Email  zurück zur Homepage eine Stufe zurück
Pkw-Maut
Pkw-Maut
Die ideale Dreifachabgabe: Mineralölsteuer – KFZ-Steuer – Autobahnvignettepkwmaut Linkspkwmaut Lkw-Maut
Parteitag der CSU für eine weitere Abgabe durch die Autofahrer
Erwin Huber und Eberhard Rotter, beide CSU, erklärten: "Wir brauchen zur Finanzierung von Verkehrsprojekten auf Straße und Schiene bundesweit zwei Milliarden Euro mehr pro Jahr". Daher stimmte der Parteitag der CSU in Nürnberg am 7. - 8. Okt. 2011 mit großer Mehrheit für die "Pkw-Maut – für eine faire Straßenfinanzierung". Über den Zusatz im Antrag "Für die deutschen Autofahrer werden Kompensationen vorgesehen", kann man nur lachen. Gedacht ist dabei wohl an weitere Belastungen, damit die Maut nicht so auffällt. MautPkw-Maut -CSU will die Vignette
Anläßlich der "Euro-Rettung" (Tagebuch Subventionswahn) wird die Pkw-Maut noch dringender
"Schlecht ausweichen können auch Deutschlands Autofahrer, weshalb die streckenbezogene Pkw-Maut eingeführt wird. Das Kontrollsystem ist ja bereits installiert, wer viel fährt, sollte 1000 Euro im Jahr zusätzlich einkalkulieren. Überhaupt sollte es im Dienste der guten Sache keine Denkverbote geben." meinen deshalb Kommentatoren.
Dirk Maxeiner und Michael Miersch: Maut"Herr Ober, die Rechnung für den Euro, bitte!", Welt Online, 29. Sept. 2011
Die bayerischen CSU Abgeordneten fordern neue Abgaben, insbesondere die Pkw-Maut seit langem. Beispielsweise CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt zum „Hamburger Abendblatt": „Es kann kein Denkverbot über die PKW-Maut geben, nur weil sie im Koalitionsvertrag nicht erwähnt ist".
MautCSU fordert erneut Einführung von PKW-Maut, 2. Mai 2011
CSU Abgeordnete drängen weiter: Autofahrer muss geschröpft werden!
Georg Schmid, CSU, verteidigte die Forderung nach einer zusätzlichen Abgabe durch die Autofahrer mit der Einführung einer Pkw-Maut. Er sagte: "Die Vignette ist eine gute Möglichkeit für mehr Gerechtigkeit im Straßenverkehr". Da hat er recht. Die Pkw-Maut ist eine Autopauschale, die alle Autofahrer (sofern sie auf die Autobahn wollen), gleichmässig trifft.
Arme, Rentner, Hartz-IV-Empfänger, Mittelstand und Millionäre, alle zahlen pauschal eine zusätzliche Steuer. Alle trifft es gleich, egal, ob sie beruflich oder privat viel fahren, oder nur gelegentlich die Autobahn nutzen wollen.
Die CSU verteidigt hier mal ganz im Gegenteil zu sonst,– aber passend zu CSU im Zick-Zack-Kurs – eine Autopauschale. Eberhard Rotter, CSU, ist ebenfalls pro neuer Autofahrerpauschalabgabe.
CSU streitet über Maut-Pläne, SZ, 22.8.2011, S. 37 – CSU streitet über die Pkw-Maut, OVB, 22.8.2011, S. 1
CSU läßt nicht locker: der Autofahrer soll geschröpft werden
Parteichef Horst Seehofer, CSU, hält die Schröpfung der Autofahrer durch eine Pkw-Maut weiter am Kochen. Auf dem Parteitag im, Herbst 2011 soll darüber diskutieren werden.
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, CSU, favoritisiert eine Autobahn-Vignette für 100 Euro. Sie trifft alle Autofahrer gleichmässig, egal ob Schüler, Lehrling, Geselle, Student, Rentner oder Millionär.
Eberhard Rotter, verkehrspolitischer Sprecher der CSU-Fraktion, will ebenfalls die Autofahrer zur Kasse bitten. Er erklärte: „Zur zeitnahen Realisierung dringlicher Verkehrsprojekte plädiere ich für die Einführung einer Pkw-Vignette“. mautCSU: Maut ja – Senkung der Kfz-Steuer nein, OVB 20.8.2011
CSU Abgeordnete trompeten weiter: Autofahrer muss geschröpft werden
Der Forderung nach dem Abkassieren der Autofahrer per Gießkanne durch neue Abgaben von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, CSU, (siehe Beitrag darunter) schließen sich auch andere CSU-Abgeordnete an. Wo man den Bürger schröpfen kann ist die CSU meist dabei.
Frau Daniela Ludwig, CSU, MdB, fordert ebenfalls eine Maut für Pkw. Sie hält sie für “nötig und längst überfällig”. Vor einem halben Jahr hielt sie übrigens die Verlängerung der Laufzeiten der Atommeiler für nötig und alternativlos.
Ihre Argumente für die Autobahnpauschale (Flat Rate):
  1. Unsere europäischen Nachbarn kassieren ebenfalls Maut.
  2. Bayern ist Transitland.
"Die Pkw-Vignette ist längst überfällig", Rosenheimer Nachrichten, 11. Mai 2011, S. 10
Zu 1.: es ist ein extrem schwaches Argument, das Beispiel anderer Länder anzuführen. Ich argumentiere dann so: "Unsere europäischen Nachbarn müssen keine CDU/CSU-Leute über sich bestimmen lassen. Machen wir's ebenso!" Oder "Die meisten unserer europäischen Nachbarn sprechen nicht deutsch. Machen wir's ebenso!" Man sieht: 1. ist ein Krampfargument.
Und: “Tatsache ist allerdings, dass heute die Mehrheit der EU-Länder keine Autobahngebühren für Pkw erhebt.” (Adac: Pkw-Maut: Einige Fakten zu populären Thesen, S. 3)
Zu 2.: • Was hat das Transitland Bayern mit dem Abkassieren der Autofahrer zu tun?
• Bayern ist auch Transitland für Fahrradfahrer. Sollen wir auch eine Fahrradmaut einführen?
• Ausländische Pkws müssen – wenn sie Deutschland durchqueren – jetzt schon Mineralölsteuer bezahlen. Nicht nur die deutschen, sondern auch die ausländischen Fahrzeuge bezahlen durch ihre Mineralölsteuer nach Berechnungen des DIW weit mehr an den deutschen Fiskus als sie an Infrastrukturkosten verursachen. (Adac: Pkw-Maut: Einige Fakten zu populären Thesen, S. 1)
• Die Mineralölsteuer ist zudem viel gerechter – da verbrauchsbezogen – als die Gleichmacherei (jeder Pkw zahlt gleichviel Maut). die von der CSU vorgeschlagen wird.
• Um die ca. 5 % ausländischen Autofahrer abzukassieren, will die CSU (nach dem Gießkannenprinzip) auch alle deutschen Autofahrer abkassieren.
• Die Verwaltungs- und Erhebungskosten übersteigen die 5%, die von ausländischen Autofahrer abkassiert werden können. Der deutsche Autofahrer zahlt drauf. (Das ist selbstverständlich auch die Absicht - entgegen vorgeschobener Beteuerungen - der Politiker)
Die beiden Argumente sind also lächerlich bis grottenfalsch.
• Dagegen rechnet der Adac nach einer flächendeckenden Autobahnbenutzungsgebühren für Pkw in Deutschland damit, "dass weitere Länder diesem Schritt folgen und ebenfalls eine Gebührenpflicht für ihr eigenes Netz mit entsprechenden zusätzlichen finanziellen Belastungen für die deutschen Urlauber installieren würden." (Adac: Pkw-Maut: Einige Fakten zu populären Thesen, S. 3)
adacAdac: Pkw-Maut: Einige Fakten zu populären Thesen (pdf) – Ludwig Lügen einiger CSU Politiker: Daniela Ludwig, geb. RaabLudwig Zitate Daniela LudwigLudwig Anmerkungen zur Rede zur Aktuellen Stunde von Frau Daniela Raab
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, CSU, fordert neue Abgaben für Autofahrer
Spätestens seit 2001 fordert die CSU immer wieder lautstark Steuer- und Abgabenerleichterung für die Bürger. So forderte Edmund Stoiber, CSU, im Januar 2001 einen Verzicht auf alle geplanten Steuererhöhungen. (Siehe Steuer Die anti-bayrische CSU).
Entgegen den Sonntagsreden wurden Steuern und Abgaben seitdem mehrfach erhöht und komplizierter gemacht um den Bürger das Leben zu erschweren. Jetzt will Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, CSU, bei den Pkw- Fahrern auf Autobahnen die Schrauben stärker anziehen. Er forderte kurz vor der zweitägigen Verkehrsministerkonferenz in Potsdam im April 2011 die Einführung einer Pkw-Maut auf deutschen Autobahnen. Joachim Herrmann, CSU: “Die Jahresvignette könnte100 Euro kosten. Im Gegenzug sollte die Kfz-Steuer entsprechend gesenkt werden, denn ich will auf keinen Fall eine Mehrbelastung der deutschen Autofahrer“.
Dabei ist klar: eine zusätzliche Einnahmequelle wird genutzt, auch wenn die Kfz-Steuer längst wieder erhöht wurde. Wenn Belastungsschrauben da sind, werden sie auch eingesetzt. Für den Autofahrer sind das bisher die Kfz-Steuer, Anmeldegebühren und die Mineralölsteuer. Dazu fordert Joachim Herrmann, CSU, als vierte Daumenschraube die Pkw-Maut. Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Thomas Beyer lehnt dagegen den erneuten Vorstoß von Innenminister Herrmann zur Einführung einer Pkw-Maut und einer Autobahnvignette in Höhe von 100 Euro ab. Bayerns Europaministerin Emilia Müller, CSU, stellt sich gegen die Vorschläge sich neue Belastungen auszudenken. Sie lehnt den Vorschlag der EU-Kommission, Dieselkraftstoff spürbar zu verteuern, ab: “Zusatzlasten für die Bürger - das ist keine intelligente Energiepolitik, sondern Gift für die Akzeptanz Europas.” Sie fährt fort: “Bayern wird daher alles daran setzen, dass die Pläne für einen höheren Dieselpreis dort bleiben, wo sie hingehören: in der Brüsseler Schublade.” Hoffentlich macht sie das auch mit den Plänen ihres Ministerkollegen Joachim Herrmann, CSU. ADAC und der Vorsitzende des Verkehrsausschusses im Bundestag, Winfried Hermann, Grüne, lehnen eine Pkw-Maut ebenfalls ab. –
MautPro Jahr 100 Euro Pkw-Maut auf Autobahnen Die Welt, 6.04.2011 – MautPM Nr. 140/11 München, 15. April 2011 –
MautPkw-Maut ist eine Abzocke der Autofahrer PM der SPD-Landtagsfraktion, 15.04.2011 – PM Nr. 118 der Staatskanzlei Zum Bundesrat am 15. April 2011
CSU plant neue Gebühren für alle Pkw-Fahrer: eine Autobahnvignette für 120 Euro
Der CSU-Vorstand in München legte ein Konzept nach dem von Innenminister Günther Beckstein entwickelten Modell zur Umsetzung vor. Es wurde mit zwei Gegenstimmen befürwortend verabschiedet. 120 Euro pro Jahr soll es für Autobahnfahrten kosten. Es soll auch eine Zehn-Tages-Vignette für zehn Euro sowie eine Zwei-Monats-Vignette für 30 Euro angeboten werden.
Dafür soll (zunächst) die Steuerbelastung von Benzin um 15 Cent und Diesel um 10 Cent pro Liter gesenkt werden. Ministerpräsident Edmund Stoiber, CSU, und Manfred Weber, CSU, MdeP, befürworten diese neuen Kosten für die Autofahrer. mautCSU plant Vignette für 120 Euro
Die CSU rechnet mit 4,9 Milliarden Euro Einnahmen pro Jahr durch die Vignette; davon nur 200 bis 300 Millionen durch ausländische Autofahrer. SZ, 19.12.2006, S. 37; OVB, 19.12.2006, S. 4
Kritik
Peter Ramsauer, CSU, MdB
Florian Pronold, SPD, MdB, nannte Stoiber einen "Raubritter des 20. Jahrhunderts"
Thomas Beyer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, hält die von der CSU, besonders von Generalsekretär Markus Söder, Innenminister Günther Beckstein und Edmund Stoiber angestrebte Pkw-Maut mit einer Jahresvignette in Höhe von 100 bis 120 Euro nicht für sinnvoll.
mautSPD-Fraktionsvize und -Verkehrssprecher Beyer: Pkw-Maut unsinnig und ungerecht

Bundeskanzlerin Angela Merkel, CDU, ist Gegnerin einer Pkw-Maut SZ, 19.12.2006, S. 37
Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee ist gegen die Einführung einer Pkw-Maut.
Der ADAC meint: "unausgegorenes Provinzgeschwafel"
Die Grünen im Landtag sprachen von einer Milchmädchenrechnung.
"Eine Pkw-Maut ist ungerecht und ökologisch falsch. Sie ist ein Sommerloch-Thema, das für manche auch im Winter taugt". Wolfgang Tiefensee, SPD, Bundesverkehrsminister, ADACmotorwelt 1/2007, S. 8
"Immer wenn Beckstein, Söder oder Stoiber die Sachthemen ausgehen, packen sie die Pkw-Maut aus." Purer Populismus!" Michael Ramstetter, Chefredakteur ADACmotorwelt 1/2007, S. 3
Die Pkw-Maut als Autobahn-Vignette für derzeit 100 Euro ist ein beliebtes Thema der Politiker
Bei etwa 45 Millionen potenziellen Nutzern (nur aus Deutschland, ausländische Nutzer kämen hinzu) sollen Einnahmen von mehr als drei Milliarden Euro erzielt werden.
Erwin Huber, CSU, und die bayerische Regierung fordern eine deutsche Pkw-Maut,
protestieren aber scharf gegen die längst eingeführte Pkw-Maut in Österreich: maut CSU: unzuverlässig und wetterwendisch. Erwin Huber zeichnete sich selten durch folgerichtiges Denken aus, hier schießt er der CSU selbst ins Knie. In einer offiziellen Protestnote an den österreichischen Vizekanzler brandmarkte Erwin Huber die Pkw-Maut als „verkehrlich und ökologisch nicht sinnvoll“. Christian Magerl, Grüne, forderte ihn auf, diese Protestnote auch den Pkw-Maut Befürworter, Günther Beckstein und Markus Söder, beide CSU, zu senden. Magerl: „Der ökologische Unsinn einer Pkw-Maut macht ja schließlich nicht an den Landesgrenzen halt, sondern gilt genauso für die Pläne der CSU, in Deutschland das Pickerl einzuführen.“
mautPKW-Maut ist ökologischer Wahnsinn 11.12.2006mautPKW-Maut ist Milchmädchenrechnung, 18.12.2006
Markus Söder und Erwin Huber, beide CSU, nahmen einen neuen Vorstoß für die Pkw-Maut. Erwin Huber, CSU, Bayerns Wirtschaftsminister: "So etwas Ähnliches könnten wir uns vorstellen",
SZ, 11.12.2006, S. 49
Günther Beckstein, CSU, Bayerns Innenminister, denkt an eine Jahresvignette, die 100 Euro kosten soll. Michael Glos, CSU, Bundeswirtschaftsminister, hält eine Pkw-Maut für einen "denkbaren Weg".
Andreas Scheuer, CSU, MdB. kritisierte Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee und Finanzminister Peer Steinbrück, beide SPD: Sie seien "eindeutig die Bremser einer Mautlösung".
maut stern.demautTagesschau
"Die pauschale Pkw-Maut wäre ein umweltpolitischer Irrsinn" (SZ, 11.12.2006, S. 4) und passt damit gut ins Programm der CSU. Sie trifft Vielfahrer und Gelegenheitsfahrer gleichmässig und verstößt gegen das Verursacherprinzip.
Dieses wird von der CSU nur widerwillig angewandt, siehe: maut Verursacherprinzip auf bayrisch.
"PKW-Maut ist ökologischer Wahnsinn" und passt damit gut ins Programm der CSU.
Christian Magerl, Die Grünen: "Damit zahlen Wenig-Fahrer drauf und Vielfahrer profitieren" ... "Die Mineralölsteuer ist das gerechteste Instrument, da sie das konkrete Fahrverhalten besteuert. Wer wenig fährt, zahlt auch wenig." mautPM Grüne 11. Dezember 2006
Perpetuum Mobile

Bayerns Innenminister Dr. Günther Beckstein, CSU, schlug die Einführung einer Pkw-Maut als Perpetuum Mobile vor:
  1. durch sie "werden die Autofahrer insgesamt deutlich entlastet".
  2. Und der Vorschlag "rechnet sich auch für den Staat" (PM 272, siehe unter pkwmaut Links).
Beckstein schlug am 8.8.2006 vor, den Autofahrer zu belasten, der der häufigen Aufforderung seines Kollegen Dr. Werner Schnappauf, CSU, Umweltminister, nur die allernötigsten Autofahrten zu unternehmen, beachtet:
"Mit der Paketlösung Absenkung der Mineralölsteuer um circa 10 Cent pro Liter bei gleichzeitiger Einführung der Pkw-Vignette werden die Autofahrer insgesamt deutlich entlastet. Durch das billigere Benzin ist die Vignette bei einer Jahresfahrleistung von etwa 8.000 Kilometern kostenneutral" (PM 272, siehe unter pkwmaut Links).
Wie Beckstein das rechnet ist unklar. Bei einem Verbrauch von 8 Litern auf 100 km ergibt sich bei 8.000 km im Jahr eine Ersparnis von 64 Euro im Jahr (geht im Kopf, man braucht weder Taschenrechner noch PC). Also: man muss mehr fahren um kostenneutral zu werden.
Die Mehrheit der Autofahrer wird nicht entlastet.
Nachdem der Vorschlag angeblich weder den Autofahrer noch den Staat be- oder entlasten soll ist die einzige Vermutung: Das Überwachungssystem Toll Collect soll zur stärkeren Überwachung des Bürgers ausgedehnt werden. Fast jeder Deutsche fährt mal Auto auf der Autobahn und könnte zur Feststellung der Pkw-Maut und Autobahnvignettenpflicht registriert und überwacht werden.
pkwmaut Überwachung des Bürgers durch den Staat
Dagegen sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion im Bundestag, Norbert Röttgen am 9.5.2005: "Eine Pkw- Maut gibt es nicht mit der Union". Timo Pache: "Union bezieht Prügel für Maut-Fantasien", Financial Times Deutschland 10.5. 2006
Nach Ansicht der Grünen im Bayerischen Landtag sind Innenminister Becksteins Argumente für eine Pkw-Maut völliger Unsinn. Christian Magerl, verkehrspolitischer Sprecher der Landtagsfraktion: "Die Pkw- Maut ist eine Abzocke ohne ökologische Lenkungswirkung."
  • Der Staat muss Verwaltungsaufwand und Vertriebsstruktur für eine Vignette einwenden.
  • Die abgesenkte Mineralsteuer wird bald wieder erhöht werden.
Man erinnere sich an die Wahlkampfforderung der CSU und insbesondere an Edmund Stoiber, CSU: "Diese Ökosteuer muss weg". Die CSU sitzt in der Regierung, die Mineralöl-Ökosteuer ist immer noch da.
Becksteins Vorschlag läuft also auf eine zusätzliche Schröpfung des Autofahrers hinaus:
Dreifachabgabe: Mineralölsteuer - KFZ-Steuer - Autobahnvignette
Auch die Junge Union im Landkreis Rosenheim setzt sich für Becksteins Vorschlag zur Abgabenerhöhung beim Autofahrer ein. Florian Ludwig, Kreisvorsitzender der JU, Florian Gerthner, Geschäftsführer der JU, und der Rosenheimer Stadtrat Maximilian Benner, JU, drängen auf baldige Abgabenerhebung: "Vignette jetzt" steht auf ihrem Schild an der Autobahn A8.
Ihre Argumentation: In fast allen europäischen Ländern ist es üblich, dass auch die Pkw für die Benutzung der Autobahn die Dreifachabgabe Mineralölsteuer - KFZ-Steuer - Autobahngebühr bezahlen. Der Gipfel der Argumentation: Nur in Deutschland könnten ausländische Fahrer deutsche Autobahn kostenfrei benützen. OVB 11.8.2006, S.10
Das erinnert an Colonel Cargill vor Offizieren der US Airforce: "You're American officers. The officers of no other army in the world can make that statement. Think about it." Joseph Heller: Catch-22, S. 40
Die Pkw-Maut ist eines der vielen Dauerthemen der Politiker um von den eigentlichen Problemen abzulenken, um über diese nicht nachdenken zu müssen.
  • Die CDU plant eine Pkw-Maut. Die Welt, 4. August 2004
  • Pläne einiger Länderverkehrsminister zur Einführung einer Autobahn-Vignette. Die Zeit online, 8.10.2005
  • Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee, SPD: "'Das ist eine Phantomdiskussion, für die es keinen Anlass gibt", 31.1.2006
Eine kleine Auswahl aus den Pressemitteilungen der pkw-mautPressrelations
  • 10.8.2006 PKW-Vignette kein Mittel gegen Tanktourismus
  • 3.8.2009 CDU-Politiker fordern eine Pkw-Maut auf Autobahnen
  • 31.1.2006 Der Vorschlag des Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, eine Straßengebühr für Autos einzuführen, ist nach Ansicht des ADAC eine Provokation für die deutschen Autofahrer.
Links
adacAdac: Pkw-Maut: Einige Fakten zu populären Thesen (pdf)
pkwmaut Das Märchen von der Steuerentlastung 2009, 2010, 2011, ... Die unendliche Geschichte
pkw-mautPerpetuum Mobile
pkw-mautPressemitteilung Nr. 272/06 8.8.2006
pkw-mautPressemitteilung Grüne 8.8.2006: "Pkw-Maut: Unsinn bleibt Unsinn"
pkwmaut Überwachung des Bürgers durch den Staat
pkwmaut Rezension: Joseph Heller: Catch-22
pkwmaut Zitate Joseph Heller
pkwmaut Anfang

Pkw-Maut
Email  zurück zur Homepage eine Stufe zurück
© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 12.10.2011