| Die Katholische Kirche als Hort der
Pädophilie seit Jahrhunderten |
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| Erklärung der Staatsanwaltschaft
zum Fall Zollitsch Gegen den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, wird wegen Beihilfe zum sexuellem Missbrauch von Kindern ermittelt. Bei der Staatsanwaltschaft Freiburg wurde ein Ermittlungsverfahren gegen Dr. Robert Zollitsch wegen Beihilfe zum sexuellen Missbrauch von Kindern aufgrund einer hier angegangenen Anzeige eingeleitet. Der Vorwurf des Anzeigeerstatters geht dahin, dass der Erzdiözese Freiburg bekannt gewesen sei, dass es in früherer Zeit zu sexuellen Übergriffen durch einen Pater gekommen sei. Dr. Zollitsch habe als damals zuständiger Personalreferent der Erzdiözese Freiburg im Jahr 1987 gleichwohl die erneute Anstellung des Paters in der Kirchengemeinde Birnau am Bodensee veranlasst. Das Verfahren wurde mit Verfügung vom 28.05.2010 an die Staatsanwaltschaft Konstanz mit der Bitte um Übernahme übersandt, da die Haupttaten des Paters im dortigen Zuständigkeitsbereich begangen wären; dort sind nach der Darstellung des Anzeigeerstatters auch bereits Ermittlungen anhängig. Zollitsch gibt Fehler im Missbrauchsskandal zu Die Spitze des Freiburger Erzbistums wusste früher als bisher bekannt von Missbrauchsfällen Der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch hat persönliche Fehler im Missbrauchsskandal der Kirche eingeräumt und die Opfer um Verzeihung gebeten. Zollitsch, der Vorsitzender der katholischen Deutschen Bischofskonferenz ist, sagte, dass das Erzbistum früher als bisher zugegeben von Missbrauchsfällen im badischen Oberharmersbach erfahren habe: Als damaliger Personalreferent hätte er den Hinweisen schon 1992 mit größerem Nachdruck nachgehen müssen, intensiver nach weiteren Opfern und das Gespräch mit Zeugen suchen sollen. Die Erzdiözese Freiburg erhielt im ersten Halbjahr 2010 Hinweise gegen 44 Priester, Ordensleute und kirchliche Mitarbeiter. Es geht um die Zeit zwischen 1950 und 2000. |
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| Vatikan sträubt
sich immer noch gegen Aufklärung Im Juni 2010 führte die belgische Staatsanwaltschaft zur Aufklärung von Missbrauchsfällen im Erzbistum Mechelen-Brüssel Razzien durch: im erzbischöflichen Palais in Mechelen, in der Kathedrale Saint-Rombeaut de Malines, in den Räumen der kirchlichen Missbrauchs-Kommission, in der Wohnung des zurückgetretenen Erzbischof Godfried Daneels. Die Katholische Kirche betont zwar neuerdings, dass sie zur Aufklärung der Missbrauchsfälle mit der Justiz zusammenarbeiteen wolle, der Vatikan protestierte aber gegen die Durchsuchungen. "Vatikan verärgert über Belgien. Papst Benedikt XVI. beklagt Durchsuchungen bei Priestern", SZ, 29. Juni 2010, S. 6 |
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| Zynischer Umgang der katholischen Kirche
mit den Opfern Die katholische Kirche hat Sexvorfälle und Gewalt gegen Kinder jahrzehntelang geheim gehalten und die Justiz nicht eingeschaltet. Im Jahr 2010 (Stand Anfang Mai) gab es bereits 96 Ermittlungen, teilte das bayerische Justizministerium mit. Nur zwei der Fälle betreffen die evangelische Kirche (soviel zum Argument, Sexmissbrauch von Kindern passiere überall), dagegen betreffen 94 Ermittlungen (noch kein festgestellter Tatbestand!) katholische Einrichtungen. Die Verdachtsfälle waren innerkirchlich oft jahrelang bekannt. Massnahme der katholischen Kirche: Versetzung des Täters an andere Orte. Sogar die stellvertretende Chefin im Rechtsausschuss des Landtags, Petra Guttenberger, CSU. findet: "Das ist eine Art des Umgangs mit den Opfern, die man als in hohem Masse zynisch bezeichnen muss. "Kirche verbarg Missbrauchsfälle", Süddeutsche Zeitung, 7.5.2010, S. 49 |
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| Die Katholische Kirche
erlaubt im Vatikan Sex mit Kindern ab zwölf Jahren Der Vatikanstaat hat in Europa das niedrigste Schutzalter für Kinder: 12 Jahre, in Deutschland ist es 14 Jahre, in der Schweiz 16. Das Schutzalter legt fest, wie alt ein Kind mindestens sein muss, damit Erwachsene und Jugendliche sexuelle Beziehungen mit ihm haben dürfen. In Deutschland macht sich jeder strafbar, der an einem zwölf- oder dreizehnjährigen Kind sexuelle Handlungen vornimmt ganz egal, ob es zustimmt oder nicht. Im Vatikanstaat ist das wenn kein Abhängigskeitsverhältnis zwischen den Partnern besteht straffrei. Kritiker bezweifeln, dass die Sonderregelung wirklich nur aus Unachtsamkeit oder Gleichgültigkeit beibehalten wird. Juristen wie der Wiener Professor Manfred Nowak gehen davon aus, dass die katholische Kirche das Schutzalter bewusst niedrig gewählt hat. |
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| Hans Küng: Ein historischer
Vertrauensverlust Es darf nicht verschwiegen werden, dass das weltweit in Kraft gesetzte Vertuschungssystem von klerikalen Sexualvergehen gesteuert war von der römischen Glaubenskongregation Kardinal Ratzingers (19812005), wo schon unter Johannes Paul II. unter strengster Geheimhaltung die Fälle gesammelt wurden. Nach am 18. Mai 2001 sandte Ratzinger ein feierliches Schreiben über die schweren Vergehen (»Epistula de delictis gravioribus«) an alle Bischöfe. Darin werden die Missbrauchsfälle unter »Secretum Pontificium« gestellt, bei dessen Verletzung man sich schwere Kirchenstrafen zuziehen kann. Aus dem offenen Brief an die katholischen Bischöfe von Hans Küng, SZ, 15. April 2010, S. 13 |
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| Statt eines »mea
culpa« kommen aus dem Vatikan üble
Verleumdungen Kardinal Tarcisio Bertone, der schon mal kirchliche Verfahren gegen Sexualtäter stoppte, sagte
Angelo Sedano, Vorsitzender des Kardinalskollegium in Rom:
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| Joseph Ratzinger aka Benedikt XVI.
wusste von Missbrauchsfällen in Deutschland Als Erzbischof der katholischen Kirche in München wusste Joseph Ratzinger von Missbrauchsfällen. Gerhard Gruber, seinerzeit Generalvikar bei Ratzinger, übernahm einen pädophilen Pfarrer vom Bistum Essen nach München und setzte ihn in verschiedenen Pfarreien ein. Zum Zeitpunkt des ersten Einsatzes 1980 war Joseph Ratzinger Erzbischof in München. "In eigener Amtsvollmacht". Ex-Generalvikar zum Fall eines pädophilen Pfarrers, SZ, 21. April 2010, S. 33 |
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| Joseph Ratzinger aka
Benedikt XVI. wusste von Missbrauchsfällen in den USA Als Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre der katholischen Kirche in Rom wusste Joseph Ratzinger von Missbrauchsfällen. Er war mit zahlreichen Missbrauchsfällen durch katholische Kleriker in den USA befasst. Über den Fall des Priesters Lawrence Murphy wurden drei Bischöfe von Milwaukee informiert. Der letzte der Drei, Erzbischof Rembert Weakland, wandte sich an den Vatikan um Murphy zu entlassen. Er schrieb 1996 zwei Briefe an Joseph Ratzinger: keine Antwort! Es war wohl nicht wichtig genug. Ratzingers Vize, Kardinal Tarcisio Bertone, reagierte nach acht Monaten: in den USA sollte ein Kirchenverfahren gegen Murphy eingeleitet werden. Dieses wurde später von Bertone gestoppt. Das Schweigen Ratzingers wird heute im Vatikan so beurteilt: Joseph Ratzingern habe stets "klug und entschlossen" gehandelt. "Kardinal Ratzinger wusste von Missbrauch. Als Chef der Glaubenskongregation ließ der heutige Papst Hilfeersuchen aus den USA unbeantwortet", SZ 26. März 2010, S. 7 |
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| In der
Katholischen Kirche wurde jahrhundertelang dem Schutz der Kirche der Vorzug vor
dem Schutz der Opfer gegeben. Als der Papst noch Präfekt der
Glaubenskongregation war, soll sein Büro einen Missbrauchsfall in den USA
unter den Teppich gekehrt haben. Priester Lawrence Murphy unterrichtete von 1950 bis 1974 an einer Schule für Gehörlose in Wisconsin. Er missbrauchte dort mindestens 200 Jungen sexuell. Er wurde versetzt, verlor aber nie die Priesterschaft. Im Gegenteil: Pater Murphy wurde im Jahr 1963 zum Schulleiter befördert. Drei aufeinanderfolgende Erzbischöfe in Wisconsin waren über die Vorwürfe informiert; alle entschlossen sich, die Polizei und die Staatsanwaltschaft nicht zu informieren. Der jetzige Papst Benedikt XVI. als Kardinal Joseph Ratzinger und Präfekt der Glaubenskongregation unternahm trotz Bitten eines amerikanischen Erzbischofs nichts. Erst 1974 wurde der Pater in den Norden Wisconsins versetzt. Dort verbrachte Pater Murphy weitere 24 Jahre mit Jugendarbeit in Schulen und Gemeinden. Zwei Briefe des Erzbischofs von Milwaukee, Rembert Weakland, an den damaligen Kardinal Ratzinger blieben laut New York Times unbeantwortet. Die New York Times berichtete, dass Kardinal Ratzinger im Jahr 2001 unter der Drohung der Exkommunizierung die Direktive an alle Bischöfe verantwortete, alle Untersuchungen zu sexuellen Übergriffen von Priestern geheim zu halten. |
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| Ursachenforschung:
Zucht und Orden Zum Katholizismus gehört(e) jahrhundertelang:
Heute gibt es natürlich nicht mehr diese exzessive erzieherische Gewalt. Geblieben ist aber bis tief ins 20. Jahrhundert die Isolation von der Außenwelt, die Auslieferung an den Erzieher ... Geblieben sind ferner: Dogmentreuer, Gehorsam, Unterwerfung, katholische Sexualmoral. Der zum freien Umgang mit der Sexualität nicht fähige Zögling flüchtet sich gerne in ein geschlossenes System. Martin Kutz: "Zucht und Orden"; SZ, 23. März 2010, S. 2 |
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| Der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig
Müller folgte den Spuren Schönborns. Er warf den Medien
vor einen Kampagne gegen die Kirche zu führen. Es gehe darum, "die
Glaubwürdigkeit der Kirche zu erschüttern". Er verglich laut
Bericht Bayerischer Rundfunk die Berichterstattung mit der
kirchenfeindlichen Haltung des NS-Regimes. Müller beklagte sich
andrerseits über "verkürzte Berichte". "Bischof wirft Medien Kampagne vor", SZ, 22. März 2010, S. 5 "Damals die Nazis, heute die Medien. Mit seinem NS-Vergleich hat der Regensburger Bischof Müller sogar in den eigenen Reihen Protest provoziert", SZ, 23. März 2010, S. 7 Verkürzte Berichte!? Hätten die Medien ausführlicher berichten sollen? |
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| Kindesmissbrauch durch
Kleriker auch in Österreich Klosterheimschule in Vorarlberg: die Zöglinge wurden mit Pornofilmen, Alkohol und anderen Drogen traktiert, dazu sexuelle Übergriffe bis zu Vergewaltigungen. Christoph Schönborn, Kardinal von Wien, machte, als 1995 seinem Vorgänger, dem Kardinal Hans Hermann Groer schwere sexuelle Übergriffe vorgeworfen wurden, die Medien verantwortlich (wie im Jahre 2010 auch deutsche Bischöfe die Medien bezichtigten). Jetzt beteuerte Schönborn, die Zeiten der Vertuschungen seien vorbei. "Pornofilme, Alkohol und Drogen für die Zöglinge. Österreichs Kirche steckt in ihrer größten Krise immer mehr Fälle von sexuellem Misbrauch werden bekannt", SZ, 22. März 2010, S. 5 |
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| Robert
Zollitisch, katholischer Bischof, gesteht Verschleierung
zu Robert Zollitisch, Vorsitzender der deutschen katholischen Bischofskonferenz, wollte vor kurzem noch gerichtlich gegen Leute vorgehen, die der katholischen Kirche Vertuschung und Verschleierung vorwarfen. Nun musste er eingestehen: Fälle des sexuellen Missbrauchs wurden in der katholischen Kirche bewusst verschleiert. Im Schwarzwaldort Oberharmersbach wurden 1991 Missbrauchsfälle von Kindern durch einen katholischen Pfarrer bekannt. Zollitsch war der damals zuständige Personalreferent und versetzte den Pfarrer in den Ruhestand ohne die Polizei oder die Staatsanwaltschaft zu informieren. "Zollitsch: Missbrauch wurde verschleiert. Vorsitzender der Bischofskonferenz räumt Vertuschung ein. Pfarrer in Oberharmersbach verging sich an 17 Opfern", SZ, 22. März 2010, S. 5 |
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| Zwei Nonnen und vier
Priester der Diözese Regensburg stehen unter
Missbrauchsverdacht "The diocese is acting on some of the 300 claims of sexual or physical abuse at institutions run by the Church which have flooded in since Germany was swept up in a scandal which has also caused shock and anger in Ireland, the Netherlands, Switzerland, Austria and Brazil." |
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The Times, March 13, 2010 |
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| Der Skandal um
sexuellen Missbrauch bei den Regensburger Domspatzen weitet sich
aus Ein Ex-Domspatz über seine Schulzeit von Mitte der 50er- bis Mitte der 60er-Jahre: In dieser Zeit gab es alles. Es gab schwere körperliche Misshandlungen, schwere seelische Misshandlungen, es gab sexuelle Übergriffe. Der Direktor dort war ein ausgewiesener Sadist, der geprügelt hat noch und noch, sagte der heutige Arzt. Manche Kinder hätten vor Angst in die Hose gemacht. Das hatte zur Folge, dass noch stärkere Prügelstrafen erfolgten. |
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| »Die Hölle von
Ettal« Als die »Hölle von Ettal« beschreiben Ex-Schüler ihre Zeit auf der bayerischen Klosterschule Ettal. Prügel und Missbrauch gehörten zum Alltag. Im Schlafsaal habe es Watschen für alle Schüler gegeben als Strafe dafür, dass zuvor einer von ihnen etwas gesagt habe. Weitere Strafen: Stockschläge auf den Rücken, Kopfnüsse, massive Schlägen mit der flachen Hand, mit einem Kleiderbügel den Hintern versohlt. Einige Padres (nicht alle!) haben über Jahrzehnte Internatsschüler systematisch missbraucht. Ein inzwischen suspendierter Pater hat Fotos von halbnackten Schülern im Web veröffentlicht. Bischof Walter Mixa ( |
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| Missbrauchsskandals am
Jesuiten-Gymnasium Aloisiuskolleg Bad Godesberg weitet sich
aus Die Kölnische Rundschau meldet, dass sich 30 ehemalige Schüler sowie ein Schüler von heute meldeten und von sexuellem Missbrauch durch mehrere Patres berichteten. Der Sprecher des Jesuitenkollegs, Robert Wittbrodt, gestand zu, dass es teilweise um heftige Berichte bis hin zu sexuellen Handlungen handle. Gegen sechs Patres würden Vorwürfe erhoben, von denen fünf inzwischen verstorben seien. Der Rektor Theo Schneider hatte am 8. Februar seinen Rücktritt erklärt. |
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| Missbrauch wurde jahrelang verschwiegen
und vertuscht Die Leitung des Maristeninternats in Mindelheim hat den sexuellen Missbrauch eines Schülers durch den ehemaligen Leiter des Internats jahrelang verschwiegen und vertuscht. Der ehemalige Leiter wurde 2008 rechtskräftig wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt und in ein Kloster nach Recklinghausen versetzt. Die Öffentlichkeit wurde darüber massiv belogen. "Die Lüge der Fratres", 3. März 2010, S. 33 "Maristenorden räumt Fhler ein. Missbrauch in Mindelheim wurde öffentlich verschwiegen - auch mit Wissen des Augsburger Bistums", SZ, 5. März 2010, S. 33 |
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| Ettal, Mindelheim, Regensburg,
Fürstenfeldbruch, Sankt Ottilien, Riekofen, Augsburg, Bad Tölz,
Burghausen, Würzburg, München, Grahing an der Alz, nach
Ostdeutschland versetzt, ... Kaum ein Ort in Deutschland wurde ausgelassen. Doch den Opfern wird massiv geholfen: die Bischöfe der Bischofskonfernez im März 2010 in Vierzehnheiligen wollen für die Opfer beten. "Bischöfe beten für Missbrauchs-Oper", SZ, 17. März 2010, S. 33. |
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| Massenhafter sexueller Missbrauch von
Kindern und Jugendlichen durch katholische Kleriker in USA, Irland,
Deutschland, Österreich u.v.a. Hans Küng, emeritierter Theologieprofessor, weist auf schwerwiegende Fehleinschätzungen seitens Robert Zollitisch, Erzbischof, hin.
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Der 68-Jährige Mixa zur "Augsburger Allgemeinen Zeitung":
Ich meine, der Klerus sollte wieder verstärkt die Bilderbibel oder Heiligenbilder ansehen statt die sexualiserten Medien. Aber vielleicht verstehen wir Herrn Mixa falsch: die zunehmende Sexualisierung in den Medien hat den Kindesmissbrauch und die Pädophilie erst ins schlimme Lager gerückt. Ohne die Medien könnten die Pfarrer, Jesuiten, Kardinal Groer, irischer Klerus, US Klerus etc. die Doktorspiele als völlig harmlos weitertreiben. Beate Merk, CSU, stimmt Mixas These zu, dass die sexuelle Revolution teilverantwortlich für die Missbrauch an Kindern und Jugendlichen in der Katholischen Kirche sei: Ich bin dem Bischof sehr dankbar für diese klare Stellungnahme, weil,es nach wie vor ein Tabu ist, über sexuellen Missbrauch zu sprechen, und weil uns jede öffentliche Diskussion weiterbringt und den Opfern hilft, SZ, 19.2.2010, S. 49 Ich bezweifle, dass diese Abschiebung der Schuld auf eine abstrakte Bewegung ("die sexuelle Revolution") den Opfern hilft. Besser wäre es den Klerus von der sexuellen Revolution abzukoppeln: Verbot der Playboy-Abos für Klerus und in Klöstern. In den 50-er Jahren wurde über einen Augsburger Kleriker, der mit "Ministranten rummache" getuschelt. Die Diskussion darüber war ein Tabu (darin hat Frau Merk recht): der Kleriker wurde nach Rom versetzt (verbreiteter Wirkungskreis?). SZ, 19.2.2010, S. 49 Der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller breitete ebenfalls ein Tabu über die Pädophilie in seinem Bistum aus (darin hat Frau Merk recht):er versetzte das "schwarze Schaf" in eine andere Pfarrei, wo es erneut Kinder zu belästigen gab. |
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| Zu den jüngst bekannt gewordenen
Fällen des Kindesmissbrauch durch Jesuiten äußerte sich auch
der Philosoph Michael Bordt, Jesuit,
Philosophieprofessor und Rektor der Hochschule für Philosophie in
München. Richtig bemerkt er: "Kindesmissbrauch ist kein spezifisch
kirchliches, sondern ein gesamtgesellschaftliches Problem". Allerdings folgert
er daraus zu schnell: Zölibat und Umgang mit Homosexualität in der
Katholischen Kirche bieten keine Erklärung und haben mit Pädophilie
nichts zu tun. Ein einfaches Indiz spricht zumindest für eine
Teilerklärung: im Verhältnis zu den im Kinder- und Jugendbereich
Tätigen fallen die Klerikalen der Katholischen Kirche verstärkt auf.
Von evangelischen Pastoren liest man selten etwas in diesem Bereich. |
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| Sexuelle Übergriffe am
Canisius-Kolleg, einem Berliner Jesuiten-Gymnasium Wie erst jetzt öffentlich gemacht wurde, sollen am Canisius-Kolleg, einem Berliner Jesuiten-Gymnasium, zwei Geistliche jahrelang mehrere Schüler missbraucht werden. "Tiefe Erschütterung und Scham", SZ, 29.1.2010, S. 10 "Nun sollen es 22 Opfer sein. Missbrauchsskandal an Berliner Jesuiten-Gymnasium weitet sich aus", SZ, 30.1.2010, S. 12 |
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| Ein Pfarrer aus dem Bistum Aachen wird
verdächtigt, Ministranten sexuell belästigt zu haben. Die Deutsche
Bischofskonferenz warnte Eltern davor, über den Fall öffentlich zu
reden. Das könne strafrechtliche Konsequenzen haben. Der verdächtige
Pfarrer, der derzeit in Südafrika ist, war mehrfach aufgefallen, da er
Ministranten in seine private Sauna einlud. Peter Wensierski: "Duschen mit Körperkontakt", Der Spiegel 1/2010, S. 34-35 |
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| Jahrzehntelang haben die katholische Kirche und staatliche
Behörden den gewohnheitsmäßigen Missbrauch von Kindern durch
katholische Geistliche in Irland vertuscht und verschwiegen. Betroffen waren
(als die bekannte Spitze des Eisbergs) 320 Kinder und 46 Priester. Weitere 450
Erwachsene gaben an als Kind sexuell missbraucht worden zu sein. Selbst
Diarmuid Martin, Erzbischof von Dublin,
sprach von einer tiefen Schande. "Tsunami der Schande", SZ
28.11.2009, S. 12 |
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| Nach einer BBC Dokumentation spielte der Papst
eine wichtige Rolle beim systematischen Vertuschen der Kindesmissbräuche
durch römisch-katholische Priester. |
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| Ein katholischer Geistlicher wurde vom Landgericht Coburg wegen
sexuellen Missbrauchs an drei Buben in 13 Fällen zu zwei Jahren auf
Bewährung (Rabatt für Geistliche?) verurteilt. Der Priester ist
inzwischen pensionieert, aber immer noch katholischer Priester. Zwei
Privatdetektive, angeblich in seinem Auftrag, wollten von einem inzwischen
19-jährigen Opfer einen Widerruf der Aussage. "Pädophiler Pfarrer schickt Opfer Detektive", SZ, 14.3.2009, S. 51 "Das Bistum hätte uns warnen müssen", SZ 19.3.2009, S. 52 Der öffentliche Druck obsiegte: der Würzburger Bischof Friedhelm Hofmann suspendierte jenen pädophilen Priester und kürzte seine Ruhestandsbezüge. SZ, 25.3.2009, S. 33 |
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| Gegen einen heute 71 Jahre alten katholischen
Priester wurde der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs erhoben. Er soll sich in
einer Einrichtung der Ordensgemeinschaft Missionare von der Heiligen
Familie (MSF) in Lebenhan, Unterfranken, regelmässig im Schlafsaal
an verschiedenen Jungen vergangen haben. Nachdem sich im August 2008 ein
ehemaliger Internatsschüler an das Bistum Würzburg gewandt hatte,
wurde eine kirchliche Untersuchung eingeleitet. Erst nach einem Bericht in der
Mainpost wurde die Staatsanwaltschaft informiert. SZ,
10.102008, S. 47
Und dies kam heraus: Papst Joseph Ratzinger aka Benedikt XVI. zog endlich Konsequenzen und entzog dem heute 71 Jahre alten katholischen Priester alle Rechte und Pflichten eines Priesters. Er bleibt aber weiterhin Mitglied der Missionare von der heiligen Familie. SZ, 23. Juli 2009, S. 41 |
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| Vor dem Landgericht Essen wurde ein ehemaliger Pfarrer einer
Bottroper Kirchengemeinde wegen sexuellen Kindesmissbrauch verurteilt. Der
Pfarrer wurde vom Kirchendienst beurlaubt. SZ 7.10.2008, S. 12 |
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| Eine weitere
Eisbergspitze geortet Die Staatsanwaltschaft ermittelt im Erzbistum Bamberg zu einem neuen Fall von sexuellem Missbrauch. Der Verdacht gegen einen kirchlichen Mitarbeiter: "mehrere Verfehlungen im sexuellen Bereich". Das Ordinariat Bamberg verharmlost: "sexualbezogene Handlungen", "die nicht in Ordnung waren". Erst eine Woche vorher begann die Staatsanwaltschaft gegen einen ehemaligen Personalchef des Bistums Bamberg zu ermitteln, nachdem sie von der mutmasslichen Verfehlungen aus der Zeitung erfuhr! "»Manipulationen im Intimbereich«. Schwere Vorwürfe und ein neuer Fall im Bistum Bamberg". Süddeutsche Zeitung 7.8. 2008, S. 41 Der Bamberger Bischof Ludwig Schick erklärte, dass die Vorwürfe aus dem Juli 2007 "kein eindeutiges Ergebnis" brachten; deshalb geschah ein Jahr lang nichts. Inzwischen stellte sich heraus, dass der Beschuldigte 1994 ein Knabenheim in Indien gründet und es öfters besuchte. Der Beschuldigte selbst kann sich an nichts mehr erinnern. "Die dunkle Seite der Macht. Nach Missbrauch im Bamberger Internat soll sich ein junger Mann umgebracht haben". Süddeutsche Zeitung 14.8. 2008, S. 51 |
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| Ein katholischer Domkapitular des Bistums Bamberg steht unter dem
Verdacht sexueller Übergriff an Internatsschülern. Erste
Anschuldigungen gegen den katholischen Priester wurden dem Bistum im Herbst
2007 bekanntgemacht. Die katholische Kirche sah keinen
Handlungsbedarf. Erst nach dem 18. Juli 2008 wurde der Priester
beurlaubt! Der jetzt 63-jährige Beschuldigte bestreitet die Taten nicht,
kann sich aber auch nicht mehr erinnern. Die Taten sollen zwischen 1976 und
1991 an Knaben eines Bamberger Internats begangen worden sein. OVB, 1.8.2008, S. 7 Im Gegenteil: ein Generalvikar, also hoher Kirchenvertreter schnauzte ein Opfer am Telefon an, anschließend entschuldigte er sich per E-Mail. Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen geklärt: die Taten sind verjährt. Der beschuldigte Domkapitular wohnt wieder in seiner Dienstwohnung. Matthias Drobinski: "Auf einmal war ich Täter", SZ, 29. Juli 2009, S. 34 |
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| Gegen einen katholischen Pfarrer im Landkreis
Erding wurden schwere Vorwürfe erhoben: sexuelle Belästigung einer
Viertklässlerin. Die Mutter erstattete Anzeige. Polizei und
Staatsanwaltschaft ermitteln. Bis zur Klärung des Verdachts ist der
Pfarrer beurlaubt. OVB, 22.7.2008, S. 5 |
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| Das Amtsgericht Neuburg an der Donau hat gegen einen ehemaligen
katholischen Pfarrer einen Strafbefehl wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern
erlassen. Der Beschuldigte akzeptierte ohne Schuldeingeständnis. Damit ist
der Pfarrer rechtskräftig verurteilt. Das zuständige Bistum Augsburg
mit Bischof Walter Mixa schweigt. Der
Pfarrer ist beurlaubt. SZ, 17.7.2008, S. 45 |
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| Die unzureichenden Massnahmen der Katholischen
Kirche gegen die Pädophilie in ihrem Management lassen immer wieder neu
Fälle von sexuellen Übergriffen auf Kinder zu. Die Kripo Ingolstadt
ermittelt gegen einen 54-jährigen Parrer im Landkreis
Neuburg-Schrobenhausen. Er wird verdächtigt Ministrantinnen sexuell
belästigt zu haben. Der Beschuldigte wurde vorsorglich vom Dienst
suspendiert. Bischof Walter mixa soll seit längerem informiert sein, dass
es in der Gemeinde "nicht stimmte". Er weigerte sich aber einzugreifen. SZ, 7. Juni 2008, S. 49 |
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| Die Staatsanwaltschaft Hamburg ermittelt gegen einen katholischen
Priester. Er soll Kinder sexuell missbraucht haben. Das Erzbistum Hamburg
beurlaubte ihn. Der Hamburger Erzbischof Werner Thissen zeigte sich betroffen.
Die Misshandlungen soll der Priester an ihm anvertraute Ministranten und
Jugendliche vorgenommen haben. Die Beweise sind schwerwiegend. "Schlimmer Verdacht", SZ, 25.4.2008, S. 14 |
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| Bei seinem Besuch in den USA zeigte sich das Oberhaupt des
Vatikanstaats Joseph Ratzinger tief
beschämt über den sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen
durch katholische Priester in den USA. Zugleich lügte er: "...wir werden
alles tun, dass dies in der Zukunft nicht mehr passieren kann" (laut
italienischer Nachrichtenagentur Ansa). SZ, 16.4.2008, S.
1 In einem Interview mit Radio Vatikan machte Günter Grass das Pflichtzölibat in der katholischen Kirche für sexuellen Missbrauch von Kindern durch Geistliche verantwortlich. Grass forderte daher die Abschaffung des Pflichtzölibats in der katholischen Kirche. Das wäre auch gleich ein Beitrag gegen die Familien- u. Frauendiskriminierung in der katholischen Kirche. |
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| Der 39-jährige katholische Geistliche P.
K., der trotz Verurteilung wegen pädophiler Übergriffe, von Bischof
Gerhard Ludwig Müller wieder bei
Jugendlichen eingesetzt wurde (in Riekofen, Oberpfalz), wird wegen sexuellen
Mißbrauchs von Ministranten in 20 Fällen angeklagt. Er ist
geständig. SZ, 29.1.2008, S. 37 Der Regensburger Bischof ist sich keiner moralischen Schuld bewußt. Der katholische Priester P.K. durfte schon während seiner dreijährigen Bewährungszeit (nachdem er in Viechtach wegen Vergehens an Meßdienern extrem milde mit einer Bewährungsstrafe verurteilt worden war) mit Firm- und Kommunionkinder agieren. Vielleicht wollte Müller dem Priester eine zusätzliche, erschwerte Prüfung auferlegen? Vor dem Landgericht Regensburg wird am 13. März 2008 während der Verhandlung um P.K. eine Mahnwache aus Laien stehen. SZ, 13.3.2008, S. 3 Es gibt Katholiken, die ihrem "Hirten" Müller für sein vielfältiges (ist das ironisch?) Wirken während der letzten 5 Jahre, ein "Vergelt´s Gott" sagen. Mein ist die Strafe und die Vergeltung Dtn 32,35; Mein ist die Rache, ich werde vergelten, Röm 12,19. Die Vergeltung des Wegschauens durch Bischof Müller durch Gott muß auf den Priester P.K. ausgeweitet werden. Der Wiederholungstäter wurde zu zahmen drei Jahren Haft verurteilt. |
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| Jeder 50. Priester in Deutschland ist pädophil, schätzt
Franz Grave, Weihbischof im Ruhrbistum
Essen Zugang derzeit (1/2008) nicht für alle kostenfrei |
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| Die Katholische Kirche
als Hort der Pädophilie Im italienischen TV wurde die BBC-Dokumentation Sex, Crimes and the Vatican gesendet (Autor: Colm O'Gorman) und prompt bekam Moderator Michele Santoro, der den Film gezeigt hatte, Probleme. Laut Film soll der Vatikan jahrzehntelang Übergriffe von Priester auf Kinder verborgen und vertuscht haben. Der Film zeigt dies an Beispielen aus Irland, USA und Brasilien. Rino Fisichella, Rektor der Lateran-Universität, meinte in einem dazu abgehaltenen TV-Talk, man sehe dies falsch. Der Vatikan-Kurie habe die Missbrauchsfälle nicht an sich gezogen, um etwas zu vertuschen, sondern um aufzuklären. SZ, 2.6.2007, S. 46 |
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| Papst Joseph Ratzinger aka
Benedikt XVI. berief Bischof Gerhard Ludwig
Müller, Regensburg, zum Mitglied der Glaubenskongregation.
Vielleicht braucht Ratzinger einen Spezialisten für den Einsatz von pädophilen Priestern |
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| Die
Katholische Kirche immer noch Hort der Pädophilie Der katholische Pfarrer P.K. hatte im Jahr 2000 in Viechtach einen Buben sexuell mißbraucht. Er kam mit einer einjährigen Haftstrafe auf Bewährung davon. Gerhard Ludwig Müller, Bischof von Regensburg, setzte den Priester in Riekofen wieder ein. Jetzt sitzt P.K. erneut wegen des Vorwurfs pädophiler Übergriffe in Untersuchungshaft. Herr Gerhard Ludwig Müller, der mit seinen Katholiken nicht gerade ziemperlich umgeht, sie bei kleinsten Verstößen gegen seinen Anordnungen maßregelt, hatte selbst den Balken im Auge. Zurecht fühlen sich die Riekofener Katholiken verschaukelt. Doch Müller meint, er sei Opfer einer Kampagne In der Folge der Aufdeckung des sexuellen Kindesmissbrauchs lehnte der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller eine Entschuldigung ab. Sie sei unnötig: "Es geht nicht darum, mich zu entschuldigen oder Fehler einzugestehen", sagte Müller am 26.10.2007 dem Bayerischen Rundfunk. Damit werden die Opfer noch nachträglich verhöhnt. SZ, 27.10.2007, S. 49 |
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| Spiegel Online: Dennoch waren die Opfer der in der katholischen
Kirche bekannt gewordenen Fälle sexuellen Missbrauchs durch Priester vor
allem Jungen. Kügler: Das ist ein Indiz dafür, dass das Priesteramt in der katholischen Kirche hoch attraktiv ist für Menschen, die in ihrer sexuellen Entwicklung auf einer kindlichen oder pubertären Stufe stehen geblieben sind. Kügler: Die katholische Kirche ist ein feudalistisches System. Es gibt einen herrschenden und einen beherrschten Stand. Kügler: Richtig ist sicher, dass die katholische Kirche die größte transnationale Schwulenorganisation ist. (Hermann Kügler, München; seit 25 Jahren katholischer Priester, Jesuit.) Interview mit Priester Kügler: "Katholische Kirche ist größte transnationale Schwulenorganisation". |
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| Die Katholische Kirche
als Hort der Pädophilie In den USA bekannte sich die Erzdiözese Los Angeles zu den zahlreichen "Missbrauchsfällen" ihrer Priester und will den mehr als 500 betroffenen Frauen und Männern etwa 660 Millionen Dollar Schadensmissbrauch zahlen. Die Geschädigten waren zum Zeitpunkt des Missbrauchs durch katholische Priester meist Kinder. Es handelt sich also um schwere Pädophilie. Dazu waren allein in Kalifornien 570 Klagen anhängig. Durch die Zahlung kann die Katholische Kirche ihre Vertuschungstaktik fortsetzen. In Boston trat 2002 ein Erzbischof wegen Missbrauchsfällen zurück. Im Bundesstaat New York wurde die Diözese Rockville Center wegen ähnlicher Delikte zur Zahlung von über 10 Millionen Dollar verurteilt. SZ, 16.7.2007, S. 1 |
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| Links | ||
| Prof. Bordt, Hochschule für Philosophie,
Jesuit, zur Debatte um die Missbrauchsfälle |
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In einem Dossier informiert der Fidesdienst über Zahlen, Daten, Informationen zum Umfang krimineller Verbindungen |
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