-Versorgung
Schusslicht in Deutschland. SZ, 2.8.2002, S.42.
Sterbende haben keine Wählerstimmen. |
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| Bayern liegt mit 34 Beinahe-Zusammenstössen von Flugzeugen
in 2001 an der Spitze. MM, 10.7.2002, S.1 |
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| Das Bild der Deutschen im Ausland wird
zumindest bei der englischen Sun von fetten Bayern in Lederhosen, die sich auf die Schenkel
schlagen, geprägt. SZ, 3.7.2002,
S.8 |
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| Von allen deutschen Bundesländern schnitt
Bayern in der PISA Vergleichsstudie am besten ab. 1. im Lesen, 1. in Mathematik
und 3. in Naturwissenschaften. Das ist selbst im internationalen Vergleich
hervorragend; in allen drei Bereichen über dem OECD Schnitt.
SZ, 24.6.2002, S.53 |
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| Die größte
Unternehmensinsolvenz der Bundesrepublik wurde am 8. April 2002 beim
Amtsgericht München von der Kirch-Gruppe mit Sitz in Ismaning (Oberbayern)
angemeldet. Damit ist Bayern auch bei den größten Pleiteunternehmen
einsame Spitze. Die halbstaatliche
Landesbank und die Staatsregierung ist mannigfaltig verstrickt.
Münchner Merkur, 9.4.2002, SZ, 9.4.2002 |
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| Bayerns
Innenminister Dr. Günther Beckstein kritisiert den
Gesetzesentwurf zur Verschärfung im Waffenrecht (PM 105/02 vom 04.03.02)
"Der Entwurf aus Berlin zum neuen Waffenrecht ist unübersichtlich, in
Teilen sogar unverständlich und enthält unvertretbare Belastungen
für Jäger, Sportschützen und Sammler sowie für
Behörden. ... Bayern wird deshalb die Neuregelung zum Waffengesetz in der
derzeitigen Fassung ablehnen, sofern nicht umfangreiche Änderungen
erfolgen". Näheres (Link zum
Bayerisches Staatsministerium des Innern; außerhalb meiner
Verantwortung) |
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| Häufung der Amokläufe in Oberbayern
in den letzten drei Jahren:
Günther Beckstein, CSU, setzte sich gegen eine geplante Verschärfung des Waffenrechts ein. |
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| In der Palliativmedizin, medizinische Versorgung von unheilbar
kranken Menschen, sieht es in Bayern wie Professor Eberhard Klaschik
beim Bayerischen Hospiztag in Bayreuth kundtat nicht gut aus. Ziel der
Palliativmedizin ist es, den Erkrankten ein menschenwürdiges Leben und
Sterben zu ermöglichen. Bayern liebt bei den Behandlungsmöglichkeiten
im Vergleich mit den anderen Bundesländern im hinteren Drittel. Unheilbar
Erkrankte zählen als Wählerstimme nicht mehr. Nordrhein Westfalen
20 Betten für Palliativmedizin pro
einer Million Einwohner; Bayern 6,4 Betten.
SZ, 18.2.2002, S.51 |
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| Bayern ist
bei der Betreuung von Schulkindern bundesweit das Schlußlicht. Von insgesamt 5000 Schulen bieten
nur 29 eine Ganztagesbetreuung an. Das bayerische Kultusministerium
widersprach. SZ, 18.1.2002, S.44 |
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| Beim Anteil der Ganztagesschulen an allen
allgemein bildenden Schulen Stand 2000 reicht es für Bayern
nicht ganz zum Spitzenplatz aller 16 Bundesländer: 1.
Thüringen 9,8%, 2.NRW 8,7%, 3.Brandenburg 8,4% ...15.Bayern 0,4%, 16.Sachsen 0%. Münchner Merkur, 5.12.2001, S.1 |
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| Gutachten des Deutschen Instituts für
Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin zur Kinderbetreuung: Schlusslichter Bayern und Baden-Württemberg. In
beiden Ländern steht etwa nur jedem hundersten Kind ein Krippenplatz
bereit, in Brandenburg dagegen jedem zweiten. SZ, 4.12.2001,
S.21 |
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| Schlechtere Sicherheit in Bayern durch
mangelhafte Krankenhauspolitik. Situation im Maßregelvollzug
der bayerischen Bezirkskrankenhäuser: Plätze überfüllt,
Personal äußerst knapp, Zahl der Patienten steigend. Dr. Peter
Steinböck, Leiter Forensik in Haar: "Überfüllung bedeutet
schlechte Therapie, und das wiederum hat schlechtere Sicherheit zur
Folge." Münchner Merkur, 9.11.2001, S.3 |
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| Der Zustand der bayerischen Wälder ist
verheerend. Jeder vierte Baum in Bayern ist geschädigt. Der bayerische
Forstminister Josef Miller, CSU,
beschwichtigt: "Bislang sind in Bayern keine Wälder auf großer
Fläche abgestorben." Solange also Bayern keine baumlose Steppe ist,
besteht kein Grund zur Beunruhigung. Münchner Merkur,
8.11.2001, S.1 |
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| Den größten Nachholbedarf bei
der Sicherheit hat das Land Bayern. Endlich soll die Polizei
(unnötigerweise auch die Geheimdienste) aufgestockt werden. Die CSU
schwenkt voll auf die SPD/Grünen Anträge der letzten Jahre. Edmund Stoiber, CSU: "Das ist das umfangreichste
Programm für innere Sicherheit in ganz Deutschland." SZ,
10.10.2001, S.55 |
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| Der Europäische
Gerichtshof EuGH verurteilte Deutschland wegen Verletzung der
Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie FFH. Bayern
hatte die FFH-Schutzgebiete nur schleppend und unvollständig nach
Brüssel gemeldet. Die Bundesregierung muß zahlen. SZ, 27.9.2001, S.57 |
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Bayern ist ein unsicheres Bundesland.
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| Die extremistischen
Gewalttaten in Bayern nehmen zu. Kein Wunder bei dieser politischen
Führung. Dabei dominiere, laut Günther
Beckstein, CSU, die rechtsextreme Gewalt. Münchner Merkur, 7.9.2001, S.1 und 4 |
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| Prozeßstau an den
bayerischen Sozialgerichten, wie auch in den Zivil- und Strafkammern wegen
chronischen Personalnotstand. Die Leidtragenden sind häufig ältere,
kranke und behinderte Menschen: Die waren selten im Fokus der CSU: kein
Wahlpotential. Münchner Merkur, 24.8.2001,
S.3 |
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| Während
Baden-Württemberg schon längst das Gesetz zur Sicherheitsverwahrung
hat, ruft Bayerns Justizminister, Manfred
Weiß, CSU, den Föderalismus völlig außer Acht
lassend, nach dem Bund. Johannes Schmalzl, Pressesprecher im Stuttgarter
Justizministerium: "Wir haben das Gesetz, das Bayern gefordert hat".
Münchner Merkur, 24.8.2001, S.2 |
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| Im Jahre 2000 brachen 61 psychisch kranke Straftäter aus
geschlossenen Abteilungen bayerischer Bezirkskrankenhäuser aus. Aus der
geschlossenen Abteeilung eines Regensburger Krankenhauses flüchtete im
August 2001 ein 53-jähriger Sexualstraftäter. Ein 1999 entlassener
58-jähriger Sexualstraftäter versuchte sich ebenfalls im August 2001
an einem Buben im Landkreis FFB. Münchner Merkur,
22.8.2001, S.1 |
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| In allen anderen Ländern ist die Sperrzeit
für Gaststätten entweder abgeschafft oder stark gelockert. Nur in Bayern werden die Bürger bevormundet.
Andreas Ellmaier, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Hotel- und
Gaststättenverbands, nannte die bayerische Regelung eine "antiquierte
Lachnummer". SZ 13.8.2001, S.51; Münchner Merkur,
13.8.2001, S.5 |
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Beim Anstieg der Drogentoten ist Bayern Spitze. Es liegt vor
allen anderen Bundesländern, soweit sie mehr als 100 Drogentote pro Jahr
aufweisen.
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| Süddeutsche Zeitung,
27.4.2001, S.1 |
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Im Jahr 2000 wurden in Deutschland pro
Schüler nur 41 DM für Schulbücher ausgegeben (-30 DM gegenüber 1990). Bayern ist fast Spitze.
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| Süddeutsche
Zeitung, 3.4.2001, S.V2/20 |
| 8,25 Milliarden Mark aus Privatisierungserlösen gab die
bayerische Regierung seit 1994 für ihre
Technologie-Offensiven aus. An die Kinderbetreuung dachte man dabei
nicht. Für Familienpolitik ist kaum Geld
vorhanden. Süddeutsche Zeitung, 15.3.2001,
S.53 |
| Renate Schmidt, SPD: "Bei der Familienpolitik ist Bayern Schlusslicht in
Europa". In Bayern gibt es gerade für 2,8% der Kinder
Plätze in Krippen und nur 24 Ganztagesschulen, davon 22 private.
Süddeutsche Zeitung, 14.3.2001, S.57 |
| Knapp die Hälfte der rund 7,4 Millionen Bände der
Bayerischen Staatsbibliothek sind vom Papierzerfall durch
"Säurefraß" bedroht. Die Restaurierung des kompletten Bestandes
würde 138 Millionen Mark kosten: der bayerische Staat gibt ein dafür
ein jährliches Budget von einer knausrigen Million Mark. Süddeutsche Zeitung, 13.3.2001, S.18 |
| "Bayern behält seinen Spitzenplatz in der
Stationierung, wenn Sie die Zahl der Bundeswehr -Angehörigen mit der
Bevölkerung vergleichen." Rudolf Scharping, Verteidigungsminister, SPD,
Interview, Münchner Merkur, 10.2.2001, S.3 Bayern ist Spitze in der Söldneranzahl !
|
| Im BSE
Skandal war Bayern seit 1994 Spitze im Ablehnen von Anträgen zu
frühzeitigen Aktionen. Dies führte letzlich zur BSE-Krise, "die den
Mythos vom Musterland Bayern in kurzer Zeit zertrümmerte"
(Süddeutsche Zeitung, 2.2.2001, S.3). |
| "Bayern ist mit 29 überwiegend privaten
Ganztagesschulen Schlusslicht im bundesweiten Vergleich". Süddeutsche Zeitung, 12.1.2001, S.L7 |
| EU-Inspekteure bemängelten bereits im Oktober 2000
Tiermehlbeimengungen zum Rinderfutter in Baden-Württemberg, NRW und
Bayern. Tiermehl steht im Verdacht, die Rinderseuche BSE auszulösen. In
Deutschland darf Tiermehl seit 1994 nicht an Wiederkäuer wie Rinder und
Schafe verfüttert werden. Die bayerische Regierung unternahm gegen diese
verbotenen Beimengungen nichts. Bauern forderten daher die Rücktritte
von Landwirtschaftsminister Josef Miller und
Gesundheitsministerin Barbara Stamm, beide CSU.
Süddeutsche Zeitung, 27.12.2000, S.6 |
| High Tech und Schützenvereine
("Läpptopp und Ledahosn") werden gefördert, da bleibt für
Minderheiten wenig: "Blinde Fenster, bröckelnder Putz und blätternde
Farbe schaffen eine bedrückende Atmosphäre. Freistaat stellt sich bei
gehörlosen Kindern taub. 170
Jugendliche lernen in Bayerns einziger staatlicher Schule für
Gehörlose unter katastrophalen Bedingungen." Einzugsgebiet der Schule: BY,
Baden-Württemberg, Österreich. Süddeutsche
Zeitung, 19.10.2000, S.L12 |
| Mit nur zwei Stunden Chemieunterricht ist Bayern weitab das Schlusslicht unter allen
Bundesländern. In der jetzigen Form solle der Chemie-Unterricht "liber
gleich weggelassen werden, denn so schafft man nur Abneigung durch
defizitäres Wissen" kritisieren Wissenschaftler, Wirtschaftsbosse und
Pädagogen. Süddeutsche Zeitung, 17.10.2000,
S.V2/14 |
| Fast 1100 Buben und Mädchen sitzen in
überfüllten Klassen. Das bayerische Ministerium hat kein Geld
für mehr Lehrer! Nur zur Subventionierung von HighTech. Süddeutsche Zeitung, 14.10.2000, S.49 |
| Gemessen an der Einwohnerzahl weist Bayern die düsterste
Bilanz bei den Straßenverkehrunfällen in Westdeutschland auf. In der
ersten Jahreshälfte 2000 kamen auf Bayerns Starßen 662 Menschen ums
Leben = 54 je eine Million Einwohner. Bayern
ist in den alten Bundesstaaten Spitze. Zum Vergleich: Baden-Württemberg 38,
NRW 29. Münchner Merkur, 25.8.2000, S.1 |
| Die Ausgaben für Schulbücher gingen
in Bayern von 1997 bis 1999 von 50 auf 42 Millionen Mark zurück. Damit ist
Bayern bundesweit Schlusslicht.
Münchner Merkur, 22.4.2000, Seite 5 |
| Im Ländervergleich liegt Bayern beim Schulsport an vorletzter Stelle: zwei Stunden pro
Woche. Die wichtigsten Sportorganisationen der Stadt und des Landkreises
Rosenheim protestieren. Oberbayerisches Volksblatt, 30.3.2000,
S.14 |
| Bayern unterläuft das Schengener Abkommen.
Wieder einmal hat der bayerische Bürger keinerlei Vorteil von EUROPA. Ja,
man kann sogar sagen: vom Regen in die Traufe. Aus einer Mitteilung des Bayerisches Staatsministerium des Inneren vom 24.März 2000 "Vor 5 Jahren, nämlich am 26. März 1995, trat das Schengener Durchführungsübereinkommen in Kraft. Das ermöglicht kontrollfreies Reisen für hunderte Millionen Personen über die gemeinsamen Land-, Luft- und Seegrenzen zwischen Belgien, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Niederlanden und inzwischen auch zwischen Spanien , Portugal, Italien, Österreich sowie ab 26. März 2000 auch Griechenland. Um keine Sicherheitsdefizite entstehen zu lassen, wurden Ausgleichsmaßnahmen getroffen." ... "Als eine der wichtigsten Ausgleichsmaßnahmen haben sich daneben verdachts- und ereignisunabhängige Kontrollen im Rahmen der Schleierfahndung erwiesen." Mein Leserbrief dazu an die Süddeutsche Zeitung, 27.3.2000 |
| Zum ungeheuren privaten
Waffenbesitz in
Bayern. |
| Bayern hat mit 17% die
niedrigste Abiturquote aller Bundesländer. Münchner Merkur, 25.2.2000, Seite 6 |
| Anzahl Studenten pro Professor Betriebswirtschaft LMU München 216; Richtwert aus 1992: 20; USA: 5. Süddeutsche Zeitung, 10.2.2000, Seite L4 |
| Bayern in der Behindertenarbeit Schlusslicht:
"Eigene Einrichtungen für autistische Erwachsene gibt es im
Freistatt - im Gegensatz zu anderen Bundesländern - noch gar
nicht." SZ, 3.2.2000, S.L9 |
| Bayern erwies sich als
Dorado für Steuerhinterzieher mit
Parteispenden, in Rekordzeiten wurden dort die Verfahren erledigt. Oft fand
sich ein leitender Beamter, der rechtsphilosophische Rabulistik verbreiten
durfte: Politikern, die zur Umwegfinanzierung aufgefordert hätten, habe
der "Täterwille" (animus auctoris) gefehlt. Süddeutsche Zeitung, 20.September 1999, Seite 35 |
| "Der straff geführte Freistaat ...
entpuppt sich als deftiger bayerischer Komödienstadel."
Der Spiegel 37/1999, Seite 28 anläßlich der
LWS-Affäre. |
| Länder sparen bei Schulbüchern
"Mit 24 Mark pro Schüler gibt Bayern in diesem Jahr am
wenigsten Geld für Unterrichtsmaterialien aus." Süddeutsche Zeitung, 3.September 1999, Seite 5 |
| "Kinder sind auch in Bayern ein
Armutsrisiko", "Bildungsarmut" im Freistaat, hohe
Säuglingssterblichkeit bei ausländischen Müttern - aus dem
bayerischen Sozialreport (siehe auch nächster Punkt). Süddeutsche Zeitung, 16.Juni 1999 |
| "Bayern zählt zu den
Bundesländern mit vergleichsweise hoher Bildungsarmut." Das
heißt weniger Schulabschlüsse, weniger Gymnasiallehrer, weniger
berufliche Bildung. Aus dem bayerischen Sozialreport, den Barbara Stamm, CSU, Sozialministerin, wegen der
Landtagswahl nicht 1998 sondern erst mit einjähriger Verspätung
vorlegte. Süddeutsche Zeitung, 27.Mai 1999, Seite
L10 |
| "Gesunde Kinder
sind das köstlichste Gut eines Volkes." Verfassung des
Freistaat Bayerns, Art.125 |
| Philosophieunterricht: "Negative Ausnahmen sind die
Länder Sachsen, Thüringen und Bayern, in denen Philosophie - wenn
überhaupt - lediglich in Form von Arbeitsgemeinschaften angeboten
wird." Information Philosophie 1/1999, Seite 66 |
| Die Elterninitiative "Aktion 25" protestiert
seit 1997 gegen zu große Klassen und zu wenig
Lehrer in Bayern.Süddeutsche Zeitung,
20.Februar 1999, Seiten 53 und 61. |
| Tausend Mark Gebühr pro Semester für ein Zweitstudium
setzte die CSU durch. Es betrifft 20 000 Studenten in Bayern. Bei dieser Aktion
gegen Bildung und Hochbegabte zeichneten sich als Rädelsführer aus:
Ludwig Spaenle und Paul Wilhelm, beide CSU. Süddeutsche Zeitung, 4.Februar 1999, Seite L10. |
| Entsetzliche Zustände im
Bezirkskrankenhaus Haar. Vier Personen teilen sich ein elf Quadratmeter
großes Zimmer. "Die Problematik schreit zum Himmel", Joachim
Wahnschaffe, SPD. Süddeutsche Zeitung, 29.Januar 1999,
Seite L8 |
| Der Verein "Münchner Tafel" verteilt jede Woche rund 35
Tonnen Lebensmittel an Bedürftige. Trotzdem bestreiten unsere Politiker -
während sie für leichteste Tätigkeit (unsere Abgeordneten gelten
ja bekanntlich als "geringfügig Beschäftigte") fette
Gehälter einstreichen - die Armut vieler Menschen in Deutschland und
Bayern. Süddeutsche Zeitung 24.12.1998 Seite 49 |
| Etwa 110 Professuren für Gender-Forschung
gibt es in Deutschland, davon 1 (<1%) in Bayern. "Was Frauenpolitik betriff,
so sei Bayern Wüste und Oase zugleich..." Münchner
Uni-Magazin Nr.6/1998 |
| 84% der Verfassungsrichter am
Bayerischen
Verfassungsgerichtshof (VGH) sind CSU Gefolgsleute. In einem Rechtsstaat
herrscht bekanntlich Gewaltenteilung. In Bayern gibt es diese nicht. Daraus folgt: Bayern ist kein Rechtsstaat. Süddeutsche Zeitung 27.11.1998 |
| "Bei der Gleichstellung der Frauen in den Parteien bildet
die CSU weiterhin das Schlußlicht...im Landtag kommen auf 120
Parlamentarier elf weibliche." Süddeutsche
Zeitung 1.9.1998 |
| Die Bauern in Bayern haben mit 50 000 DM/Jahr
das niedrigste Durchschnittseinkommen aller Bundesländer. |
| 1997 wurden in Bayern 24 000 Ausländer mehr deportiert als
zugewandert sind. Günther Beckstein, CSU, sieht seinen harten Kurs dadurch
bestätigt. Süddeutsche Zeitung 22.8.1998, Seite
52 |
| Die Zahl der offiziell bekannten Telefonüberwachungen betrug 1997 in Bayern 375. Bayern liegt damit an der Spitze aller Bundesländer. |