| Ahnungslosigkeit bayerischer Landtagsabgeordneter und anderer
Politiker MdL fallen auf die Propaganda der eigenen Partei herein oder sind von vornherein ahnungslos
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| Familien und Kinder sind die Verlierer der Hartz IV
Änderungen im Februar 2011 Die Regelleistung für Kinder wird nicht verändert. Kinder bis fünf Jahre bekommen 215 Euro, Kinder von sechs bis 13 Jahren bekommen 251 Euro. Die 14 bis 18-Jährigen erhalten 287 Euro Regelleistung. Daniela Ludwig, CSU, MdB: "Kinder und Kommunen sind die Gewinner". Wie man bei keiner Erhöhung zu den Gewinnern zählen kann, erschließt sich nur einem ahnungslosen Politiker. Das grossspurig als Bildungspaket Daniela Ludwig, CSU, MdB: "Rund 2,5 Millionen Kinder und Jugendliche profitieren vom Bildungspaket" von 10 Euro pro Monat und Kind. Von den 10 Euro pro Kind und Monat kann man nach Frau Ludwig bestreiten: Nachhilfe, Schulmaterial und Vereinsmitgliedschaften. Ab Januar 2011 wird es monatlich 5 Euro mehr für Hartz IV Empfänger geben. Zum Vergleich: eine Busfahrt von Wasserburg am Inn zum 12 km entfernten Schonstett kostet einfach 3,80 Euro, hin- und zurück also 7,60 Euro. Wer dort einen Behinderten besuchen will hat, kann es von der Erhöhung also alle 2 Monate tun. Das meinen dagegen Experten vom beschämenden und kümmerlichen Verhandlungsergebnis: Die vom Bundestag beschlossene Neuregelung der Hartz-IV-Gesetze bleibt nach Ansicht der Diakonie weit hinter den Notwendigkeiten zurück. Bund und Ländern haben beim Erwachsenenregelsatz keine substantielle Verbesserung erreicht, kritisiert der Deutsche Caritasverbandes. Caritas kritisiert politisches Taktieren bei den Regelsätzen Hartz IV: |
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| Am Freitag den 10. Juli 2009 billigte
der Bundesrat das Gesetz zur Internetzensur, das am 18. Juni im Bundestag
beschlossen worden war; siehe |
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| Ahnungslos, gedankenlos, dumm oder was? Annemarie Biechl, CSU, MdL, Vorsitzende der bayerischen Landfrauen, forderte: "Lärmschutz muss oberste Priorität haben!" und meinte damit den Straßenverkehrslärm. Wenn sie das ernst meint ("oberste"!), dann heißt das: Autobahnen zuschütten und renaturieren! Weiter meinte Annemarie Biechl: "Ich bin der Meinung: je weniger man von der Autobahn sieht und dann auch hört, desto besser!" Also wieder: Weg mit den Autobahnen! OVB, 23.2.2009, S.4 |
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Es gibt drei Möglichkeiten:
entweder zählt Klaus Stöttner,
CSU, MdL, zum Heer der ahnungslosen Abgeordneten oder er belügt die
Bürger oder es gab reichlich Freibier. Anfang Januar gab er in Eiselfing
bei Wasserburg am Inn eine Kundgebung. Die Wasserburger Zeitung
berichtete am 9. Januar 2007, S. 11 darüber:
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| Über die
Bestrebungen zur Freigabe des Zwangs sein Geschäft nur zu bestimmten, den
Politikern angenehmen Zeiten öffnen zu dürfen, gibt es die
abenteuerichsten Vorstellungen. Oft ist unklar: ist es Ignoranz oder blanke
Ahnungslosigkeit? Hans Zehetmair, CSU, der
als damaliger Kultusminister Bayerns für die Verhunzung unserer Sprache
(mehrere Sprach"reformen") zuständig war zu Bestrebungen, die
Ladenschlusszeiten freizugeben: "Das ist absolut nicht sinnvoll, wenn
beispielsweise die Einzelhandelskauffrauen Tag und Nacht im Geschäft
stehen müssen." OVB,15.11.2006, S. 10 Zehetmair verwechselt den jetzigen Zwang mit der Bestrebung der Freigabe. Keine Geschäftsfrau muss nach Freigabe des Zwangs auch nur 1 Minute länger im Geschäft stehen als jetzt. Sie kann die Zeit sogar verkürzen, z.B. täglich geöffnet von 23 Uhr bis 23:30. |
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| Ahnungslosigkeit oder Zynismus beim Münchner
Stadtrat Hans Wolfswinkler, CSU, Er möchte irakische jugendliche Flüchtlinge in den Irak deportieren: "Die rechtlichen Voraussetzungen sind doch da, es herrscht kein Krieg und kein Bürgerkrieg mehr. warum sollte man die nicht aus zurückschicken?" Süddeutsche Zeitung, 24.2.2006, S. 47 Im Irak herrscht Krieg ( |
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| Die bayerischen
Politiker benutzen gerne Anglizismen (Bavaria Goes English), oft stellt sich aber
heraus, dass sie keine Ahnung haben, was die Begriff bedeuten. Der
Anglizismus-Held im Dezember 2005 war Erwin
Huber, CSU. Christian Deutschländer: "Was ist ein Cluster?"
Huber: "Ein virtueller Leuchturm, eine Zukunftsstrategie für
Innovation". OVB, 30.12.2005, S. 4 |
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| Die Ahnungslosigkeit trifft nicht nur
MdL, sondern beispielsweise auch Minister Günther
Beckstein, CSU ( |
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Die Ahnungslosigkeit
trifft nicht nur MdL, sondern auch MdB. Daniela
Raab, CSU, MdB schreibt im Wahlkampfprospekt (übrigens die
erste Information dieser Bundestagsabgeordneten innerhalb der Legislaturperiode
in meinem Briefkasten) September 2005: "... dringend nötig sind
Steuervereinfachungen, eine Abbau der bürokratischen Vorschriften und die
Möglichkeit betrieblicher Bündnisse zur Sicherung der
Arbeitsplätze."
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| Die Ahnungslosigkeit
trifft nicht nur MdL, sondern beispielsweise Angelika
Merkel, CDU. "Ich glaube, dass die Riester-Rente entbürokratisiert werden kann, einfacher gemacht werden kann und der interessante Effekt, den wir jetzt haben ist ja, dass für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer - und für die gilt ja die Riester-Rente - die Bruttolöhne um ein Prozent sinken, wenn wir die Lohnzusatzkosten senken." Das ist grober Unsinn. Die Lohnzusatzkosten haben keine Auswirkung auf die Bruttolöhne. Daraufhin wurde der Wortlaut des Interviews auf der |
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| Wette um
Klassenstärke in Bayern Prof. Gerhard Waschler, CSU, in der Aktuellen Stunde zum Bildungsnotstand an Bayerns Schulen an die Adresse seines Vorredners, des SPD-Fraktionsvorsitzenden Franz Maget: Wenn Herr Kollege Maget nachweist, dass die Klassen heute größer sind, gehe ich eine Woche als Gymnasiallehrer freiwillig als mobile Reserve an irgendein Gymnasium, das mich braucht. Maget nahm die Wette an: Er würde im Falle einer Wettniederlage eine Woche Sport und Sozialkunde unterrichten. |
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Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik; |
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| "Im offenbar blinden Vertrauen darauf, dass die CSU-Propaganda schon stimmen wird, wonach in Bayern dank der CSU alles immer nur besser wird, hat sich Waschler leichtsinnigerweise auf eine Wette gegen SPD-Fraktionschef Franz Maget eingelassen und prompt verloren." SZ, 23.10.2004, S. 55 | |||||||||||||||||||||