Peter Hufe, SPD, MdL, Free-TV und die GEZ
Bürgernähe bayerischer
Landtagsabgeordneter In Bayern
wird BÜRGERFERNE groß geschrieben
Peter Hufe, SPD, MdL
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Eine Initiative der
SPD im bayerischen Landtag (
SPD-Initiative) im August / September 2005 war der Auslöser
für eine Diskussion über "Free TV".
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Für Peter
Hufe ist das "Free TV" kein "free TV", sondern er meint damit das
Fernsehen, für das nicht (oder doch?) bezahlt werden muß. In Deutschland gibt es kein "Free TV" im Sinne von
gebührenfrei; auch nicht im Sinne von frei von Bevormundung
( Fernsehen
und Rundfunk fest in der Hand der Regierung und der Parteien).
"Free-TV" im Sinne der Worterklärung (
Erklärung und
Politikerdeutsch) gibt es in Deutschland nicht, da für einen TV
Sender, egal ob öffentlich-rechtlich oder nicht, zumindest die monatliche
Grundgebühr zu zahlen ist: sie ist pro Haushalt
mit TV-Gerät zu zahlen, unabhängig davon, ob oder welche
Sender angeschaut werden.
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Da mir ein "Free-TV"
in Deutschland nicht bekannt ist (ich zahle seit 1965 Gebühren), fragte
ich nach:
Date: Thu, 01 Sep 2005 15:28:47 +0200
From: Herbert Huber To: news@bayernspd-landtag.de, info@peter-hufe.de
Subject: SPD-Initiative: Fußballbundesliga für das Free-TV
sichern 1.9.2005 "Sehr geehrter Herr Hufe, entweder verstehe ich etwas
falsch oder Sie als Landtagsabgeordneter haben zusätzliche Privilegien,
die ich bisher noch nicht kannte ..." |
Herr Peter Hufe antwortete
brieflich am 9. November 2005. Er stellte klar,
- dass er, obwohl er mehrfach vom "Free TV" sprach, trotzdem
Gebühren bei der GEZ für TV und Rundfunk bezahle. Abgeordnete
müssen die GEZ-Gebühren bezahlen.
- dass Free TV nicht, wie
ich naiv vermutete, free TV bedeute (und daraus vermutete, andere müssen
an die GEZ nichts zahlen), sondern
| "Der Begriff Free TV wurde im
Medienbereich geprägt um mit einen Sammelbegriff die Sender zu benennen,
die nicht zu den öffentlich-rechtlichen gehören, für deren
Nutzung aber auch nicht, wie bei verschlüsselten Sendern, z. B. Premiere,
dem so genannten Pay TV, monatliche Kosten für den Nutzer anfallen. Es ist
schlicht eine Gruppenbezeichnung und keine Aussage über Kosten bzw. keine
Kosten." Peter Hufe, SPD, MdL, 9.11.2005 |
Kommentar zu dieser
Erläuterung Der Begriff Free TV benennt nach dieser
Erläuterung Sender, "für deren Nutzung ... nicht ...
monatliche Kosten für den Nutzer anfallen. Es ist ... keine Aussage
über Kosten bzw. keine Kosten." Daraus werde schlau, wer will. Erst
wird der Begriff durch die nicht anfallenden Kosten definiert, dann wird
behauptet, er sagt nichts über die Kosten aus. Wie auch immer: in
Deutschland und das ist gerichtlich bestätigt fallen selbst
dann TV Gebühren an, wenn man nur Sat1 oder RTL anschauen will.
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Der Kauf der
Senderechte für die Fußball-Champions-League durch den Bezahl-Sender
Premiere veranlasste im August/September
2005 eine SPD-Initiative: die Fußballbundesliga für das Free-TV zu
sichern ( PM SPD,
1.9.05). Der medienpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion
Peter Hufe, MdL ( Peter Hufe), erklärte dazu:
"Um so dringlicher ist jetzt, dass die Fußball-Bundesliga auf Dauer
für das Free-TV gesichert wird".
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In einer Email vom
12.12.2005 schrieb Herr Peter Hufe: "Die Gebühren an die GEZ werden
nicht erhoben und gezahlt, weil die TV Nutzer sich öffentlich-rechtliche
Programme ansehen, sondern für die Bereitstellung der technischen
Ausrüstung zur Ausstrahlung der Programme." Richtig, aber nichts Neues.
Das bestätigt meine Aussagen weiter oben:
- die monatliche Grundgebühr ist
pro Haushalt mit TV-Gerät zu zahlen, unabhängig davon, ob
oder welche Sender angeschaut werden.
- in Deutschland und das ist gerichtlich bestätigt
fallen selbst dann TV Gebühren an, wenn man nur Sat1 oder RTL
anschauen will, sogar wenn man nicht fernsehen
will.
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