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Kirche
Position der Katholischen Kirche zur Evolution
soweit sie veröffentlicht und verallgemeinerbar ist
papst Benedikt XVI.papst Pius XII.Kutschera Johannes Paul II.papst Christoph Schönbornpapst LinksKutschera Literatur
Die Position der Katholischen Kirche zur Evolution ist besonders wichtig, da sie Marktführer ist, mit dem Papst und dessen "Backoffice" ein offizielles und oberstes Verlautbarungsorgan hat und für sich einen Wahrheitsanspruch reklamiert.
Papst Benedikt XVI.
  Verschiedene Quellen (z. B. Stefan Schmitt: "Papst weist Naturwissenschaft in die Schranken"; Die Päpstliche Akademie der Wissenschaften, Dokumentation Bayerisches Fernsehen 6. 9. 2007; siehe Kutschera Links) bestätigen einen Rückschritt in der Position des Papstes zur Evolution; Uneinsichtigkeit und Überheblichkeit der Katholischen Kirche.
  Benedikt XVI., mit dem Hinweis darauf, dass die langen Zeitspannen, über welche die Evolution ablaufe, eine Überprüfung unmöglich machten: "Wir können keine 10.000 Generationen ins Labor holen."
Evolutionsbiologe Josef Reichholf, Hauptkonservator an der Zoologischen Staatssammlung in München kontert: "Demnach würde Geschichte ja auch nicht existieren, da kann man ja auch nichts lückenlos rekonstruieren."
Stefan Schmitt: "Papst weist Naturwissenschaft in die Schranken"; siehe Kutschera Links
  Benedikt XVI.: "Die Evolutionstheorie ist übrigens im Labor nicht nachstellbar und deswegen letztlich nach heutigen wissenschaftlichen Kritierien nicht beweisbar."
Der Papst benötigt dringend Nachhilfe in Wissenschaftstheorie und Philosophie oder sollte zu diesen Themen besser schweigen. Ähnlich wie oben Josef Reichholf kann man kontern:
"Das Geschehen im Leben von Jesus ist übrigens im Labor nicht nachstellbar und deswegen letztlich nach heutigen wissenschaftlichen Kritierien nicht beweisbar." Statt "Evolutionstheorie" kann man so ziemlich alles einsetzen.
Die Päpstliche Akademie der Wissenschaften, Dokumentation Bayerisches Fernsehen 6. 9. 2007; siehe Kutschera Links
  Zu allen Nicht-Beweisbar-Vorwürfen gelten wieder die nachfolgenden, nummerierten Punkte.

Papst: Evolution und Schöpfung sind kein Gegensatz
Papst Benedikt XVI. sprach sich bei einer Begegnung mit 500 italienischen Priestern gegen einen künstlichen Gegensatz zwischen Evolutionslehre und Schöpfungsglaube aus. Er meinte, es gebe viele wissenschaftliche Beweise für die Evolution, die man als Realität sehen müsse. Aber die Evolutionslehre beantworte nicht alle Fragen und vor allem nicht die große philosophische Frage: Woher kommt das alles?
Anmerkung: Der Einwand Joseph Ratzingers, "die Evolutionslehre beantworte nicht alle Fragen" ist verfehlt.
1) Keine Theorie beantwortet alle Fragen.
2) Kein Evolutionsbiologe hat je den Anspruch erhoben, die Evolutionslehre beantworte alle Fragen.
3) Der Schöpfungsglaube beantwortet nahezu keine Fragen.
Papst"Papst: Evolution und Schöpfung sind kein Gegensatz", derStandard.at 26. Juli 2007
Papst Benedikt XVI. aka Joseph Ratzinger lud Anfang September 2006 seine ehemaligen Doktoranden zu einem Seminar über "Schöpfung und Evolution" nach Castel Gandolfo. Eine der Thesen der Evolution, die sogenannte Deszendenztheorie, ist jedoch seit Jahren auch in Kirchenkreisen untrittig. Schöpfung durch den Erstverursacher und Evolution sind keine sich ausschliessenden Gegensätze. Joseph Ratzinger behielt sich im Jahre 2000 vor, dass dabei Gott nicht ganz aus dem Spiel ist: "Das christliche Bild der Welt ist, dass die Welt in einem sehr komplizierten Evolutionsprozess entstanden ist, dass sie aber im tiefsten eben doch aus dem Logos entstanden ist. Sie trägt insofern Vernunft in sich" (Zitiert nach Die Welt, 9.9.2006). Das verträgliche Bild ist also:
Theologie Naturwissenschaften Theologie
Transzendente erste Ursache = Gott Evolution Ziel
——— zweckvolle göttliche Vorsehung ———>
Der methodologische Naturalismus oder der metaphysische Materialismus gehen nun soweit, dass sie für die Erklärung der Welt die blaue Sphäre nicht nur nicht benötigen, sondern auch behaupten, sie wäre überflüssig. Dieser Reduzierung kann die Theologie nicht zustimmen (sonst würde sie den Gegenstand ihrer Disziplin verneinen).
Die Referate und die Diskussionen der Begegnung werden im November 2006 veröffentlicht. Kutschera Links
Papst Pius XII.
nahm in der Enzyklika Humani Generis vom 12. August 1950 zur "Entwicklungslehre" unter der Teilüberschrift "Biologische und anthropologische Fragen" Stellung.
Vorrang für das Urteil der Kirche
“Aus diesem Grund verbietet das Lehramt der Kirche nicht, dass in Übereinstimmung mit dem augenblicklichen Stand der menschlichen Wissenschaften und der Theologie die Entwicklungslehre Gegenstand der Untersuchungen und Besprechungen der Fachleute beider Gebiete [Biologie und Anthropologie? H.H.] sei, insoweit sie Forschungen anstellt über den Ursprung des menschlichen Körpers aus einer bereits bestehenden, lebenden Materie, während der katholische Glaube uns verpflichtet, daran festzuhalten, dass die Seelen unmittelbar von Gott geschaffen sind. Es sollen diese Verhandlungen in der Weise geschehen, dass die Gründe für beide Ansichten, also dieser, die der Entwicklungslehre zustimmt, wie jener, die ihr entgegensteht, mit nötigen Ernst abgewogen und beurteilt, vorausgesetzt, dass alle bereit sind, das Urteil der Kirche anzunehmen, der Christus das Amt anvertraut hat, die Heilige Schrift authentisch zu erklären und die Grundsätze des Glaubens zu schützen.”
Verkennung von »mit vollständiger Sicherheit bewiesen« in der Wissenschaft
“Einige überschreiten nun verwegen diese Freiheit der Meinungsäußerung, da sie so tun, als sei der Ursprung des menschlichen Körpers aus einer bereits bestehenden und lebenden Materie durch bis jetzt gefundene Hinweise und durch Schlussfolgerungen aus diesen bereits mit vollständiger Sicherheit bewiesen; ebenso tun sie, als ob aus den Quellen der Offenbarung kein Grund vorliege, der auf diesem Gebiet nicht die allergrößte Mäßigung und Vorsicht geböte.”
Absage an die Multiregionale Theorie (»Polygenismus«)
“Wenn es sich aber um eine andere Hypothese handelt, den so genannten Polygenismus, lässt die Kirche nicht die gleiche Freiheit. Darum können Gläubige sich nicht der Meinung anschließen, nach der es entweder nach Adam hier auf Erden wirkliche Menschen gegeben habe, die nicht von ihm, als dem Stammvater aller auf natürliche Weise abstammen, oder dass Adam eine Menge von Stammvätern bezeichne, weil auf keine Weise klar wird, wie diese Ansicht in Übereinstimmung gebracht werden kann mit dem, was die Quellen der Offenbarung und die Akten des kirchlichen Lehramts über die Erbsünde sagen; diese geht hervor aus der wirklich begangenen Sünde Adams, die durch die Geburt auf alle überging und jedem einzelnen zu eigen ist.”
Vorrang für die Offenbarung
“Wenn diese Hypothesen sich direkt oder indirekt gegen die Offenbarung wenden, so können sie in keiner Weise zugelassen werden.”
Zusammenfassend darf der Gläubige die Thesen der naturwissenschaftlichen Evolution übernehmen, wenn sie nicht den Aussagen in der Bibel widersprechen. Pius XII. sprach sich für eine eingeschränkte Kompatibilität Bibel – Evolution aus: Im Zweifelsfall gegen die Vernunft und für die Schriften.
Kutschera Anfang
Papst Johannes Paul II.
sprach sich in seiner Botschaft an die Mitglieder der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften anläßlich ihrer Vollversammlung am 22. Oktober 1996 "Christliches Menschenbild und moderne Evolutionstheorien" bedeutend stärker pro Evolution aus.
Interpretation der Enzyklika Humani generis
“In seiner Enzyklika Humani generis aus dem Jahr 1950 hatte schon mein Vorgänger Pius XII. dargelegt, daß die Evolution und das, was der Glaube über den Menschen und seine Berufung lehrt, nicht im Gegensatz zueinander stehen unter der Bedingung, daß man einige Fixpunkte nicht aus den Augen verliert.”
“In Anbetracht des wissenschaftlichen Forschungsstandes der Zeit und der Erfordernisse der Theologie betrachtete die Enzyklika Humani generis die Lehre vom »Evolutionismus« als ernstzunehmende Hypothese, die es ebenso wie die gegenteilige Annahme verdiente, genauer untersucht und bedacht zu werden. Pius XII. setzte zwei Bedingungen methodologischer Art hinzu: Man sollte diese Ansicht nicht so übernehmen, als ob es sich um eine gesicherte und bewiesene Lehre handelte und als ob man ganz von der Offenbarung absehen könnte, was die von ihr aufgeworfenen Fragen betrifft. Er nannte ebenfalls die Bedingung, unter der diese Ansicht mit dem christlichen Glauben vereinbar ist, worauf ich noch zurückkommen werde.”
Evolutionstheorie mehr als eine Hypothese
“Heute, beinahe ein halbes Jahrhundert nach dem Erscheinen der Enzyklika, geben neue Erkenntnisse dazu Anlaß, in der Evolutionstheorie mehr als eine Hypothese zu sehen. Es ist in der Tat bemerkenswert, daß diese Theorie nach einer Reihe von Entdeckungen in unterschiedlichen Wissensgebieten immer mehr von der Forschung akzeptiert wurde. Ein solches unbeabsichtigtes und nicht gesteuertes Übereinstimmen von For-schungsergebnissen stellt schon an sich ein bedeutsames Argument zu-gunsten dieser Theorien dar.”
Johannes Paul II. zeigt hohe wissenschaftstheoretische Einsicht
“Welche Tragweite hat eine derartige Theorie? Diese Frage zu erörtern heißt, sich auf das Gebiet der Epistemologie zu begeben. Eine Theorie ist eine meta-wissenschaftliche Erarbeitung, unterschieden von den Beobachtungsergebnissen, aber mit diesen homogen. Durch sie kann ein Komplex voneinander unabhängiger Daten und Fakten in einen Zusammenhang gebracht und interpretiert werden. Die Theorie beweist ihre Gültigkeit in dem Maß, wie sie nachprüfbar ist; sie wird fortwährend am Stand der Tatsachen gemessen. Dort, wo sie für diese nicht mehr Rechenschaft geben kann, beweist sie ihre Grenzen und ihre Unangemessenheit. Dann muß sie überdacht werden.”
Lesarten der Evolutionstheorie
“Die Erarbeitung einer Theorie wie der Evolutionstheorie greift ferner auf gewisse Vorstellungen aus der Naturphilosophie zurück, ohne dabei die Erfordernisse der Homogenität mit den Daten der Beobachtung außer acht zu lassen.
Genau genommen muß man eher von Evolutionstheorien sprechen als von der Theorie der Evolution. Diese Vielfalt entspricht einerseits den unterschiedlichen Ansätzen, die vorgeschlagen wurden, um den Mechanismus der Evolution zu erklären. Andererseits entspricht sie der Unterschiedlichkeit der Weltanschauungen, auf die man sich bezieht. So gibt es materialistisch-reduktionistische Lesarten und auch spiritualistische Lesarten der Evolutionstheorie. Das Urteil darüber gehört in die Kompetenz der Philosophie und darüber hinaus der Theologie.”
Übergang zu theologischen Aussagen und Absage an die materialistisch-reduktionistische Lesart
“Das Lehramt der Kirche ist unmittelbar von der Frage der Evolution betroffen, denn sie betrifft das Menschenbild. Die Offenbarung lehrt uns, daß der Mensch nach Gottes Ebenbild geschaffen wurde ...”
“Folglich sind diejenigen Evolutionstheorien nicht mit der Wahrheit über den Menschen vereinbar, die – angeleitet von der dahinter stehenden Weltanschauung – den Geist für eine Ausformung der Kräfte der belebten Materie oder für ein bloßes Epiphänomen dieser Materie halten. Diese Theorien sind im übrigen nicht imstande, die personale Würde des Menschen zu begründen.”
PapstPope John Paul II: "Magisterium Is Concerned with Question of Evolution For It Involves Conception of Man – Message to Pontifical Academy of Sciences" October 22, 1996
Richard Dawkins (1997): „The Pope's message on evolution and four commentaries: III: Obscurantims to the rescue“. Quarterly Review of Biology 72. S. 397-399
Johannes Paul II. (1997): „The Pope's message on evolution and four commentaries - Message to the Pontifical Academy of Sciences“. Quarterly Review of Biology 72. S. 381-383
Kirche Anfang
Christoph Schönborn, Kardinal von Wien
Gegenüber dem nachfolgend diskutierten Aufsatz in der New York Times und International Herald Tribune vom 7. Juli 2005 vertritt Christoph Schönborn in Ziel oder Zufall? Schöpfung und Evolution aus der Sicht eines vernünftigen Glaubens, Freiburg, 2007, eine etwas andere, wie mir scheint konziliantere (im Vergleich zu den Artikeln vom Juli 2005!) Haltung; siehe Kirche Rezension.
Kardinal der Katholischen Kirche, schrieb dagegen einen Gastkommentar "Finding Design in Nature" in der New York Times und International Herald Tribune, 7. Juli 2005, in dem er stark zurückruderte.
Widerspruch zu Johannes Paul II.
“Seit Papst Johannes Paul II. 1996 erklärt hat, dass die Evolution (ein Begriff, den er nicht definierte) »mehr« sei als nur eine »Hypothese«, haben die Verteidiger des neo-darwinistischen Dogmas eine angebliche Akzeptanz oder Zustimmung der römisch-katholischen Kirche ins Treffen geführt, wenn sie ihre Theorie als mit dem christlichen Glauben in gewisser vereinbar darstellen. Aber das stimmt nicht.”
Verharmlosung der Aussagen von Johannes Paul II.
“... eher unbestimmte und weniger bedeutende Botschaft von 1996 über die Evolution ....”
Schönborn als Vertreter des Intelligent Design
“Die Evolution im Sinn einer gemeinsamen Abstammung (aller Lebewesen) kann wahr sein, aber die Evolution im neodarwinistischen Sinn – ein zielloser, ungeplanter Vorgang zufälliger Veränderung und natürlicher Selektion – ist es nicht. Jedes Denksystem, das die überwältigende Evidenz für einen Plan in der Biologie leugnet oder weg zu erklären versucht, ist Ideologie, nicht Wissenschaft.” “Evolution in the sense of common ancestry might be true, but evolution in the neo-Darwinian sense – an unguided, unplanned process of random variation and natural selection – is not. Any system of thought that denies or seeks to explain away the overwhelming evidence for design in biology is ideology, not science.”
Dabei zeigt sich an zwei Stellen, dass entweder Christoph Schönborn oder seine Übersetzer nicht auf der Höhe ihrer Kunst stehen.
“.... die überwältigende Evidenz für einen Plan in der Biologie leugnet oder weg zu erklären versucht, ist Ideologie, nicht Wissenschaft.” “... the overwhelming evidence for design in biology is ideology, not science..”
Evidenz: Augenscheinlichkeit, Deutlichkeit, höchste Gewißheit, einleuchtende Erkenntnis. Duden Fremdwörterbuch 1966 evidence: law: (Zeugen)beweis, Zeugnis, Zeugenaussage; Beweisstück; fig. Spur, (An)zeichen. Cassell's 8 th 1985
Evidenz kann man nicht leugnen, da es sonst keine Evidenz wäre. Dagegen kann viel "evidence" für einen Sachverhalt sprechen, ohne dass dieser evident ist. Ein zweiter (nicht ganz schlimmer) Übersetzuungsfehler unterlief hier:
Schönborn spricht den Evolutionsvertretern den Verstand (die Vernunft?) ab

“... eine Abdankung der menschlichen Vernunft.”
“Now at the beginning of the 21st century, faced with scientific claims like neo-Darwinism and the multiverse hypothesis in cosmology invented to avoid the overwhelming evidence for purpose and design found in modern science, the Catholic Church will again defend human reason by proclaiming that the immanent design evident in nature is real. Scientific theories that try to explain away the appearance of design as the result of »chance and necessity« are not scientific at all, but, as John Paul put it, an abdication of human intelligence.”
Vernunft: reason, understanding, judgement. Cassell's 8 th 1985 intelligence: Verstand, Scharfsinn, Intelligenz, Denkfähigkeit. Cassell's 8 th 1985
Dieses schwere ad-hominem-Geschütz fahren Diskutanten meist auf, wenn sie ihre eigene Position nicht ausreichend begründen können und/oder die Position des Gegners nicht begreifen.
In der modernen Wissenschaft findet man tatsächlich “overwhelming evidence for purpose and design”: die Wissenschaftler arbeiten nicht planlos. Doch das meint Schönborn nicht (da es auch wenig mit der Evolution zu tun hat), sondern er meint das, was er im nächsten Nebensatz schreibt: “the immanent design evident in nature”. In der Natur sieht nicht jeder einen Plan, »evident« (engl.) ist er auf keinen Fall. Ich meine, die Aberkennung des Scharfsinns trifft eher auf Herrn Schönborn zu.
Kutschera Anfang
Links
kirche"Für den Vatikan nur die Besten... - Die Päpstliche Akademie der Wissenschaften Faszination". Wissen - Dokumentation Bayerisches Fernsehen 6. 9. 2007
EvolutionCastel Gandolfo: Gespräch über Evolution, ORF Science, 4.9.2006
HonnefelderProf. Ludger Honnefelder: "Die Frage nach dem Sinn Will die Kirche auf Gegenkurs zur modernen Naturwissenschaft gehen? Zum Gespräch zwischen Evolutionstheorie und Schöpfungsglaube", Die Welt 9.9.2006
gandolfoProf. Peter Schuster, Wien: "Evolutionstheorie mit Schöpfungsidee vereinbar"

piusPius XII.: Humani Generis. 12.8.1950. Offizieller deutscher Text, Wien 1950
johannesJohannes Paul II.: Christliches Menschenbild und moderne Evolutionstheorien. 22.10.1996
schönbornChristoph Schönborn. "Keine Evolution durch blinden Zufall!". Wien, 11.7.05, Gastkommentar in der New York Times, 7.7.2005
Der englische Text ist bei der New York Times kostenpflichtig beziehbar. Interessenten mailen mir.
EvolutionStefan Schmitt: "Papst weist Naturwissenschaft in die Schranken", Spiegel online 12. April 2007
benediktMarkus C. Schulte von Drach: Papst Benedikt XVI. und die Wissenschaft – Angst vor einer "Flut von Bösem". SZ Online 27. Februar 2013
schönbornWiener Erzbischof greift Evolutionslehre an (EKD)
Kirche Religiöser Glaube und Vernunft – Faith and Reason
Kirche Links zur Evolution
Kirche Literatur zur Evolution
Kirche Emil Heinrich du Bois-Reymond über Kopernikus, Darwin und das Heilige Offizium
Literatur
Ulrich Kutschera geht in Evolutionsbiologie (Kutschera Rezension) kurz auf die Position der Katholischen Kirche ein. In der ersten Auflage nur knapp (S. 202), in der zweiten Auflage in einem eigenen Unterabschnitt "Position der Amtskirchen" (S. 238). Soweit ich das den Quellen studieren konnte, gibt Kutschera die wenigen Aussagen der katholischen Amtsträger angemessen wieder. Mit "Einer seiner Kardinäle" meint Kutschera natürlich Christoph Schönborn (siehe Kutschera die Darstellung oben).
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kirche Kutschera Ulrich Kutschera: Evolutionsbiologie. Stuttgart: Ulmer, 2006. Gebunden, 303 Seiten. Utb, 2., aktualis. u. erw. Aufl. –
evolution Rezension
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Manuela Lenzen: Evolutionstheorien. In den Natur- und Sozialwissenschaften. Frankfurt: Campus, 2003.Broschiert, 162 Seiten kirche
kirche Kutschera Ulrich Lüke, Jürgen Schnakenberg, Georg Souvignier, Hg.: Darwin und Gott. Das Verhältnis von Evolution und Religion. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 2004. Gebunden, 183 Seiten – evolution Rezension   kirche
Rupert Riedl: Riedls Kulturgeschichte der Evolutionstheorie. Die Helden, ihre Irrungen und Einsichten. Berlin: Springer, 2002. Gebunden, 200 Seiten kirche
kirche   Kutschera Tobias D. Wabbel: Im Anfang war (k)ein Gott. Naturwissenschaftliche und theologische Perspektiven. Patmos, 2004. Gebunden, 289 Seiten kirche
Johann Dorschner, Michael Heller, Wolfhart Pannenberg: Mensch und Universum. Naturwissenschaft und Schöpfungsglaube im Dialog. Regensburg: Pustet, 2002. Broschiert, 176 Seiten kirche
kirche   Kutschera Johannes Grün, Hermann Weinzierl: Die Schöpfung - ein göttlicher Plan. Die Evolution im Lichte naturwissenschaftlicher Fakten und philosophisch-theologischer Grundlagen. Verax, 2000. Gebunden, 544 Seiten ziel
Christoph Schönborn: Ziel oder Zufall? Schöpfung und Evolution aus der Sicht eines vernünftigen Glaubens. Freiburg: Herder, 2007. Gebunden, 189 Seiten. Vorwort von Hubert Philipp Weber kirche
kirche Rezension
kirche Anfang

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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 1.3.2013