| Grundrechte im Grundgesetz für die Bundesrepublik
Deutschland seit 23.Mai 1949 mehrfach verwässert und entkräftet |
| "Wer sich nach einem Leben in Freiheit sehnt, gerät schnell in
Konflikt mit dem herrschenden System" |
| "Ein großer
Schritt zur Veredlung ist geschehen, daß die Gesetze tugendhaft sind,
wenn auch gleich noch nicht die Menschen."
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| "Freiheit der Rede, Freiheit des Bekenntnisses, Schutz des einzelnen
Bürgers vor der Willkür verbrecherischer Gewaltstaaten, das sind die
Grundlagen des neuen Europa." Aus dem fünften Flugblatt der Weißen Rose; |
| Wer nennt mir
einen Grundgesetzartikel, der allgemeine Menschenrechte beschreibt (also so bis
etwa Artikel 19), der noch voll eingehalten wird? Weiter hinten gibt es einige, die voll eingehalten werden, z.B. Art.22: "Die Bundesflagge ist schwarz-rot-gold". |
| Das sonderbare Verhältnis deutscher Bundespolitiker und
der christlichen Grosskirchen zeigt sich darin, wie sie sich jetzt (April 2008)
um das Leid von Irakern bekümmert zeigen. Seit Jahrzehnten wüten im Irak Despoten, verschiedene religiöse Gruppen, westliche Truppen; der letzte Krieg gegen das kleine Land dauert nun seit 5 Jahren an. Jetzt plötzlich merkt das auch die Evangelische Kirche EKD und die Katholische Kirche: es sind chaldäische Christen im Irak betroffen. 1. Anmerkung: das scheint mir ein merkwürdiger Anfall von Nächstenliebe. Wenn Leidtragende und Flüchtlinge eine andere Konfession haben, dann ist das wohl nicht so tragisch. Erika Steinbach, Sprecherin der Union für Menschenrechte, argumentiert, dass Hunderttausende Flüchtlinge in die Nachbarländer strömen und dort Konflikte auslösen könnten. Deutsche Hilfe beim Flüchtlingsproblem in der Region liege deshalb auch im eigenen Interesse. 2. Anmerkung: aha, wenn es uns nutzt, dann überlegen wir uns humanitäre Hilfe (ansonsten nicht). Das Anliegen etwa 30.000 Flüchtlinge in Deutschland aufzunehmen wird nun geprüft (!). Eine bestimmte Anzahl von Christen und Angehöriger anderer religöser Minderheiten (Menschenrechte abhängig von der Religion?) sollen mit einer Sondergenehmigung (humanitäre Hilfe ist in Deutschland eine Sondergenehmigung notwendig) nach Deutschland reisen dürfen. 3. Anmerkung: ein humanitäres Trauerspiel und bezeichnend für die humanitäre Einstellung deutscher Bundespolitiker und der christlichen Grosskirchen. SZ, 1.4.2008, S. 1 |
| Der Grundrechte-Report 2006
erschien in der zehnten Ausgabe. Die Herausgeber meinen, dass sich an der
Grundthese, dass »ernsthafte Gefahren« für die Bundesrepublik
»weniger ausgehen von sogenannten Verfassungsfeinden und
verfassungsfeindlichen Bestrebungen, sondern in erster Linie vom Staat und
seinen Institutionen« wenig geändert hat. Siehe:
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| Deutschland, wo im
Zweifelsfall die Menschenrechte wenig Chancen haben, kandidiert für den
Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen. Nun ja, in der abzulösenden
Menschenrechtskommission waren auch China, Kuba und Simbabwe dabei, da sollte
auch Deutschland aufgenommen werden. SZ, 5.4.2006, S. 9 |
| Wer meint, Berufsverbote aufgrund
der Gesinnung habe es nur im 20. Jahrhundert gegeben, irrt. Michael Csaszkóczy wird weder in
Baden-Württemberg noch Hessen ins Lehramt übernommen. Der
35-jährige Pädagoge wehrt sich juristisch: bisher ohne Erfolg.
Csaszkóczy ist oder war Mitglied der AIHD,
Antifaschistische Initiative Heidelberg. Bürger, die aktiv
gegen Rechtsextremismus vorgehen, haben oft mit Nachteilen staatlicherseits zu
rechnen. Hitlers Eliten waren dagegen nach 1945 im Staatsdienst gerne gesehen
( Beides trifft tatsächlich zu.
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| Das Teilnehmerentgelt (Kabelgroschen) der bayerischen
Regierung ist verfassungswidrig Fernsehen und Rundfunk sind in Bayern, fest in der Hand der Regierung und der Parteien: dafür sorgen BLM, Kabelüberwachung und Kabelgroschen ( |
| Die Urteile des
Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte
EGMR sind nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts
für deutsche Gerichte nicht zwingend. Ein völkerrechtlicher Vertrage
wie die Menschenrechtskonvention stehe unterm Grundgesetz, da er nur vom Range
eines Bundesgesetzes ist. Az: 2 BvR 1481/04, SZ, 20.10.2004,
S.1 |
| "Warum gedenken wir des
Grundgesetzes? Weil nicht mehr viel übrig ist davon. Ist ja nichts
mehr da. Asylrecht: weg! Unverletzlichkeit der Wohnung: weg! Religionsfreiheit: weg! Postgeheimnis: weg! Nie wieder Krieg: weg! Datenschutz: weg! Alles weg!" Mathias Richling, 7.12.2002, Mainz und 3-sat |
| Konrad Raiser, Generalsekretär des
Weltkirchenrates ÖRK: "Im Dienst der Sicherheit
werden national und international vereinbarte Maßstäbe der
Menschenrechts weggeschoben". Das sind die negativen Folgen der
internationalen Terrorbekämpfung. Münchener Merkur,
27.8.2002, S.1 |
| Nach einem Gutachten des Deutschen
Bundestages ist die Geheimhaltung der Wehrmachtseinsätze (in Afghanistan
etc.) durch Rudolf Scharping, SPD,
verfassungswidrig. Münchner Merkur, 3.7.2002,
S.2 |
| Joschka Fischer, Grüne,
stellt sich klar gegen seinen Amtskollegen Otto
Schily, derzeit SPD. Er lehnte einen "Anti-Terror-Rabatt" bei der
Einschränkung von Freiheitsrechten ab. "Unter keinen Umständen darf
es bei der Bekämpfung des Terrors zu einer Aushöhlung von Grundnormen
kommen." SZ, 8.6.2002, S.6 |
| Otto Schily, derzeit SPD, Innenminister, legte 2001
einen Gesetzentwurf "Terrorpaket 2" zur weiteren Einschränkung der Grund-
und Bürgerrechte vor. Dazu Zitat aus einem kommentierenden
Essay. »Der 11. September 2001, so wird behauptet, habe die Welt nicht verändert. Der Bundesinnenminister habe (gleichwohl) einen Gesetzentwurf vorgelegt, gegen den sich die Notstandsgesetze wie "Träumereien am Kamin" ausnähmen. Der Entwurf habe keinen Respekt vor der Rechtstradition unseres Landes, vor Würde und Privatheit seiner Bürger und verrate "totalitären Geist". Keine einzige der vorgeschlagenen Maßnahmen wäre geeignet gewesen, die Attentate in New York und Washington zu verhindern.« Dr. Wolfgang Hetzer. "Polizeibehörde oder Geheimdienst? Bundeskriminalamt: Abseits im Vorfeld". Der Kriminalist 1/2002. S.14-19 |
| "Die grausamen Methoden
der Vergangenheit verstellen leicht den Blick für die sublimen
Ersatzhandlungen der Gegenwart." Rolf Lamprecht, Korrespondent bei den Obersten Gerichten in Karlsruhe, Süddeutsche Zeitung, 10.6.2000, S.I "Gesicht zeigen, nicht schweigen, nicht hinnehmen, dass in Deutschland die Menschenwürde verletzt wird." Michel Friedman, Vorstandsmitglied des Zentralrats der Juden in Deutschland Süddeutsche Zeitung, 25.5.2000, Seite L16 "Genau 46 Grundgesetzänderungen gab es in jetzt 50 Jahren. Die amerikanische Verfassung ist in 200 Jahren nur fünfzehnmal geändert worden." Heribert Prantl, Süddeutsche Zeitung, 22.Mai 1999, Seite 4 |
| "The only way to protect rights is to protect
them for everybody." Irian (?) Nayer, Anwalt des Amerikanischen Vereins für Bürgerrechte, Jude, der die US Nazis verteidigte |
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