| Bayerische Defizite bei Kindern und
Bildung sollen aufgeholt werden Daher Zukunftsprogramm "Bayern 2020. Kinder. Bildung. Arbeit" angekündigt um die Mängel endlich zu mildern |
| "In
seiner letzten Regierungserklärung lobte der Ministerpräsident vor
allem sich selbst und erklärte seinen Nachfolgern die Zukunft"
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| Den Lippenbekenntnissen pro Kind folgen keine Taten
Bei einem flächendeckenden Ausbau der Ganztagsbetreuung würden zwischen 350.000 und 460.000 bislang nicht erwerbstätige Mütter von Schulkindern dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Vor allem qualifizierte Frauen in Westdeutschland würden eine Teilzeitbeschäftigung aufnehmen. Zu diesem Befund kommt eine Expertise des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) und der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg im Auftrag des Familienministeriums vom 15. Juli 2011 |
| Doch massive
Einschnitte im Bildungsbereich durch Bayern (CSU) und Hessen
(CDU)! Die Länder-Finanzminister haben sich auf Betreiben von Horst Seehofer, CSU, Ministerpräsident Bayerns und Roland Koch, CDU, Ministerpräsident Hessens mehrheitlich gegen den Gesetzentwurf der Bundesregierung für eine Bafög-Erhöhung ausgesprochen. Bildungsinvestitionen und eine Bafög-Erhöhung sind längst längst überfällig. |
| "Der Bildungsaufstieg darf an
finanziellen Hürden nicht scheitern" aus dem bayerischen Koalitionsvertrag von CDU, CSU, FDP ist damit gelogen. Bildung hängt auch weiterhin vom hohen Einkommen der Eltern ab. |
| Wir brauchen ein klares Ja zugunsten der Studierenden, die schon lange genug auf die Erhöhung warten mussten, erklärt dagegen die hochschulpolitische Sprecherin Ulrike Gote, Landtagsgrünen. Darauf wird Frau Gote und alle anderen in Bayern lange warten müssen, zumindest wenn man nicht verbale Priorität verlangt sondern konkrete Taten. SPD kritisiert geplante Bafög-Streichung scharf . Bayern darf beim Bafög nicht blockieren PM Bündnis 90 / Die Grünen im Bayerischen Landtag, 25.5.2010 |
| Doch keine Kürzungen bei der
Bildung? Kultusminister Ludwig Spaenle, CSU, offenbarte dem Bayerischen Rundfunk, dass an der Bildung gespart wird: "Diese Zielsetzung von 1000 zusätzlichen Lehrerplanstellen wird im Doppelhaushalt nicht mehr avisiert. Davon müssen wir im Moment ausgehen, dass es einen solchen Lehrerplanstellenzuwachs nicht mehr geben wird". Nach heftigen Protesten von Opposition und Lehrern erklärte Spaenle, das Ganze sei ein Missverständnis. "Es gibt in Bayern keine Kürzungen im Bildungsbereich", teilte Spaenle am Mittwochabend mit. Ziel der Staatsregierung bleibe, die im Koalitionsvertrag vereinbarten zusätzlichen Lehrerplanstellen auch umzusetzen. "Ich bin missverstanden worden." Der BR zitierte Spaenle jedoch ausdrücklich mit: "Diese Zielsetzung von 1.000 zusätzlichen Lehrerplanstellen wird im Doppelhaushalt nicht mehr avisiert. Davon müssen wir im Moment ausgehen, dass es einen solchen Lehrerplanstellenzuwachs nicht mehr geben wird." |
| Für die Zeit nach seiner Regierung
gab Edmund Stoiber, CSU, eine Regierungserklärung ab
Die Studie sah Defizite ("Handlungsfelder", siehe
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| 1,5 Milliarden Euro für Kinder, Bildung und Arbeit, mehr als 2 Milliarden sind für den Transrapid geplant. |
| Für die Schwerpunkte: Kinder,
Bildung und Arbeit hat die Staatsregierung und CSU-Landtagsfraktion für
die kommenden Jahre allerdings nur 1,5 Milliarden Euro bereitgestellt
(Bayernkurier, 21. Juli 2007, siehe |
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