| Verfassungsschutz
Sachsen-Affäre Ein großer Feind des Rechtsstaats ist in vielen Ländern der Verfassungschutz |
| Akten des Landesamts für
Verfassungsschutz aus dem Bundesland Sachsen wurden ins Internet gestellt. Eine
neue Art der Öffentlichkeitsarbeit der deutschen Geheimdienste? Oder ein
Symptom für die grenzenlose Unfähigkeit unserer "Schlapphüte"?
Ein Sprecher des Verfassungsschutzes bestätigte, dass die
veröffentlichten Dokumente echt sind. In den Akten geht es unter anderem
um den "Verrat strafprozessualer Maßnahmen", "Besitz von
Kinderpornographie" und "Erkenntnisse zu Verbindungen der Leipziger
Stadtverwaltung zur Rotlichtszene". SZ, 11.7.2007, S. 15 Siehe:
interpool.tv unter |
| Der Präsident des Landesamt für Verfassungsschutz im Bundesland Sachsen Reinhard Boos gestand am 3. Juli 2007, dass in seinem Geheimdienst zu schwerwiegenden Verstößten gegen Vorschriften und Gesetze gekommen sein soll. So wurden Daten über ein Netzwerk der sogenannten organisierten Kriminalität unter nicht einwandfreien Bedingungen gesammelt. Der Staatssekretär im Innenminsterium Sachsen Klaus Fleischmann betrachtet einen Teil der Akten als "vergiftet". SZ, 4.7.2007, S. 7 |
| Jürgen
Roth deckte schon zahlreiche Mißstände und
Korruptionsskandale auf. Er zeigte auf mögliche Verwicklungen von
sächsischen Amtspersonen mit der Organisierten Kriminalität, siehe
Wohl um Internet-Angriffe wie oben geschildert zu legalisieren fordert Wolfgang Schäuble, CDU, folgerichtig und vehement den Fernzugriff auf private Computer. SZ, 3.7.2007, S. 1 |
| Links |
| Literatur |