| Informationen zum Staatssicherheitsdienst
Deutschlands Welcome to the readers of the Secret Services all over the world. Have a nice day! |
| Ehemalige Mitarbeiter der DDR Staatssicherheit
und deren Angehörige erhalten von Deutschland üppige Renten ohne je
was in die Rentenversicherung einbezahlt zu haben. So werden die
Geheimdienstler und deren Angehörige auch nachträglich und sogar nach
ihrem Tode noch von unserem Staat belohnt und ihre Spitzeltätigkeit
gerechtfertigt. SZ, 21.1.2002 |
| "1991 wurde entschieden, dass jeder Einsicht in die eigene
Stasi-Akte bekommt, die Verwendung durch andere jedoch der Zustimmung des
Betroffenen bedarf; 1993 wurde dem Gesetz ein Kommentar hinzugefügt,
wonach Akten von Personen der Zeitgeschichte öffentlich zugänglich
sein müssen, weil sie die Einsichten in den Kalten Krieg weiterbringen.
Kohl ist sicher eine solche person, und die anti-totalitären und
bildungsorientierten Ziele des Kommentars sind so offensichtlich, dass man sich
wundert, warum Kohl sich über sie hinwegsetzen will." Marcia Pally, Süddeutsche Zeitung, 18.1.2001,
S.18 |
| Otto Schily, SPD, setzt die
Staatssicherheitsbehörde weiter unter Druck. Er will verhindern, daß
Helmut Kohls Stasi-Akten veröffentlicht werden. Plötzlich will er die
Art.10 und 13 des Grundgesetzes durchsetzen. Seit 1990 war dies nie ein Grund,
freilich betraf es da nicht die Obersten der Partei. Süddeutsche Zeitung, 15.12.2000, S.9; Der Spiegel 2/2001,
S.42-44 |
| Helmut Kohl, CDU ( |
| Staatssicherheit-Akten-Kauf und -Verwertung. Zusammenarbeit
mit der Staatssicherheit der DDR. Das von der Staatssicherheit gekaufte Material wurde für einen hohen fünfstelligen Betrag im Februar 1990 gekauft (Auskunft Beckstein, CSU); im März wurde es ohne Auswertung vernichtet. DIE WELT, 3.5.2000, Seite 4 Am 2. Mai 1990 hat Dr. Günther Beckstein, damals Staatssekretär unter Innenminister Edmund Stoiber, CSU, [*] zunächst öffentlich und anschließend mit allen Details im Parlamentarischen Kontrollgremium den Erwerb und die Vernichtung von Staatssicherheit-Unterlagen dargestellt. (Pressemitteilung Bayerisches Innenministerium PM 238/2000 vom 10.05.2000) * Ich bedanke mich für den korrigierenden Hinweise per E-Mail vom 21.1.2010; 23.1.2010 |
| 1,6 Millionen Anfragen hat die
Staatssicherheits-Akten-Behörde bisher bearbeitet, um
Staatssicherheit-Verstrickungen von Bewerbern oder Mitarbeitern festzustellen.
Dabei ging es "nur" um Ost-Politiker wie de Maiziere,
Gysi, Stolpe. Nun da es gegen Helmut Kohl,
CDU, gehen soll, dürfen dieselben Unterlagen nicht mehr
verwendet werden. Süddeutsche Zeitung, 19.4.2000, Seite 2 |
| Gespaltene Zunge:
die Staatssicherheit-Unterlagen über Helmut Kohl, CDU, sollen nicht ausgewertet werden;
inzwischen hecheln die Geheimdienst-Mitarbeiter nach der CD-Rom des CIA mit
Staatssicherheits-Daten. Zur Auswertung fehlt noch die Software.
Süddeutsche Zeitung, 14.4.2000, Seite 5 |
| V-Mann Adolf Peter, ehemaliger Mitarbeiter des DDR-Staatssicherheit, dann Mitarbeiter des BRD-Geheimdienstes, spielte eine Schlüsselrolle in einem Skandal des Landesamtes für Verfassungschutzes. 1997 hängte der Geheimdienst aufgrund eines anonymen Briefs dem Polizeidirektor Otto Dreksler eine Scientology Mitgliedschaft an. Dreksler wurde entlassen, da ja in der Bundesrepublik Deutschland Artikel 4 des Grundgesetzes (freie Religionsausübung) nicht gilt. Dreksler war jedoch zu Unrecht verdächtigt und bespitzelt worden. Der damalige Innensenator Jörg Schöhnbohm, CDU, entschuldigte sich, doch Drekslers berufliche Laufbahn war zerstört. SZ, 17.September 1999, Seite 10. |