Email  zurück zur Homepage eine Stufe zurück
Abschiebung Familie Folter
Gnadenlose Abschiebung und Trennung von Familien
zurück in Folter und Verfolgung gehört in Deutschland zur christlichen Nächstenliebe – Trennung Links
Keinen Familiennachzug zu erlauben
  • treibt die Familien in die Hände der Schlepper
  • arbeitet damit den Schlepperbanden in die Hände
  • ist geschäftsmäßige Sterbehilfe, was der Bundestag im November 2015 verbot!

Asylpaket II heizt das Geschäft der Schlepper an

Die geplanten Asylrechtsverschärfungen im Asylpaket II rufen immer mehr Proteste hervor. Das Asylpaket II erleichtert die Abschiebung traumatisierter Flüchtlinge. Mit der erhöhten Zahl von Zurückvertreibungen arbeitet man den Schleppern in die Hände. Sie bekommen neue Opfer per Abschiebung aus Deutschland geliefert. Der Kreislauf beginnt von Neuem: die Schlepperbanden freut es. Sie verdienen mehrfach an einem Flüchtling.
Die Abschiebungen nehmen auf Familíen keine Rücksicht: da werden schon mal Kinder und Mutter abgeschoben, der Vater und Ernährer der Familie bleibt in Deutschland. Die Familie galt den C-Parteien noch nie viel (ausgenommen in Sonntagsreden).
Die Münchner Asylanwältin Juliane Scheer meinte, mit dem Asylpaket II werden "schwere gesundheitliche Schäden oder sogar den Tod von Menschen in Kauf" genommen.
SchlepperMigration - Wenn der Albtraum nie aufhört, SZ, 22.2.2016, S. 7
Bundesinnenminister Thomas de Maizière, CDU,

"nimmt bewusst den Tod von Kindern und Familien in Kauf um die Leute davon abzuschrecken in eins der reichsten Länder der Erde zu kommen." Jürgen Becker, Mitternachtspitzen, 21.11.2015
Horst Seehofer, CSU, lehnt Familienzusammenführung für flüchtende Syrer ab

Hardliner Bundesinnenminister Thomas de Maizière, CDU, – den Flüchtlingen noch nie wohl gesonnen – forderte, Flüchtlingen aus Syrien nicht mehr generell Schutz nach der Genfer Flüchtlingskonvention zu gewähren. Damit würden die Asylverfahren für Syrer erneut verlängert und sie hätten nur noch ein eingeschränktes Recht auf Familiennachzug.
Horst Seehofer, CSU, stellte sich sofort hinter die Forderung: "Thomas de Maizière hat recht. Wir müssen wieder nach dem Gesetz handeln und den Flüchtlingsstatus jedes Syrers genau prüfen".
Die Wiedereinführung der Einzelprüfung bei Asylanträgen syrischer Kriegsflüchtlinge
  • würde den Antragsstau beim BaMF zusätzlich verstärken,
  • die Verfahrensdauer wird verlängert
  • der erschwerte Familiennachzug passt zur jahrelangen familienfeindlichen Politik der CSU.
Nach dieser Ideologie kann man eine humane Lebensperspektive auch ohne die eigene Familie haben. Frauen und Kinder der Flüchtlinge wären gezwungen, sich in die Hand von Schleusern zu begeben oder die gefährliche Flucht übers Mittelmeer auf eigene Faust zu wagen. Manche Politiker versprechen sich davon zynischerweise eine Reduzierung der nach Deutschland kommenden Flüchtlinge. Das „Flüchtlingabwehrkonzept” (Heribert Prantl, SZ, 9.11.2015, S. 4) wird von den sogenannten C–Parteien immer schärfer angezogen.
AsylstreitSeehofer befeuert neuen Asyl-Streit, SZ, 9.11.2015, S. 1 – Familiennachzug: CSU treibt Frauen und Kinder in gefährliche Flucht übers Mittelmeer, PM 9.11.2015, Bündnis90/Die Grünen im Bayerischen Landtag
Psychische Folter an der Familie Ahmed Siala, Gazale Salame und ihrer Kinder geht weiter

Wie weiter unten berichtet stellen sich die Behörden Niedersachsens gegen eine Zusammenführung der Familie von Ahmed Siala, Gazale Salame und ihrer vier Kinder. Ahmed Siala ist in Niedersachen, Frau Gazale Salame und ihre vier Kinder wurden in die Türkei vertrieben. Humanitäre Werte und Argumente prallen an David McAllister, CDU, Ministerpräsident von Niedersachsen ab. Unter christlich versteht McAllister wohl familienfeindlich und inhuman.
Das Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung schrieb in einem Brief an Ministerpräsident McAllister, die Abschiebung und die Verweigerung einer Zusammenführung müsse als "besonders eklatanter Fall von institutionellem Rassismus bewertet werden".
RassismusUmstrittene Abschiebung in Niedersachsen - In Sturheit gefangen, SZ 18.6.2012, S. 6 - "Hildesheimer Rassenkunde", Hinterland 1 (2012), S. 28-30
Trennung von zur Deportation vorgesehener Familien ist in Bayern Usus
Zur Deportation vorgesehene Menschen unter 21 Jahren werden von ihrer Familie getrennt "ausschließlich in den Justizvollzugsanstalten München und Nürnberg untergebracht." [...] "Dort besteht ein altersgerechtes Angebot an Freizeit- und Bildungsmaßnahmen."
"Bei der Aufenthaltsbeendigung von Familien sind die bayerischen Ausländerbehörden [...] gehalten, nur einen Ehepartner in Abschiebungshaft nehmen zu lassen. Bei Familien
mit minderjährigen Kindern entspricht dies der ständigen Vollzugspraxis, wonach nur der Familienvater, nicht aber die Ehefrau und die minderjährigen Kinder inhaftiert werden sollen."
Mit über 30 Staaten, darunter Syrien unter dem so "friedlichen" Präsident Baschar al-Assad, bestehen Rückführungsabkommen. In all diese Länder können und werden aus Deutschland Menschen deportiert. Mit dem "C" im Parteinamen ist Unmenschlichkeit offensichtlich vereinbar.
StaatsregierungAntwort der Staatsregierung auf eine schriftliche Anfrage der Grünen Drucksache Nr. 16/10339 vom 10.11.2011
Gnadenlose Trennung einer Familie mit Kindern
christliche Familienpolitik in Deutschland: Mutter mit Kind wurde 2005 "abgeschoben"
Der Landkreis Hildesheim vertrieb 2005 die Kurdin Gazale Salame und ihre einjährige Tochter Schams in die Türkei. Die Frau war damals 24 Jahre alt und im zweiten Monat schwanger. Ihr Ehemann Ahmed Siala und die beiden Töchter Nura und Amina blieben in Deutschland. Der Landkreis Hildesheim bleibt hart: eine Familienzusammenführung ist zur Zeit ausgeschlossen.
Gazale SalameDie lange Geschichte einer Trennung, Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 12. Februar 2012 – Sieben Jahre Zerrissenheit, SZ, 10.2.2012, S. 6
Gnadenlose Abschiebung einer vierköpfigen Familie
zurück in Folter, Verfolgung und "nicht ganz so gute Lebensumstände"
Belohnung für Familie Idrissou von Günther Beckstein (Günther Beckstein Zitate von Günther Beckstein) abgelehnt: "Gerade die aktuell in München zur Abschiebung anstehende Familie Idrissou ist hierfür ein Musterbeispiel. Es wäre völlig ungerecht, wenn Asylbewerber, die mit allen möglichen Tricks wie etwa Asylfolgeanträgen für in Deutschland geborene Kinder missbräuchlich die Verlängerung ihres Aufenthalts zu erreichen suchen, am Schluss hierfür auch noch belohnt würden".
 Günther becksteinWocheninfo vom 08.08.03
Sketch, frei nach Leo Tolstoi: Anna Karenina  (tolstoi Rezensiontolstoi Zitate von L.Tolstoi)
Stepan Arkadjewitsch: "Welch ein schreckliches Unglück!"
"Kann man nicht etwas für sie tun?" flüstert die Karenina sehr erschüttert.
"Nein" knurrt Hermann Regensburger, CSU.
Claudia Roth, Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung und Mitglied der Grünen im Bundestag hat sich im Fall der Familie aus Togo mit einem Fax am 24. Juli 2003 direkt an den bayerischen Innenminister Günther Beckstein gewandt. Sie wies besonders auf die gute Integration der Familie hin. – Doch Integration und Familie ist für die CSU bekanntlich ein rotes Tuch.
Innenstaatssekretär Hermann Regensburger, CSU, (regensburger Lügen des Herrn Regensburger)erläutert die ablehnende, gnadenlose, unchristliche, familienfeindliche Haltung der Bayerischen Regierung.
SZ: Was bedeutet für Sie Heimat?
Regensburger: Für mich ist Heimat da, wo ich geboren und aufgewachsen bin, wo ich meine Familie und Freunde habe.
SZ : Wie erklären Sie den Buben Mouwad und Faïd, dass sie ihre Heimat verlassen müssen?
Regensburger: Diese Frage ist an ihre Eltern zu richten. Wären die Eltern ihrer seit Jahren bestehenden Verpflichtung zur Ausreise nachgekommen, wären sie jetzt in ihrer Heimat Togo.
Hier widerspricht sich Regensburger zum 1.Mal, er verwechselt Bayern mit Togo:
  1. Heimat ist da, wo man geboren und aufgewachsen ist.
  2. Mouwad und Faid Idrissou sind geborene Münchner.
  3. Die Heimat von Mouwad und Faid Idrissou ist also Bayern.
Dagegen Regensburger: Ihre Heimat ist Togo.
Regensburger: Es wurde eindeutig festgestellt, dass der Familie bei ihrer Rückkehr keinerlei Nachteile drohen. Außer vielleicht nicht ganz so gute Lebensumständen wie bei uns.
Hier widerspricht sich Regensburger zum 2.Mal: "keinerlei Nachteile" versus "nicht ganz so gute Lebensumstände"; also doch massive Nachteile. Kein Wunder, dass Regensburger sich ständig widerspricht, er gibt auch gleich zu, daß er keine Ahnung über die Lage in Togo hat.
SZ: Kennen Sie die Lage in Togo?
Regensburger: Ich brauche darüber nicht informiert zu sein.
Letzter gnadenloser, unchristlicher, familienfeindlicher, ausländerfeindlicher Dolchstoß:
Regensburger: Die Familie kann nicht weiter hier leben. Sie muss zurückkehren.
Voll gegen die Liberalitas Bavariae Liberalitas Bavariae; das wird seinen Chef Günther Beckstein, CSU, freuen.
Quelle der Interviewzitate: SZ, 24.7.2003, S.35
Im Oktober 1993 war Akondo Idrissou aus Togo nach München geflohen. Seine Söhne Mouwad und Faid sind geborene Münchner. Das Bayerische Innenministerium (Günther Beckstein, CSU, beckstein Zitatebeckstein Beckstein gegen Rechtsstaat, Demokratie und die Liberalitas Bavariae) verweist sie nach Afrika. Christopher Habl, Behördensprecher, findet seine Job als vollziehendes Organ des Innenministeriums nicht einfach. SZ, 17.7.2003. Deutschland war im 20. Jahrhundert nicht gerade menschenfreundlich, warum soll es sich plötzlich ändern?
Die in Togo verfolgte Familie Idrissou mit zwei Kindern wird des Landes verwiesen. Hamza Idrissou reiste im Oktober 1993 nach Deutschland und bat um Asyl. Er arbeitet, die Kinder gehen zur Schule. Doch die bayerischen Behörden, die bayerische Regierung sowieso und auch der Petitionsausschuss des Landtags bleiben hart: zurück in Folter und Verfolgung! SZ, 11.7.2003, S.38
Links
Trennung CSU im Zick-Zack-Kurs und Rolle rückwärts
Trennung Familienfeindlichkeit der CSU
Trennung Das Gefasel des Ministerpräsidenten Horst Seehofer, CSU, an mehreren Beispielen
Trennung Vertreibung, Abschiebung, Deportation, Duldung
Trennung Anfang

Abschiebung Familie Folter
Email  zurück zur Homepage eine Stufe zurück
© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 22.2.2016