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bairisch
Bavaria Goes English (or is it American?)
Die Verhunzung der bairischen Sprache durch die Bayerische Staatsregierung, CSU und andere
CDU CSU Amigos Heimat und Heimatzerstörung

„Munich Creative Business Week”
Wirtschaftsminister Martin Zeil, FDP, würdigte die typisch bayerische Munich Creative Business Week (MCBW) als erfolgreiches Leuchtturmprojekt und als Markenzeichen für den Designstandort Bayern. Man wundert sich, wo Martin Zeil aufgewachsen ist: 1956 in München geboren, in der Gemeinde Gauting aufgewachsen. Wurde er später an der Whittier High School in Los Angeles, Kalifornien, so auf Englisch getrimmt, dass er Munich Creative Business Week als bayerisches Markenzeichen nennt?
PM 287 der Bayerischen Staatskanzlei Bericht aus der Kabinettssitzung, 23.7.2013
„Return to Bavaria”
Mit dem neuen Programm „Return to Bavaria” will Wirtschaftsminister Martin Zeil, FDP, junge Spitzenkräfte aus dem Ausland zurück nach Bayern holen. Dazu gibt es Informationen auf dem ähnlich bairisch klingende Internetportal „Work in Bavaria”.
Lockmittel Heimat, SZ, 25.4.2013, S. 51 – BavariaWork in BavariaBavariaReturn to Bavaria
"Work in Bavaria - excellence at all levels"
eine echte bayrische Initiative von Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil, FDP Zeil
Weitere bayerische Projekte des Wirtschaftsministerium
Bavaria"Return to Bavaria"
Bavaria"Study and stay in Bavaria"
Hier Bavaria"Work in Bavaria".
Das Wirtschaftsministerium startet "Work in Bavaria", das Fachkräfte in den Freistaat holen soll,
SZ, 9.10.2012, S. 40

Bayerns Arbeitsministerin Christine Haderthauer, CSU, fördert »Fit for Work«
Das Arbeitsministerium wird „auch 2012 fast 20 Millionen Euro für die Ausbildungsinitiative ‚Fit for Work' bereitstellen, mit der wir Betriebe fördern, die benachteiligte Jugendliche in eine Ausbildung übernehmen”, so Christine Haderthauer, CSU, in der Sitzung der bayerischen Regierung am 24. Juli 2012.
PM 253 der Staatskanzlei Bericht aus der Kabinettssitzung vom 24. Juli 2012
Alexander Dobrindt, CSU, punktet mit "Lounge in the City" und "Talk in the City" auf "After Work Party" / "Ladies After Work"-Tour
Alexander Dobrindt, Generalsekretär der CSU, kam zur "After Work Party", der dritten Auflage (warum nicht "third edition"?) von "Lounge in the City" in Regensburg. Alexander Dobrindt fragte, wie man mehr Frauenpower in die CSU bringen könne. Die "Ladies After Work"-Tour geht weiter. Auch Gabriele Bauer, Daniela Ludwig, Angelika Niebler, Ulrike Scharf, Annemarie Biechl, alle CSU, machten bei den typischen bairischen "Events" mit.
LoungeLounge in the City - Volles Haus in Regensburg, 2.6.2011 – - LoungeJU beim CSU "Lounge in the City", 19.7.2011 – Talk"Talk in the City", 19.06.2012 – TalkCSU startet Talk In The City, 13.06.2012
Wer die Landschaft zerstört, verhunzt auch die Sprache: "Road Map"
Am Mittwoch, 21. Dezember 2011, unterzeichnete der Freistaat Bayern und die OAO Gazprom eine Road Map zur Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Stromerzeugung.
PM Bayerische Staatskanzlei 439, 21.12.2011
In der nächsten PM kannte die Bayerische Staatskanzlei das deutsche Wort "Arbeitsprogramm", schrieb aber wieder: "Road Map mit Gazprom ist wichtiger Meilenstein zum Bau
neuer Gaskraftwerke in Bayern".  PM Bayerische Staatskanzlei 442, 21.12.2011
Hans-Peter Friedrich, CSU, Bundesinnenminister,
bezeichnet sich als Mann für Law and Order
Frage: Ihr zweiter CSU-Vorgänger Friedrich Zimmermann, der in den 80er Jahren amtierte, sagte stolz von sich, er sei ein Law-and-Order-Mann. Sind Sie auch einer?
Hans-Peter Friedrich, CSU: “Ja. Politische Ziele rechtfertigen keine Verstöße gegen das Strafrecht.”
LawInterview mit Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich, SZ, 31.03.2011
Public Private Partnership
Innenminister Joachim Herrmann, CSU: “Public Private Partnership kann für alle Beteiligten viele Vorteile haben, wenn das Projekt geeignet und die Wirtschaftlichkeit im Einzelfall gegeben ist.”
Was ist Public Private Partnership (PPP)? Der Ausverkauf öffentlicher Interessen indem die Ausführung bei öffentlichen Infrastrukturmaßnahmen, das Planen, Bauen, Betreiben und eventuell Finanzieren und Verwerten einem privaten Partner übertragen wird.
PM Nr. 526 der Staatskanzlei Bericht aus der Kabinettssitzung vom 7. Dezember 2010
Der Steuerzahler finanziert, trägt das Risiko, haftet bei Abnutzung und Spätschäden, der private Partner heimst den Gewinn ein und in 10-20 Jahren gibt es ihn nicht mehr. Das System wurde bereits praktiziert: die Energieversorungsunternehmen, Staustufen, Wasserkraftwerke, usw, waren ehemals (nahezu ganz) in öffentlicher Hand. Sie wurden dann versilbert um Ausgabelöcher zu stopfen. Heute will man sie verzweifelt wieder unter öffentliche Kontrolle bringen, so beispielsweise die Staustufen entlang des Inns. Doch EON und andere private Eigentümer lassen es sich teuer bezahlen oder verkaufen ans Ausland.
Der Startschuss für das große bayerische Ausbildungsförderprogramm "Fit for Work - 2010" ist gefallen. Für das Programm Fit for Work stellt der Freistaat heuer über 27 Millionen Euro bereit, um Ausbildungsplätze zu akquirieren, Mobilität zu fördern und zusätzliche Ausbildungsplätze zu schaffen. PM Nr. 367a der Staatskanzlei Bericht aus der Kabinettssitzung 3. August 2010
Vergleiche dazu meinen Vorschlag in Aufbruch Aufbruch in Bayern: “Deutsch verwenden statt »Fit for Work« oder ähnlichen Schmarrn”.
greentech Greentech-Offensive der CSU, Juni 2009
Kampagne der Jungen Union für Günther Beckstein, CSU: Kick it like Beckstein!
Der super-bairische Slogan kick ist offensichtlich dem britischen Film Kick it like Beckham (2002) nachempfunden. Er wurde anscheinend bar jeglichen Sprachgefühls und bar jeder inhaltlichen Kenntnis ausgewählt. Der Film handelt von der jungen Jesminder Bhamra, genannt »Jess«, mit indischen Wurzeln. Wäre Jess in Bayern hätte Beckstein sie wahrscheinlich ausweisen lassen. Jess will kicken wie einst David Beckham; er spielt derzeit (Juli 2008) nur noch drittklassig. SZ, 10.7.2008, S. 49
Günther Beckstein, CSU, und die CSU-Regierung – wie gewohnt – mit gespaltener Zunge
In seiner Rede »Die bayerische Volkskultur – ihre Bedeutung für unser Land und ihr Stellenwert in der bayerischen Politik« am 14. Juni 2008 in Rosenheim lobte Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein die Verwendung des bayerischen Dialekts: Der Bayernbund, der Trachtenverband, die Gebirgsschützen und der Förderverein Bairische Sprache und Dialekte – so Beckstein – setzen sich dafür, dass unsere Bräuche, unsere verschiedenen Dialekte und unsere regionalen Besonderheiten bewahrt und mit Leben erfüllt werden. Dass diese Ziele verfolgt werden, freut Beckstein: "Es sind Ziele, die die Bayerische Staatsregierung voll und ganz bejaht und selbst mit Nachdruck verfolgt!" 16.06.08
Video-Botschaft des Bayerischen Europaministers Dr. Markus Söder, CSU, zum Thema »Deutsche Sprache in der EU«: "Eines, was jedem Staat eigen ist, ist seine Sprache, denn Sprache ist die Grundlage von kultureller Identität." Es folgte ein Lob auf Deutsch und dann: "Deswegen wollen wir von Bayern eine intensive und langfristige Kampagne für mehr Deutsch in der europäischen Union starten." Diese Kampagne wird Söder wohl als »Health-Check« bei der CSU-Regierung beginnen müssen.
Drei Tage nach der Rede in Rosenheim, am 17. Juni 2008, beschloß die Bayerische Staatsregierung unter dem Ministerpräsidenten Dr. Günther Beckstein "bayerische Forderungen zum sogenannten Health-Check der EU- Agrarpolitik". Erst in einem weiteren Satz besann sich das CSU-Kabinett halbwegs auf die deutsche Sprache und gebar den folgenden Kauderwelsch: "Der Ministerrat hat deshalb konkrete Forderungen zum sogenannten Gesundheits-Check der EU-Agrarpolitik beschlossen." Im weiteren Text ging es dann wieder zum Health-Check zurück.
healthcheckRede Günther Beckstein,14. Juni 2008healthcheckPM 330 Bericht aus der Kabinettssitzung Teil I München, 17. Juni 2008
healthcheckVideo-Botschaft des Europaministers Dr. Markus Söder zum Thema "Deutsche Sprache in der EU" 16.Juni 2008 – in healthcheckTextform (pdf)
Nach "Fit for Work 2005" (siehe denglisch Fit for Work 2005) wird auch 2006 munter weiter englisch fortgesettt: “Fit for Work 2006” heisst echt bayerisch die Initiative der bayerischen Regierung: fitFit for Work 2006
Das Entwicklungsprojekt Otto Wiesheus, CSU: "Greater Munich" wurde von Erwin Huber, CSU, im Juni 2006 für gescheitert erklärt. Siehe denglisch Skandalpersonen: Otto Wiesheu.
Peter Ramsauer, CSU, verteidigt die vorbebrachten Änderungsvorschläge der CSU an den vor wenigen Tagen gemeinsamen familienpolitischen Beschlüssen der Großen Koalition (CDU, CSU, SPD) (ramsauer Zick-Zack-Kurs der CSU). Als die frühere Regierung SPD/Grüne Beschlüsse korrigierte, wurde ihr von der CSU "Flickschusterei" vorgeworfen. Peter Ramsauer: "Das ist Qualitätsantizipation durch good legislation". OVB, 25.1.2006, S. 2 Das verstehe wer wolle und möge es mir dann bitte erklären.
Das Projekt 'earaction', von Studenten der Fachhochschule München mit Unterstützung des bayerischen (nicht des britischen earaction) Gesundheitsministeriums entwickelt, weist auf das Problem der Schwerhörigkeit bei Jugendlichen hin. earactionPM 245, 7. Oktober 2005earactionearaction
"Bayern baut seine erfolgreiche Cluster-Strategie weiter aus. Mit der neuen Cluster-Initiative für die Logistikwirtschaft ...von der internationalen Logistik über Supply-Chain-Management, Informationstechnik und Informatik bis hin zu neuen Technologien in der Auftragsabwicklung. ...das künftige Satteliten [sic!]-Navigationssystem Galileo ..." PM 372 der Staatskanzlei, 21.9.2005
Erwin Huber, CSU, meinte, der Internationale Buchpreis Corine sei ein gelungenes Beispiel für Private Public Partnership. PM Nr. 361 der Staatskanzlei 12.9.05
Bayern ist das erste Bundesland in Deutschland, das eine Staatsstraße als Public-Private-Partnership (PPP) Pilotprojekt baut. Pressemitteilung Nr. 365/05, 22.8.05
Innenminister Dr. Günther Beckstein zum Modellvorhaben "Leben findet Innenstadt": "Die neue Public-Private-Partnership-Initiative, also die Kooperation von öffentlicher Hand und Privaten sowie die Kooperation der privaten Akteure vor Ort miteinander soll unsere Innenstädte und Ortszentren weiter stärken." staatskanzleiPressemitteilung Nr. 316/05
Familiengericht am Datenhighway – Bayerns Justiz startet High-Tech-Projekt in Landshut
Nach fünfjähriger Planung, Konzeption und Programmierung soll nun endlich am Familiengericht Landshut die Justizsoftware „forumSTAR-Familie” eingesetzt werden.
staatskanzleiBayerisches Staatsministerium der Justiz PM 447 20.07.05
Franz Beckenbauer, FIFA-Präsident Joseph S. Blatter und Ministerpräsident Edmund Stoiber eröffnen am 27. Juli 2005 den Kongress „Visions of Football”, eine Internationale Fußball- Fachkonferenz in München. VisionsVisions Of Football
Der Ministerrat Bayerns beschließt Ausbildungsinitiative „Fit for Work 2005” für zusätzliche Lehr- stellen. staatskanzleiPM 227 Staatskanzlei, 7.6.2005
 

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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 23.7.2013