Gnadenlose
Abschiebung einer vierköpfigen Familie zurück
in Folter, Verfolgung und "nicht ganz so gute Lebensumstände"
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Belohnung für Familie Idrissou von Günther
Beckstein ( Zitate von Günther Beckstein) abgelehnt: "Gerade
die aktuell in München zur Abschiebung anstehende Familie Idrissou ist
hierfür ein Musterbeispiel. Es wäre völlig ungerecht, wenn
Asylbewerber, die mit allen möglichen Tricks wie etwa
Asylfolgeanträgen für in Deutschland geborene Kinder
missbräuchlich die Verlängerung ihres Aufenthalts zu erreichen
suchen, am Schluss hierfür auch noch belohnt würden". Wocheninfo vom 08.08.03
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Sketch, frei nach Leo Tolstoi: Anna Karenina(
Rezension Zitate
von L.Tolstoi) Stepan Arkadjewitsch: "Welch ein schreckliches
Unglück!" "Kann man nicht etwas für sie tun?" flüstert die
Karenina sehr erschüttert. "Nein" knurrt Hermann Regensburger,
CSU.
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Claudia Roth,
Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung und Mitglied der Grünen im
Bundestag hat sich im Fall der Familie aus Togo mit einem Fax am 24. Juli 2003
direkt an den bayerischen Innenminister Günther Beckstein gewandt. Sie
wies besonders auf die gute Integration der Familie hin. Doch
Integration und Familie ist für die CSU bekanntlich ein rotes
Tuch.
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Innenstaatssekretär Hermann
Regensburger, CSU, (
Lügen des Herrn Regensburger)erläutert die ablehnende,
gnadenlose, unchristliche, familienfeindliche Haltung der Bayerischen
Regierung.
SZ: Was bedeutet für Sie Heimat?
Regensburger: Für mich ist Heimat da, wo ich geboren und aufgewachsen
bin, wo ich meine Familie und Freunde habe. SZ : Wie erklären Sie den
Buben Mouwad und Faïd, dass sie ihre Heimat verlassen müssen?
Regensburger: Diese Frage ist an ihre Eltern zu richten. Wären die
Eltern ihrer seit Jahren bestehenden Verpflichtung zur Ausreise nachgekommen,
wären sie jetzt in ihrer Heimat Togo. |
Hier widerspricht sich Regensburger zum 1.Mal, er verwechselt
Bayern mit Togo:
- Heimat ist da, wo man geboren und aufgewachsen ist.
- Mouwad und Faid Idrissou sind geborene Münchner.
- Die Heimat von Mouwad und Faid Idrissou ist also Bayern.
Dagegen Regensburger: Ihre Heimat ist Togo.
| Regensburger: Es wurde eindeutig
festgestellt, dass der Familie bei ihrer Rückkehr keinerlei Nachteile
drohen. Außer vielleicht nicht ganz so gute Lebensumständen wie bei
uns. |
Hier widerspricht sich Regensburger zum 2.Mal: "keinerlei
Nachteile" versus "nicht ganz so gute Lebensumstände"; also doch massive Nachteile. Kein Wunder, dass
Regensburger sich ständig widerspricht, er gibt auch gleich zu, daß
er keine Ahnung über die Lage in Togo hat.
SZ: Kennen Sie die Lage in Togo?
Regensburger: Ich brauche darüber nicht informiert zu sein. |
Letzter gnadenloser, unchristlicher, familienfeindlicher,
ausländerfeindlicher Dolchstoß:
| Regensburger: Die Familie kann nicht
weiter hier leben. Sie muss zurückkehren. |
Voll gegen die
Liberalitas Bavariae; das wird seinen Chef Günther
Beckstein, CSU, freuen. Quelle der Interviewzitate: SZ,
24.7.2003, S.35
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Im Oktober 1993 war Akondo
Idrissou aus Togo nach München geflohen. Seine Söhne
Mouwad und Faid sind geborene Münchner. Das Bayerische
Innenministerium (Günther Beckstein, CSU,
Zitate
Beckstein gegen Rechtsstaat, Demokratie und die Liberalitas
Bavariae) verweist sie nach Afrika. Christopher Habl, Behördensprecher, findet
seine Job als vollziehendes Organ des Innenministeriums nicht einfach.
SZ, 17.7.2003. Deutschland war
im 20. Jahrhundert nicht gerade menschenfreundlich, warum soll es sich
plötzlich ändern?
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Die in Togo verfolgte Familie
Idrissou mit zwei Kindern wird des Landes verwiesen. Hamza Idrissou reiste im Oktober 1993 nach
Deutschland und bat um Asyl. Er arbeitet, die Kinder gehen zur Schule. Doch die
bayerischen Behörden, die bayerische Regierung sowieso und auch der
Petitionsausschuss des Landtags bleiben hart: zurück in Folter und
Verfolgung! SZ, 11.7.2003, S.38
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