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Kirche und Menschenrechte
Kirche, Verfassung und Menschenrechte
seit Jahrhunderten konträr oder zumindest problematisch
“Es ist eine blutige Spur, die sich durch das Christentum zieht – vom ersten vergossenen Blut eines Ketzers bis zu den spektakulär inszenierten Autodafés der Spanischen Inquisition, vom Gemetzel des Albigenserkreuzzugs bis zu den Scheiterhaufen des Hexenwahns, von der kaltblütigen Vernichtung des Templerordens bis zu den brutalsten Judenprogromen.” – Kirche LinksKirche Empfehlenswerte Literatur zu den Menschenrechten

grundrechte Überblick zur Literatur zu Antisemitismus & Christentum, Inquisition, Kreuzzüge, Terror und Religion
Die Schwachpunkte im kirchlichen Werteverständnis: Freiheit (z.B. von doktrinärer Bevormundung) – Verantwortung (z.B. ohne Berufung auf transzendente Götter) – Toleranz (z.B. gegenüber anderen Weltanschauungen) – Solidarität (z.B. nicht nur für Christen)
“Winston Sportsill: »No church!«”
Zitiert nach Michael Altinger, in: "Altinger mittendrin", Bayerisches Fernsehen 19.2.2010 – sports"No sports!"
Manche finden es gut katholisch zu sein: “Ich bin katholisch, und das ist auch gut so”,
Matthias Matussek, deutscher Kulturjournalist, siehe Glaube Zitate.

Katholisches Pflegeheim weist schwulen Rentner ab
Nach der Abweisung einer vergewaltigten Frau in Köln durch katholische Krankenhäuser gelobten zahlreiche katholische Bischöfe Besserung. Der Münchner Kardinal Reinhard Marx erklärte in einem Gottesdienst: „Niemand darf abgewiesen werden“.
Ein homosexueller Rentner (Pflegefall) wollte in das von einer katholischen Stiftung getragene Münchner Kreszentia-Stift. Die Schwestern wollten jedoch keinen Homosexuellen im Haus. Der Rentner zieht daher in ein von der Inneren Mission München getragenes evangelisches Pflegeheim.
PflegeheimPflegeheim weist schwulen Rentner ab, OVB, 15.2.2013, S. 31
Joachim Meisner läßt sich über den Zeugungsvorgang aufklären und ändert seine Meinung
Die Römisch-katholische Kirche hat in Ethikräten Deutschlands eine gewichtige Stimme. Dort wird über wichtige ethische Fragen bezüglich Leben, Befruchtung, PID, Sterbehilfe usw. entschieden. Es stellte sich heraus, dass Kardinal Joachim Meisner (Köln) jahrelang mitdiskutierte, obwohl er über die grundlegenden Vorgänge bei der Zeugung nicht Bescheid wusste. Anläßlich der Abweisung von Frauen von katholischen Krankenhäusern (siehe unten) ließ sich Joachim Meisner von Fachleuten aufklären. Ihm wurde gesagt, dass unter dem Namen "Pille danach" verschiedene Präparate mit unterschiedlichen Wirkungen zusammengefasst werden. Nun verkündigte Meisner seine neue Meinung. Wenn die "Pille danach" mit "der Absicht eingesetzt wird, die Befruchtung zu verhindern, dann ist dies aus meiner Sicht vertretbar", heißt es in einer Erklärung Meisners.
MeisnerKölner Erzbischof: Meisner billigt "Pille danach" für Vergewaltigungsopfer, SPIEGEL Online, 31.1.2013
Zwei katholische Krankenhäuser in Köln nahmen eine vergewaltigte Frau nicht auf
Zwei katholischen Krankenhäusern in Köln (St. Vinzenz-Krankenhaus + Heilig-Geist-Klinikum) wiesen eine vergewaltigte Frau ab.
Die SPD-Kirchenbeauftragte Kerstin Griese warf diesen Krankenhäusern unterlassene Hilfeleistung vor. Die Kölner Staatsanwaltschaft ermittelt nicht gegen die Krankenhäuser, da es keinen Anfangsverdacht auf unterlassene Hilfeleistung gebe. Der Katholische Krankenhausverband Deutschlands verteidigte, dass Frauen, die vergewaltigt wurden, abgewiesen werden, da kein katholisches Krankenhaus die "Pille danach" verabreichen darf.
Was war geschehen? Eine 25 Jahre alte Frau wurde vermutlich betäubt und vergewaltigt. Eine Notärztin wollte sie in einem Krankenhaus untersuchen lassen, um Spermien für ein mögliches Vorgehen gegen einen Täter vor Gericht zu sichern. Beide katholische Krankenhäuser lehnten die Untersuchung ab, weil damit auch mit einem Gespräch verbunden sei, in dem auf die "Pille danach" hingewiesen werde. Christliche Nächstenliebe zählt für Katholiken scheinbar wenig.
Diese zwei Fälle sind keine Einzelfälle, sondern dogmatische Verweigerung der katholischen Kliniken gegenüber Vergewaltigungsopfern. Im St.-Vinzenz-Krankenhaus wurden deshalb schon Ärzte gegen gefügige Behandlungsverweigerer ausgetauscht.
Religion darf niemals zur Begründung herhalten, Menschen medizinisch notwendige Behandlungen vorzuenthalten. Die Vorfälle zeigen: katholische Krankenhäuser, die den Ethikdogmen der Katholischen Kirche unterliegen, sollten nicht von der Allgemeinheit finaziert werden.
VergewaltigtVergewaltigte abgelehnt - Keine Ermittlungen gegen katholische Kliniken, Die Welt, 18.01.13 – Dogmatisches Dilemma, SZ, 22.1.2013, S. 9
Eine Frau in Köln wurde im Jahre 2013 von einem Räuber überfallen. Er betäubte sie und vergewaltigte sie; dann ging er weg und ließ sie halb tot liegen.
Sie wandte sich zwecks Hilfe an das katholische St. Vinzenz-Krankenhaus; dort wurde sie abgewiesen. Da wandte sie sich zwecks Hilfe an das katholische Heilig-Geist-Klinikum; dort wurde sie abgewiesen. Erst in einem nicht-katholischen Krankenhaus hatte man Mitleid mit ihr. Man untersuchte sie und sorgte für sie.
Was meinst du: Welches von diesen drei Krankenhäusern hat sich als das Nächste derjenigen erwiesen, die von dem Räuber vergewaltigt wurde?
Der Gesetzeslehrer antwortete: Das dritte, das barmherzig an ihr gehandelt hat.
Da sagte Jesus: Dann geh nie in ein katholisches Krankenhaus!
Frei nach Lukas 10, 30-37
Militär und Kirche in langer Tradition Hand in Hand
Militärbischöfe, Segnung von Panzern und anderen todbringenden Waffen haben in den sogenannten christlichen Kirchen eine lange Tradition. Mit dem Wahlspruch "Gott mit uns" oder so einem ähnlichen ziehen Millionen Soldaten weltweit aufeinander los.
Auch heute pflegt die katholische Kirche diese Tradition. Der öffentlich zur Schau gestellte Beförderungsappell von 573 Offiziersanwärtern im Hofgarten von München begann mit einem Gottesdienst in der Theatinerkirche. „Abschlachten mit Gottes Segen“ monierten die entfernt zugelassenen Demonstranten. Für viele Christen ist es kein Widerspruch, die Nächstenliebe zu predigen und gleichzeitig die Nächsten mit Waffengewalt umzumähen.
"Proteste zum Appell", SZ, 30.6.2012, S. 53
Hans Küng über den bischöflichen Apparat der Katholischen Kirche
Der bischöfliche Apparat der Katholischen Kirche „erinnert in seiner Machtstruktur an Leitungskader in totalitären und diktatorischen Systemen, wo auch niemand eine abweichende meinung äußern darf“. Hans Küng: "Es gibt nichts zu feiern", SZ, 10. Mai 2012, S. 2
„Ohne Familie keine Gesellschaft“
Die Katholische Kirche hält nichts von der Familie für ihren Klerus, tönt aber: „Ohne Familie keine Gesellschaft“. Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, unverheiratet, keine Familie, keine Kinder: „Ohne Familie gibt es keine Gesellschaft, keine Kultur, kein lebensfähiges Gemeinwesen.“ Marx Ist das scheinheilig, heuchlerisch oder verlogen?
Christine Haderthauer, CSU, zeigte ihre völlige Unkenntnis und Realitätsferne: Sie sieht in der Familie das 'Sinnbild für Gemeinschaft' - auch wenn eine Gemeinschaft nicht prinzipiell aus Blutsverwandten bestehen müsse.
Seit Jahrhunderten ist der Kern der Familie, Mann und Frau, nicht blutsverwandt. Er darf es nicht sein. Darüber gibt es auch keine unterschiedlichen Meinungen.
Familie'Ohne Familie keine Gesellschaft', SZ, 23.4.2012, S. 59
Schwule & Lesben werden von der römisch-katholischen Kirche diskriminiert
In der römisch-katholischen Kirche gibt es eine Schweigekultur: Sex des Klerus mit Kindern wurde jahrzehntelang totgeschwiegen, schwule Priester werden ähnlich stillschweigend behandelt und diskriminiert. Wer sich als Schwuler bekennt, verliert sein Priesteramt, wie Peter Priller, der zum Thema meint: „Das Axiom, dass jede Sexualität außerhalb der Ee Sünde ist, ist schlicht un ergreifend Krampf.“ Die katholische Kirche will damit den Menschen ein schlechtes Gewissen einimpfen und Macht ausüben.
Deshalb treffen sich schwule Priester in geheimen Selbsthilfegruppen oder in der Arbeitsgemeinschaft schwuler Theologen.
SchwuleIngrid Hügenell: "Schwuler Priester Peter Priller - Von Gott so geschaffen, von der Kirche verschmäht", SZ, 30.11.2011, S. 38
Was hat die Diktatur Weißrussland mit dem Vatikan gemeinsam?
Einiges, unter anderem auch: es sind die beiden einzigen europäischen Staaten, die bis heute (= Papstbesuch im September 2011) die Europäische Menschenrechtskonvention nicht unterzeichnet haben. Die Idee des Vatikans dahinter ist, dass der Papst eh keiner Gerichtsbarkeit unterliegt, warum dann etwas unterschreiben? Der Papst ist absoluter Herrscher. Statt Gewaltenteilung wie im Rechtsstaat üblich oder zumindest verfassungsmäßig verankert (Glaube Rechtsstaat) gibt es im Vatikan alles aus einer Hand.
Dürrekatastrophe in Ostafrika.
Täglich sterben Tausende Kinder an Hunger. Man könnte sie retten, doch der Papst-Besuch ist wichtiger.
„12 Millionen Menschen sind am Horn von Afrika von einer verheerenden Dürre betroffen. In manchen Gebieten sind bereits drei von zehn Kindern massiv unterernährt. Viele werden ohne Hilfe von außen die kommenden Wochen nicht überleben.“ schreibt die Welthungerhilfe in ihrem verzweifelten Spendenaufruf. Und sie informiert: „Für 30 Euro kann eine Person 30 Tage lang mit Grundnahrungsmitteln versorgt werden.“
Da reist der Papst Joseph Ratzinger vom 22. bis 25. September nach Deutschland: Das Spekatakel läßt sich die Katholische Kirche über 25 bis 30 Millionen Euro kosten. Nicht eingerechnet sind darin die Zuschüsse und Dienstleistungen von Bund, Ländern und Gemeinden.
Matthias Kopp, der Sprecher der Deutschen Bischofskonfernez, findet den sündteuren Personenrummel in Ordnung. „Wenn man die Kosten umlegt, ist das ein Euro für jeden Katholiken in Deutschland“, sagte er. Wenn man die 30 Millionen auf die Hungernden in Somalia und anderswo umlegen würde, könnte man 1 Million Menschen vorm Hungertod bewahren. Das will man offensichtlich nicht, vielleicht, weil unter der Millionen viele Nicht-Katholiken sind?
Hunger"Dürre in Ostafrika"HungerBenedikt XVI. in Deutschland : Der Papstbesuch soll 25 Millionen Euro kosten, Tagesspiegel 11.07.2011 – Sein schwierigster Besuch, SZ, 5.9.2011, S. 6
Gewalt, Zensur und Inhumaniät bei und durch Papstbesuch in Spanien 2011
Anläßlich des Besuchs von Joseph Ratzinger aka Benedikt XVI. in Spanien im August 2011 bringt der Hersteller Renova Klopapierrollen in Weiß und Gelb, den Farben des Vatikan, auf den Markt. Das ist Symptom für den überzogenen Pomp und die wahnsinnigen Kosten des Papstbesuchs.
König Juan Carlos, Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero, weitere Politiker und etwa 30 spanische Kardinäle und Bischöfe empfingen den Papst schon auf dem Rollfeld.
• Der Papst kritisierte radikalen Laizismus, das heißt die Trennung von Kirche und Staat. Da freilich ist der Vaikan vorbildlich: Staat und Kirche sind identisch. Der „Stellvertreter Gottes auf Erden“ ist zugleich Staatschef, Chef des vatikanischen Geheimdienstes, der Streitkräfte und hat die Befehlsgewalt über das reichste Imperium der Erde.
• Der Papstbesuch wurde jedoch von Beginn an von gewaltsamen Ausschreitungen begleitet, wie es in manchen Religionen jahrhundertealter Brauch ist. Bei Auseinandersetzungen zwischen Papstgegnern und der Polizei wurden am Mittwochabend (16.8.2011) elf Menschen verletzt.
• Facebook zensierte eine Seite, auf der sich sich 12.000 Teilnehmer zu einer Kuss-Aktion verabredet hatten. Der Aufruf verstoße gegen die Vertragsregeln, unter anderem nicht zu „bösartigen Handlungen“ anzustiften. Küssen gilt als bösartig, Menschen wegen ihres Glaubens abzumetzeln, wie es die katholische Kirche jahrhundertelang praktizierte, ruft Begeisterungsstürme Jugendlicher hervor.
• Eine weitere Farce angesichts der vielfältigen harten Wirtschaftsinteressen und – unternehmen des Vatikans ist die Forderung des Papstes in Spanien, der Mensch und nicht der Profit müsse im Mittelpunkt der Wirtschaft stehen. Da kann man nur sagen: Kehre mal im eigenen Haus Ratzinger!
• Angesichts von 25.000 verhungernden Menschen täglich und der Hungerkatastrophe in Somalia ist der mehrere Millionen Euro kostende Papstbesuch ein Schlag ins Gesicht jeder Humanität.
SpanienBenedikt, junge Protestierer und alte Narben - Der Papst besucht Spanien – und trifft auf ein gespaltenes Land. Gläubige Arbeitslose streiten mit säkularen Arbeitslosen. Benedikt XVI. hat ihnen nichts Neues zu sagen. ZEIT Online, 18.8.2011 – SpanienAusschreitungen vor dem Papst-Besuch in Madrid Aufstand der "Parasiten", SZ, 18.8.2011
Päpste gegen Menschenrechte und besonders gegen Meinungsfreiheit
Papst Gregor XVI.
15.08.1832 Papst Gregor XVI. veröffentlicht die Enzyklika Mirari. Er verwirft die „schrankenlosen Denk- und Redefreiheit“ und die „Erneuerungssucht“. Alle diese Irrungen stünden im Widerspruch zu den Forderungen Gottes und der Kirche.
Papst Leo XIII.
1885 Enzyklika Immortale Dei, deutsch: „Das unsterbliche [Werk] Gottes“
Papst Leo XIII. verwirft die rechtliche Gleichheit von Frau und Mann
20. Juni 1888: Enzyklika Libertas praestantissimum donum, deutsch: „Die Freiheit ist das vorzüglichste unter den natürlichen Gütern“
Leo XIII. verwirft die Idee der Menschenrechte und Bürgerrechte mit den Ausführungen: „Die uneingeschränkte Freiheit des Denkens und die öffentliche Bekanntmachung der Gedanken eines Menschen gehören nicht zu den Rechten der Bürger“.
EnzyklikaEnzyklika Immortale DeiEnzyklikaEnzyklika Libertas praestantissimum donumEnzyklikaEnzyklika Mirari vos
Diffamierung der Homosexuellen durch Reinhard Marx (Fortsetzung)
Reinhard Marx sagte im Interview, auf seine Diskriminierung ganzer Bevölkerungsgruppen angesprochen: “Es ist mir fremd, andere Menschen zu verurteilen.” Auf Nachfrage der SZ erneuerte er aber seine Diskriminierung (ein bekanntes Verfahren: betuern, man wollte es nicht und dann (implizit) wiederholen).
SZ: Wenn Homosexuelle Sie um Gottes Segen bitten würden, dann würden Sie ...
Reinhard Marx: “Ich spende die Sakramente, ich segne Menschen. Eine homosexuelle Beziehung kann ich zwar nicht segnen, aber ich für Menschen, die darum bitten, beten”.
Die Antwort weicht aus. Menschen kann Reinhard Marx segnen, Homosexuelle aber nicht! Daraus folgt ... Damit wurde die Diskriminierung erneuert, wenn nicht gesteigert.
Franziska Brüning, Christian Krügel: "Auch Homosexuelle gehören dazu", SZ 28.07.2011, S. 29
Diffamierungen von Millionen Menschen in Deutschland und anderswo
Der Münchener Kardinal Reinhard Marx bezeichnete bei einem Gesprächsforum der katholischen Kirche in Mannheim Lesben und Schwule als "gescheiterte und zerbrochene Menschen". Neben Homosexuellen gehörten auch Geschiedene zu dieser Gruppe.
Damit machte der Kardinal wieder einmal deutlich, was die Katholische Kirche von den Menschenrechten hält: nichts. Der 57-jährige Kardinal übersieht dabei vieles, u.a.:
• Reinhard Marx schaffte es in seinem Leben nicht einen ordentlichen Beruf zu erlernen und damit kann Reinhard Marx als gescheitert gelten. Dass er daran nicht zerbricht, zeigt, dass der katholische Klerus überbezahlt ist und dass Marx seine Situation nicht richtig einschätzt.
• Gerade im katholischen Klerus findet man viele Pädophile und andere Gewaltverbrecher an Kinder. Kann sich also der katholische Klerus ein so vernichtendes Urteil über andere erlauben?
• Wenn die Kath. Kirche die Gescheiterten aus ihrem Managemant (= Klerus) entfernt, dann gibt es kaum noch aktive Priester.
Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland nannte die Aussagen "beleidigend und herabwürdigend" und verlangte vom Kardinal entweder eine Richtigstellung oder eine Entschuldigung.
Zum Sünder gestempelt, SZ 12.7.2011, S. 42 – MarxKardinal Marx: Homosexuelle sind "gescheiterte Menschen", 11.7.2011 – MarxKardinal Marx: Experiment des Dialogforums ist gelungen, Evangelischer Pressedienst –
MarxHomosexuellenverband fordert Entschuldigung von Kardinal Marx, Evangelischer Pressedienst
Wasser predigen – Wein trinken oder: Von anderen fordern, was man selbst nicht einhält
Der Münchner Kardinal Reinhard Marx sagte bei einer Veranstaltung von Human Rights Watch am Donnerstagabend in München: "Niemand will Produkte haben, bei denen Kinderarbeit dabei ist." 'Niemand will Kinderarbeit'. Kardinal Marx lobt Unternehmen für Fortschritte bei Menschenrechten, SZ 11.12.2010 S. 53
Wirklich? Vor allem in der römisch-katholischen Kirche arbeiten alleine in Deutschland 436.228 (Jahr 2009) Kinder als Ministranten (auch Messdiener genannt). – sportsMinistrant
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte EGMR wies die Religionsgemeinschaften in die Schranken der Menschenrechte
Die Katholische Kirche darf einen von seiner Frau getrennt lebenden Angestellten, der mit einer neuen Partnerin zusammen lebt, nicht ohne weiteres wegen des Vorwurfs des Ehebruchs und der Bigamie kündigen. Bei Kündigungen von Kirchenangestellten dieser Art müssen die Gerichte zwischen den Rechten der Angestellten und der Kirchengemeinschaft genau abwägen, die Art der Tätigkeit und die Stellung des Angestellten berücksichtigen, da ansonsten ein Verstoß gegen das Grundrecht auf Schutz des Privatlebens vorliegt.
In einem anderen Fall entschied der EGMR ebenso eindeutig für die Kirche der Mormonen. Hier hatte der Kläger als ehemalige Pressesprecher der Mormonen in Europa eine herausragende Stellung innerhalb der Hierarchie. Die Kündigung wurde für rechtens beurteilt, da "erhöhte Loyalitätspflichten" vorlagen.. Az.: 1620/03 und 425/03
EhebruchEGMR: Ehebruch ist auch im kirchlichen Arbeitsrecht kein Grund für Kündigung eines Kirchenmusikers
EhebruchRechtsprechung zu kirchenfreundlich. Kündigung wegen Ehebruch
Predigt Kardinal Joachim Meisner am Ostersonntag 2010
• Meisner: “Zu keiner Zeit wurde so viel über die Menschenrechte gesprochen wie heute, weil man schon spürt: Menschenrechte sind nicht durch Menschen begründbar, sondern nur durch den, der mehr ist als Mensch, und das ist der Gottmensch Jesus Christus, der selbst den Tod besiegt hat.”
Die Begründung "weil" in dem Auszug aus Meisners Predigt ist hanebüchen. Gegen den Widerstand der KK wurden die Menschenrechte – zumindest auf dem Papier – durchgesetzt und von Menschen begründet.
• Meisner: “Und nur der Osterglaube rettet die Welt und den Menschen vor der Vernichtung durch den Ewigkeitshunger der Menschen, so wie Friedrich Nietzsche gesagt hat: „Alle Lust will Ewigkeit“. Sie ist aber – wie die Menschen meinen–, hier nicht zu haben. Sie gestalten sich ihr Dasein als Lust- und Spaßgesellschaft.”
Meisner und die Bischöfe vertrösten daher die Christen auf die ewige Lustgesellschaft im Jenseits.
• Meisner: “Der Atheismus verkürzt Mensch und Welt, indem er sie auf Hoffnungen und Ziele reduziert, die mit dem Tode zu Ende gehen.”
Das Gegenteil ist richtig. Mensch und Welt gewinnen damit an Bedeutung. Wenn ich von zwei möglichen "Belohnungen" (Erdenleben – Paradies im Jenseits) eines streiche, gewinnt das andere enorm an Bedeutung. Aber Meisner und Bischöfe plappern halt nur (gedankenlos) das nach, was ihnen im Predigt-Vorbereiter-Brevier vorformuliert wird. Das "gedankenlos" habe ich eingeklammert, da ich nicht ausschließen will, dass sich Meisner Gedanken macht.
Meisner„Der neue Aufgang“ - Bischöfe betonen den Osterglauben als Weg für Menschen und Kirche, 4.4.2010
MeisnerErzbischof Joachim Kardinal Meisner: Predigt um Ostersonntag 2010 im Hohen Dom u Köln am 4 April 2010 (pdf)
Bischof Williamson wegen Volksverhetzung verurteilt
Christliche Kleriker stehen nicht nur bei sexueller Gewalt außerhalb des Gesetztes, auch bei anderen Fragen geht Kichenrecht vor weltlicher Justiz. Holocaustleugner Richard Williamson gehört zur Piusbruderschaft, die vor kurzem von Papst Joseph Ratzinger heim in den Schoß der katholischen Kirche geholt wurde. Als Bischof kann er offensichtlich religiöse Wahrheiten erkennen, zum Erkennen des millionenfachen Mords an Juden und anderen im Dritten Reich reicht es aber offensichtlich nicht. Das Amtsgericht Regensburg verurteilte Williamson in Abwesenheit zu 10.000 Euro Geldstrafe wegen Volksverhetzung = Holocaustleugnung. Als Mitglied eines religösen Ordens geht der Ordensgehorsam vor die weltliche Justiz: Williamson musste nicht vor Gericht auftreten. –
"10 000 Euro Strafe für Holocaust-Leugner", SZ, 17. April 2010, S. 49
Doktrin des Katechismus geht vor Menschenleben
Im November 2009 wurde eine 27-jährige Schwangere ins St. Joseph's Hospital and Medical Center in Phoenix, Arizona, eingeliefert. Wenn sie die 11-Wochen Schwangerschaft fortsetze – so die Ärzte – habe sie und ihr Baby eine Überlebenschance von nahezu Null. Das Problem: das St. Joseph's Hospital ist ein katholisches Krankenhaus und unterliegt der Doktrin des Katechismus: kein Schwangerschaftsabbruch, es möge draufgehen wer will.
Lisa Sowle Cahill, Katholische Theologie am Boston College: "The official church position would mandate that the correct solution would be to let both the mother and the child die. I think in the practical situation that would be a very hard choice to make." Das Krankenhaus entschied pro Mutter und gegen die Lebensfeindlichkeit der katholischen Kirche. Sister Margaret McBride, Beraterin des Hospitals gab ihre Zustimmung. Die Mutter überlebte. Bischof Thomas J. Olmsted erfuhr davon und erklärte Sister Margaret McBride für exkommuniziert. "Sie stimmte dem Mord an einem ungeborenen Kind zu", begründete Rev. John Ehrich, der Medical Ethics Director der Diozöse von Phoenix. Weiter: "You can't do evil to bring about good. The end does not justify the means." Hier zeigt sich die hanebüchene Ethik der kath. Kirche und zugleich ihr doppelter Standard. Rev. Thomas Doyle, ein katholischer Gelehrter fürs kanonische Recht, gestand die Doppelmoral zu: "In the case of priests who are credibly accused and known to be guilty of sexually abusing children, they are in a sense let off the hook." – sportsBarbara Bradley Hagerty: Nun Excommunicated For Allowing Abortion NPR, 19. Mai 2010
kreuz.net: katholische Hetze
Unter dem Bildnis des gekreuzigten Jesus veröffentlichen erzkonservative Katholiken auf der Website kreuz.net anonyme Hetzartikel: fundamentalistisch, aggressiv und beleidigend. Die Deutsche Bischofskonferenz distanzierte sich deutlich vom Portal kreuz.net : "Was kreuz.net veröffentlicht, ist schlimm und entbehrt jeder Grundlage."
Hans Kratzer: Web-Seite Kreuz.net Lichtscheu und anonym, SZ Online 11.05.2010, 15:00
In Brasilien vergewaltigte ein Mann seine Stieftochter.
Die Katholische Kirche exkommunizierte ... die Tochter, da sie die Schwangerschaft abbrach.
Dem Mann wurde vergeben.
Papst Josef Ratzinger aka Benedikt XVI. gegen Gleichbehandlung aller Menschen
Papst Benedikt XVI. sprach sich gegen ein britisches Gesetz zur Gleichstellung aller Menschen (Anti-Diskriminierungsgesetz von Frauen und Homosexuellen am Arbeitsplatz) aus. In einer Ansprache an katholische Bischöfe aus England und Wales sagte der Papst am Montag den 1. Februar 2010, dass Teile der britischen Gesetzgebung zur Gleichstellung "gegen das Naturgesetz" verstoße.
Stimmen zu diesem ungeheuren Schlag gegen die Menschenrechte
Stephen Hughes, britischer Europaabgeordneter: "Als Katholik bin ich von dem Verhalten des Papstes entsetzt. Religiöse Führungsfiguren sollten Ungleichheit ausmerzen und nicht bewahren." Statt das britische Recht zu kritisieren, sollte der Papst sicherstellen, dass die bestehende EU- Rechtsprechung im Vatikan angewandt wird.
Peter Tatchell, Menschenrechtsaktivist, erklärte, die Bemerkung des Papstes sei ein "verschlüsselter Angriff" auf die Rechte von Frauen und Homosexuellen.
"Papst bringt mit Kritik an Gleichstellung die Briten gegen sich auf", OVB, 3.2.2010, S. 4
Frauen Frauenfeindlichkeit in der katholischen KircheFrauenGleichstellung sei "gegen das Naturgesetz"
toleranz Kirchenfürsten verweigern den Dialog und blamieren das Kuratorium des Hessischen Kulturpreises
Brav auf den Wachtturm im Vatikan hören sonst droht Ausschluss
Der oberste Gerichtshof der katholischen Kirche im Vatikan sprach den Bischöfen das Recht zu, Mitglieder der kritischen Bewegung »Wir sind die Kirche« aus den kirchlichen Gremien zu werfen. Wer zu kritisch seine Meinung äußert ist unerwünscht. OVB, 26. Mai 2009, S. 5
irlandWir sind Kirche DeutschlandirlandPlattform »Wir sind Kirche« Austria
In katholischen irischen Heimen wurden zehntausende Kinder gequält, das ging bis zum sexuellen Missbrauch. Die betroffenen katholischen Orden mauern: der Untersuchungskommission ließen sie gerichtlich verbieten Namen von Tätern oder Opfern zu nennen!
SZ, 22. Mai 2009, S. 12 – irlandOpferorganisation "One in Four", Irland
Wie es die christlichen Kirchen mit den Menschenrechten halten erkennt man, wenn deren eigene Einrichtungen oder Personen in den Fokus geraten.
Ex-Pflegekräfte kritisierten das Alten- und Pflegeheim Stephanus in Dinkelsbühl massiv: u.a. qualvolles Sterben, da ärztliche Hilfe verweigert wurde. Die Staatsanwaltschaft Ansbach ermittelt wegen fahrlässiger Tötung. Die Betreiber der Anstalt, die Diakonie Dinkelsbühl-Wassertrüdingen reagierte prompt ... nicht mit Behebung der Beanstandungen oder ... sondern mit Hausverbot für die Pflegekräfte, die auf die Missstände aufmerksam machten.
SZ, 25.5.2009, S. 41 – DiakonieAltenheim-Skandal: Mutige Pflegerinnen packen aus! Abendzeitung, 17.5.2009
Leitbild des Diakonischen Werkes Dinkelsbühl-Wassertrüdingen e.V.:
„Diakonie – damit Leben gelingt!“ Diakonie
DiakonieDiakonisches Werk Dinkelsbühl-Wassertrüdingen e.V.
Der einzige Weg zur Bekämpfung von AIDS in Afrika ist – nach Papst Benedikt 16. aka Josef Ratzinger – eine spirituelle und menschlicher Erneuerung (und gegen Krebs hilft Gurkensaft aids).
Kondomexperte Ratzinger: “Die Immunschwächekrankheit Aids ist nicht mit Kondomen zu überwinden, im Gegenteil, das verschlimmert nur das Problem.” –
Die Argumentationsschwäche des Papstes wäre leicht zu überwinden.
  1. Es geht um Prophylaxe (Maßnahmen zur Vorbeugung; siehe aidsProphylaxe)
  2. Kondome würden Millionen Leben retten; das ist anscheinend unerwünscht:
  3. Dass Aids in Afrika weiterhin wütet, dafür sorgt die Katholische Kirche
Die Kondom-Warnung des Papstes und Aids: Thomas Niederbühl, Chef der Münchner Aidshilfe, erklärt, was er von den Äußerungen des Kirchenoberhaupts hält. sueddeutsche.de: “Der Papst hat sogar gesagt, dass Kondome das Problem Aids sogar noch verschärfen ...”
Niederbühl: “Das ist absurd. Es ist fahrlässige Tötung, wenn man den Leuten Informationen verweigert und verschweigt, wie man sich schützen kann. Wir verstehen überhaupt nicht, dass man einen Gegenstand - ein Kondom - moraltheoretisch belegt. Man kann ja das Kondom als Verhütungsmittel ablehnen - aber zum Schutz vor HIV muss man für Kondome sein, wenn das Leben den größten und höchsten Wert bedeutet.”
aidsLisa Sonnabend: "Es ist fahrlässige Tötung" Papst und Aids 18.03.2009, 13:07
Es gibt auch vernünftigere Positionen in der Katholischen Kirche. Hans-Jochen Jaschke, Weihbischof in Hamburg und Mitglied in der Ökumene-Kommission der Deutschen Bischofskonferenz. : «Wer Aids hat und sexuell aktiv ist, wer wechselnde Partnerschaften sucht, muss andere und sich selber schützen.» aidsStreit über Papst-Äußerungen zu Kondomen, 18.03.2009 | 11:56 Uhr
aids Stefan Hippler, Bartholomäus Grill: Gott, Aids, Afrika. Eine Streitschriftaids Keine Solidarität, keine Toleranz und keine Nächstenliebe für AIDS-Krankeaids Zitate von Josef Ratzinger
Theologe Gregor Böckermann gehörte einst dem Orden der Afrikamissionaren "Weiße Väter" an. Dann trat er für die Rechte der Armen ein. Er protestiert(e) regelmässig vor der Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt. Er predigte darüber, wurde von einem hessischen MdL CDU beim Bischof "verpfiffen". Nach starkem Druck trat der ehemalige Pater aus dem Orden aus. SZ, 22.10.2008, S. 10
BöckermannDer Weg eines Afrikamissionars zum Protest vor der Deutschen BankBöckermannGregor Böckermann verurteiltBöckermann"Avantgarde ist Parteinahme für die Schwachen und Unterdrückten", Interview mit Friedenspreisträger Pater Gregor Böckermann – BöckermannAfrikamissionare Weisse-VäterBöckermannWeiße Väter
Joseph Ratzinger reagiert allergisch auf Dan Brown. Wenn die Kirche das Sagen hat, werden Andersdenkende ausgebremst
Dreharbeiten in Roms Kirchen zur Verfilmung des Bestsellers "Angels and Demons" (deutscher Titel: Illuminati) von Dan Brown verbot der Vatikan. Für den neuen Vatikan-Thriller mit Tom Hanks in der Hauptrolle, Regie: Ron Howard, sollte unter anderem Dreharbeiten in der Kirche Santa Maria del Popolo und in einer Kirche im Inneren der Engelsburg gedreht werden. Der Medienbeauftragte der Diözese der Ewigen Stadt, Marco Fibbi erklärte: Schon der Name Dan Brown habe gereicht, um das Verbot auszusprechen. Dabei hat Dan Brown nur einige fiktive, harmlose, wenn auch auflagenstarken Thriller geschrieben. Süddeutsche Zeitung 17.6.2008
Doppelzüngigkeit der Katholischen Kirche, beispielsweise, wenn sie
  • vehement die Befruchtung als den Zeitpunkt der vollen Menschwerdung proklamiert und Andersdenkende schwer angreift. Die Taufe und damit die Befreiung des menschen von der Erbsünde setzt sie aber neun Monate später, das ist ein paar Tage nach der Geburt an.
  • die aktive und passive Sterbehilfe verdammt. Karol Wojtyla aka Papst Johannes Paul II. starb wochenlang vor laufenden TV-Kameras und damit vor den Augen von Millionen Menschen weltweit: Big Brother live aus dem Vatikan.
    Doch nicht genug: Papst Johannes Paul II. soll aufgrund ärztlicher Sterbehilfe aus dem Leben geschieden sein. Er hätte mit seiner Parkinson-Erkrankung noch Monate oder Jahre leben können, behaupten Mediziner. Die Professorin für Anästhesie, Lina Pavanelli, erläuterte auf einer Pressekonferenz, dass der Papst an unterlassener künstlicher Ernährung gestorben ist.
    Wojtyla Unseliger Papst-Tod? Ist Papst Johannes Paul II. dank ärztlicher Sterbehilfe aus dem Leben geschieden?

Bischof Gerhard Ludwig Müller, Regensburg, ist für seinen Einsatz gegen die Menschenrechte bekannt. Da ist er Hardliner, bei pädophilen Geistlichen ist er großzügig (müller Die Katholische Kirche als Hort der Pädophilie).
Mitte April 2008 beurlaubte er Max Hutzler, Mitarbeiter für Altenseelsorge der Diözese. Als Hintergrund vermutet man: Verleihung des Zivilcourage-Preises der Pax Christi Gruppe Regensburg an Maria Geiss-Wittmann. Die engagierte Katholikin ist Vorsitzende von Donum Vitae, einem in Bayern anerkannten Verband zur Schwangerenberatung. Max Hutzler ist als Sprecher von pax christi Regensburg Mitglied der Jury, die den Preis zuerkannt hat. Max Hutzler wurde anscheinend schon die Teilnahme an der Preisverleihung verwehrt. Elisabeth Reinwald, Sprecherin pax christi Regensburg, entschuldigte ihn: "Er wäre gerne hier gewesen, kann aber leider aus persönlichen Gründen an der Preisverleihung nicht teilnehmen".
Donum Vitae ist dem Klerus ebenfalls suspekt: der Verein setzt sich für schwangere Frauen ein.
pax christi ist dem Klerus schon immer suspekt: die Vereinigung setzt sich betont für Gewaltfreiheit ein.
HutzlerVerleihung des Preises für Zivilcourage – „Einspruch wagen“ 2008
HutzlerProf. Dr. Hans Maier, München: Laudatio auf Maria Geiss-Wittmann zur Verleihung des Preises für Zivilcourage am 14. April 2008 in.Regensburg (pdf)
Hutzlerpax christi Regensburg
HutzlerDonum Vitae in Bayern e.V.

50. Soldatenwallfahrt nach Lourdes: Katholische Kirche und Militär
25.000 Soldaten aus 40 Nationen kamen zur 50. Soldatenwallfahrt nach Lourdes. Soweit bekannt stellten sie derweil (aber nur in Lourdes) ihre gegenseitige Tötung ein. Dafür wurde echt soldatisch gesoffen. Unter den katholischen Bischöfen – sie bestaunten eine Militärparade – auch der deutsche Militärbischof Walter Mixa. Die immer gefährlicheren Auslandseinsätze der Bundeswehr lassen manchen Soldaten katholisch werden mixa: "Na wern s' katholisch", Ludwig Thoma: Der Wittiber
Der katholische Augsburger Bischof Walter Mixa rief zu Ostern 2008 zum Schutz des ungeborenen Lebens und zum Verbot der Forschung mit embryonalen Stammzellen auf: "... die Kirche und jeder Christ muss gegen die Tötung ungeborener Menschen eintreten, deren Lebenschancen im Interesse anderer Ziele beendet werden." SZ 22.3.2008, S.45
Beim Schutz des geborenen Lebens wägt die katholische Kirche freilich gegen andere Ziele ab und unterstützt Kriege (krieg Bellum Justum) und das Militär. Im Jahre 2000 wurde Walter Mixa zum Katholischen Militärbischof ernannt mixa. mixaMilitärbischof Dr. Walter Mixa
Papst Joseph Ratzinger aka Benedikt XVI. berief Bischof Gerhard Ludwig Müller, Regensburg, zum Mitglied der Glaubenskongregation. MüllerPM Bischöfliche Pressestelle Regensburg, 20.12.2007
Vielleicht braucht Ratzinger einen Spezialisten für den Einsatz von pädophilen Priestern klerus ? Siehe die Information zu Kirche Die Katholische Kirche als Hort der Pädophilie.
Keine Solidarität, keine Toleranz und keine Nächstenliebe für AIDS-Kranke, daher:
Kirche Deutsche katholische Bischofskonferenz untersagt Pfarrer Stefan Hippler Lesungen aus seinem Buch: Gott, Aids, Afrika. – Kirche Rezension von Gott, Aids, Afrika. Siehe weiter oben die
aids menschenverachtende Einstellung des Papstes Benedikt 14. gegenüber von AIDS Betroffenen und Bedrohten.
Katholischer Gottesstaat Vatikan, regiert von Gottes Stellvertreter
Die Katholische Kirche betreibt bereits einen Gottesstaat (den viele Muslime herbeisehnen oder -bomben): den Vatikan. Immer wenn es passt, fungiert Josef Ratzinger als Benedikt XVI. und als Staatsoberhaupt, das entsprechend behandelt werden will. Der Vatikan ist
antidemokratisch es gibt kein Wahlrecht; der Papst setzt die auserlesen wenigen Wahlberechtigten für die Wahl seines Nachfolgers fest; keine Frau darf wählen.
Im Vatikan gibt es keine Gewaltenteilung im Sinne eines Rechtsstaates; vergleiche: Kirche RechtsstaatKirche Demokratischer Verfassungsstaat.
autoritär der Papst bestimmt in letzter Instanz
diktatorisch Widerrede ist zwecklos - dies gilt auch auf niederer Ebene, siehe Bistum Regensburg
antieuropäisch gehört nicht zur EU

Statt strikt das fünfte Gebot "Du sollst nicht töten" Ex 20,13 zu befolgen, feierte der katholische Erzbischof Joachim Meisner am 19. Januar 2007 den Internationalen Soldatengottesdienst im Kölner Dom. Dabei beschuldigte er öffentlich alle Nicht-Gläubigen der Brutalität: „Menschlichkeit ohne Gottesglauben verkommt in Brutalität“. Dabei berief er sich auf Franz Grillparzer, der angeblich sagte: „Humanität ohne Divinität ergibt Bestialität“ (Quelle? Das Zitat kommt fast ausschließlich beim Joachim Meisner vor). Beide Aussagen sind Quatsch und eine Beleidigung für alle Nicht-Gläubigen. Menschlichkeit oder Humanität ist per Definition weder brutal noch bestialisch. Im Gegenteil: viele brutalen Kriege der letzten 2000 Jahre hatten einen religiösen Hintergrund. Auch derzeitige Bestialitäten zwischen Pakistani und Inder, am 11. Spetember 2001, Nordirland, zwischen Schiiten und Sunniten usw. werden im Namen unterschiedlicher Religionen ausgetragen.
kriegInternationaler Soldatengottesdienst (11. Januar 2007)Kirche Inquisition und Nachfolgeorganisationen
Kirche Antisemitismus & Christentum, Inquisition, Kreuzzüge, Terror und Religion
Grosseinsatz der Katholischen Kirche für die Menschenrechte der Nazi-Täter
Mit Duldung des Vatikans organisierten Bischof Alois Hudal und andere hochrangige Kirchenmänner die Ausreise von Kriegsverbrecher und Nazis nach Übersee nach dem 2. Weltkrieg. Prominente Nutznießer: Kurt Tank, Chefkonstrukteur der Bremer Focke-Wulf-Werke; Franz Stangl, Kommandant des Vernichtungslagers Treblinka; Josef Mengele, KZ-Arzt von Auschwitz; Adolf Eichmann, Holocaust-Organisator; Josef Schwammberger, SS-Oberscharführer. Aufgrund dieser Verstrickung der katholischen Kirchen in die Rettung von NS-Kriegsverbrecher nannte man das Netzwerk ("Rattenlinie") die "Klosterroute" oder auch "Vatikan-Linie". SZ, 31.5.2006, S. 10
Wann wird das Bistum Regensburg von Sklaverei und Verlorenheit (Röm 8,20-22) befreit?
Der Regensburger katholische Bischof Gerhard Ludwig Müller unterbindet in seinem Machtbereich zahlreiche Laieninitiativen. Viele Grundrechte werden von Herrn Müller attackiert. Die Informationsfreiheit wird allgemein in Deutschland niedrig angesetzt, im Bistum Regensburg hängt sie noch tiefer. Er und/oder der Generalvikar Michael Fuchs gehen gerichtlich vor gegen
  • den abgesetzten Diözesanratsvorsitzenden Fritz Wallner (SZ, 15.12.2005, S. 37)
  • das Oberbayerische Volksblatt (Gegendarstellung am 29.12., S. 3 zu einem Bericht vom 22.12.2005)
Näheres kann man hier nachlesen: bistumKatholikenrat RegensburgbistumCanon215 Regensburg
bistumBischöfliches Ordinariat RegensburgbistumBistum Regensburg bei Wikipedia
Dem Pater Gregor Böckermann vom Orden der »Weißen Väter«, Sprecher der »Initiative Ordensleute für den Frieden (IOF)« droht ein Predigtverbot. Dem Bischof von Limburg Franz Kamphaus gingen seine kapitalismuskritischen Aussagen zu weit.
Pater»Das ist wie eine neuzeitliche Inquisition«, Interview mit Gregor Böckermann, junge welt, 4.06.2005
PaterPredigt von Pater Gregor Böckermann, in der St. Josef Kirche, Höchst
PaterInitiative Ordensleute für den Frieden

Die Menschenrechte wurden gegen den langen und erbitterten Widerstand des Christentums durchsetzt. "Unsere Vorstellung von Europa beruht auf dem vom Christentum geprägten abendländischen Menschenbild, dessen säkulare Leistung die Menschenrechte sind." Christentum VerfassungsbruchGrundsätze der Europapolitik
Kirche Rezension: Gerd Lüdemann: Die Intoleranz des Evangeliums. Erläutert an ausgewählten Schriften des Neuen Testaments
"Bischöfliches Verbot der Anrufung eines weltlichen Gerichts"
"... Kraft meiner bischöflichen Vollmacht (can. 391) untersage ich mit sofortiger Wirkung den katholischen Christen der Diözese Regensburg, insbesondere Geistlichen und pastoralen Mitarbeitern, bei Streitigkeiten, die im Rahmen ihrer kirchlichen Ämter und Aufgaben entstehen, weltliche Gerichte anzugehen."... "Zuwiderhandlungen, die bei kirchlichen Mitarbeitern ein Dienstvergehen darstellen, können mit einer gerechten Strafe, ggf. Disziplinarmaßnahmen, belegt werden.
Regensburg, den 11. November 2003 Gerhard Ludwig Bischof von Regensburg"
Amtsblatt für die Diözese Regensburg Gerhard LudwigNr. 14 - 17.11.2003; weitere Gerhard Ludwig rechtsfreie Räume
Die katholische Kirche praktiziert Kannibalismus, zumindest müssen die Katholiken fest daran glauben. "Was wir in der heiligen Kommunion empfangen, hat die Gestalt des Brotes, aber was wir essen, ist der Leib des Herrn. Was uns im Kelch gereicht wird, hat die Gestalt des Weines, aber was wir trinken, ist das Blut Christi". Friedrich WetterPredigt des Erzbischofs von München und Freising Friedrich Wetter Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Fulda am 24. September 2003
Kannibalismus: (Anthropophagie) der Verzehr von Menschenfleisch durch Menschen.
(c) Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG, 1999
Er begründete dies mit dem Bibelzitat "Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. ... Mein Fleisch ist wirklich eine Speise, und mein Blut ist wirklich ein Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm" (Joh 6,53-56) und bekräftigte es mit "Wenn es um die Wahrheit des Glaubens geht, gibt es keine Kompromisse. Darüber lässt sich nicht verhandeln. Die Wahrheit ist nicht verhandelbar, die Wahrheit ist zu bezeugen." Winfried Röhmel, Erzbischöfliches Ordinariat München, verteidigte diesen rituellen Kannibalismus in einem Leserbrief. OVB, 25.10.2003, S. XXII
Zum Tragen eines Kopftuches durch eine Lehrerin: "Wer in einer staatlichen Schule unterrichtet, dort für Kinder ein Vorbild sein soll (von dem manches durch bloße Nachahmung übernommen wird), muss sich diese Auswirkung zurechnen lassen. Deshalb begründet das Kopftuch Zweifel an der Eignung zur Lehrerin." Hermann Gröhe, CDU, MdB, chrismon 8/2003, S.10. Talar, Ordenstracht und Kreuz um der Brust geben Gröhe keinen Anlaß zum Zweifel. Mein Kommentar: "Was siehst du den Splitter im Auge deiner Schwester, und den Balken in deinem eigenen Auge beachtest du nicht?" frei nach Mt. 7,3.
Die deutschen Bischöfe versprachen den Sex-Opfern von Priestern Schutz und Hilfe. Die Realität sieht anders aus: Vertagen, verschweigen, verhöhnen. Die Realität erleben derzeit Kinder und Eltern in der Oberpfalz: Sie fühlen sich alleingelassen wie zu dunkelsten Skandalzeiten. Briefe der Eltern wurden nicht beantwortet, es gibt keine Meldung nach Rom, ja nicht einmal eine kirchliche Voruntersuchung.
Zwangszoelibat zoelibatPeter Wensierski, SPIEGEL ONLINE 2003 Dafür müssen katholische Geistliche mit harten Strafen rechnen, wenn sie Protestanten zum Kommunionsempfang einladen. Georg Sterzinsky Meldung
Katholische Kirche und Behinderte
Die erzbischöfliche Baukommission München lehnte eine Rampe für Rollstuhlfahrer an der Münchner Mariahilfkirche ab: sie würde das Erscheinungsbild der Kirche ruinieren. OVB, 25.1.2003, S.3
Katholische Geistliche müssen mit harten Strafen rechnen, wenn sie Protestanten offiziell zum Kommunionsempfang einladen. Ein katholischer Priester würde dann kein Priester mehr sein, sagte der Berliner Kardinal Georg Sterzinsky. SZ, 8.1.2003, S.6
Das Generalvikariat des Bistums Fulda verbot im März 1988 die eigene Zeitschrift Bonifatius-Bote. Darin war ein Interview mit Irmgard Blättel, DGB, zum Schwangerschaftsabbruch. Hörfunk - Fernsehen - Film 1988, 6 S.32
Dem Benediktinerpater und Zen-Meister Willigis Jäger wurden vom Ordinariat Würzburg alle Vorträge, Kurse und Veröffentlichungen untersagt. Der Vatikan verhängte zudem ein Auftritts- und Publikationsverbot gegen den Pater. SZ, 19.2.2002, S.48
Der spanische Priester José Mantero bekannt sich als Homosexueller: "Doy gracias a dios por ser gay". Wie erwartet traf ihn der Bannstrahl der Kirche. Ignacio Noguer, Bischof von Huelva, kündigte ihm fristlos. Er sei "zum Skandal für die Gläubigen" geworden. SZ, 8.2.2002, S.12
Johannes Paul II., Papst der katholischen Kirche, betonte, wer als Anwalt oder Richter an Scheidungsverfahren teilnehme, kollabiere mit dem Bösen. Er rief Anwälte und Richter dazu auf, Ehescheidungen zu boykottieren. Münchner Merkur, 30.1.2002, S.7
Thomas J. Reese, Jesuit, fordert die Kirche Einhaltung der Menschenrechte durch die katholische Kirche.
“Wie kann man die vielen Formen von Gewalt verschweigen, die auch im Namen des Glaubens verübt wurden: die Religionskriege, die Tribunale der Inquisition und andere Formen von Verletzung der Menschenrechte?” Ein Zitat von Karlheinz Deschner? NEIN, sondern von Johannes Paul II., 1994, zitiert nach KircheJosef Dirnbeck. Die Inquisition. Eine Chronik des Schreckens. (S.22)
"Wahr ist, daß alle sozialen Erleichterungen der Neuzeit nicht durch die Kirchen, sondern gegen sie geschaffen wurden. Daß die Menschheit fast alle humaneren Formen und Gesetze des Zusammenlebens verantwortungsbewußten außerkirchlichen Kräften verdankt."
Kirche Karlheinz Deschner "Man nennt es Heilsgeschichte" in Opus Diaboli
Friedrich Wetter, Erzbischof von München zum Kruzifix-Urteil des BVGs 1995: "Der Richterspruch verordnet in letzter Konsequenz staatliche Religionslosigkeit und die Verdrängung der Religion aus dem öffentlichen Leben." Im Namen des Volkes. 50 Jahre BVG. WdR, 3sat 2001
Wann wird also Friedrich Wetter und seine Kirche die Konsequenzen realisieren?
Kirche Der katholische Katechismus widerspricht dem Rechtsstaat (behauptet Beckstein, CSU)
"Der Vatikan ist die größte Organisation, die an der illegalen Weiterleitung der Emigranten beteiligt ist." Geheimbericht des US-Außenministeriums, 1947, zitiert in Der Spiegel 36, 2001, S.170. Mit Emigranten sind die NS-Kriegsverbrecher gemeint. So soll dem Judenmörder Schwammberger der Papst 1948 zur Flucht aus der allierten Internierungshaft nach Argentinien verholfen haben.
Praxis des Christentums. Im September 2001 muß ein großes Polizeiaufgebot in Nord-Belfast katholische Mädchen der Holy-Cross-Grundschule eskortieren. Die Kinder wurden auf ihrem Weg durch ein protestantisches Viertel angepöbelt und mit Steinen beworfen. Am 5.September warfen Protestanten eine Splitterbombe auf die katholischen Kinder. Wer bei Kreuzzug, Gelehrtenverbrennung und Hexenverfolgung immer abwiegelt: "Das war vor Jahrhunderten!" hat ein Argument weniger. SZ, 6.9.2001, S.1
Trauergottesdienst im Speyrer Dom für Hannelore Kohl, Ex-Frau des Ex-Kanzlers Helmut Kohl, CDU, die Selbstmord verübt hatte. Münchner Merkur, 9.7.2001, S.2 Das ist OK, doch: einfachen Katholiken wird bei Selbstmord das kirchliche Begräbnis (oft?) verweigert. Wo ist der Catch-22? Ganz einfach: Hannelore Kohl war Protestantin. SZ, 11.7.2001, S.14
Seit Jahren schreibt Pfarrer Johann Brucker aus Mariaposching (Niederbayern) im Jahr ca. 100 Leserbriefe zu aktuellen politischen und Kirchlichen Themen an Tageszeitung. Generalvikar Wilhelm Gegenfurtner legte ihm in einem brief nahe "auf Leserbriefe möglichst zu verzichten". Münchner Merkur, 2.6.2001, S.7. Die Meinungsfreiheit wird von der katholischen Kirche mißachtet!
Würden Sie heute das Stück ["Der Stellvertreter"] genauso schreiben?
Rolf Hochhuth: "Nein, ich würde es viel radikaler schreiben. Denn: 1943 auf dem Höhepunkt der Judenverfolgung, nannte der Papst [Pius XII.] vor dem Kardinalskollegium die Juden “das Volk der Gottesmörder”. Diese Rede fiel mir erst später in die Hände. Hätte ich jenen Satz schon 1963 gekannt, hätte ich mein Stück anders geschrieben. Heute weiß ich, dass dieser gottverlassene Papst ein Antisemit war." Interview, Münchner Merkur, 31.3.2001, S.ANL42. Ergänzungen [ ... ] durch H.H.
Skandal um erzwungenen Sex afrikanischer Priester und Bischöfe mit Nonnen, mit nachfolgenden Abtreibungen. Das Erzbischöfliche Ordinariat in München verurteilte – nein, nicht die Verfehlungen – die "Sensationsmeldungen". Die Angelegenheit würde sich "statistisch immer noch in einem ganz kleinen Rahmen bewegen". Süddeutsche Zeitung, 22.3.2001, S.8
"Dass Menschen automatisch schuldig sein sollen,
ist für mich ein menschenverachtender Gedanke."

Philosoph Herbert Schnädelbach über die Erbsünde. chrismon. Das evangelische Magazin 01/2001, S.21
Scheinheiligkeit der beiden Grossekten: Während die beiden Grosssekten Militärbischöfe unterhalten und Panzer und ähnliche Todeswerkzeuge ohne weiteres segnen, prangern sie Kirche die deutschen Rüstungsexporte an. "Die Kirchen forderten die Regierung auf, künftig weniger Waffenexporte zu genehmigen. Entwicklung und Menschenrechte müssen Vorrang vor wirtschaftliche und militärischen Interessen haben." Süddeutsche Zeitung, 19.12.2000, S.5
vatikanErklärung Dominus Iesus über die Einzigkeit und die Heilsuniversität Jesu Christi und der Kirche
6. August 2000
"Deshalb muss in Verbindung mit der Einzigkeit und der Universalität der Heilsmittlerschaft Jesu Christi die Einzigkeit der von ihm gestifteten Kirche als Wahrheit des katholischen Glaubens fest geglaubt werden." IV, 16
"Es gibt also eine einzige Kirche Christi, die in der katholischen Kirche subsistiert und vom Nachfolger Petri und von den Bischöfen in Gemeinschaft mit ihm geleitet wird." IV, 17
"Die kirchlichen Gemeinschaften hingegen, die den gültigen Episkopat und die ursprüngliche und vollständige Wirklichkeit des eucharistischen Mysteriums nicht bewahrt haben, sind nicht Kirchen im eigentlichen Sinn; ..." IV, 17
Zu den Judenpogromen in Bayern durch die Christen im Mittelalter: "Denn wenn Abgrenzung in Ablehnung, Nebeneinander in einen religiösen Alleinanspruch umschlägt, sind Mißtrauen und Haß nicht weit." "Rabbiner und Kammerknecht", Film von Florian Guthknecht, BR 2000
Wer meint, dieser Kommentar träfe nur aufs "finstere" Mittelalter zu, der lese vatikan"Dominus Iesus".
Es gibt keine Errungenschaft an Freiheitlichkeit und mitmenschlicher Solidarität, die ursächlich auf die Kirche zurückginge. Jeder dieser Errungenschaften, jedem Fortschritt in den Menschenrechten, hat sie stets zuerst ein schriffes "Nein" entgegengeschleudert. Dann rangen sich viele Jahrzehnte, manchmal ganze Jahrhunderte später die Herren der Kirche schweren Herzens zu einem "Jein" durch. Und schließlich proklamierten sie die keineswegs durch sie zustandegekommenen Errungenschaften triumphal als die ihren, als den "entscheidenden" Beitrag der Kirche und des Papsttums zum kulturellen moralischen und sozialen Fortschritt der Menschheit.
Hubertus Mynarek: Die neue Inquisition. Sektenjagd in Deutschland. Marktheidenfeld, 1999, Seite 71
Kirche Zitate von Eugen Drewermann zu den Kirchen
Links
Kirche Antisemitismus, gegen künstliche Befruchtung und Homosexualität
Kirche Art.4 Die Freiheit des Glaubens
bibelBibelzitate, die man vom Pfarrer nicht hört
Kirche Biblische Bestrafung: Steinigung
Christentum VerfassungsbruchChristentum und Verfassungsbruch. Die dubiose Klausel
Kirche Confessio Augustana
Christentum VerfassungsbruchG. W. Foote, J. M. Wheeler: Crimes of Christianity (1887)
Diskriminierung Diskriminierung von Bevölkerungsgruppen durch die katholische Kirche
Kirche Dirnbeck, Josef : Die Inquisition. Eine Chronik des Schreckens
teufel Exorzismus: Austreibung von Dämonen, Teufeln und anderen Geistern
frauen Frauenfeindlichkeit der katholischen Kirche
gewaltFrieden und Gewalt im Namen der Götter
Kirchenkritik Galerie der Kirchenkritik
GerDiAGerDiA, Kampagne gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz
Kirche Homes, Alexander Markus: Heimerziehung: Lebenshilfe oder Beugehaft? Gewalt und Lust im Namen Gottes
Kirche Die Katholische Kirche als Hort der Pädophilie
KirchenkritikKirchenkritik (Wikipedia)
KirchenkritikKirchensumpf
Kirche Kritik an "Das Recht, ein Mensch zu sein"
Kirche Literatur zu Antisemitismus und Christentum, Inquisition, Kreuzzüge, Terror und Religion
Kirche Literatur zu den Menschenrechten
neumannNeumann, Ursula, Johannes Neumann: "Theologie als Glaubensgehorsam"
Intoleranz Päpstliche Intoleranz
Kirche Auszüge aus Wie gefährlich ist pluralistische Theologie?
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KircheSpart Euch die Kirche!
Kirche Die unbarmherzigen Schwestern [The Magdalene Sisters]
Verantwortung Verantwortungszurechnung der einzelnen Vertreter und der Institution Katholische Kirche
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Kirche Wider religiösen Fanatismus, Radikalismus und Fundamentalismus
Kirche Zivilcourage in Bayern und anderswo
Kirche Zwangszoelibat ist unmoralisch
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