| Kirche, Verfassung und Menschenrechte seit Jahrhunderten konträr oder zumindest problematisch Es ist eine blutige Spur, die sich durch das Christentum zieht vom ersten vergossenen Blut eines Ketzers bis zu den spektakulär inszenierten Autodafés der Spanischen Inquisition, vom Gemetzel des Albigenserkreuzzugs bis zu den Scheiterhaufen des Hexenwahns, von der kaltblütigen Vernichtung des Templerordens bis zu den brutalsten Judenprogromen.
|
||
| Bischof Williamson
wegen Volksverhetzung verurteilt Christliche Kleriker stehen nicht nur bei sexuellem Missbrauch außerhalb des Gesetztes, auch bei anderen Fragen geht Kichenrecht vor weltlicher Justiz. Holocaustleugner Richard Williamson gehört zur Piusbruderschaft, die vor kurzem von Papst Joseph Ratzinger heim in den Schoß der katholischen Kirche geholt wurde. Als Bischof kann er offensichtlich religiöse Wahrheiten erkennen, zum Erkennen des millionenfachen Mords an Juden und anderen im Dritten Reich reicht es aber offensichtlich nicht. Das Amtsgericht Regensburg verurteilte Williamson in Abwesenheit zu 10.000 Euro Geldstrafe wegen Volksverhetzung = Holocaustleugnung. Als Mitglied eines religösen Ordens geht der Ordensgehorsam vor die weltliche Justiz: Williamson musste nicht vor Gericht auftreten. "10 000 Euro Strafe für Holocaust-Leugner", SZ, 17. April 2010, S. 49 |
||
| Doktrin des Katechismus geht
vor Menschenleben Im November 2009 wurde eine 27-jährige Schwangere ins St. Joseph's Hospital and Medical Center in Phoenix, Arizona, eingeliefert. Wenn sie die 11-Wochen Schwangerschaft fortsetze so die Ärzte habe sie und ihr Baby eine Überlebenschance von nahezu Null. Das Problem: das St. Joseph's Hospital ist ein katholisches Krankenhaus und unterliegt der Doktrin des Katechismus: kein Schwangerschaftsabbruch, es möge draufgehen wer will. Lisa Sowle Cahill, Katholische Theologie am Boston College: "The official church position would mandate that the correct solution would be to let both the mother and the child die. I think in the practical situation that would be a very hard choice to make." Das Krankenhaus entschied pro Mutter und gegen die Lebensfeindlichkeit der katholischen Kirche. Sister Margaret McBride, Beraterin des Hospitals gab ihre Zustimmung. Die Mutter überlebte. Bischof Thomas J. Olmsted erfuhr davon und erklärte Sister Margaret McBride für exkommuniziert. "Sie stimmte dem Mord an einem ungeborenen Kind zu", begründete Rev. John Ehrich, der Medical Ethics Director der Diozöse von Phoenix. Weiter: "You can't do evil to bring about good. The end does not justify the means." Hier zeigt sich die hanebüchene Ethik der kath. Kirche und zugleich ihr doppelter Standard. Rev. Thomas Doyle, ein katholischer Gelehrter fürs kanonische Recht, gestand die Doppelmoral zu: "In the case of priests who are credibly accused and known to be guilty of sexually abusing children, they are in a sense let off the hook." |
||
| kreuz.net: katholische
Hetze Unter dem Bildnis des gekreuzigten Jesus veröffentlichen erzkonservative Katholiken auf der Website kreuz.net anonyme Hetzartikel: fundamentalistisch, aggressiv und beleidigend. Die Deutsche Bischofskonferenz distanzierte sich deutlich vom Portal kreuz.net : "Was kreuz.net veröffentlicht, ist schlimm und entbehrt jeder Grundlage." Hans Kratzer: Web-Seite Kreuz.net Lichtscheu und anonym, SZ Online 11.05.2010, 15:00 |
||
| In Brasilien vergewaltigte
ein Mann seine Stieftochter. Die Katholische Kirche exkommunizierte ... die Tochter, da sie die Schwangerschaft abbrach. Dem Mann wurde vergeben. |
||
| Papst Josef Ratzinger
aka Benedikt XVI. gegen Gleichbehandlung aller Menschen Papst Benedikt XVI. sprach sich gegen ein britisches Gesetz zur Gleichstellung aller Menschen (Anti-Diskriminierungsgesetz von Frauen und Homosexuellen am Arbeitsplatz) aus. In einer Ansprache an katholische Bischöfe aus England und Wales sagte der Papst am Montag den 1. Februar 2010, dass Teile der britischen Gesetzgebung zur Gleichstellung "gegen das Naturgesetz" verstoße. Stimmen zu diesem ungeheuren Schlag gegen die Menschenrechte Stephen Hughes, britischer Europaabgeordneter: "Als Katholik bin ich von dem Verhalten des Papstes entsetzt. Religiöse Führungsfiguren sollten Ungleichheit ausmerzen und nicht bewahren." Statt das britische Recht zu kritisieren, sollte der Papst sicherstellen, dass die bestehende EU- Rechtsprechung im Vatikan angewandt wird. Peter Tatchell, Menschenrechtsaktivist, erklärte, die Bemerkung des Papstes sei ein "verschlüsselter Angriff" auf die Rechte von Frauen und Homosexuellen. "Papst bringt mit Kritik an Gleichstellung die Briten gegen sich auf", OVB, 3.2.2010, S. 4 |
||
| Brav auf
den Wachtturm im Vatikan hören sonst droht Ausschluss Der oberste Gerichtshof der katholischen Kirche im Vatikan sprach den Bischöfen das Recht zu, Mitglieder der kritischen Bewegung »Wir sind die Kirche« aus den kirchlichen Gremien zu werfen. Wer zu kritisch seine Meinung äußert ist unerwünscht. OVB, 26. Mai 2009, S. 5 |
||
| In katholischen irischen Heimen wurden zehntausende
Kinder gequält, das ging bis zum sexuellen Missbrauch. Die betroffenen
katholischen Orden mauern: der Untersuchungskommission ließen sie
gerichtlich verbieten Namen von Tätern oder Opfern zu nennen!
SZ, 22. Mai 2009, S. 12 |
||
| Wie es die christlichen Kirchen mit
den Menschenrechten halten erkennt man, wenn deren eigene Einrichtungen oder
Personen in den Fokus geraten. Ex-Pflegekräfte kritisierten das Alten- und Pflegeheim Stephanus in Dinkelsbühl massiv: u.a. qualvolles Sterben, da ärztliche Hilfe verweigert wurde. Die Staatsanwaltschaft Ansbach ermittelt wegen fahrlässiger Tötung. Die Betreiber der Anstalt, die Diakonie Dinkelsbühl-Wassertrüdingen reagierte prompt ... nicht mit Behebung der Beanstandungen oder ... sondern mit Hausverbot für die Pflegekräfte, die auf die Missstände aufmerksam machten. SZ, 25.5.2009, S. 41 |
||
| Leitbild des
Diakonischen Werkes Dinkelsbühl-Wassertrüdingen e.V.: Diakonie damit Leben gelingt! |
||
| Der einzige Weg zur
Bekämpfung von AIDS in Afrika ist nach Papst Benedikt 16. aka Josef Ratzinger eine
spirituelle und menschlicher Erneuerung (und gegen Krebs hilft Gurkensaft
Kondomexperte Ratzinger: Die Immunschwächekrankheit Aids ist nicht mit Kondomen zu überwinden, im Gegenteil, das verschlimmert nur das Problem. Die Argumentationsschwäche des Papstes wäre leicht zu überwinden.
|
||
| Theologe Gregor Böckermann gehörte einst dem Orden
der Afrikamissionaren "Weiße Väter" an. Dann trat er für die
Rechte der Armen ein. Er protestiert(e) regelmässig vor der Zentrale der
Deutschen Bank in Frankfurt. Er predigte darüber, wurde von einem
hessischen MdL CDU beim Bischof "verpfiffen". Nach starkem Druck trat der
ehemalige Pater aus dem Orden aus. SZ, 22.10.2008, S.
10 |
||
| Joseph Ratzinger reagiert
allergisch auf Dan Brown. Wenn die Kirche das Sagen hat, werden Andersdenkende
ausgebremst Dreharbeiten in Roms Kirchen zur Verfilmung des Bestsellers "Angels and Demons" (deutscher Titel: Illuminati) von Dan Brown verbot der Vatikan. Für den neuen Vatikan-Thriller mit Tom Hanks in der Hauptrolle, Regie: Ron Howard, sollte unter anderem Dreharbeiten in der Kirche Santa Maria del Popolo und in einer Kirche im Inneren der Engelsburg gedreht werden. Der Medienbeauftragte der Diözese der Ewigen Stadt, Marco Fibbi erklärte: Schon der Name Dan Brown habe gereicht, um das Verbot auszusprechen. Dabei hat Dan Brown nur einige fiktive, harmlose, wenn auch auflagenstarken Thriller geschrieben. Süddeutsche Zeitung 17.6.2008 |
||
Doppelzüngigkeit der Katholischen Kirche,
beispielsweise, wenn sie
|
||
| Bischof Gerhard Ludwig
Müller, Regensburg, ist für seinen Einsatz gegen die
Menschenrechte bekannt. Da ist er Hardliner, bei pädophilen Geistlichen
ist er großzügig ( Mitte April 2008 beurlaubte er Max Hutzler, Mitarbeiter für Altenseelsorge der Diözese. Als Hintergrund vermutet man: Verleihung des Zivilcourage-Preises der Pax Christi Gruppe Regensburg an Maria Geiss-Wittmann. Die engagierte Katholikin ist Vorsitzende von Donum Vitae, einem in Bayern anerkannten Verband zur Schwangerenberatung. Max Hutzler ist als Sprecher von pax christi Regensburg Mitglied der Jury, die den Preis zuerkannt hat. Max Hutzler wurde anscheinend schon die Teilnahme an der Preisverleihung verwehrt. Elisabeth Reinwald, Sprecherin pax christi Regensburg, entschuldigte ihn: "Er wäre gerne hier gewesen, kann aber leider aus persönlichen Gründen an der Preisverleihung nicht teilnehmen". Donum Vitae ist dem Klerus ebenfalls suspekt: der Verein setzt sich für schwangere Frauen ein. pax christi ist dem Klerus schon immer suspekt: die Vereinigung setzt sich betont für Gewaltfreiheit ein. |
||
| 50. Soldatenwallfahrt nach Lourdes:
Katholische Kirche und Militär 25.000 Soldaten aus 40 Nationen kamen zur 50. Soldatenwallfahrt nach Lourdes. Soweit bekannt stellten sie derweil (aber nur in Lourdes) ihre gegenseitige Tötung ein. Dafür wurde echt soldatisch gesoffen. Unter den katholischen Bischöfen sie bestaunten eine Militärparade auch der deutsche Militärbischof Walter Mixa. Die immer gefährlicheren Auslandseinsätze der Bundeswehr lassen manchen Soldaten katholisch werden |
||
| Der katholische Augsburger Bischof Walter Mixa rief zu Ostern 2008 zum Schutz des ungeborenen Lebens und zum Verbot der
Forschung mit embryonalen Stammzellen auf: "... die Kirche und jeder Christ
muss gegen die Tötung ungeborener Menschen eintreten, deren Lebenschancen
im Interesse anderer Ziele beendet werden." SZ 22.3.2008,
S.45 Beim Schutz des geborenen Lebens wägt die katholische Kirche freilich gegen andere Ziele ab und unterstützt Kriege ( |
||
| Papst Joseph Ratzinger aka Benedikt XVI. berief Bischof
Gerhard Ludwig Müller, Regensburg, zum
Mitglied der Glaubenskongregation. Vielleicht braucht Ratzinger einen Spezialisten für den Einsatz von pädophilen Priestern |
||
| Keine Solidarität, keine
Toleranz und keine Nächstenliebe für AIDS-Kranke, daher: |
||
| Katholischer Gottesstaat
Vatikan, regiert von Gottes Stellvertreter Die Katholische Kirche betreibt bereits einen Gottesstaat (den viele Muslime herbeisehnen oder -bomben): den Vatikan. Immer wenn es passt, fungiert Josef Ratzinger als Benedikt XVI. und als Staatsoberhaupt, das entsprechend behandelt werden will. Der Vatikan ist |
||
| antidemokratisch | es gibt kein Wahlrecht; der Papst setzt die
auserlesen wenigen Wahlberechtigten für die Wahl seines Nachfolgers fest;
keine Frau darf wählen. Im Vatikan gibt es keine Gewaltenteilung im Sinne eines Rechtsstaates; vergleiche: |
|
| autoritär | der Papst bestimmt in letzter Instanz | |
| diktatorisch | Widerrede ist zwecklos - dies gilt auch auf niederer Ebene, siehe Bistum Regensburg | |
| antieuropäisch | gehört nicht zur EU | |
| Statt strikt das fünfte Gebot "Du sollst nicht
töten" Ex 20,13 zu befolgen, feierte der katholische Erzbischof Joachim Meisner am 19. Januar 2007 den
Internationalen Soldatengottesdienst im Kölner Dom. Dabei beschuldigte er
öffentlich alle Nicht-Gläubigen der Brutalität:
Menschlichkeit ohne Gottesglauben verkommt in Brutalität.
Dabei berief er sich auf Franz Grillparzer,
der angeblich sagte: Humanität ohne Divinität ergibt
Bestialität (Quelle? Das Zitat kommt fast
ausschließlich beim Joachim Meisner vor). Beide Aussagen sind Quatsch und eine Beleidigung für alle
Nicht-Gläubigen. Menschlichkeit oder Humanität ist per
Definition weder brutal noch bestialisch. Im Gegenteil: viele brutalen Kriege
der letzten 2000 Jahre hatten einen religiösen Hintergrund. Auch
derzeitige Bestialitäten zwischen Pakistani und Inder, am 11. Spetember
2001, Nordirland, zwischen Schiiten und Sunniten usw. werden im Namen
unterschiedlicher Religionen ausgetragen. |
|
| Grosseinsatz der Katholischen Kirche für die
Menschenrechte der Nazi-Täter Mit Duldung des Vatikans organisierten Bischof Alois Hudal und andere hochrangige Kirchenmänner die Ausreise von Kriegsverbrecher und Nazis nach Übersee nach dem 2. Weltkrieg. Prominente Nutznießer: Kurt Tank, Chefkonstrukteur der Bremer Focke-Wulf-Werke; Franz Stangl, Kommandant des Vernichtungslagers Treblinka; Josef Mengele, KZ-Arzt von Auschwitz; Adolf Eichmann, Holocaust-Organisator; Josef Schwammberger, SS-Oberscharführer. Aufgrund dieser Verstrickung der katholischen Kirchen in die Rettung von NS-Kriegsverbrecher nannte man das Netzwerk ("Rattenlinie") die "Klosterroute" oder auch "Vatikan-Linie". SZ, 31.5.2006, S. 10 |
|
| Wann wird das Bistum
Regensburg von Sklaverei und Verlorenheit (Röm 8,20-22)
befreit? Der Regensburger katholische Bischof Gerhard Ludwig Müller unterbindet in seinem Machtbereich zahlreiche Laieninitiativen. Viele Grundrechte werden von Herrn Müller attackiert. Die Informationsfreiheit wird allgemein in Deutschland niedrig angesetzt, im Bistum Regensburg hängt sie noch tiefer. Er und/oder der Generalvikar Michael Fuchs gehen gerichtlich vor gegen
|
|
| Dem Pater Gregor Böckermann vom Orden der
»Weißen Väter«, Sprecher der »Initiative
Ordensleute für den Frieden (IOF)« droht ein Predigtverbot. Dem
Bischof von Limburg Franz Kamphaus gingen
seine kapitalismuskritischen Aussagen zu weit. |
|
| Die Menschenrechte wurden gegen den langen und
erbitterten Widerstand des Christentums durchsetzt. "Unsere Vorstellung von
Europa beruht auf dem vom Christentum geprägten abendländischen
Menschenbild, dessen säkulare Leistung die Menschenrechte sind."
|
|
| "Bischöfliches Verbot der Anrufung eines weltlichen
Gerichts" "... Kraft meiner bischöflichen Vollmacht (can. 391) untersage ich mit sofortiger Wirkung den katholischen Christen der Diözese Regensburg, insbesondere Geistlichen und pastoralen Mitarbeitern, bei Streitigkeiten, die im Rahmen ihrer kirchlichen Ämter und Aufgaben entstehen, weltliche Gerichte anzugehen."... "Zuwiderhandlungen, die bei kirchlichen Mitarbeitern ein Dienstvergehen darstellen, können mit einer gerechten Strafe, ggf. Disziplinarmaßnahmen, belegt werden. Regensburg, den 11. November 2003 Gerhard Ludwig Bischof von Regensburg" Amtsblatt für die Diözese Regensburg |
|
Die katholische Kirche praktiziert Kannibalismus,
zumindest müssen die Katholiken fest daran glauben. "Was wir in der
heiligen Kommunion empfangen, hat die Gestalt des Brotes, aber was wir essen,
ist der Leib des Herrn. Was uns im Kelch gereicht wird, hat die Gestalt des
Weines, aber was wir trinken, ist das Blut Christi".
|
|
| Zum Tragen eines Kopftuches durch
eine Lehrerin: "Wer in einer staatlichen Schule unterrichtet, dort für
Kinder ein Vorbild sein soll (von dem manches durch bloße Nachahmung
übernommen wird), muss sich diese Auswirkung zurechnen lassen. Deshalb
begründet das Kopftuch Zweifel an der Eignung zur Lehrerin." Hermann Gröhe, CDU, MdB, chrismon
8/2003, S.10. Talar, Ordenstracht und Kreuz um der Brust geben Gröhe
keinen Anlaß zum Zweifel. Mein Kommentar: "Was siehst du den Splitter im
Auge deiner Schwester, und den Balken in deinem eigenen Auge beachtest du
nicht?" frei nach Mt. 7,3. |
|
| Die deutschen Bischöfe versprachen den Sex-Opfern von Priestern Schutz und Hilfe. Die
Realität sieht anders aus: Vertagen, verschweigen, verhöhnen. Die
Realität erleben derzeit Kinder und Eltern in der Oberpfalz: Sie
fühlen sich alleingelassen wie zu dunkelsten Skandalzeiten. Briefe der
Eltern wurden nicht beantwortet, es gibt keine Meldung nach Rom, ja nicht
einmal eine kirchliche Voruntersuchung. |
|
| Katholische Kirche und Behinderte Die erzbischöfliche Baukommission München lehnte eine Rampe für Rollstuhlfahrer an der Münchner Mariahilfkirche ab: sie würde das Erscheinungsbild der Kirche ruinieren. OVB, 25.1.2003, S.3 |
|
| Katholische Geistliche
müssen mit harten Strafen rechnen, wenn sie Protestanten offiziell zum
Kommunionsempfang einladen. Ein katholischer Priester würde dann kein
Priester mehr sein, sagte der Berliner Kardinal Georg
Sterzinsky. SZ, 8.1.2003, S.6 |
|
| Das Generalvikariat des Bistums
Fulda verbot im März 1988 die eigene Zeitschrift Bonifatius-Bote.
Darin war ein Interview mit Irmgard Blättel,
DGB, zum Schwangerschaftsabbruch. Hörfunk -
Fernsehen - Film 1988, 6 S.32 |
|
| Dem Benediktinerpater und Zen-Meister Willigis Jäger wurden vom Ordinariat
Würzburg alle Vorträge, Kurse und Veröffentlichungen untersagt.
Der Vatikan verhängte zudem ein Auftritts- und Publikationsverbot gegen
den Pater. SZ, 19.2.2002, S.48 |
|
| Der spanische Priester José Mantero bekannt sich als
Homosexueller: "Doy gracias a dios por ser gay". Wie erwartet traf ihn der
Bannstrahl der Kirche. Ignacio Noguer, Bischof von
Huelva, kündigte ihm fristlos. Er sei "zum Skandal für die
Gläubigen" geworden. SZ, 8.2.2002, S.12 |
|
| Johannes Paul II., Papst
der katholischen Kirche, betonte, wer als Anwalt oder Richter an
Scheidungsverfahren teilnehme, kollabiere mit dem Bösen. Er rief
Anwälte und Richter dazu auf, Ehescheidungen zu boykottieren.
Münchner Merkur, 30.1.2002, S.7 |
|
| Thomas J.
Reese, Jesuit, fordert die
|
|
| Wie kann man die vielen Formen von Gewalt
verschweigen, die auch im Namen des Glaubens verübt wurden: die
Religionskriege, die Tribunale der Inquisition und andere Formen von Verletzung
der Menschenrechte? Ein Zitat von Karlheinz Deschner?
NEIN, sondern von Johannes Paul II., 1994, zitiert nach |
|
| "Wahr ist, daß alle
sozialen Erleichterungen der Neuzeit nicht durch die Kirchen, sondern gegen sie
geschaffen wurden. Daß die Menschheit fast alle humaneren Formen und
Gesetze des Zusammenlebens verantwortungsbewußten außerkirchlichen
Kräften verdankt." |
|
| Friedrich
Wetter, Erzbischof von München zum Kruzifix-Urteil des BVGs
1995: "Der Richterspruch verordnet in letzter Konsequenz staatliche
Religionslosigkeit und die Verdrängung der Religion aus dem
öffentlichen Leben." Im Namen des Volkes. 50 Jahre
BVG. WdR, 3sat 2001 Wann wird also Friedrich Wetter und seine Kirche die Konsequenzen realisieren? |
|
| "Der Vatikan ist die
größte Organisation, die an der illegalen Weiterleitung der
Emigranten beteiligt ist." Geheimbericht des
US-Außenministeriums, 1947, zitiert in Der Spiegel 36, 2001,
S.170. Mit Emigranten sind die NS-Kriegsverbrecher gemeint. So soll dem
Judenmörder Schwammberger der Papst 1948 zur Flucht aus der allierten
Internierungshaft nach Argentinien verholfen haben. |
|
| Praxis des
Christentums. Im September 2001 muß ein großes
Polizeiaufgebot in Nord-Belfast katholische Mädchen der
Holy-Cross-Grundschule eskortieren. Die Kinder wurden auf ihrem Weg durch ein
protestantisches Viertel angepöbelt und mit Steinen beworfen. Am
5.September warfen Protestanten eine Splitterbombe auf die katholischen Kinder.
Wer bei Kreuzzug, Gelehrtenverbrennung und Hexenverfolgung immer abwiegelt:
"Das war vor Jahrhunderten!" hat ein Argument weniger. SZ,
6.9.2001, S.1 |
|
| Trauergottesdienst im Speyrer Dom
für Hannelore Kohl, Ex-Frau des
Ex-Kanzlers Helmut Kohl, CDU, die Selbstmord verübt hatte. Münchner Merkur, 9.7.2001, S.2 Das ist OK, doch:
einfachen Katholiken wird bei Selbstmord das kirchliche Begräbnis (oft?)
verweigert. Wo ist der Catch-22? Ganz einfach: Hannelore Kohl war Protestantin.
SZ, 11.7.2001, S.14 |
|
| Seit Jahren schreibt Pfarrer Johann Brucker aus Mariaposching (Niederbayern) im
Jahr ca. 100 Leserbriefe zu aktuellen politischen und Kirchlichen Themen an
Tageszeitung. Generalvikar Wilhelm
Gegenfurtner legte ihm in einem brief nahe "auf Leserbriefe
möglichst zu verzichten". Münchner Merkur, 2.6.2001,
S.7. Die Meinungsfreiheit wird von der katholischen Kirche
mißachtet! |
|
| Würden Sie heute das
Stück ["Der Stellvertreter"] genauso schreiben? Rolf Hochhuth: "Nein, ich würde es viel radikaler schreiben. Denn: 1943 auf dem Höhepunkt der Judenverfolgung, nannte der Papst [Pius XII.] vor dem Kardinalskollegium die Juden das Volk der Gottesmörder. Diese Rede fiel mir erst später in die Hände. Hätte ich jenen Satz schon 1963 gekannt, hätte ich mein Stück anders geschrieben. Heute weiß ich, dass dieser gottverlassene Papst ein Antisemit war." Interview, Münchner Merkur, 31.3.2001, S.ANL42. Ergänzungen [ ... ] durch H.H. |
|
| Skandal um erzwungenen Sex afrikanischer Priester
und Bischöfe mit Nonnen, mit nachfolgenden Abtreibungen. Das
Erzbischöfliche Ordinariat in München verurteilte nein, nicht
die Verfehlungen die "Sensationsmeldungen". Die Angelegenheit würde
sich "statistisch immer noch in einem ganz kleinen Rahmen bewegen".
Süddeutsche Zeitung, 22.3.2001, S.8 |
|
| "Dass Menschen automatisch
schuldig sein sollen, ist für mich ein menschenverachtender Gedanke." Philosoph Herbert Schnädelbach über die Erbsünde. chrismon. Das evangelische Magazin 01/2001, S.21 |
|
| Scheinheiligkeit der beiden
Grossekten: Während die beiden Grosssekten
Militärbischöfe unterhalten und Panzer und ähnliche
Todeswerkzeuge ohne weiteres segnen, prangern sie
|
|
6. August 2000 |
|
| "Deshalb muss in Verbindung mit der Einzigkeit und der
Universalität der Heilsmittlerschaft Jesu Christi die Einzigkeit der von
ihm gestifteten Kirche als Wahrheit des katholischen Glaubens fest geglaubt
werden." IV, 16 "Es gibt also eine einzige Kirche Christi, die in der katholischen Kirche subsistiert und vom Nachfolger Petri und von den Bischöfen in Gemeinschaft mit ihm geleitet wird." IV, 17 "Die kirchlichen Gemeinschaften hingegen, die den gültigen Episkopat und die ursprüngliche und vollständige Wirklichkeit des eucharistischen Mysteriums nicht bewahrt haben, sind nicht Kirchen im eigentlichen Sinn; ..." IV, 17 |
|
| Zu den Judenpogromen in Bayern durch die
Christen im Mittelalter: "Denn wenn Abgrenzung in
Ablehnung, Nebeneinander in einen religiösen Alleinanspruch
umschlägt, sind Mißtrauen und Haß nicht weit."
"Rabbiner und Kammerknecht", Film von Florian Guthknecht, BR
2000 Wer meint, dieser Kommentar träfe nur aufs "finstere" Mittelalter zu, der lese |
|
| Es gibt keine Errungenschaft an Freiheitlichkeit und mitmenschlicher Solidarität, die ursächlich auf die Kirche zurückginge. Jeder dieser Errungenschaften, jedem Fortschritt in den Menschenrechten, hat sie stets zuerst ein schriffes "Nein" entgegengeschleudert. Dann rangen sich viele Jahrzehnte, manchmal ganze Jahrhunderte später die Herren der Kirche schweren Herzens zu einem "Jein" durch. Und schließlich proklamierten sie die keineswegs durch sie zustandegekommenen Errungenschaften triumphal als die ihren, als den "entscheidenden" Beitrag der Kirche und des Papsttums zum kulturellen moralischen und sozialen Fortschritt der Menschheit. | |
| Hubertus Mynarek: Die neue Inquisition. Sektenjagd in Deutschland. Marktheidenfeld, 1999, Seite 71 | |
| Links | |
|
|
|
|
|
|
|
|
|