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Der
Mythos von der
Arbeitslast der Abgeordneten |
Die angebliche
Arbeitslast der Abgeordenten treibt wirre Blüten:
Wenn man von der Materie des Arbeitsplatzes kaum Ahnung hat ist es freilich «zuweilen mörderisch». |
| Georg
Fahrenschon, CSU, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands und Landtagsabgeordneter Georg Fahrenschon, CSU, gab im November 2011 seinen Ministerposten auf und wurde zum Präsidenten des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands gewählt. Sein Amt als Landtagsabgeordneter behält er. Das Drollige dabei ist, dass er die Frage danach nicht einmal versteht. Frage des Interviewers vom OVB: Als gewählter Sparkassenlobbyist wollen Sie allen Ernstes noch im Landtag weitermachen? Georg Fahrenschon: „Das ist eine Phantomdebatte. Ich glaube, dass ich mich sehr wohl in die politische Diskussion in Bayern gut einbringen kann. Weite Teile der Landespolitik haben mit der Organisation der Sparkassen gar nichts zu tun.“ Fahrenschon antwortet nur auf den Lobbyistenverdacht. Dass man zeitlich zwei so – angeblich – arbeitsintensive Jobs nicht ausfüllen kann, kommt ihn nicht mal in den Sinn. Man fragt sich, warum er überhaupt den Posten als Finanzminister aufgegeben hat. Das wäre doch locker auch noch zu machen. "Ich werde kein Polit-Neutrum sein", OVB 1.12.2011, S. 37 |
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abgeordnetenwatch.de |
Projekt: „Die
Performanz von Bundestagsabgeordneten“ |
Seehofer
beklagt Arbeitsbelastung für Politiker, dpa 6.3.2011 |