| Michael Gartenschläger und die Geheimdienste
Deutschlands Michael Gartenschläger wurde am 30. April 1976 von Geheimdienstlern erschossen. Literatur Links |
| Der Tod des DDR Regimekritikers Michael Gartenschläger bleibt ungesühnt.
Laut Urteil des Bundesgerichtshofs in Leipzig kann nicht ausgeschlossen werden,
daß das Opfer zuerst geschossen hat und die Posten der Stasi in Notwehr
handelten. SZ, 17.2.2005, S.8 |
| Strausberg bei Berlin im August 1961: Der 17-jährige
Lehrling Michael Gartenschläger
protestiert gegen den Mauerbau. Er wird festgenommen und zu lebenslangem
Zuchthaus verurteilt. Nach zehn Jahren Haft wird er 1971 von der Bundesrepublik
freigekauft. Als Fluchthelfer (die Politiker bevorzugen heute
Schleuser, siehe Frühjahr 1976 Michael Gartenschläger demontiert an der DDR-Grenze zwei Selbstschussapparate. 30. April 1976 Michael Gartenschläger wird am DDR-Grenzzaun von einem Stasi-Kommando erschossen. März 2000: Die Todessschützen werden in Schwerin freigesprochen. April 2003. Zwei Befehlsgeber verlasen in Berlin straffrei den Gerichtssaal. Roman Grafe: Zur Vermeidung weiterer Provokationen. Die kurze Lebensgeschichte des Michael Gartenschläger. SWR/SR 2003; BR 4.10.2003 |
| Mitarbeiter vom Stasi = MfS Ministerium
für Staatssicherheit erschossen am 30. April 1976 an der Grenze BRD / DDR
den zuvor aus der DDR geflüchteten Michael
Gartenschläger. Der Prozess gegen die Killer endete 2000 mit
Freispruch. Derzeit wird in Berlin gegen die Auftraggeber verhandelt.
SZ, 8.5.2002, S.10. Ich vermute: eine Krähe hackt
der anderen kein Auge aus. |
| Links |
| Literatur zum Thema |
| Derzeit (10/2003) nicht bei Amazon erhältlich | |
| Andreas Frost. Michael
Gartenschläger: Der Prozess. Mutmaßliches DDR-Unrecht vor einem
bundesdeutschen Gericht. Der Landesbeauftragte für
Mecklenburg-Vorpommern für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes
der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik. 120 Seiten. Evtl. erhältlich via |
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