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Amigo Wirtschaft Bildungspolitik, Schwerpunkt Bayern
Amigo Wirtschaft bei der Besetzung von Lehrstühlen der LMU München
Am Beispiel des Lehrstuhls für Politische Wissenschaft
Amigo Wirtschaft nächster Akt. "Schwere Niederlage für Bayerns Wissenschaftsminister Hans Zehetmair." Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof entschied gegen die Berufung von professor Heinrich Oberreuter. Die Entscheidung Zehetmairs, CSU, für die C4-Professur des CSU Amigos war "ermessensfehlerhaft". Az: 7 CE 02.1902. SZ, 8.11.2002, S.37
Amigo Wirtschaft nächster Akt. Überschrift in der Süddeutschen Zeitung, 19. Juli 2002, S. 37
"Wissenschaftsminister Zehetmair will die GSI-Stelle jetzt so ausschreiben, dass sie für Heinrich Oberreuter passt."
Die Amigo Wirtschaft bei der Besetzung von Lehrstühlen der LMU München durch das Verwaltungsgericht München vorerst gestoppt. Hintergrund:
1999 Ausschreibung einer C4-Professur, Lehrstuhl für Politische Wissenschaft der LMU München. Anforderungen:
  • Spezialisierung auf Vergleichende Politikwissenschaft
  • sollte sich für die Theorien der Systeme in Forschung und Lehre ausgewiesen haben
  • nicht über 52 Jahre.
Der Berufungsausschuss der Universität siebte aus 42 Bewerbern fünf aus und legte dann drei dem entscheidenden Minister Hans Zehetmair, CSU, vor:
  1. Professorin Suzanne Schüttemeyer
  2. Professor Klaus Goetz
  3. Professorin Ursula Münch
Ein sonderbares Sondervotum legte dem Ministerium eine Alternativvorschlagsliste vor
  1. Professor Heinrich Oberreuter
  2. Professor Klaus Goetz
Suzanne Schüttemeyer folgte einem Ruf nach Halle. Der Dekan der Sozialwissenschaftlichen Fakultät bat daraufhin den zweitplatzierten Klaus Goetz zu berufen.
12.12.2002 Zehetmair gab seinem Parteigenossen Heinrich Oberreuter, CSU, den Zuschlag, obwohl er die Anforderungen nicht erfüllt.
Professor Werner Weidenfeld, Direktor des Geschwister-Scholl-Instituts der LMU bezeichnete die Berufung als einen der "gravierendsten Eingriff in die Hochschulautonomie in der Nachkriegsgeschichte".
Professor Goetz beantragte eine einstweillige Verfügung gegen den Vollzug der Ernennung. Die 3. Kammer des Verwaltungsgerichst zeigte Rückgrat und gab dem Antrag statt. Die Ernennung des Parteifreunds wird in einem gerichtlichen Hauptsacheverfahren entschieden. SZ, 18.7.2002, S.34

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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 8.11.2002