| Wer es noch nicht wusste, konnte es lesen: Dieter Oberndörfer: "Eine Schande für Deutschland", SZ, 10.8.2005, S. 2 |
| Ausländer aus einem Nicht-EU-Land
müssen in Deutschland hohe bürokratische Hürden überwinden.
Der Zugang wird ihnen auf mannigfache Weise verwehrt. Das gilt auch für
Touristen, seien es die Verwandten eines Iraners, die seinen Hochzeit mit einer
deutschen Frau in Deutschland besuchen wollen, seien es Jugendliche aus
Kamerun, die zum Weltjugendtag der Katholiken nach Köln einreisen
wollen. Sie werden (so vom bayerischen Innenminister Günther Beckstein, CSU) eingeteilt in Ausländer die nützen und die schaden ( Die deutschen Behörden wenden bei der Abwehr und Vertreibung von Ausländern eine "unverminderte gnadenlose Härte" (Oberndörfer, SZ, 10.8.05, S. 2) an. Den Ausländern wird der Zugang zur Arbeit verwehrt, obwohl im Gaststättengewerbe und in der Kranken- und Altersversorgung dringend Arbeitskräfte benötigt werden. Die Folge: Schwarzarbeit (die Straftaten der Ausländerstatistik steigen an, ein den Politikern willkommener Nebeneffekt); Neid auf die "faulen" Ausländer in der Bevölkerung und schliesslich Hass gegen die angeblichen "Sozialschmarotzer". Die Menschenwürde ( |
| Links |
| Literatur |
| Dieter Oberndörfer: "Deutschland
und Europa brauchen Einwanderer". In: Karl Heinz Meier Braun: Deutschland,
Einwanderungsland. Stuttgart 2000. S. 19- 46 Dieter Oberndörfer: "Leitkultur und Berliner Republik. Die Hausordnung der multikulturellen Gesellschaft Deutschlands ist das Grundgesetz". |
| Bei Amazon nachschauen | Bei Amazon nachschauen | |
![]() |
![]() |
|
| Dieter Oberndörfer, Beate
Rosenzweig: Klassische Staatsphilosophie. München: C.H. Beck, 2000.
Broschiert
|
||
![]() |
||