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Vertreibung
"Vertreibungen sind und bleiben Unrecht, das aufgearbeitet und für immer geächtet werden muss."
Zirndorf und München als passende Orte für das Zentrum gegen Vertreibungen
vertreibung Zentrum gegen Vertreibungencsu Staatsregierung blockiert rechtswidrig das Zentrum für Vertreibungenvertreibung Links
Treppenwitz der Geschichte: Proklamation zum Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Deportation durch die Ministerpräsidenten von Bayern und Hessen unterzeichnet
Die Ministerpräsidenten von Bayern Horst Seehofer, CSU, und Hessen Volker Bouffier, CDU, unterzeichneten eine Proklamation zum Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Deportation. Man muss diese PM 323 der Bayerischen Staatskanzlei vom 27.8.2013 nur richtig lesen: es wurde eine Proklamation unterzeichnet, zum Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Deportation durch die Ministerpräsidenten von Bayern und Hessen. Dabei stimmt es nicht, dass es die Ministerpräsideten selbst sind, die Ausländer und Journalisten aus Bayern (und Hessen?) vertreiben. Sie lassen Vertreibung und Deportation durch willfährige Sympathisanten ausführen. Nur die Journalisten von ARD-Monitor hatte wenige Tage vor der Proklamation Horst Seehofer, CSU, selbst mit der Forderung: „Die müssen raus aus Bayern“ vertrieben.
PM 323 der Bayerischen Staatskanzlei, Proklamation des Ministerpräsidenten zum Gedenktag Vertreibung, 27. August 2013 – vertreibung Zensur in Bayernvertreibung Ausländer & Minderheiten in Deutschland, Schwerpunkt Bayern
Horst Seehofer, CSU, erinnert an vergangene und gegenwärtige Vertreibungen
Horst Seehofer, CSU: „Bayern verdankt seinen Heimatvertriebenen und Spätaussiedlern viel. Mit Können, Fleiß und großer Willensstärke haben sie sich im Freistaat eine neue Existenz geschaffen und dadurch zum Erfolg unseres Landes beigetragen. Mit ihrer Lebensleistung sind sie Vorbilder in unserer Gesellschaft. Die Erinnerung an das Leid durch Flucht, Vertreibung und Deportation ist mir ein persönliches Anliegen.”
Immer noch gilt: die CSU ist eine Hauptkraft der täglich in Bayern stattfindenden Vertreibungen von Flüchtlingen zurück in Armut, Diskriminierung, Verfolgung und Folter. Schlißlich protzte Seehofer auch noch mit den aktuellen Vertreibungen: „Wir halten die Erinnerung an Flucht und Vertreibung gerade für die junge Generation lebendig, die das europäische Haus von morgen gestaltet.”
Um die Erinnerung wach zu halten werden nicht nur täglich Vertreibungen durchgeführt, sondern die CSU will in Bayern einen landesweiten Gedenktag zur Erinnerung an die Opfer von Flucht, Vertreibung und Deportation einführen. Ab 2014 soll dieser jährlich am zweiten Sonntag im September stattfinden wird.
PM 178 der Bayerischen Staatskanzlei: Bericht aus der Kabinettssitzung, 15. Mai 2013
Horst Seehofer, CSU, beim zentralen Tag der Heimat des Bundes der Vertriebenen, 2009:
„Die Heimatvertriebenen sind ein starker Teil Bayerns geworden. Millionen Vertriebene nach dem Krieg, aber auch Hundertausende Aussiedler und Spätaussiedler haben sich neues Eigentum, neues Ansehen und eine neue Heimat geschaffen. Dafür verdienen sie Dank und Respekt. Die bayerische Heimat hat sie angenommen und sie haben Bayern als Heimat angenommen und seit Jahren mitgeprägt.”
Dabei “vergass” Horst Seehofer, CSU, zu sagen:
„Heimatvertriebene werden weiterhin in Bayerns Lagern interniert und zur Ausreise genötigt. Vielen Tausenden Vertriebenen wird ein neues Leben, neues Ansehen und eine neue Heimat verwehrt. Dafür verdienen die verantwortlichen Politiker Verachtung. Die bayerische Heimat würde die Flüchtlinge und Vertriebene gerne angenehmen, doch die Flüchtlings- und Vertriebenenpolitik ist seit Jahren von sozialer Kälte, Arroganz und Mitleidlosigkeit geprägt.”
Der Bund der Vertriebenen lud zum Tag der Heimat 2007 am 18. August, 2007 in das Internationale Congress Centrum in Berlin Dort wurden – wie zu erwarten – revisionistische Reden gehalten. Der Festredner der Veranstaltung, der Hessische Ministerpräsident Roland Koch, CDU, brachte die Historie durcheinander. Er sagte, der Vertreibung von Millionen Deutschen müsse ebenso gedacht werden, wie den Verbrechen der Nationalsozialisten. »Es gehören beide Dinge auf den Tisch.«
Setzen, sechs, Herr Koch! Nicht aufgepasst im Geschichtsunterricht. Die Vertreibung von Millionen Deutschen ist ein Verbrechen der Nationalsozialisten.
Am Tag der Vertriebenen 2007 beim Hessentag in Weilburg an der Lahn setzte sich der Hessische Ministerpräsident Roland Koch, CDU, für die Errichtung des Zentrums gegen Vertreibungen in Berlin ein. Er missbilligte die Haltung der SPD, die den Standort Berlin nicht akzeptiere. Dabei ist der Standort München bedeutend naheliegender: vertreibung Zentrum gegen VertreibungenHessentagTag der Vertriebenen beim Hessentag in Weilburg an der Lahn
Pfingsttreffen der Sudetendeutschen in Augsburg 2007   
  Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber, CSU, forderte beim jährlichen Treffen der Sudetendeutschen in Augsburg 2007 von Tschechien erneut einen Geschichtsrevisionismus. Er forderte, die Vertreibungsdekrete von 1946 aufzuheben. Stoiber: «Die Benes-Dekrete sind mit dem Recht, dem Geist, und der Kultur Europas nicht vereinbar». Netzeitung, N24, Focus online 27. Mai 2007  
  Damit zeigte sich Stoiber wieder einmal als Revisionist, der ihm unangenehme historische Verträge, Erlasse, Ereignisse etc. zurücknehmen will (Revisionismus: siehe vertreibung Links). Wie Revisionist Edmund Stoiber zuvor (!) das vorausgegangene Münchner Abkommen oder gar die Gräueltaten des zweiten Weltkriegs (vertreibung Links) aufheben will, dazu sagte er nichts.  
  Stoiber fordert erneut die tschechische Regierung zum Dialog mit den Sudetendeutschen auf.
So hält es Stoiber mit dem Dialog mit Tschechien: während seiner 14 Jahre Amtszeit als Ministerpräsident war Stoiber nie zu einem Staatsbesuch in Prag. SZ, 29.5.2007, S. 3
 
 
Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber, CSU, kündigte auf dem Tag der Heimat 2006 in Schwandorf an, dass Bayern die Errichtung eines Zentrums gegen Vertreibungen in Berlin weiter mit Nachdruck verfolgen wird. (csu Siehe csu Staatsregierung blockiert rechtswidrig das Zentrum für Vertreibungen) Ziel eines solchen Zentrums ist, die Vertreibungen im Europa des 20. Jahrhunderts aufzuarbeiten und Vertreibungen in Gegenwart und Zukunft dauerhaft zu ächten. PM Nr: 376, 30.9.2006
Das wird man im Innenministerium Bayerns nicht gerne hören: dort wird eifrig daran gearbeitet, möglichst viele Asylanten, Flüchtlinge und Ausländer aus Deutschland zu vertreiben; siehe beispielsweise
vertreibung Ausreiselager – Ausreisezentrum – Abschiebelager für Asylsuchende und anderevertreibung Zitate von Günther Beckstein, CSU
Zentrum gegen Vertreibungen
Ausstellungs-, Dokumentations- und Informationszentrum zu Flucht und Vertreibung
Statt Berlin wäre Zirndorf bei Nürnberg ein passender Ort für das Zentrum gegen Vertreibungen. Es ist ein Zentrum der bayerischen Vertreibungen von Flüchtlingen.
Statt Berlin wäre München ein passender Ort für das Zentrum gegen Vertreibungen. Sechs gute Gründe für München als Ort für das Zentrum der Vertreibungen. München ist / war
  1. Hauptstadt der Bewegung, die für millionenfache Vertreibungen im 20. Jahrhundert verantwortlich ist;
  2. Landeshauptstadt Bayerns, das nach 1945 Millionen Vertriebene aufgenommen hat;
  3. Regierungssitz Bayerns mit dem Innenministerium, das weiter Asylanten, Flüchtlinge und Ausländer aus Bayern vertreibt.
  4. Bayerns "vierter Stamm" sind die Vertriebenen aus dem Sudetenland; bei der Vertreibung kamen rund 165.000 Sudetendeutsche ums Leben. Die Sudetendeutsche Landsmannschaft hat nach eigenen Angaben rund 200.000 Mitglieder, die Hälfte davon in Bayern.
  5. Geburtsort von Heinrich Himmler; 7. Oktober 1900 München – 23. Mai 1945 Lüneburg Himmler war „Reichsführer-SS“ und damit hauptverantwortlich für die Durchführung des Holocausts und unzähliger anderer Kriegsverbrechen.
  6. Im Münchner Stadtteil Schwabing "droht weiterhin die Vertreibung der angestammten Bevölkerung durch Luxussanierung". SZ, 30.5.2007, S. 48

Staatsregierung blockiert rechtswidrig das Zentrum für Vertreibungen
7.5.2003 Antrag der Abgeordneten Maget, Schläger, Naaß, Dr. Scholz und Fraktion SPD
Zentrum gegen Vertreibungen
Der Landtag wolle beschließen: Die Staatsregierung wird aufgefordert, die Voraussetzungen für den Beitritt des Freistaats Bayern zur Stiftung der deutschen Heimatvertriebenen „Zentrum gegen Vertreibungen“ zu schaffen. Dieser Beitritt zugunsten der Stiftung wird mit einem einmaligen Beitrag von 5 Cent pro Einwohner vollzogen, der auf mehrere Haushaltsjahre verteilt werden kann.
26.6.2003 Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Staatshaushalt und Finanzfragen
Zustimmung mit der Maßgabe, dass Satz 2 gestrichen wird.
Das heißt, der Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen sprach sich einstimmig für den Beitritt des Freistaats Bayern zur Stiftung der deutschen Heimatvertriebenen „Zentrum gegen Vertreibungen“ aus, ohne sich finanziell zu beteiligen.
9.7.2003 Der Landtag stimmt dem Antrag zu.
Mai 2007 Die bayerische Regierung hat weder den Landtagsbeschluß vom Juli 2003 umgesetzt noch sonst etwas für das „Zentrum gegen Vertreibungen“ getan (ausgenommen hohle Worte)
  Die SPD-Landtagsfraktion setzt sich dafür ein, dass Bayern endlich den Landtagsbeschluß von 2003 umsetzt. Christa Naaß, Sprecherin für Vertriebenenfragen, SPD:
"Das Zentrum gegen Vertreibungen soll mit dazu beitragen, Vertreibungen weltweit zu ächten und die Völkergemeinschaft zu sensibilisieren. Inzwischen haben bereits hunderte von Kommunen ihren Beitritt zum Zentrum gegen Vertreibungen erklärt - Bayern steht immer noch abseits, obwohl Ministerpräsident Stoiber und die CSU bei Vertriebenenveranstaltungen immer laut tönen."
Hier u.a. die Protokolle zum rechtsfreien Raum bayerischer Landtag und bayerische Staatsregierung
ZentrumDrucksache Nr. 14/12382 vom 07.05.2003
ZentrumBeschlußempfehlung mit Bericht Drucksache Nr. 14/12856 vom 26.06.2003
ZentrumPlenarprotokoll 14/121 09.07.2003
ZentrumZentrum gegen Vertreibungen: Freistaat soll endlich beitreten SPD fordert die Umsetzung des Landtagsbeschlusses von 2003
"Staatlich sanktionierte Vertreibung war und ist Unrecht, was immer an Verbrechen vorausgegangen ist."
Aus der Rede von Bundesinnenminister Otto Schily vom 18. Mai 2002 beim Treffen der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Nürnberg; SZ 21.5.2002, S.2
Mein Email an den Innenminster vom 21.5.2002
Lieber Herr Schily,
erfreut lese ich aus Ihrer Rede bei den Sudetendeutschen: "Staatlich sanktionierte Vertreibung war und ist Unrecht, was immer an Verbrechen vorausgegangen ist." Ich finde es zwar übertrieben, auch Verbrecher nicht zu "vertreiben", hoffe aber, dass ab heute KEIN Mensch mehr aus Deutschland ausgewiesen wird. Oder war die Formulierung nur ein Zugeständnis an die Sudetendeutschen und nicht ehrlich gemeint?
Mit freundlichem Gruß Herbert Huber
Selbstverständlich kam vom Innenministerium keine Reaktion. Der Bürger ist in Deutschland für Politiker vernachlässigbar: vertreibung Die Arroganz unserer Politikervertreibung Bürgerferne vieler Abgeordneter
Links
vertreibung Ausreiselager – Ausreisezentrum – Abschiebelager für Asylsuchende und andere
vertreibung Micha Brumlik: Wer Sturm sät. Die Vertreibung der Deutschen
vertreibung DTN-Redaktion: Vom Münchner Diktat zur Nachkriegsordnung
Geschichte und ihre Instrumentalisierung in der aktuellen deutschen Politik
vertreibung Die Gräueltaten im sogenannten Dritten Reich
Flucht Literatur zur Geschichte, Flucht, Vertreibung und Versöhnung der Sudetendeutschen
Flucht Friedrich Prinz: Die Integration der Flüchtlinge und Vertriebenen in Bayern. Versuch einer Bilanz nach 55 Jahren
vertreibung Revisionismus
Tag der Heimat Tag der Heimat – Nationaler Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung
vertreibung Conrad Taler: Verstaubte Kulisse Heimat. Über die Kausalität von Krieg und Vertreibung
vertreibung Vertreibung, Abschiebung, Duldung
zentrumZentrum gegen Vertreibungen
zentrumZentrum gegen Vertreibungen (Wikipedia)
vertreibung Zitate von Edmund Stoiber, CSU
vertreibung Zitate von Günther Beckstein, CSU
vertreibung Anfang

Vertreibung
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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 27.8..2013