| Diskriminierung
von Minderheiten ist weit verbreitet – |
| Sozialministerin
Christine Haderthauer, CSU, fordert eine radikale Kehrtwende der CSU Zum Welt-Down-Syndrom-Tag am 21. März 2012 forderte Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer, CSU, in einer typischen Sonntagsrede am Mittwoch eine inklusive Gesellschaft. Die Ministerin der sozialen Kälte, Mitglied der Ausgrenzungspartei CSU, fordert Inklusion . Dabei
erkennt sich richtig: „Wie gut sich Kinder mit Down-Syndrom entwickeln
können, hängt ganz entscheidend von ihrer Förderung ab.“ Doch in Bayern
läuft es bisher oft anders: Behinderte, Flüchtlinge, Arme und
Minderheiten werden oft ausgegrenzt. Eltern wird eine Prämie gewährt,
wenn sie ihr behindertes Kind nicht in eine Kindertagesstätte geben.
Genau für diese Prämie hat sich Christine Haderthauer stark gemacht:
Inklusion wird von ihr ausgeschlossen. |
| Kinderrechte
kennen keine Grenzen – Aufruf gegen Diskriminierung von
Flüchtlingskinder Bis heute verweigert die Bundesregierung 40.000 Kindern ein Leben in Würde. Flüchtlingskinder erhalten in Deutschland nur eine medizinische Notversorgung. Ihr Zugang zu Bildung ist eingeschränkt und sie bekommen nicht einmal den niedrigen Hartz IV-Satz. Mit der Kampagne "Jetzt erst Recht(e) für Flüchtlingskinder" wird ein Ende der Diskriminierung gefordert:
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| Behinderte Schülerinnen und Schüler werden
in Bayern in ihrer Menschenwürde verletzt Behinderte Kinder und Jugendliche haben laut Verfassung ein Recht darauf, in allgemeine Schulen integriert zu werden (siehe auch den nachfolgenden Beitrag: Inklusion von Behinderten). In Deutschland trat im Januar 2009 die UN-Konvention „über die Rechte von Menschen mit Behinderung“ in Kraft: Darin heißt es, kein Kind darf „aufgrund seiner Behinderung vom allgemeinen Bildungssystem ausgeschlossen werden“. Landesschülersprecherin Viktoria Rösch betont: „Davon sind wir in Bayern weit entfernt.“ Realität ist „Fahrdienste bringen behinderte Jugendliche zu weit entfernten Schulen. Das dafür benötigte Geld, ließe sich genauso in behindertengerechte Schulgebäude und eine angepasste Förderung vor Ort investieren“, schlägt Rösch vor. PM des Landesschülerrats "Nein, du musst auf die Sonderschule!", 13.4.2009 – Vergleiche: |
| UN-Konvention
für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung ist in Bayern immer
noch nicht umgesetzt Die Beauftragte für Politik für Menschen mit Behinderung der SPD-Landtagsfraktion Christa Steiger forderte anlässlich des europaweiten Protesttages für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai 2009 die Umsetzung der UN-Konvention in Bayern. Die UN-Konvention strebt die Einbeziehung von Menschen mit Behinderung in alle Bereiche der Gesellschaft, an. Christa Steiger, SPD: " In Kindergärten, Schulen, Ausbildung und auf dem Arbeitsmarkt sind wir von einer Inklusion noch sehr weit entfernt. So haben Kinder mit Behinderung große Schwierigkeiten, in eine Regelschule aufgenommen zu werden, auch wenn sie dort gut mitlernen können." |
| Die EU plant eine neue
Antidiskrimierungsrichtlinie: die CSU ist vehement dagegen Diskriminierung wird von vielen Deutschen verbal und entrüstet abgelehnt. Das gilt verbreitet nur, wenn es um Benachteiligte aus der "näheren" Umgebung (nicht nur örtlich gemeint) geht. Bei Homosexuellen, anderer Hautfarbe, Nicht-Christen, Ausländer aus "exotischen" Ländern hört die Toleranz auf. Bernd Posselt, CSU, MdEUP stuft die Antidiskrimierungsrichtlinie als ideologischen Müll ein; Manfred Weber, CSU, sieht darin ein "Bürokratiemonster", die bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer, CSU, nannte die Pläne der EU gegen Diskriminierung vorzugehen: "absurd". Die geplante EU-Richtlinie sieht unter anderem vor, dass die Weltanschauung keine Diskriminierung verursachen darf. Das sollte eigentlich kein Problem sein, da Art. 4 (1) GG lautet: "Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich" ( |
| Die EU plant in einer
Antidiskrimierungsrichtlinie Behinderte stärker einzubeziehen und vor
Diskriminierung zu schützen. Sogleich wettert die CSU – sonst ein
Garant für hohe Bürokratie – gegen zuviel Regulierung: Europaminister Markus Söder, CSU:
„Die aktuellen Versuche der Kommission, alle Lebensbereiche mit immer
neuen Regulierungen zu überziehen, sind nicht akzeptabel. [...] Deshalb
muss die EU-Kommission ein deutliches Signal gegen überflüssige
Bürokratie setzen und die geplante Antidiskriminierungs-Richtlinie
stoppen. Sollte die Kommission nicht einlenken, muss
Bundesjustizministerin Zypries im Rat ihr Veto einlegen." "Die
Staatsregierung wird sich konsequent gegen neue Bürokratie aus Brüssel
zur Wehr setzen", so Söder weiter. Karin Evers-Meyer, SPD, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, kritisierte dieses Missachtung der Behinderten durch die bayerische CSU-Regierung: "Mit mehr als einer Million Unterschriften haben europaweit Menschen mit Behinderungen eigens eine Antidiskrimierungsrichtline von der EU gefordert." SZ, 23.6.2008, S. 50 |
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