| CSU im Zick-Zack-Kurs und Rolle
rückwärts: unzuverlässig und wetterwendisch wie ein Hahn auf dem Kirchturm bei wechselnder Windrichtung. Mal hü, mal hott, mal brr Die CSU ist zuverlässig unzuverlässig "Jeden Tag wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben" Rolf Habermann, Bayerischer Beamtenbund (BBB). Der inhaltliche Kompass der CSU rotiert wie ein Kreisel |
| Was interessiert mich mein Geschwätz von
gestern Konrad Adenauer (1876-1967), CDU, Bundeskanzler (1949-1963) zugeschrieben. Es ist offenbar ein Motto der CSU. |
|
|
| Zick-Zack-Kurs der CSU |
| gestern:
Kaufkraft für breite Schichten erhöhen, daher Steuererleichterungen
(für das Hotelgewerbe) um die Wirtschaft anzukurbeln heute: Halt, uns fehlt ja Geld. Daher: Neue Steuern, höhere Abgaben! |
| Die CSU: eine
Partei ohne Haltung und Rückgrat Auch Parteimitglieder sehen das so: Ich selbst finde diese Frau große Klasse. Endlich jemand, der CDU und CSU zu so etwas wie Haltung zwingt. Peter Gauweiler, CSU-Bundestagsabgeordneter, über Vertriebenenpräsidentin Erika Steinbach, OVB, 26.11.2009, S. 4 |
| 180 Grad Wende zum Einsatz bayerischer Polizisten im
Kriegsgebiet Afghanistans, 20.11.2009, siehe unter
|
| Nein - ja -
nein - ... zum Gesundheitsfonds Nach einem strikten "Nein" zum Gesundheitsfonds (Markus Söder, CSU: "Der Fonds muss weg!") rückte Horst Seehofer, CSU, nach einer CSU Vorstandsklausur in Banz davon ab. "CSU nun doch wieder für Gesundheitheitsfonds", SZ 4.4.2009, S. 7 Vor fünf Monaten forderte Markus Söder, CSU: "Der Fonds muss weg!" ("Söder lässt die Muskeln spielen", OVB, 2. April 2009, S. 2). Anfang September 2009 betonte Markus Söder, er wolle den Fonds nicht vollständig abschaffen. ("Söder will den Gesundheitsfonds kippen", SZ 5. September 2009, S. 5). |
| Der Freistaat Bayern kämpfte gegen die Rechte der Kinder
in homosexuellen Partnerschaften ... jetzt zog dieStaatsregierung
ihre Klage beim Bundesverfassungsgericht gegen das
Lebenspartnerschaftsergänzungsgesetz zurück. Die CSU war vor allem
gegen die sogenannte Stiefkindadoption. Sie soll es ermöglichen, dass ein
Partner das Kind des anderen Lebenspartner adoptiert. Die CSU war anscheinend
der Ansicht, die sexuelle Ausrichtung der Erzieher, sei für die
Kindeserziehung einflussreich und bedrohe das Wohl der Kinder. Dabei dient das
Gesetz dem Wohl der Kinder, vor allem, wenn einer der Partner stirbt.
"Durchbruch für die Homo-Ehe", SZ, 10.8.2009, S. 1
|
| Auch CSU Abgeordnete erkennen
inzwischen: die Politik der CSU gleicht dem
Aprilwetter. "All das, was uns wichtig war, was wir einmal vehement verteidigt haben, wird mittlerweile zur Makulatur. Das einzuhalten, was wir versprochen haben, scheint inzwischen nicht mehr opprotun zu sein." Peter Winter, CSU, MdL, zitiert nach OVB, 11. August 2009, S. 6 |
| Die Scherben der Regierungszeit unter Edmund Stoiber, CSU,
werden gekittet Im Jahre 2004 boxte die CSU die 42-Stunden-Woche für die bayerischen Beamten durch, jetzt will sie diese Ungleichbehandlung wieder beseitigen. Doch was 2004 im Handumdrehen ging, gestaltet sich nun schwierig. Die Mehrkosten werden auf 220 Millionen Euro jährlich geschätzt. Ingrid Heckner, CSU, läßt kein gutes Haar an Stoibers Hauruck-Aktion:´"Der Giftstachel der Ungleichbehandlung muss endlich weg." SZ, 23.4.2009, S. 49 Zickzack zurück und Zackzick nochmals zurück: Die CSU rotiert wie ein Kreisel Die Rückkehr zur 40-Stunden Woche kommt doch nicht (so schnell). Sie scheint mehr ein Wahlkampfversprechen zu sein und die werden bekanntlich selten eingehalten. Im Jahre 2009 soll die Rückkehr zur 40-Stunden nicht kommen. Zum 1. Januar 2010 soll die Rückkehr zur 40-Stunden nicht kommen. Womöglich kommt sie 2012 oder 2013 heißt es aus CSU Kreisen. "Beamte müssen warten", SZ, 31. Juli 2009, S. 33 Stefan Schuster, SPD; MdL: "Trotz mehrfacher Aufforderung der SPD und der Gewerkschaften, endlich Klarheit zu schaffen, wann die 40-Stunden-Woche wieder eingeführt wird, ist nur nebulöses Geseiere im Seehofer-Kabinett zu hören."
|
| Zickzackkurs
der CSU: gestern: gegen die Veröffentlichung der EU
Agrarsubventionsempfänger; jetzt: Bayern veröffentlicht die
Subventionsempfänger Bayern ist wieder einmal Schlusslicht in Deutschland ( Inzwischen sind die Zahlen veröffentlicht und siehe da, es wird klar, warum sich die CSU bislang weigerte gesetzestreu zu handeln: die Amigos und Gross-Landwirte sahnen am meisten ab. 575.211 Euro EU Agrar-Subvention gingen an Albert Fürst von Thurn und Taxis, laut Forbes jüngster Milliardär der Welt. "Schädliche Verzögerungstaktik", SZ, 4. August 2009, S. 4 Drei Millionen Euro gehen an den Grossbetrieb Südstärke GmbH, Schrobenhausen; 2,2 Millionen an die Hopfenverwertungsgesellschaft, Wolnzach. Grossbetriebe profitieren sehr viel stärker von den EU Subventionen als Familienbetriebe. "Kleine Höfe, kleine Beträge"; SZ, 4. August 2009, S. 29 |
| Wieder eine
Wende der Staatspartei CSU um 120 Grad Bis vor kurzem forderte die CSU unverdrossen Steuersenkungen. Die Milliarden Verschwendung, Subventionen der Autoindustrie, Stützung maroder Banken, etc. wollen gegenfinanziert werden. Die Wirtschaftsexperten sahen den richtigen Weg um die Finanzlücken zu stopfen bislang in lauthals geforderten sofortigen Steuersenkungen. Jetzt widerriefen sie die eigenen Forderungen: Steuersenkungen erst irgendwann nach der Wahl und erst dann, wenn es wieder Wachstum gibt (meinen die Wachstum der Staatsverschuldung? Die haben wir massiv!). OVB, 18.5.2009, S. 1 Da nach bisherigen jahrzehntelangen Erfahrungen sogenannte Steuersenkungen unterm Strich immer Mehrbelastungen für den einfachen Bürger bedeuteten, können wir aufatmen. |
| Horst Seehofer, CSU,
Ministerpräsident von Bayern, gilt inzwischen als Inbegriff des
Wendehalses, Hahn auf dem Kirchturm, der sich nach dem Wind richtet.
Untertitelzeile: "CSU-Chef Seehofer und seine Art der Politik: Ein Mann spricht, verspricht und widerspricht sich selbst", SZ, 31. März 2009. S. 33 |
| Kehrtwende bei
der 87. (oder wär's erst die 86.?) Gesundheitsreform Der frühere Gesundheitsminister und spätere Agrarminister in der Regierung von Angela Merkel, CDU, war Horst Seehofer, CSU. In dieser Funktion konzipierte er die Gesundheitsreform massgeblich mit und beschloss sie mit. Wenige Wochen vor dem Inkrafttreten des Meisterstücks der Bundeskanzlerin Im Februar 2009 geißelt Horst Seehofer scharf den Mist, den er und das Bundeskabinett mit der Gesundheitsreform angerichtet haben: er meint nun, dass 2,7 Milliarden Euro im System verschwinden. OVB, 7.3.2009, S. 2 Doch, Herr Seehofer: jeder Mist kann sein. Politiker haben täglich 24 Stunden Zeit um sich Massnahmen gegen die Bürger und auf Kosten der Bürger auszudenken. |
| Zick-Zack-Kurs bei der Beteiligung Bayerns in den Kriegen
Deutschlands Bayern weigerte sich bisher als einziges Bundesland sich beim Kriegseinsatz in Afghanistan ("Nie mehr Krieg ohne uns") zu beteiligen: zu gefährlich. Beim Aufbau der Polizei in dem asiatischen Staat helfen derzeit 120 deutsche Beamte, darunter kein bayerischer. Innenminister Joachim Herrmann, CSU, machte nun den bekannten 180 Grad Kurswechsel, den man inzwischen mit "CSU" ebenso verbindet, wie den Filz (Bayern = Filzokratie). Im Herbst 2009 will er die ersten bayerischen Polizisten nach Afghanistan senden. Peter Gauweiler, CSU, MdB ist empört, das "bedeutet den Bruch eines von der Staatsregierung gegebenen Versprechens". Vor der Landtagswahl 2008 haben sich der damalige Ministerpräsident Günther Beckstein, CSU und Innenminister Joachim Herrmann, CSU, gegen eine Beteiligung bayerischer Polizisten im Krisen- und Kriegsgebiet Afghanistan ausgesprochen. Afghanistan wurde mit de Irak mit der höchsten Gefährdung und dem höchsten Anschlagsrisiko eingestuft. Inzwischen hat sich dort die Sicherheitslage dramatisch verschlechtert. Gauweiler: Jeden Tag werden dort durchschnittlich 10 Polizisten getötet. OVB, 31.1.2009, S. 4 |
| Horst
Seehofer, CSU, Ministerpräsident Bayerns, ist stolz auf den
Wetterhahn CSU: "Das ist eine Revolution, die hier seit zehn Wochen stattfindet. Wir haben die CSU um180 Grad gedreht." Süddeutsche Zeitung, 19.1.2009, S. 5 |
| Grosse Wende zu gentechnikanbaufreien Zonen bei der CSU ? | |
| heute 2. Sept. 2008 | gestern |
| Bayern macht Tempo zur Einführung von
gentechnikanbaufreien Regionen auf europäischer Ebene. Europaminister Dr.
Markus Söder kündigte im Kabinett an, dass der Freistaat eine
Initiative für Öffnungsklauseln im europäischen Recht in den
Ausschuss der Regionen einbringen wird. [...] Laut Söder wird auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene seit längerem die Möglichkeit der Einrichtung gentechnikanbaufreier Zonen intensiv diskutiert. |
Nicht mit dem EU-Recht vereinbar ist die Ausweisung gentechnikfreier Regionen durch Gebietskörperschaften. Diese haben keine Möglichkeit, Regelungen zu treffen, die den Anbau von GVO-Produkten verhindern, wohingegen freiwillige Zusammenschlüsse von Landwirten zulässig sind. Der Versuch von Mitgliedstaaten, die Haltung der Kommission diesbezüglich mit Verbotsgesetzen weiter auszuloten, führt zwangsläufig zu Vertragsverletzungsver-fahren. Manche Staaten, wie Polen, Österreich und Griechenland nehmen dies bewusst in Kauf. Eine bewusste Europarechtsverletzung Deutschlands oder des Landes Bayern kommt jedoch nicht in Frage. |
| Legende: Dr. Markus Söder, CSU | Legende: GVO = gentechnisch veränderten Organismen |
|
|
|
| Die CSU
überraschte 2008 mit zahlreichen Kehrtwenden 11.07.2006 SPD Bayern fordert: kostenfreier Kindergartenbesuch bis Mai 2008 CSU lehnt die Forderung ab. Familien und Kinder werden traditionell von der CSU benachteiligt: Kehrtwende angekündigt 26.5. CSU München legt ein Grundsatzpapier: sie setzte ein richtiges, wichtiges und zukunfts- weisendes Signal für eine kinder- und familienfreundliche Gesellschaft (Siegfried Schneider, CSU). 28.5. Die CSU plant die Kosten für ein kostenfreies Kindergartenjahr auf die Kommunen abzuwälzen. Johanna Werner-Muggendorfer, SPD: Das ist ein schlichtes Betrugsmanöver und wieder einmal wird deutlich, dass bei Vorschlägen der CSU höchste Skepsis angebracht ist. Die CSU möchte für ihre wunderbaren Initiativen gelobt werden, bezahlen sollen sie aber die anderen. Die Melkkühe sind in diesem Fall wieder einmal die Kommunen Renate Ackermann, sozialpolitische Sprecherin der Grünen: Damit hat die CSU die Katze aus dem Sack gelassen und ihre vollmundigen Ankündigungen für ein beitragsfreies Kindergartenjahr als reines Wahlkampfversprechen entlarvt. |
| Kommandos der CSU in Bayern: "Hü hott brrr hü!" | ||
|
||
| Nach harscher Kritik am
Gesundheitsfonds, das zentrale Element der 27. Gesundheitsreform in weniger als
20 Jahren, und der Gesundheitsministerin Ulla
Schmidt, SPD, lobte Erwin Huber,
CSU, nunmehr die Arbeit der Gesundheitsministerin. Noch Anfang April wollte die
CSU, allen voran Erwin Huber, den Anfang 2009 geplanten Gesundheitsfonds
notfalls scheitern lassen. Ohne Zugeständnisse für Bayern
herauszuholen, schwenkte die CSU auf Regierungslinie. SZ, 28.
5. 2008, S. 1 + 37 |
||
| Kein Abiturlight mit dem G8: keine
Stundenkürzung Jetzt: massive Kürzungen Das achtjährige Gymnasium G8 wurde hauruck eingeführt; die Folgen sind katastrophal: Stofffülle, dichte Stundenpläne, ganztägiger Unterricht, noch mehr Nachhilfestunden sind notwendig, Mittagessen in der Schule ... Jetzt rudert Siegfried Schneider, CSU, Kultusminister Bayern, zurück. Er schlägt massive Soffkürzungen vor; sechs Pflichtstunden will er ganz streichen. Es wird alles aus dem Lehrplan geworfen, was "bereits jetzt nur fakultativ oder ergänzend vorgesehen war". So Schneider im Interview mit der SZ. Besonders betroffen sind Geschichte, Biologie, Physik, Geographie und die Intensivierungsstunden. Gerade jene dienten zur Vertiefung und müssen jetzt von den besser verdienenden Eltern durch zusätzliche Nachhilfeunterricht bestritten werden. SZ, 31.3.2008, S. 49 |
||
| Für die
massive Kürzung der Pendlerpauschale dann wird die alte Regelung
gefordet Erwin Huber, CSU, und die CSU trat seit langem für eine Kürzung der Subvention der Pendler ein. Mit auf Betreiben der CSU wurde sie stark eingeschränkt An Ostern 2008 (ein halbes Jahr vor der Landtagswahl in Bayern) forderte Erwin Huber, CSU, unabhängig von der Prüfung auf Verfassungsmäßigkeit die alte Regelung wieder einzuführen. |
||
| Bürokratie pur: kinderfeindliches Büchergeld wird
eingeführt 11. 3. 2008: Abschaffung |
||
| Am 22. Mai 2007
Staatssekretär Hans Spitzner, CSU, im
bayerischen Landtag: "Wir unterstützen das Vorhaben der EU-Kommission, die durchschnittliche CO 2 -Emission von EU-weit verkauften Neuwagen bis zum Jahre 2012 auf 120 g/km zu begrenzen. [...] Die Einhaltung der Klimaschutzziele ist unserer Meinung nach notwendig. Die Staatsregierung wird auch in Zukunft alles tun, um dies zu erreichen." (Beifall bei der CSU). 9. Januar 2008: Die bayerische Regierung lehnt den aktuellen Vorschlag der EU-Kommission zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes bei PKW strikt ab. |
|
| Aktionismus,
damit die wichtige Entscheidungen liegen bleiben können Was früher das Gesetz zur Vermögensbildung der Arbeitnehmer war (jährlich erschien dazu eine Novelle bis so kompliziert und bürokratisch wurde, dass man es praktisch abschaffte: Vermögensbildung in Arbeitnehmerhand konnte erfolgreich verhindert werden) ist heute die sogenannte Gesundheitsreform (wer kennt sich noch aus?) und die Pendlerpauschale. Zum Jahresbeginn 2007 wurde sie weiter eingeschränkt. Keine 11 Monate in Kraft soll sie nun im Einvernehmen zwischen SPD, CDU und CSU wieder zurückgeändert werden. Die anrechenbare Kilometerzahl soll wieder ansteigen, dafür der Pauschalsatz pro Kilometer gesenkt werden. Sicher werden sich die Politiker über jeden einzelnen Kilometer und Cent noch lage die Münder fransig reden. Für den Bürger und Pendler wird unterm Strich wahrscheinlich wieder eine Verschlechterung herauskommen. SZ, 31.10.2007, S. 1 |
|
| Gegen den Rat von
Experten und dem Widerstand von Eltern und Gemeinden schaffte die CSU die
Lehrmittelfreiheit ab und kassierte von Eltern (die bekannte
Familienfeindlichkeit der CSU spielte da wohl eine Rolle) jahrelang ein
Büchergeld. In der ersten Sitzung des neuen Kabinetts mit
Ministerpräsident Günther Beckstein wurde das Büchergeld zum Schuljahr 2008/2009 abgeschafft.
Im laufenden Schuljahr wird die Einsammlung den Kommunen und Schulen
freigestellt. SZ, 24.10.2007, S. 37 |
|
| Viele Jahre beharrte die CSU darauf,
dass die Luftverunreinigung nicht durch verbindliche Grenzwerte eingedämmt
werden dürfe. Sie setzte auf freiwillige Selbstbeschränkung durch
Bürger (Käufer) und Industrie (Verkäufer). Die
Selbstverpflichtung des Industrie wurde jedoch nicht eingehalten. Nach zwanzig
Jahren der Blindheit erkennt jetzt sogar die CSU den Klimawandel und fordert
plötzlich Grenzwerte und verbindliche Zeitpläne. Josef Göppel, CSU: "Die Selbstverpflichtung war
reine Vernebelungstaktik". Allerdings wollen sowohl Edmund Stoiber und Erwin
Huber, beide CSU, einschränkend "dass die Grenzwerte
realisierbar sind" (was immer das bedeutet). SZ, 3.2.2007, S.
49 |
|
| Erwin Hubers unfreundlicher Akt gegen
Bayerns Autofahrer In Österreich gibt es seit Jahren eine Autobahnmaut für Pkw durch den Kauf einer Vignette. Von der bayerischen Grenze bei Kiefersfelden bis Kufstein verzichtete die österreichische Autobahngesellschaft Asfinag bisher auf die Maut. Nun plant sie auch dort zu kontrollieren: die Vignette wir auch auf diesem kurzen Abschnitt zur Pflicht. Darüber kann man denken wie man will. Die bayerische CSU-Regierung reagiert auf den Plan am Montag den 11.12.2006 "mit scharfem Protest". Erwin Huber, CSU, erwies sich wieder einmal als nicht besonders konsequenter Denker. Er sprach von einem "unfreundlichen Akt". OVB, 12.12.2006, S. 9 Dabei haben genau Erwin Huber und andere von der CSU, vor wenigen Tagen diesen "unfreundlichen Akt" auch auf Deutschlands Straßen gefordert, siehe |
|
| Als typischer CSU Vertreter mit
Fähnchen im Wind erwies sich Christian
Schmidt, MdB. Peter Rasch,
vertritt als Vorsitzender im "Bund der
Radargeschädigten" ca. 3000 Fälle von
radar-geschädigten Bundeswehrangehörigen und wirbt für
Entschädigung durch den Übeltäter = BRD. Im Jahr 2002 tadelte
Schmidt, CSU, die zögerliche Haltung der SPD bei der
Entschädigungsfrage. Am 29. Juni 2005, kurz vor der Bundestagswahl,
stimmte Schmidt, CSU, im Verteidigungsausschuss ausdrücklich zu,
dafür eine Stiftung einzurichten. Jetzt ist Wendehals Schmidt in der Regierung als Parlamentarischer Staatssekretär im Verteidigungsministerium und sieht keine Notwendigkeit für eine Stiftung für die Radargeschädigten. Schmidt hält nun Frühstücksreden; der geschädigte Bürger ist ihm ziemlich egal. OVB, 4.11.2006, S. 7 |
|
| Auch in der
Energiepolitik scheint sich in der CSU eine 180-Grad-Kehrtwende
anzukündigen. "Den erneuerbaren Energien gehört die Zukunft. Insbesondere die Erzeugung von Energie aus Biomasse hat ein enormes Potential, das wir weiter ausbauen wollen", sagte Edmund Stoiber, CSU, beim Besuch im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe in Straubing. PM 1. September 2006 |
|
| Edmund Stoiber, CSU, fordert die Rücknahme gemachter
Zusagen an beitrittswillige Länder. Im Sommer 2003 sagte die EU
den Staaten Bosnien-Herzegowina, Serbien-Montenegro, Mazedonien und Albanien
die Mitgliedschaft zu. Siet Jahrhzehnet wird auch seitens der CDU/CSU der
Türkei die Mitgliedschaft zugesagt. Jetzt erfolgte eine Kehrtwende.
Stoiber verlangte eine Revision der Beschlüsse zu den
Beitrittswünschen. SZ, 22.3.2006, S. 1 |
|
| Nach dem Vorwurf der
Wankelmütigkeit gelobte Edmund
Stoiber, CSU, Besserung. Christian Deutschländer, OVB: "Trauen Sie der frohen Botschaft?" Heinrich Oberreuter, Direktor der Akademie für Politische Bildung, Tutzing: "Er bemüht sich, mehr zuzuhören, mehr zu diskutieren. Auf der anderen Seite, wenn ich die jüngste Geschichte der Kürzungen bei der Erwachsenenbildung anschaue: Vorpreschen, Leute verprellen, Widerstand spüren, zurückrudern dieses Vorgehen kostet ... wahnsinnig viel Vertrauen." OVB, 10.1.2006, S. 3 |
|
| November 2005:
Koalitionsvereinbarung zwischen CDU, CSU und SPD: der von SPD/Grüne
eingeleitete Ausstieg aus der Atomenergie wird beibehalten. Dezember 2005: Bundeswirtschaftsminister Michael Glos, CSU, machte deutlich, dass er von der Koalitionsvereinbarung abrücke. Er meint, dass man sich aus dieser Technologie nicht zurückziehen solle. Der baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger, niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff, beide CDU, unterstützen diese Kehrtwende. FAZ 23.12.2005 |
|
Nach
Wankelmütigkeit während des Bundestagswahlkampfs (Edmund Stoiber, CSU, wollte sich auf keine klare
Linie in Berlin oder München, Bund oder Land, festlegen) und langem
Hick-Hack mit der CDU bei den Koalitionsverhandlungen gab anscheinend der
Rücktritt von Franz Müntefering,
SPD, den Ausschlag: der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber wird
(derzeit) doch nicht in die neue Bundesregierung eintreten. Offensichtlich
fühlt sich Stoiber als Bundesminister ohne Stütze durch
Müntefering, SPD, nicht geeignet. Dabei übersah er, dass
Müntefering nur als SPD-Chef zurücktrat, seinen Ministerposten jedoch
mitnehmen will. 1.11.2005
|
|
| Jahrzehntelang wurde
unter Beteiligung von Hans Zehetmair, CSU,
und unter Ministerpräsident Edmund
Stoiber, CSU, die Rechtschreibreform beraten und beschlossen. Von
Beginn an gab es kritische Stimmen. Friedrich
Denk gründete 1996 mit "Wir gegen die Rechtschreibreform" eine
Aktion gegen die reformierte Rechtschreibung. Edmund Stoiber machte Mitte 2004 den ersten Rückzieher:
Überprüfung dieser Reform; PM Nr. 304 Staatskanzlei
6.8.2004. Nächste Wende: die Konferenz der Kultusminister
unter Bayerns Beteiligung beschloß die Teileinführung der Reform zum
1. 8. 2005. Im Juli 2005 eine weitere Kehrtwende. Bayerns Kultusminister
Siegfried Schneider, CSU, kündigt an,
den vereinbarten Termin zum 1. August nicht einzuhalten. SZ, 19.7.2005, S. 5 |
|
| Jahrelang hat die CSU erbittert
gegen die Ökosteuer gewettert und
für ihre Regierungszeit angekündigt, sie abzuschaffen. Jetzt
kündigte die Union im Falle der Regierungsübernahme an, die Ökosteuer nicht abzuschaffen. SZ, 5. Juli 2005, S. 6 |
|
| Im Präsidium der
CDU besteht Einigkeit darüber, die Mehrwertsteuer von 16 auf 18 Prozent
anzuheben, dafür aber eine Einkommensteuerreform auf den Weg zu bringen.
OVB, 5. Juli 2005, S. 1 Edmund Stoiber stimmte der Mehrwertsteuererhöhung rasch zu, während Angela Merkel am Vortag zögerte. OVB, 4.7.2005, S. 2 Aller bisheriger Erfahrung nach bringen politische Reformen insbesondere sogenannte Reformen der Einkommensteuer immer neue Belastungen mit sich. Dies alles steht völlig gegen Stoibers bisherige Erklärungen, dass Steuererhöhungen Gift für die Arbeitsplätze sind. |
| 17. Juni 2005. Das bayerische
Innenministerium jubiliert über eine steigende
Bevölkerungszahl: Die Bevölkerungszahl Bayerns ist im Jahr
2004 um 20.507 Personen gestiegen. Innenstaatssekretär Georg Schmid, CSU: "Die aktuelle
Bevölkerungszahl 2004 zeigt, dass Bayern zu den wenigen Ländern
gehört, die sich auch weiterhin vom bundesweiten Trend abkoppeln. Da die
Geburtenzahl (2004: 111.165; -0,3 Prozent) weiterhin niedriger ist als die Zahl
der Todesfälle (2004: 116.460; -4,4 Prozent) ist jedoch auch Bayern vom
demographischen Wandel mit dem sich mittelfristig bundesweit abzeichnenden
Rückgang und der Überalterung der Bevölkerung betroffen."
|
Innenminister Günther
Beckstein, CSU wettert gegen eine steigende
Bevölkerungszahl: "Die Wahl ist eine Richtungsentscheidung, wie
wir die demographischen Probleme Deutschlands lösen wollen. Mit
massenhafter Zuwanderung, wie weite Teile von Rot-Grün es planen, oder
ohne Zuwanderung, dafür mit aufwendiger Familienpolitik, längerer
Lebensarbeitszeit und permanenter Fortbildung, wie die Union verlangt."
Beckstein: "Denn Zuwanderung schafft Probleme und verändert das Land
keineswegs nur positiv." Welt am Sonntag 19. Juni 2005 |
| CSU-Chef Edmund
Stoiber will ein europaweites Referendum zur EU-Verfassung. Spiegel,
07. 5. 2004 Edmund Stoiber, CSU, forderte auf dem kleinen Parteitag der CSU am 8. Mai 2004 in Nürnberg, in jedem EU-Land solle gleichzeitig ein Referendum über die EU-Verfassung abgehalten werden. Die Staats- und Regierungschefs sollten bei Abschluss des Verfassungsvertrages vereinbaren, "europaweit alle Völker zur Abstimmung zu rufen". Berliner Morgenpost, 9.5.2004 Ministerpräsident Edmund Stoiber, CSU, in Berlin: "Die unionsregierten Länder sollten am 27. Mai zustimmen". Stern, 28. April 2005 Dr. Edmund Stoiber, Ministerpräsident, CSU: "Meine Damen, meine Herren, ich sage ein klares Ja zu diesem Verfassungsvertrag. Auch die überwältigende Mehrheit meiner Partei steht nach einer reiflichen Diskussion und Abwägung zu diesem Verfassungsvertrag." Bundestag Plenarprotokoll, 12. Mai 2005 |
|
| Kanzlerkandidat Edmund
Stoiber ( 26. Januar 2005 Edmund Stoiber: "Studiengebühren wichtiger Schritt für moderne wettbewerbsfähige Hochschulen in Deutschland." |
| Festzustellen, daß die CSU binnen
weniger Tage ihre Politik um 180 Grad wendet, nennt man Eulen nach Athen
tragen. Doch am 17.12.2004 schaffte sie diese Kehrtwende innerhalb einer (in
Ziffern: 1) Pressemitteilung. Der Europäischen Rat beschloß gegen
wochenlange erbitterte Gegnerschaft der CDU / CSU die Aufnahme der
Verhandlungen über den EU-Beitritt der Türkei. Edmund Stoiber, CSU,
frohlockte: "CDU und CSU und ihre Partner in Europa haben ihr wesentliches Ziel
erreicht: Es gibt keinen Beitrittsautomatismus für die Türkei." Der
Leser bezweifelt seine Augen, mißtraut dem Bildschirm, es ändert
nichts, er liest weiter, daß die Kernforderung der Union nach einer
echten Ergebnisoffenheit erfüllt sei. Da hat sich die CSU binnen Stunden
wieder einmal um 180 Grad gewendet. Doch halt, ein paar Zeilen weiter steht:
"Stoiber kritisierte die Entscheidung, Betrittsverhandlungen mit der
Türkei zu beginnen." Stoiber kritisierte also,
daß sein wesentliches Ziel erreicht wurde. |
(Begrüßenswerte) Meinungswende der CSU in der Hochschul-Etatpolitik
|
| Erneute Wende
der CSU hin zur Kopfpauschale Nach Einführung einer Buchgeld-Kopfpauschale und einer Studiengebühr als Kopfpauschale ist der von der CDU/CSU ausgearbeitet Kompromiss einer Kopfpauschale für die Krankenversicherung schon fast konsequent. Wenn, ja, wenn nicht die CSU bis zur letzten Minute die einkommensunabhängige Kopfpauschale vehement abgelehnt hätte ( |
| Volksabstimmung Pro Peter Ramsauer, CSU: "Wenn um uns herum große Nationen in Europa diese Frage [EU-Beitritt der Türkei] dem Volk zur Abstimmung vorlegen, müssen wir uns fragen, warum wir diesen Schritt nicht tun?" [Das Fragezeichen ist verfehlt, steht aber so im Münchner Merkur] OVB, 5.1.2005, S. 2 Contra Dringlichkeitsantrag: Verankerung plebiszitärer Elemente im Grundgesetz Der Landtag wolle beschließen: Der Landtag begrüßt und unterstützt Bestrebungen zur Einführung von Volksinitiativen, Volksbegehren und Volksentscheiden auf Bundesebene durch eine entsprechende Änderung des Grundgesetzes. Die Staatsregierung wird aufgefordert, im Sinne dieser Position im Bundesrat zuzustimmen, um die notwendige Zweidrittelmehrheit im Bundesrat zu ermöglichen. 23.11.2004 Ausschuss für Bundes- und Europaangelegenheiten: Beschlussempfehlung mit Bericht (vorläufig): Ablehnung mit der CSU Mehrheit im Ausschuß. Reinhold Bocklet, CSU: hält eine "Gesetzesinitiative auf Bundesebene zur Einführung von Volksbegehren und Volksentscheiden einschließlich der Möglichkeit eines EU-Verfassungsreferendums für nicht diskutabel". Contra CSU Politiker sind sogar auf Landesebene gegen Volksabstimmungen, obwohl diese in der bayerischen Verfassung längst verankert sind. "Der Vorsitzende der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, Joachim Herrmann, hat den Ausstieg des Landesverbands bayerischer Imker aus dem Aktionsbündnis für ein Volksbegehren gegen die Reform der bayerischen Staatsforstverwaltung begrüßt." Oliver Platzer, Pressesprecher der CSU-Landtagsfraktion, 29.10.2004 Contra Angela Merkel, CDU, und Edmund Stoiber, CSU, sind von ihrem Plan abgerückt, eine bundesweite Unterschriftenaktion gegen eine Aufnahme der Türkei in die EU durchzuführen. Die Welt 16.10.2004 Pro September 2004: Forderungen der CSU nach einer Volksabstimmung über die Europäische Verfassung und dem Beitritt der Türkei zur EU ( Contra Alois Glück, CSU: "Ich habe persönlich seit jeher erhebliche Bedenken gegen plebiszitäre Elemente auf Bundesebene - auf der Ebene von Land und Kommunen hat es sich dagegen bewährt." Pro Edmund Stoiber, CSU, fordert eine Volksbefragung über die Verfassung der Europäischen Union. OVB, 22.4.2003, S.5 Contra Die absolute Mehrheit der CSU Fraktion im bayerischen Landtag sprach sich gegen einen Volksentscheid auf Bundesebene aus. Münchner Merkur, 12.Februar 1999, Seite 4 Pro Gleichzeitig wurde eine bundesweite Unterschriftenaktion gegen Ausländer und die doppelte Staatsbürgerschaft durchgeführt. |
| EU Beitritt der Türkei Beginnend 1963 wurde über 30 Jahre lang der Türkei der EU Beitritt von CDU-geführten Bundesregierungen mit Beteiligung der CSU in Aussicht gestellt. Jetzt wurde man wortbrüchig. |
| "Keine
Gebührenerhöhung" "Erst wenn die Reformen greifen und die Einsparpotentiale ausgeschöpft sind, kann seriös über die Höhe der Gebühren beraten werden." Erwin Huber, CSU, zum Vorschlag der KEF (Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs) die Rundfunkgebühren um 1,09 Euro ab 1. 1.2005 zu erhöhen: Markus Söder, CSU: "Keine Gebührenerhöhung" - "Daher erscheint eine Erhöhung nicht sinnvoll, solange nicht alle Möglichkeiten zu einer sparsamen Wirtschaftsführung ausgenutzt worden sind." Keine der Bedingungen traf zu, trotzdem wurde über die Gebührenerhöhung beraten. Die Gebühren steigen um 86 cents ab 1.4.2005. Die Welt kompakt, 21.9.2004, S. 7 |
| Kopfpauschale für bayerische Familien Die Sparmaßnahmen Stoibers und der Fraktion führten 2004 zur Abschaffung der Lernmittelfreiheit. Zunächst beschloß die CSU-Landtagsfraktion auf ihrer Klausurtagung im oberfränkischen Kloster Banz die "völlige Abschaffung" der Lernmittelfreiheit ab dem Schuljahr 2005/06. Einsparung auf Kosten der Familien sieben Millionen Euro, sagte Ministerpräsident Edmund Stoiber, CSU. Nach einem Sturm der Entrüstung (Landtags-SPD drohte mit einem Volksbegehren) einigte sich die CSU auf eine Kopfpauschale für bayerische Familien: pro Schülerin und Schüler wird eine Kopfpauschale von 20 Euro (Grundschule) bzw. 40 Euro (weiterführende Schulen) im Jahr verlangt. Mit der Kopfpauschale wendet sich die CSU in zwei Belangen um 180 Grad. |
| Grundsatzprogramm der CSU: Familie: Fundament unserer
Gesellschaft ( "Kinder sind eine Bereicherung für Familie und Gesellschaft. Kinder bedeuten Zukunft." ... "Die Familie ist die beste Grundlage für die Solidarität der Generationen." ... "Die Familie fördert die Persönlichkeitsentwicklung und vermittelt Lebenschancen wie keine andere Erziehungs- und Bildungsgemeinschaft. Deshalb muß die Erziehungskraft der Familie gestärkt werden." |
Reform der
Krankenversicherung: gegen Kopfpauschale Die deutsche Regierung favorisiert eine so genannte Bürgerversicherung. Die CDU hält eine Kopfpauschale für die bessere Lösung. Unabhängig vom Einkommen soll jeder Erwachsene eine Prämie von rund 200 bis 169 Euro (je nach Tagesform der Politiker) zahlen. Die Kopfpauschale lehnt die CSU vehement ab. Sie fordert nach Einkommen gestaffelte Beiträge. |
| Kostenlose
Schülerbeförderung Schulbusse sind für die Kinder kostenfrei, wenn die Entfernung von der ersten bis zur vierten Klasse mehr als zwei Kilometer und ab der fünften Klasse mehr als drei Kilometer beträgt. Die Kosten dafür muss die Kommune als Schulträger übernehmen. Städte und Gemeinden erhalten jedoch 60 Prozent der Kosten vom Freistaat ersetzt.
|
|
| Zuschuss an die
Trachtenvereine Hermann Memmel, MdL, SPD, beklagte den "Verrat urbayerischer Traditionen und Brauchtumspflege". Die Trachtenverbände drohen, künftig nicht mehr beim Oktoberfest-Umzug teilzunehmen. Franz Mayr, Vorsitzender des Oberlandler-Gauverbandes, schlägt vor, Chinesen für den Oktoberfest-Umzug zu holen. Otto Dufter, Vorsitzender des Bayerischen Trachtenverbandes: In rund einem Drittel der 24 Trachtengaue im Freistaat sollen CSU-Abgeordnete bei Festen vorerst nicht mehr ans Mikrofon dürfen. Kommentar in einem Forum: "Daraus kann man nur den Schluß ziehen, daß die enorme ehrenamtliche Leistung der über 200.000 Mitglieder des Bayerischen Trachtenverbandes und der ca. 100.000 angeschlossenen Jugendlichen der Staatsregierung egal sind." |
|