| Verursacherprinzip auf bayrisch wird nur bei Bedarf angewandt |
| Mit der pauschalen Pkw-Maut, die von
der CSU immer wieder gefordert wird, werden Vielfahrer und Gelegenheitsfahrer
gleichmässig geschröpft. Das Verursacherprinzip wird dabei
ausgehebelt. |
| Ozonalarm in
Oberbayern: immer wenn die Bürger so unverantwortlich Sport treiben,
steigen die Ozonwerte! Das Observatorium Hohenpeißenberg meldete einen Ozonwert von 180 Mikrogramm/Kubikmeter. Die Sprecherin des Umweltministeriums Sandra Brandt appellierte an die Bürger, körperliche Anstrengungen (Jogging, Radfahren, ...) zu vermeiden. OVB, 7.7.2006, S. 1 |
| Ozon ist ein recht giftiges Gas.
Hauptverursacher sind die Autoabgase. Deshalb führt das Landesamt für Umweltschutz LfU den
Rückgang der Ozonbelastung im Laufe der Jahre auf die Einführung des
Katalysators zurück. Das Landesentwicklungsministerium empfiehlt bei zu starker Ozonkonzentration (mit 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ist die Grenze schon recht hoch angesetzt): auf körperliche Anstrengungen zu verzichten. Abgeraten wird vom Jogging und anderem Ausdauersport. Reagieren sollen also die Leidtragenden. Nochmals: Hauptverursacher sind die Autofahrer. SZ, 24.6.2003, S.45 |
| Die bayerische Regierung stand der Atomenergie jahrzehntelang wohlwollend gegenüber. Das Atomkraftwerk Grundremmingen (Bayern) soll nun seinen Atommüll selbst zwischenlagern. Sonst oft das Verursacherprinzip hochhaltend, protestierten Werner Schnappauf, Landesentwicklungsminister und Theo Waigel, Ex-Finanzminister, beide CSU, dagegen. SZ, 9.4.2001, S.49 |