| Kirche,
Verfassung und Menschenrechte seit Jahrhunderten konträr oder zumindest problematisch “Es ist eine blutige Spur, die sich durch das Christentum zieht – vom ersten vergossenen Blut eines Ketzers bis zu den spektakulär inszenierten Autodafés der Spanischen Inquisition, vom Gemetzel des Albigenserkreuzzugs bis zu den Scheiterhaufen des Hexenwahns, von der kaltblütigen Vernichtung des Templerordens bis zu den brutalsten Judenprogromen.” –
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| Schwule
& Lesben werden von der römisch-katholischen Kirche
diskriminiert In der römisch-katholischen Kirche gibt es eine Schweigekultur: Sex des Klerus mit Kindern wurde jahrzehntelang totgeschwiegen, schwule Priester werden ähnlich stillschweigend behandelt und diskriminiert. Wer sich als Schwuler bekennt, verliert sein Priesteramt, wie Peter Priller, der zum Thema meint: „Das Axiom, dass jede Sexualität außerhalb der Ee Sünde ist, ist schlicht un ergreifend Krampf.“ Die katholische Kirche will damit den Menschen ein schlechtes Gewissen einimpfen und Macht ausüben. Deshalb treffen sich schwule Priester in geheimen Selbsthilfegruppen oder in der Arbeitsgemeinschaft schwuler Theologen. |
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| Was hat die
Diktatur Weißrussland mit dem Vatikan gemeinsam?
Einiges, unter anderem auch: es sind die beiden einzigen europäischen Staaten, die bis heute (= Papstbesuch im September 2011) die Europäische Menschenrechtskonvention nicht unterzeichnet haben. Die Idee des Vatikans dahinter ist, dass der Papst eh keiner Gerichtsbarkeit unterliegt, warum dann etwas unterschreiben? Der Papst ist absoluter Herrscher. Statt Gewaltenteilung wie im Rechtsstaat üblich oder zumindest verfassungsmäßig verankert ( |
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| Dürrekatastrophe in Ostafrika.
Täglich sterben Tausende Kinder an Hunger. Man könnte sie retten, doch der Papst-Besuch ist wichtiger. „12 Millionen Menschen sind am Horn von Afrika von einer verheerenden Dürre betroffen. In manchen Gebieten sind bereits drei von zehn Kindern massiv unterernährt. Viele werden ohne Hilfe von außen die kommenden Wochen nicht überleben.“ schreibt die Welthungerhilfe in ihrem verzweifelten Spendenaufruf. Und sie informiert: „Für 30 Euro kann eine Person 30 Tage lang mit Grundnahrungsmitteln versorgt werden.“ Da reist der Papst Joseph Ratzinger vom 22. bis 25. September nach Deutschland: Das Spekatakel läßt sich die Katholische Kirche über 25 bis 30 Millionen Euro kosten. Nicht eingerechnet sind darin die Zuschüsse und Dienstleistungen von Bund, Ländern und Gemeinden. Matthias Kopp, der Sprecher der Deutschen Bischofskonfernez, findet den sündteuren Personenrummel in Ordnung. „Wenn man die Kosten umlegt, ist das ein Euro für jeden Katholiken in Deutschland“, sagte er. Wenn man die 30 Millionen auf die Hungernden in Somalia und anderswo umlegen würde, könnte man 1 Million Menschen vorm Hungertod bewahren. Das will man offensichtlich nicht, vielleicht, weil unter der Millionen viele Nicht-Katholiken sind? |
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| Gewalt,
Zensur und Inhumaniät bei und durch Papstbesuch in Spanien 2011
Anläßlich des Besuchs von Joseph Ratzinger aka Benedikt XVI. in Spanien im August 2011 bringt der Hersteller Renova Klopapierrollen in Weiß und Gelb, den Farben des Vatikan, auf den Markt. Das ist Symptom für den überzogenen Pomp und die wahnsinnigen Kosten des Papstbesuchs. König Juan Carlos, Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero, weitere Politiker und etwa 30 spanische Kardinäle und Bischöfe empfingen den Papst schon auf dem Rollfeld. • Der Papst kritisierte radikalen Laizismus, das heißt die Trennung von Kirche und Staat. Da freilich ist der Vaikan vorbildlich: Staat und Kirche sind identisch. Der „Stellvertreter Gottes auf Erden“ ist zugleich Staatschef, Chef des vatikanischen Geheimdienstes, der Streitkräfte und hat die Befehlsgewalt über das reichste Imperium der Erde. • Der Papstbesuch wurde jedoch von Beginn an von gewaltsamen Ausschreitungen begleitet, wie es in manchen Religionen jahrhundertealter Brauch ist. Bei Auseinandersetzungen zwischen Papstgegnern und der Polizei wurden am Mittwochabend (16.8.2011) elf Menschen verletzt. • Facebook zensierte eine Seite, auf der sich sich 12.000 Teilnehmer zu einer Kuss-Aktion verabredet hatten. Der Aufruf verstoße gegen die Vertragsregeln, unter anderem nicht zu „bösartigen Handlungen“ anzustiften. Küssen gilt als bösartig, Menschen wegen ihres Glaubens abzumetzeln, wie es die katholische Kirche jahrhundertelang praktizierte, ruft Begeisterungsstürme Jugendlicher hervor. • Eine weitere Farce angesichts der vielfältigen harten Wirtschaftsinteressen und – unternehmen des Vatikans ist die Forderung des Papstes in Spanien, der Mensch und nicht der Profit müsse im Mittelpunkt der Wirtschaft stehen. Da kann man nur sagen: Kehre mal im eigenen Haus • Angesichts von 25.000 verhungernden Menschen täglich und der Hungerkatastrophe in Somalia ist der mehrere Millionen Euro kostende Papstbesuch ein Schlag ins Gesicht jeder Humanität. |
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| Päpste
gegen Menschenrechte und besonders gegen Meinungsfreiheit Papst Gregor XVI. 15.08.1832 Papst Gregor XVI. veröffentlicht die Enzyklika Mirari. Er verwirft die „schrankenlosen Denk- und Redefreiheit“ und die „Erneuerungssucht“. Alle diese Irrungen stünden im Widerspruch zu den Forderungen Gottes und der Kirche. Papst Leo XIII. 1885 Enzyklika Immortale Dei, deutsch: „Das unsterbliche [Werk] Gottes“ Papst Leo XIII. verwirft die rechtliche Gleichheit von Frau und Mann 20. Juni 1888: Enzyklika Libertas praestantissimum donum, deutsch: „Die Freiheit ist das vorzüglichste unter den natürlichen Gütern“ Leo XIII. verwirft die Idee der Menschenrechte und Bürgerrechte mit den Ausführungen: „Die uneingeschränkte Freiheit des Denkens und die öffentliche Bekanntmachung der Gedanken eines Menschen gehören nicht zu den Rechten der Bürger“. |
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| Diffamierung
der Homosexuellen durch Reinhard Marx (Fortsetzung) Reinhard Marx sagte im Interview, auf seine Diskriminierung ganzer Bevölkerungsgruppen angesprochen: “Es ist mir fremd, andere Menschen zu verurteilen.” Auf Nachfrage der SZ erneuerte er aber seine Diskriminierung (ein bekanntes Verfahren: betuern, man wollte es nicht und dann (implizit) wiederholen). SZ: Wenn Homosexuelle Sie um Gottes Segen bitten würden, dann würden Sie ... Reinhard Marx: “Ich spende die Sakramente, ich segne Menschen. Eine homosexuelle Beziehung kann ich zwar nicht segnen, aber ich für Menschen, die darum bitten, beten”. Die Antwort weicht aus. Menschen kann Reinhard Marx segnen, Homosexuelle aber nicht! Daraus folgt ... Damit wurde die Diskriminierung erneuert, wenn nicht gesteigert. Franziska Brüning, Christian Krügel: "Auch Homosexuelle gehören dazu", SZ 28.07.2011, S. 29 |
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| Diffamierungen von Millionen Menschen in
Deutschland und anderswo Der Münchener Kardinal Reinhard Marx bezeichnete bei einem Gesprächsforum der katholischen Kirche in Mannheim Lesben und Schwule als "gescheiterte und zerbrochene Menschen". Neben Homosexuellen gehörten auch Geschiedene zu dieser Gruppe. Damit machte der Kardinal wieder einmal deutlich, was die Katholische Kirche von den Menschenrechten hält: nichts. Der 57-jährige Kardinal übersieht dabei vieles, u.a.: • Reinhard Marx schaffte es in seinem Leben nicht einen ordentlichen Beruf zu erlernen und damit kann Reinhard Marx als gescheitert gelten. Dass er daran nicht zerbricht, zeigt, dass der katholische Klerus überbezahlt ist und dass Marx seine Situation nicht richtig einschätzt. • Gerade im katholischen Klerus findet man viele Pädophile und andere Gewaltverbrecher an Kinder. Kann sich also der katholische Klerus ein so vernichtendes Urteil über andere erlauben? • Wenn die Kath. Kirche die Gescheiterten aus ihrem Managemant (= Klerus) entfernt, dann gibt es kaum noch aktive Priester. Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland nannte die Aussagen "beleidigend und herabwürdigend" und verlangte vom Kardinal entweder eine Richtigstellung oder eine Entschuldigung. Zum Sünder gestempelt, SZ 12.7.2011, S. 42 – |
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| Wasser
predigen – Wein trinken oder: Von anderen fordern, was man selbst nicht
einhält Der Münchner Kardinal Reinhard Marx sagte bei einer Veranstaltung von Human Rights Watch am Donnerstagabend in München: "Niemand will Produkte haben, bei denen Kinderarbeit dabei ist." 'Niemand will Kinderarbeit'. Kardinal Marx lobt Unternehmen für Fortschritte bei Menschenrechten, SZ 11.12.2010 S. 53 Wirklich? Vor allem in der römisch-katholischen Kirche arbeiten alleine in Deutschland 436.228 (Jahr 2009) Kinder als Ministranten (auch Messdiener genannt). – |
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| Der Europäische Gerichtshof für
Menschenrechte EGMR wies die Religionsgemeinschaften in die Schranken
der Menschenrechte Die Katholische Kirche darf einen von seiner Frau getrennt lebenden Angestellten, der mit einer neuen Partnerin zusammen lebt, nicht ohne weiteres wegen des Vorwurfs des Ehebruchs und der Bigamie kündigen. Bei Kündigungen von Kirchenangestellten dieser Art müssen die Gerichte zwischen den Rechten der Angestellten und der Kirchengemeinschaft genau abwägen, die Art der Tätigkeit und die Stellung des Angestellten berücksichtigen, da ansonsten ein Verstoß gegen das Grundrecht auf Schutz des Privatlebens vorliegt. In einem anderen Fall entschied der EGMR ebenso eindeutig für die Kirche der Mormonen. Hier hatte der Kläger als ehemalige Pressesprecher der Mormonen in Europa eine herausragende Stellung innerhalb der Hierarchie. Die Kündigung wurde für rechtens beurteilt, da "erhöhte Loyalitätspflichten" vorlagen.. Az.: 1620/03 und 425/03 |
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| Predigt
Kardinal Joachim Meisner am Ostersonntag 2010 • Meisner: “Zu keiner Zeit wurde so viel über die Menschenrechte gesprochen wie heute, weil man schon spürt: Menschenrechte sind nicht durch Menschen begründbar, sondern nur durch den, der mehr ist als Mensch, und das ist der Gottmensch Jesus Christus, der selbst den Tod besiegt hat.” Die Begründung "weil" in dem Auszug aus Meisners Predigt ist hanebüchen. Gegen den Widerstand der KK wurden die Menschenrechte – zumindest auf dem Papier – durchgesetzt und von Menschen begründet. • Meisner: “Und nur der Osterglaube rettet die Welt und den Menschen vor der Vernichtung durch den Ewigkeitshunger der Menschen, so wie Friedrich Nietzsche gesagt hat: „Alle Lust will Ewigkeit“. Sie ist aber – wie die Menschen meinen–, hier nicht zu haben. Sie gestalten sich ihr Dasein als Lust- und Spaßgesellschaft.” Meisner und die Bischöfe vertrösten daher die Christen auf die ewige Lustgesellschaft im Jenseits. • Meisner: “Der Atheismus verkürzt Mensch und Welt, indem er sie auf Hoffnungen und Ziele reduziert, die mit dem Tode zu Ende gehen.” Das Gegenteil ist richtig. Mensch und Welt gewinnen damit an Bedeutung. Wenn ich von zwei möglichen "Belohnungen" (Erdenleben – Paradies im Jenseits) eines streiche, gewinnt das andere enorm an Bedeutung. Aber Meisner und Bischöfe plappern halt nur (gedankenlos) das nach, was ihnen im Predigt-Vorbereiter-Brevier vorformuliert wird. Das "gedankenlos" habe ich eingeklammert, da ich nicht ausschließen will, dass sich Meisner Gedanken macht. |
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| Bischof Williamson wegen Volksverhetzung
verurteilt Christliche Kleriker stehen nicht nur bei sexueller Gewalt außerhalb des Gesetztes, auch bei anderen Fragen geht Kichenrecht vor weltlicher Justiz. Holocaustleugner Richard Williamson gehört zur Piusbruderschaft, die vor kurzem von Papst Joseph Ratzinger heim in den Schoß der katholischen Kirche geholt wurde. Als Bischof kann er offensichtlich religiöse Wahrheiten erkennen, zum Erkennen des millionenfachen Mords an Juden und anderen im Dritten Reich reicht es aber offensichtlich nicht. Das Amtsgericht Regensburg verurteilte Williamson in Abwesenheit zu 10.000 Euro Geldstrafe wegen Volksverhetzung = Holocaustleugnung. Als Mitglied eines religösen Ordens geht der Ordensgehorsam vor die weltliche Justiz: Williamson musste nicht vor Gericht auftreten. – "10 000 Euro Strafe für Holocaust-Leugner", SZ, 17. April 2010, S. 49 |
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| Doktrin des
Katechismus geht vor Menschenleben Im November 2009 wurde eine 27-jährige Schwangere ins St. Joseph's Hospital and Medical Center in Phoenix, Arizona, eingeliefert. Wenn sie die 11-Wochen Schwangerschaft fortsetze – so die Ärzte – habe sie und ihr Baby eine Überlebenschance von nahezu Null. Das Problem: das St. Joseph's Hospital ist ein katholisches Krankenhaus und unterliegt der Doktrin des Katechismus: kein Schwangerschaftsabbruch, es möge draufgehen wer will. Lisa Sowle Cahill, Katholische Theologie am Boston College: "The official church position would mandate that the correct solution would be to let both the mother and the child die. I think in the practical situation that would be a very hard choice to make." Das Krankenhaus entschied pro Mutter und gegen die Lebensfeindlichkeit der katholischen Kirche. Sister Margaret McBride, Beraterin des Hospitals gab ihre Zustimmung. Die Mutter überlebte. Bischof Thomas J. Olmsted erfuhr davon und erklärte Sister Margaret McBride für exkommuniziert. "Sie stimmte dem Mord an einem ungeborenen Kind zu", begründete Rev. John Ehrich, der Medical Ethics Director der Diozöse von Phoenix. Weiter: "You can't do evil to bring about good. The end does not justify the means." Hier zeigt sich die hanebüchene Ethik der kath. Kirche und zugleich ihr doppelter Standard. Rev. Thomas Doyle, ein katholischer Gelehrter fürs kanonische Recht, gestand die Doppelmoral zu: "In the case of priests who are credibly accused and known to be guilty of sexually abusing children, they are in a sense let off the hook." – |
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| kreuz.net: katholische Hetze Unter dem Bildnis des gekreuzigten Jesus veröffentlichen erzkonservative Katholiken auf der Website kreuz.net anonyme Hetzartikel: fundamentalistisch, aggressiv und beleidigend. Die Deutsche Bischofskonferenz distanzierte sich deutlich vom Portal kreuz.net : "Was kreuz.net veröffentlicht, ist schlimm und entbehrt jeder Grundlage." Hans Kratzer: Web-Seite Kreuz.net Lichtscheu und anonym, SZ Online 11.05.2010, 15:00 |
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| In
Brasilien vergewaltigte ein Mann seine Stieftochter.
Die Katholische Kirche exkommunizierte ... die Tochter, da sie die Schwangerschaft abbrach. Dem Mann wurde vergeben. |
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| Papst Josef Ratzinger aka Benedikt XVI.
gegen Gleichbehandlung aller Menschen Papst Benedikt XVI. sprach sich gegen ein britisches Gesetz zur Gleichstellung aller Menschen (Anti-Diskriminierungsgesetz von Frauen und Homosexuellen am Arbeitsplatz) aus. In einer Ansprache an katholische Bischöfe aus England und Wales sagte der Papst am Montag den 1. Februar 2010, dass Teile der britischen Gesetzgebung zur Gleichstellung "gegen das Naturgesetz" verstoße. Stimmen zu diesem ungeheuren Schlag gegen die Menschenrechte • Stephen Hughes, britischer Europaabgeordneter: "Als Katholik bin ich von dem Verhalten des Papstes entsetzt. Religiöse Führungsfiguren sollten Ungleichheit ausmerzen und nicht bewahren." Statt das britische Recht zu kritisieren, sollte der Papst sicherstellen, dass die bestehende EU- Rechtsprechung im Vatikan angewandt wird. • Peter Tatchell, Menschenrechtsaktivist, erklärte, die Bemerkung des Papstes sei ein "verschlüsselter Angriff" auf die Rechte von Frauen und Homosexuellen. "Papst bringt mit Kritik an Gleichstellung die Briten gegen sich auf", OVB, 3.2.2010, S. 4 |
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| Brav auf den Wachtturm im Vatikan
hören sonst droht Ausschluss Der oberste Gerichtshof der katholischen Kirche im Vatikan sprach den Bischöfen das Recht zu, Mitglieder der kritischen Bewegung »Wir sind die Kirche« aus den kirchlichen Gremien zu werfen. Wer zu kritisch seine Meinung äußert ist unerwünscht. OVB, 26. Mai 2009, S. 5 |
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| In katholischen irischen Heimen
wurden zehntausende Kinder gequält, das ging bis zum sexuellen
Missbrauch. Die betroffenen katholischen Orden mauern: der
Untersuchungskommission ließen sie gerichtlich verbieten Namen von
Tätern oder Opfern zu nennen! SZ, 22. Mai 2009, S. 12 – |
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| Wie es die
christlichen Kirchen mit den Menschenrechten halten erkennt man, wenn
deren eigene Einrichtungen oder Personen in den Fokus geraten. Ex-Pflegekräfte kritisierten das Alten- und Pflegeheim Stephanus in Dinkelsbühl massiv: u.a. qualvolles Sterben, da ärztliche Hilfe verweigert wurde. Die Staatsanwaltschaft Ansbach ermittelt wegen fahrlässiger Tötung. Die Betreiber der Anstalt, die Diakonie Dinkelsbühl-Wassertrüdingen reagierte prompt ... nicht mit Behebung der Beanstandungen oder ... sondern mit Hausverbot für die Pflegekräfte, die auf die Missstände aufmerksam machten. SZ, 25.5.2009, S. 41 – |
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| Leitbild
des Diakonischen Werkes Dinkelsbühl-Wassertrüdingen e.V.: „Diakonie – damit Leben gelingt!“ |
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| Der
einzige Weg zur Bekämpfung von AIDS in Afrika ist – nach Papst Benedikt 16. aka Josef Ratzinger
– eine spirituelle und menschlicher Erneuerung (und gegen Krebs hilft
Gurkensaft Kondomexperte Ratzinger: “Die Immunschwächekrankheit Aids ist nicht mit Kondomen zu überwinden, im Gegenteil, das verschlimmert nur das Problem.” – Die Argumentationsschwäche des Papstes wäre leicht zu überwinden.
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| Theologe Gregor Böckermann
gehörte einst dem Orden der Afrikamissionaren "Weiße Väter" an. Dann
trat er für die Rechte der Armen ein. Er protestiert(e) regelmässig vor
der Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt. Er predigte darüber,
wurde von einem hessischen MdL CDU beim Bischof "verpfiffen". Nach
starkem Druck trat der ehemalige Pater aus dem Orden aus. SZ, 22.10.2008, S. 10 |
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| Joseph
Ratzinger reagiert allergisch auf Dan Brown. Wenn die Kirche das Sagen
hat, werden Andersdenkende ausgebremst Dreharbeiten in Roms Kirchen zur Verfilmung des Bestsellers "Angels and Demons" (deutscher Titel: Illuminati) von Dan Brown verbot der Vatikan. Für den neuen Vatikan-Thriller mit Tom Hanks in der Hauptrolle, Regie: Ron Howard, sollte unter anderem Dreharbeiten in der Kirche Santa Maria del Popolo und in einer Kirche im Inneren der Engelsburg gedreht werden. Der Medienbeauftragte der Diözese der Ewigen Stadt, Marco Fibbi erklärte: Schon der Name Dan Brown habe gereicht, um das Verbot auszusprechen. Dabei hat Dan Brown nur einige fiktive, harmlose, wenn auch auflagenstarken Thriller geschrieben. Süddeutsche Zeitung 17.6.2008 |
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Doppelzüngigkeit der Katholischen Kirche,
beispielsweise, wenn sie
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| Bischof Gerhard Ludwig Müller,
Regensburg, ist für seinen Einsatz gegen die Menschenrechte bekannt. Da
ist er Hardliner, bei pädophilen Geistlichen ist er großzügig ( Mitte April 2008 beurlaubte er Max Hutzler, Mitarbeiter für Altenseelsorge der Diözese. Als Hintergrund vermutet man: Verleihung des Zivilcourage-Preises der Pax Christi Gruppe Regensburg an Maria Geiss-Wittmann. Die engagierte Katholikin ist Vorsitzende von Donum Vitae, einem in Bayern anerkannten Verband zur Schwangerenberatung. Max Hutzler ist als Sprecher von pax christi Regensburg Mitglied der Jury, die den Preis zuerkannt hat. Max Hutzler wurde anscheinend schon die Teilnahme an der Preisverleihung verwehrt. Elisabeth Reinwald, Sprecherin pax christi Regensburg, entschuldigte ihn: "Er wäre gerne hier gewesen, kann aber leider aus persönlichen Gründen an der Preisverleihung nicht teilnehmen". Donum Vitae ist dem Klerus ebenfalls suspekt: der Verein setzt sich für schwangere Frauen ein. pax christi ist dem Klerus schon immer suspekt: die Vereinigung setzt sich betont für Gewaltfreiheit ein. |
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| 50.
Soldatenwallfahrt nach Lourdes: Katholische Kirche und Militär 25.000 Soldaten aus 40 Nationen kamen zur 50. Soldatenwallfahrt nach Lourdes. Soweit bekannt stellten sie derweil (aber nur in Lourdes) ihre gegenseitige Tötung ein. Dafür wurde echt soldatisch gesoffen. Unter den katholischen Bischöfen – sie bestaunten eine Militärparade – auch der deutsche Militärbischof Walter Mixa. Die immer gefährlicheren Auslandseinsätze der Bundeswehr lassen manchen Soldaten katholisch werden |
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| Der katholische Augsburger Bischof Walter Mixa rief zu
Ostern 2008 zum Schutz des
ungeborenen Lebens und zum Verbot der Forschung
mit embryonalen Stammzellen auf: "... die Kirche und jeder Christ muss
gegen die Tötung ungeborener Menschen eintreten, deren Lebenschancen im
Interesse anderer Ziele beendet werden." SZ
22.3.2008, S.45 Beim Schutz des geborenen Lebens wägt die katholische Kirche freilich gegen andere Ziele ab und unterstützt Kriege ( |
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| Papst Joseph Ratzinger aka
Benedikt XVI. berief Bischof Gerhard
Ludwig Müller, Regensburg, zum Mitglied der
Glaubenskongregation. Vielleicht braucht Ratzinger einen Spezialisten für den Einsatz von pädophilen Priestern |
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| Keine
Solidarität, keine Toleranz und keine Nächstenliebe für AIDS-Kranke,
daher: |
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| Katholischer
Gottesstaat Vatikan, regiert von Gottes Stellvertreter Die Katholische Kirche betreibt bereits einen Gottesstaat (den viele Muslime herbeisehnen oder -bomben): den Vatikan. Immer wenn es passt, fungiert Josef Ratzinger als Benedikt XVI. und als Staatsoberhaupt, das entsprechend behandelt werden will. Der Vatikan ist |
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| antidemokratisch | es gibt kein Wahlrecht; der
Papst setzt die auserlesen wenigen Wahlberechtigten für die Wahl seines
Nachfolgers fest; keine Frau darf wählen. Im Vatikan gibt es keine Gewaltenteilung im Sinne eines Rechtsstaates; vergleiche: |
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| autoritär | der Papst bestimmt in letzter Instanz | |
| diktatorisch | Widerrede ist zwecklos - dies gilt auch auf niederer Ebene, siehe Bistum Regensburg | |
| antieuropäisch | gehört nicht zur EU | |
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| Statt strikt das fünfte Gebot "Du
sollst nicht töten" Ex 20,13 zu befolgen, feierte der katholische
Erzbischof Joachim Meisner
am 19. Januar 2007 den Internationalen Soldatengottesdienst im Kölner
Dom. Dabei beschuldigte er öffentlich alle Nicht-Gläubigen der
Brutalität: „Menschlichkeit ohne Gottesglauben verkommt in Brutalität“.
Dabei berief er sich auf Franz
Grillparzer, der angeblich sagte: „Humanität
ohne Divinität ergibt Bestialität“ (Quelle?
Das Zitat kommt fast ausschließlich beim Joachim Meisner vor).
Beide Aussagen sind
Quatsch und eine Beleidigung für alle Nicht-Gläubigen.
Menschlichkeit oder Humanität ist per Definition weder brutal noch
bestialisch. Im Gegenteil: viele brutalen Kriege der letzten 2000 Jahre
hatten einen religiösen Hintergrund. Auch derzeitige Bestialitäten
zwischen Pakistani und Inder, am 11. Spetember 2001, Nordirland,
zwischen Schiiten und Sunniten usw. werden im Namen unterschiedlicher
Religionen ausgetragen. |
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| Grosseinsatz der Katholischen Kirche für die
Menschenrechte der Nazi-Täter Mit Duldung des Vatikans organisierten Bischof Alois Hudal und andere hochrangige Kirchenmänner die Ausreise von Kriegsverbrecher und Nazis nach Übersee nach dem 2. Weltkrieg. Prominente Nutznießer: Kurt Tank, Chefkonstrukteur der Bremer Focke-Wulf-Werke; Franz Stangl, Kommandant des Vernichtungslagers Treblinka; Josef Mengele, KZ-Arzt von Auschwitz; Adolf Eichmann, Holocaust-Organisator; Josef Schwammberger, SS-Oberscharführer. Aufgrund dieser Verstrickung der katholischen Kirchen in die Rettung von NS-Kriegsverbrecher nannte man das Netzwerk ("Rattenlinie") die "Klosterroute" oder auch "Vatikan-Linie". SZ, 31.5.2006, S. 10 |
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| Wann
wird das Bistum Regensburg von Sklaverei und Verlorenheit (Röm 8,20-22)
befreit? Der Regensburger katholische Bischof Gerhard Ludwig Müller unterbindet in seinem Machtbereich zahlreiche Laieninitiativen. Viele Grundrechte werden von Herrn Müller attackiert. Die Informationsfreiheit wird allgemein in Deutschland niedrig angesetzt, im Bistum Regensburg hängt sie noch tiefer. Er und/oder der Generalvikar Michael Fuchs gehen gerichtlich vor gegen
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| Dem Pater Gregor Böckermann vom
Orden der »Weißen Väter«, Sprecher der »Initiative Ordensleute für den
Frieden (IOF)« droht ein Predigtverbot. Dem Bischof von Limburg Franz Kamphaus gingen
seine kapitalismuskritischen Aussagen zu weit. |
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| Die Menschenrechte wurden gegen den
langen und erbitterten Widerstand des Christentums durchsetzt. "Unsere
Vorstellung von Europa beruht auf dem vom Christentum geprägten
abendländischen Menschenbild, dessen säkulare Leistung die
Menschenrechte sind." |
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| "Bischöfliches
Verbot der Anrufung eines weltlichen Gerichts" "... Kraft meiner bischöflichen Vollmacht (can. 391) untersage ich mit sofortiger Wirkung den katholischen Christen der Diözese Regensburg, insbesondere Geistlichen und pastoralen Mitarbeitern, bei Streitigkeiten, die im Rahmen ihrer kirchlichen Ämter und Aufgaben entstehen, weltliche Gerichte anzugehen."... "Zuwiderhandlungen, die bei kirchlichen Mitarbeitern ein Dienstvergehen darstellen, können mit einer gerechten Strafe, ggf. Disziplinarmaßnahmen, belegt werden. Regensburg, den 11. November 2003 Gerhard Ludwig Bischof von Regensburg" Amtsblatt für die Diözese Regensburg |
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Die katholische Kirche praktiziert
Kannibalismus, zumindest müssen die Katholiken fest daran glauben. "Was
wir in der heiligen Kommunion empfangen, hat die Gestalt des Brotes,
aber was wir essen, ist der Leib des Herrn. Was uns im Kelch gereicht
wird, hat die Gestalt des Weines, aber was wir trinken, ist das Blut
Christi".
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| Zum Tragen
eines Kopftuches durch eine Lehrerin: "Wer in einer staatlichen Schule
unterrichtet, dort für Kinder ein Vorbild sein soll (von dem manches
durch bloße Nachahmung übernommen wird), muss sich diese Auswirkung
zurechnen lassen. Deshalb begründet das Kopftuch Zweifel an der Eignung
zur Lehrerin." Hermann
Gröhe, CDU, MdB, chrismon
8/2003, S.10. Talar, Ordenstracht und Kreuz um der Brust geben Gröhe
keinen Anlaß zum Zweifel. Mein Kommentar: "Was siehst du den Splitter
im Auge deiner Schwester, und den Balken in deinem eigenen Auge
beachtest du nicht?" frei nach Mt. 7,3.
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|
| Die deutschen Bischöfe versprachen
den Sex-Opfern von
Priestern Schutz und Hilfe. Die Realität sieht
anders aus: Vertagen, verschweigen, verhöhnen. Die Realität erleben
derzeit Kinder und Eltern in der Oberpfalz: Sie fühlen sich
alleingelassen wie zu dunkelsten Skandalzeiten. Briefe der Eltern
wurden nicht beantwortet, es gibt keine Meldung nach Rom, ja nicht
einmal eine kirchliche Voruntersuchung. |
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| Katholische Kirche und Behinderte Die erzbischöfliche Baukommission München lehnte eine Rampe für Rollstuhlfahrer an der Münchner Mariahilfkirche ab: sie würde das Erscheinungsbild der Kirche ruinieren. OVB, 25.1.2003, S.3 |
|
| Katholische
Geistliche müssen mit harten Strafen rechnen, wenn sie Protestanten
offiziell zum Kommunionsempfang einladen. Ein katholischer Priester
würde dann kein Priester mehr sein, sagte der Berliner Kardinal Georg Sterzinsky. SZ, 8.1.2003, S.6
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|
| Das
Generalvikariat des Bistums Fulda verbot im März 1988 die eigene
Zeitschrift Bonifatius-Bote. Darin war ein
Interview mit Irmgard
Blättel, DGB, zum Schwangerschaftsabbruch. Hörfunk - Fernsehen - Film
1988, 6 S.32
|
|
| Dem Benediktinerpater und
Zen-Meister Willigis Jäger
wurden vom Ordinariat Würzburg alle Vorträge, Kurse und
Veröffentlichungen untersagt. Der Vatikan verhängte zudem ein
Auftritts- und Publikationsverbot gegen den Pater. SZ,
19.2.2002, S.48
|
|
| Der
spanische Priester José
Mantero bekannt sich als Homosexueller: "Doy
gracias a dios por ser gay". Wie erwartet traf ihn der Bannstrahl der
Kirche. Ignacio Noguer,
Bischof von Huelva, kündigte ihm fristlos. Er
sei "zum Skandal für die Gläubigen" geworden. SZ,
8.2.2002, S.12
|
|
| Johannes
Paul II., Papst der katholischen Kirche,
betonte, wer als Anwalt oder Richter an Scheidungsverfahren teilnehme,
kollabiere mit dem Bösen. Er rief Anwälte und Richter dazu auf,
Ehescheidungen zu boykottieren. Münchner
Merkur, 30.1.2002, S.7
|
|
| Thomas J. Reese, Jesuit,
fordert die |
|
| “Wie kann man die vielen Formen von
Gewalt verschweigen, die auch im Namen des Glaubens verübt wurden: die
Religionskriege, die Tribunale der Inquisition und andere Formen von
Verletzung der Menschenrechte?” Ein Zitat
von Karlheinz Deschner? NEIN, sondern von Johannes Paul II., 1994,
zitiert nach |
|
| "Wahr
ist, daß alle sozialen Erleichterungen der Neuzeit nicht durch die
Kirchen, sondern gegen sie geschaffen wurden. Daß die Menschheit fast
alle humaneren Formen und Gesetze des Zusammenlebens
verantwortungsbewußten außerkirchlichen Kräften verdankt." |
|
| Friedrich Wetter,
Erzbischof von München zum Kruzifix-Urteil des BVGs 1995: "Der
Richterspruch verordnet in letzter Konsequenz staatliche
Religionslosigkeit und die Verdrängung der Religion aus dem
öffentlichen Leben." Im Namen
des Volkes. 50 Jahre BVG. WdR, 3sat 2001 Wann wird also Friedrich Wetter und seine Kirche die Konsequenzen realisieren? |
|
| "Der
Vatikan ist die größte Organisation, die an der illegalen Weiterleitung
der Emigranten beteiligt ist." Geheimbericht
des US-Außenministeriums, 1947, zitiert in Der Spiegel 36, 2001, S.170.
Mit Emigranten sind die NS-Kriegsverbrecher gemeint. So soll dem
Judenmörder Schwammberger der Papst 1948 zur Flucht aus der allierten
Internierungshaft nach Argentinien verholfen haben.
|
|
| Praxis
des Christentums. Im September 2001 muß ein
großes Polizeiaufgebot in Nord-Belfast katholische Mädchen der
Holy-Cross-Grundschule eskortieren. Die Kinder wurden auf ihrem Weg
durch ein protestantisches Viertel angepöbelt und mit Steinen beworfen.
Am 5.September warfen Protestanten eine Splitterbombe auf die
katholischen Kinder. Wer bei Kreuzzug, Gelehrtenverbrennung und
Hexenverfolgung immer abwiegelt: "Das war vor Jahrhunderten!" hat ein
Argument weniger. SZ, 6.9.2001, S.1
|
|
| Trauergottesdienst
im Speyrer Dom für Hannelore
Kohl, Ex-Frau des Ex-Kanzlers Helmut Kohl, CDU,
die Selbstmord verübt hatte. Münchner
Merkur, 9.7.2001, S.2 Das ist OK, doch: einfachen
Katholiken wird bei Selbstmord das kirchliche Begräbnis (oft?)
verweigert. Wo ist der Catch-22? Ganz einfach: Hannelore Kohl war
Protestantin. SZ, 11.7.2001, S.14
|
|
| Seit Jahren schreibt Pfarrer Johann Brucker aus
Mariaposching (Niederbayern) im Jahr ca. 100 Leserbriefe zu aktuellen
politischen und Kirchlichen Themen an Tageszeitung. Generalvikar Wilhelm Gegenfurtner
legte ihm in einem brief nahe "auf Leserbriefe möglichst zu
verzichten". Münchner Merkur, 2.6.2001,
S.7. Die Meinungsfreiheit wird von der katholischen Kirche
mißachtet!
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|
| Würden
Sie heute das Stück ["Der Stellvertreter"] genauso schreiben? Rolf Hochhuth: "Nein, ich würde es viel radikaler schreiben. Denn: 1943 auf dem Höhepunkt der Judenverfolgung, nannte der Papst [Pius XII.] vor dem Kardinalskollegium die Juden “das Volk der Gottesmörder”. Diese Rede fiel mir erst später in die Hände. Hätte ich jenen Satz schon 1963 gekannt, hätte ich mein Stück anders geschrieben. Heute weiß ich, dass dieser gottverlassene Papst ein Antisemit war." Interview, Münchner Merkur, 31.3.2001, S.ANL42. Ergänzungen [ ... ] durch H.H. |
|
| Skandal um erzwungenen Sex
afrikanischer Priester und Bischöfe mit Nonnen, mit nachfolgenden
Abtreibungen. Das Erzbischöfliche Ordinariat in München verurteilte –
nein, nicht die Verfehlungen – die "Sensationsmeldungen". Die
Angelegenheit würde sich "statistisch immer noch in einem ganz kleinen
Rahmen bewegen". Süddeutsche Zeitung,
22.3.2001, S.8
|
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| "Dass
Menschen automatisch schuldig sein sollen, ist für mich ein menschenverachtender Gedanke." Philosoph Herbert Schnädelbach über die Erbsünde. chrismon. Das evangelische Magazin 01/2001, S.21 |
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| Scheinheiligkeit
der beiden Grossekten: Während die beiden
Grosssekten Militärbischöfe unterhalten und Panzer und ähnliche
Todeswerkzeuge ohne weiteres segnen, prangern sie |
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6. August 2000 |
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| "Deshalb muss in Verbindung mit der Einzigkeit und der
Universalität der Heilsmittlerschaft Jesu Christi die Einzigkeit der
von ihm gestifteten Kirche als Wahrheit des katholischen Glaubens fest
geglaubt werden." IV, 16 "Es gibt also eine einzige Kirche Christi, die in der katholischen Kirche subsistiert und vom Nachfolger Petri und von den Bischöfen in Gemeinschaft mit ihm geleitet wird." IV, 17 "Die kirchlichen Gemeinschaften hingegen, die den gültigen Episkopat und die ursprüngliche und vollständige Wirklichkeit des eucharistischen Mysteriums nicht bewahrt haben, sind nicht Kirchen im eigentlichen Sinn; ..." IV, 17 |
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| Zu den Judenpogromen in Bayern
durch die Christen im Mittelalter: "Denn
wenn Abgrenzung in Ablehnung, Nebeneinander in einen religiösen
Alleinanspruch umschlägt, sind Mißtrauen und Haß nicht weit."
"Rabbiner und Kammerknecht", Film
von Florian Guthknecht, BR 2000 Wer meint, dieser Kommentar träfe nur aufs "finstere" Mittelalter zu, der lese |
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| Es gibt keine Errungenschaft an Freiheitlichkeit und mitmenschlicher Solidarität, die ursächlich auf die Kirche zurückginge. Jeder dieser Errungenschaften, jedem Fortschritt in den Menschenrechten, hat sie stets zuerst ein schriffes "Nein" entgegengeschleudert. Dann rangen sich viele Jahrzehnte, manchmal ganze Jahrhunderte später die Herren der Kirche schweren Herzens zu einem "Jein" durch. Und schließlich proklamierten sie die keineswegs durch sie zustandegekommenen Errungenschaften triumphal als die ihren, als den "entscheidenden" Beitrag der Kirche und des Papsttums zum kulturellen moralischen und sozialen Fortschritt der Menschheit. | |
| Hubertus Mynarek: Die neue Inquisition. Sektenjagd in Deutschland. Marktheidenfeld, 1999, Seite 71 | |
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