Kaum jemand – ausser den Politikern selbst – wundert sich über niedrige Wahlbeteiligungen. – |
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| Ex-Bundeskanzler Kohl, CDU, ( |
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| Abgeordnete der CDU wehren sich mit Klageandrohung
gegen Fragen der Bürger Soll man die Meldung unter "Bürgerferne vieler Abgeordneter" oder unter "Die / der Abgeordnete und die Regierung als institutioneller Feind des Bürgers" melden? Die Arroganz einiger Abgeordenten gegenüber den Bürgern ist schier grenzenlos. Mit Schreiben vom 2. November 2011 drohte der Justiziar der CDU Wiesbaden abgeordnetenwatch.de mit gerichtlicher Klage, falls die CDU Wiesbaden in das Frageportal des Bürgers aufgenommen wird. Man stelle sich vor: die Abgeordneten werden in der repräsentativen Demokratíe (und auf die berufen sich Politiker in Talkshows gerne) als Vertreter des Bürgers gewählt. Trotzdem verweigerne sich zahlreiche Abgeordnete den Fragen und Sorgen der Bürger. |
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| Marianne Schieder,
MdB, SPD, früher Landesgeschäftsführerin der Katholischen
Landjugendbewegung in Bayern, fühlt sich vom Bürger in ihrer tägliche
Arbeit eingeengt. Auf der Informationsplattform Abgeordnetenwatch
stellt der Bürger den Abgeordneten Fragen. Unerhört! Sie meinte, dass
diese Plattform "dringend überprüft werden sollte". Von
geheimdienstlicher Überwachung war jedoch – soweit ich weiß – noch
nicht die Rede. Frau Schieder müsse bei Abgeordnetenwatch Zeit für den
Bürger aufbringen, das halte jeden Abgeordneten von seiner eigentlichen
Arbeit ab. Zumal man weder in der katholischen Bewegung noch als
Abgeordneter argumentativ gefordert ist und das nun plötzlich gegenüber
dem Bürger pflegen sollte. Wirlich unmöglch! |
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| Neue Erkenntnis bei der CSU
Jan Helmer, Kreisvorsitzender der CSU Ansbach-Land:
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| Bundeskanzlerin
Angela Merkel,
CDU, lud zu einem "Bildungsgipfel" in Dresden am 22. Oktober 2008 nicht
die Vertretungen der betroffenen Schülern. Max Wolter, Vorsitzender des
LSA Landesschülerausschuss Berlin: „Wir Schülerinnen und Schüler haben
ein großes Interesse, Anregungen aus unserer Sichtweise einzubringen.
us diesem Grund haben wir mehrfach versucht, am Gipfel teilnehmen zu
können. Das Bundeskanzleramt und die Ministerien haben unsere
entsprechenden Anfragen jedoch abgelehnt.” PM
der Landesschülervertretungen, 19. Oktober 2008 Unsere Schüler müssen noch lernen: den Politikern liegt wenig an der Lösung von Problemen zusammen mit den Betroffenen. Wozu auch? Hauptsache man ist beim Feiern des "Bildungsgipfel" unter sich. |
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| Konrad Göckel,
Bundestags-Chauffeur, wurde nach einer TV-Quiz-Show mit Günther Jauch
gefeuert. Er hatte es gewagt öffentlich "höhergestellte" Politiker zu
kritisieren (schon das ist ein übertriebenes Verb). Jauch hatte ihn am
Ende der Sendung mehrfach gefragt, welche Politiker unfreundlich sind.
Ohne Antwort beharrte Jauch: Wer sei nun freundlicher, die
höhergestellten Politiker oder die Hinterbänkler? Göckel: "Wollen Sie
eine ehrliche Antwort? Je höher, desto arroganter." Diese vier Worte
genügten den Fahrer zu feuern: er habe seine absolute
Verschwiegenheitspflicht verletzt. OVB,
15.6.2007, S. 47 Wer
in Deutschland Politiker kritisiert muß um seinen Job bangen.
Manchmal genügt es schon, wenn man die Haarfarbe eines Politikers öffentlich falsch erinnert. Nachtrag: Auf Druck aus den Medien wurde die Entlassung später zurück genommen. |
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| Arroganz auch innerhalb der CSU Edmund Stoiber, CSU, zu Frau Dr. Gabriele Pauli, CSU, Landrätin Fürth,: "Sie sind nicht wichtig." SZ, 21. 12.2006, S. 3 |
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Während
der Rede von Frau Christine
Stahl, Grüne, im Landtag, Plenumssitzung 18.
Oktober 2006, rief der Staatssekretär Georg
Schmid, CSU, von der Regierungsbank aus:
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| Erste Frage des
Interviewers Steffen Habit: "Könnten Sie sich vorstellen, dass auch in Deutschland wieder ein Atomkraftwerk errichtet wird?" Emilia Müller, CSU, bayerische Europaministerin: "Das ist nicht die Frage. Deutsche Kernkraftwerke sollten allerdings ..." blablabla Frau Müller weist die Frage des Journalisten zurück und beantwortet (vermutlich) ihre eigene Frage. OVB, 9.10.2006, S. 29 |
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| Am Dienstag,
10. Oktober 2006, steht der Leiter der Bayerischen Staatskanzlei
Staatsminister Eberhard Sinner, CSU, bei BAYERN DIREKT, den Bürgerinnen
und Bürgern ab 11.00 Uhr eine Stunde lang zum Thema "Deregulierung und
Bürokratieabbau in Bayern" zur Verfügung. Von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr
beantworten weitere Experten unter der Hotline-Nummer Fragen zu diesem
Thema. PM 388 der Staatskanzlei, 8.10.2006 |
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| Man
höre und staune: der ganzjährig bezahlte Minister steht 1 Stunde lang den
Bürgerinnen und Bürgern telefonisch zur Verfügung. Da zum vorgegebenen Thema "Deregulierung und Bürokratieabbau in Bayern" nicht viel zu sagen ist ( |
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