| Gegner
des Grundgesetzes = Totengräber der Verfassung und der darin noch als Spurenelemente vorhandenen Bürger- und Menschenrechte
|
|
| Totengräber der Verfassung und Mitglieder der
CSU, die 1949 und auch später dem Grundgesetz formal nie
zustimmte (!), luden zur
60-Jahr-Feier der Geburt des Grundgesetzes der BRD ein. Rückgrat bewiesen die Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Bayerischen Landtag Margarete Bause und Sepp Dürr, die ihre Teilnahme am scheinheiligen Festakt absagten. Die Staatsregierung feiere ein Verfassun, die sie mit ihrer Politik täglich mit Füßen treten. "Die Bayernhymne über dem See", SZ 8.9.08, S. 52 Margarete Bause: Die Politik der Staatsregierung ist konsequent darauf gerichtet, zentrale Grundsätze des Rechtsstaats und den Schutz der Grundrechte auszuhöhlen. Beispiele aus neuerer Zeit Erschwerung des Grundrechts auf freie Versammlungsgesetz Ausweitung der Überwachungsbefugnisse der Polizei über das verfassungsrechtlich Erlaubte hinaus konsequenter Ausbau des Überwachungsstaats Sepp Dürr: In einer ganzen Reihe von Urteilen hat das Bundesverfassungsgericht deutlich gemacht, dass die hardliner-Politik der Staatsregierung beim Lauschangriff, beim Kennzeichen-Scanning, bei der Vorratsdatenspeicherung oder bei der heimlichen Ausforschung von Computern den fundamentalen Werten unserer Verfassung zuwider läuft. |
|
| Oft wird der Abbau der Grundrechte
mit folgender Argumentation begründet: "Wir verlangen nichts als Offenheit. Wer kann dagegen sein oder sich darüber beklagen, wenn er nicht im Dunkeln Schändliches oder Schädliches zu verbergen hat?" Kommt vertraut vor, oder? Will Vesper. Die Neue Literatur, 1937. Zitiert nach Wohin die inzwischen in Deutschland von vielen befürwortete Folter führen kann, zeigt eindrucksvoll (kein Beispiel aus dem "finsteren" Mittelalter, sondern aus 2002): |
| wer? | will welches Grundrecht (teil)abschaffen? |
| Bayern, Hessen, Sachsen und Thüringen | gemeinsamer Antrag am 12. März
2004 im Bundesrat zur weiteren Auflockerung des Grundgesetzes. Der
Bundeswehreinsatz gegen die deutsche Bevölkerung soll ermöglicht
werden. Siehe
Siehe auch |
| CDU | Bundeswehreinsatz auch innerhalb
Deutschlands; siehe |
| CDU/CSU Bundestagsfraktion | Änderung des Artikel 87a des
Grundgesetzes, um die Bundeswehr auch innerhalb Deutschlands einsetzen zu
können. |
| Neufassung des Artikels 35 des
Grundgesetzes, um die Bundeswehr auch innerhalb Deutschlands einsetzen zu
können. |
|
| weitere Einschränkung von Art.5
Meinungs- und Pressefreiheit: Kontrolle der
Medien; generelles Verbot
jugendgefährdender Videofilme, Computer- und Videospiele.
|
|
| weitere Teilabschaffung von Art.5
Meinungs- und Pressefreiheit |
|
| CSU Fraktion | Entwurf einer Grundgesetzänderung: Einsatz des Militärs auch innerhalb Deutschlands (gegen Art.87a (2) gerichtet). Münchner Merkur, 9.10.2001, S.1 |
| Günther Beckstein, CSU | "Wir können angesichts der
anhaltenden Bedrohungslage durch den internationalen islamistischen Terrorismus
auf die Fähigkeiten der Bundeswehr zum Schutz unserer Bevölkerung
nicht länger verzichten", sagte Beckstein in der |
| Auf Vorschlag von Beckstein wurden
weitere Grundrechtseinschränkungen bei bloßem Verdacht beschlossen.
|
|
| forderte die Einführung von
elektronischen Fußfesseln für radikale Islamisten. Mit der
Fußfessel sollen diese von potenziellen Anschlagsplanungen abgehalten
werden. |
|
| Ein Urteil des Bundesverfassungsgericht
nannte die Umsetzung des Lauschangriffs in die Strafgesetzordnung
verfassungswidrig ( |
|
| Beckstein fordert eine
Grundgesetzänderung, dass die Bundeswehr Zivilobjekte auch im Inland
schützen darf, wenn hierzu die technischen Möglichkeiten und
Kräfte der Polizei von Bund und Ländern nicht genügen.
PM 548/03 31.10.03 und Siehe auch
|
|
| Beckstein ist als Innenminister Bayerns für die technischen Möglichkeiten und Kräfte der Polizei zuständig. Wenn die nicht ausreichen, so ist dies seinem Versagen zuzuschreiben. | |
| Beckstein fordert eine
Grundgesetzänderung Art.35, damit "die Bundeswehr Zivilobjekte auch im
Inland schützen darf, wenn hierzu die technischen Möglichkeiten und
Kräfte der Polizei von Bund und Ländern nicht genügen".
Pressemitteilung 545/03 24.10.2003 Für die adäquate Ausstattung der Polizei (personell, Sachmittel) in Bayern ist Beckstein zuständig. |
|
| Beckstein forderte erneut den Einsatz der Bundeswehr auch gegen die eigenen Landsleute. Das bedeutet Abschaffung oder wesentliche Änderung des Grundgesetzes, Artikel 87. "Landtagswahl 2003 Top-Thema: Innere Sicherheit". Bayerisches Fernsehen, 9.9.2003, 20:15. | |
18.10.2002 Beckstein im Bundestag: ein Einsatz der Bundeswehr im Innern soll schon durch "Trittbrettfahrer" und "Spaßvögel" ausgelöst werden können. ami 5-6, 2003, S.29 |
|
| Für ein völliges Verbot der Verbreitung von gewaltverherrlichenden Filmen, Video- und Computerspielen sprach sich erneut Innenminister Dr. Günther Beckstein aus = gegen Artikel 5 GG. Pressemitteilung BStMI 239/02 vom 04.05.02 | |
| Einschränkung des Art.10 (1)
Fernmeldegeheimnis: Beckstein fordert Abschaffung des Asylrechts; Süddeutsche Zeitung, 28.11.2000, S.L8 |
|
| Wolfgang Bosbach, CDU | Wolfgang Bosbach unterstützt den
Vorstoß von Wolfgang Schäuble, der Bundeswehr gegen unschuldige
Flugpassagiere eine Lizenz zum Töten zu erteilen. "Ich stehe
hundertprozentig hinter dem Vorstoß", sagte Bosbach dazu, den Abschuss
entführter Passagierflugzeuge ermöglichen. Deutschlandradio 5.1.2007 |
| Wolfgang Bosbach, forderte zum Gesetz zur Verbesserung der Luftsicherheit ("license zu kill") eine Änderung des Grundgesetzes, weil ansonsten der Einsatz der Bundeswehr zur Gefahrenabwehr aus der Luft verfassungswidrig sein könnte. Das Parlament Nr. 05-06 / 02.02.2004 | |
| weitere Teilabschaffung des
Demonstrationsrechts; Süddeutsche Zeitung, 28.11.2000, S.2 |
|
| Norbert Geis, CSU | Initiator für eine weitere
Teilabschaffung von Art.5 Meinungs- und Pressefreiheit, Süddeutsche Zeitung, 5.12.2000, S.1 |
| Hermann Gröhe, CDU | Artikel 5 GG: freie
Meinungsäußerung: einschränken; Artikel 8 GG: Versammlungsfreiheit: einschränken; Artikel 46 GG: freie Meinungsäußerung im Parlament: einschränken. chrismon 3/2005, S.10 |
| Monika Hohlmeier, CSU | will das Tragen eines Kopftuchs
für muslimische Frauen in der Schule verbieten. Das verstößt
gegen GG Art.3 (2): "Männer und Frauen sind
gleichberechtigt". und gegen die Gleichbehandlung der
Religionsgemeinschaften: Christen dürfen Kopftuch, Kreuze, Nonnentracht
und Talar tragen. |
| Erwin Huber, CSU | will den Einsatz der Bundeswehr gegen die eigene Bevölkerung ermöglichen. OVB, 11.3.2004, S. 2 Das ist gegen GG Art. 87 gerichtet. |
| findet die Verletzung des Artikels 2
Grundgesetz durch die geplante "Sicherheitsverwahrung" (siehe
Will Erwin Huber GG Art. 2 ganz abschaffen? Siehe |
|
| Erwin Huber ist für eine weitere Teilabschaffung von Art.5 Meinungs- und Pressefreiheit. Er will die Ausstrahlung indizierter Filme ausnahmeslos verbieten. Da die Filme natürlich von CSU-Amigos indiziert werden, schließt sich damit die Zensurkette. Nur was die CSU erlaubt, wird gesendet. SZ, 13.6.2002, S.19 | |
| Christian Hügel, Kreisvorsitzender JU Rosenheim | Abschaffung des Asylrechts; Oberbayerisches Volksblatt, 8.12.2000, S.14 |
| Franz Josef Jung, CDU | ähnlich wie Günther Beckstein ( |
| Am 25.10.2006 soll das Bundeskabinett einer massiven Ausweitung der Befugnisse der Bundeswehr gegen die eigenen Bürger zustimmen. Bisher darf die Bundeswehr auch im Innern zur Abwehr von Terrorangriffen eingesetzt werden, jedoch dürfen dabei keine typischen militärischen Waffen wie raketen, Kampfbomber oder Bomben eingesetzt werden. Euphemistische Begründungsfloskel für dieGrundgesetzänderung, vorgeschlagen von Franz Josef Jung, CDU: innere und äußere Sicherheit sind nicht voneinander zu trennen. SZ, 13.10.2006, S. 7 | |
| Junge Union | Resolution für die Abschaffung des Asylrechts auf dem Deutschlandtag in Koblenz; Oberbayerisches Volksblatt, 8.12.2000, S.14 |
| Volker Kauder, CDU | stellte sich hinter die Forderungen von
Grundgesetzgegner Schäuble nach Online-Durchsuchungen von PCs von
Verdächtigten, siehe |
| Karl Lamers, CDU | Feststellung des Verteidigunsfalles durch den Bundestags = Art.115a. Die Begründung Lamers': die Handlungsfähigkeit unseres Landes sei beeinträchtigt. Ossietzky, 18/2001, S.614 |
| Angela Merkel, CDU | forderte erneut für eine Grundgesetzänderung, damit die Bundeswehr "zur Terrorabwehr" im Innern eingesetzt werden kann. SZ, 3.7.2007, S. 1 |
| bestritt den
Artikel 20 des Grundgesetzes in ihrer Rede anlässlich der
Festveranstaltung 60 Jahre CDU am 16. Juni 2005, Berlin; siehe |
|
| plädiert erneut für eine Grundgesetzänderung, damit die Bundeswehr auch gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt werden kann. Die Welt, 22.3.2004, S.4 | |
| Einsatz des Militärs auch
innerhalb Deutschlands (gegen Art.87a (2)
gerichtet) MM, 12.10.2001, S.2. Siehe
|
|
| Franz Müntefering, SPD | SPD-Fraktionschef Franz Müntefering und Generalsekretär Olaf Scholz, SPD, erwarten eine Einigung mit den sogenannten "Abweichlern" bei der SPD Bundestagsfraktion. Müntefering kündigte eine Sondersitzung der Fraktion zur Diskusion der Hartz-Reform an. SZ 07.10.2003 Zur Abstimmung im Bundestag am17. Oktober pochte Müntefering auf Fraktionsdisziplin, die er als Gewohnheitsrecht darstellte (Bayern 5, 6.10.2003, 6:00). Der offensichtliche ständige Verstoß gegen das Grundgesetz Art.38, der die Unabhängigkeit der Abgeordneten garantiert, muß so Müntefering auch am 17. Oktober 2003 beibehalten werden. Gewohnheitsrecht auf Grundgesetzverstoß! |
| Horst Rasch, CDU | plädiert für eine Grundgesetzänderung, damit die Bundeswehr auch gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt werden kann. Die Welt, 22.3.2004, S.4 |
| Jürgen Rüttgers, CDU | 1994: Einsatz des Militärs auch innerhalb Deutschlands. ami 5-6, 2003, S.28 |
| Wolfgang Schäuble, CDU | fordert ständig und in vielen
Varianten entgegen Art. 102 GG, der lapidar sagt: "Die Todesstrafe ist
abgeschafft" die Wiedereinführung der Todesstrafe; diesmal aber
ohne Anklage und Gerichtsverfahren: Schäuble will die
|
| will Online-Durchsuchungen bei Verdächtigen (und wer ist das in Schäubles Sicht nicht?) ermöglichen. Volker Kauder, CDU, sagte, diese seien nötig im Anti-Terror- Kampf. | |
| lässt seit dem Sommer 2005
aufgrund einer Dienstanweisung Otto
Schilys, SPD, PCs von unschuldigen Bürgern heimlich online
durchsuchen. Wolfgang Wieland, Grüne,
dazu: "Das ist eine Missachtung des Grundgesetzes, wie sie in so offener
Dreistigkeit bisher noch nicht zu hören war." SZ,
26.4.2007, S. 5 Wie üblich erklärte Schäuble, wenn das Grundgesetz im Wege sein, muß es halt weg, d.h. er will es ändern lassen. |
|
| Sabine
Leutheusser-Schnarrenberger, FDP: "Schäuble ist davon besessen,
mit aller Macht den Abschuss von Passagieren zuzulassen, die sich in der Hand
von Terroristen befinden"; Ex- Bundesinnenminister Gerhart Baum, FDP: "Der Vorstoß von
Innenminister Schäuble ist eindeutig verfassungswidrig", OVB, 3.1.2006, S. 2 Siehe: |
|
| will als Innenminister zur Fußballweltmeisterschaft unbedingt die Bundeswehr gegen die eigene Bevölkerung zum Einsatz bringen. Dazu kündigte er eine Grundgesetzänderung an. SZ, 16.12.2005, S. 1, 7 | |
| plädiert erneut für eine Grundgesetzänderung, damit die Bundeswehr auch gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt werden kann. Die Welt, 22.3.2004, S.4 | |
| Einsatz der Bundeswehr gegen
Bundesbürger im Fall von "Größeren Sicherheitsbedrohungen im
Innern" =gegen Art.87a (2). ami 5-6, 2003, S.28 Feststellung des Verteidigungsfalles durch den Bundestags = Art.115a. Die Begründung Schäubles: Die Abgeordneten sind überfordert, es fehle ihnen an Sachverstand. Ossietzky, 18/2001, S.614 |
|
| Otto
Schily, derzeit SPD, Bundesinnenminister |
Otto Schily will das
Demonstrationsgrundrecht weiter einschränken. Ein Gesetzentwurf sieht vor,
Demonstrationen, bei denen das NS-Regime verharmlost wird, oder Demonstrationen
in besonderen Gebieten zu verbieten. SZ, 12.2.2005, S. 1 |
| Schily: "Wir können nicht in der
präventiven Bekämpfung der massivsten terroristischen Gefahr in der
Geschichte der Bundesrepublik die Terrorabwehr quer übers Land verteilen."
Spiegel: "So steht es allerdings im Grundgesetz: Polizeiarbeit ist
Ländersache." Schily: "Notfalls müssen wir das Grundgesetz
ändern." |
|
| Schily will das Versammlungsrecht
einschränken. Er will, daß Versammlungen (Demonstrationen) leichter
verboten werden können. |
|
| Wilhelm Schmidbauer, Polizeipräsident | "Ich plädiere für eine Verfassungs- und Gestzesänderung. Erst dann wäre der Einsatz der Bundeswehr für uns eine Hilfe". Schmidbauer plädiert also auch (wie so viele Machtpolitiker) für den Einsatz der Bundeswehr gegen die eigene Bevölkerung, die bisher grundgesetzlich untersagt ist. SZ, 29.12.2005, 37 |
| Jörg Schönbohm, Innenminister Brandenburg, Vorsitzender der CDU Brandenburgs | forderte die Wiedereinführung der
Folter, das heißt er ist gegen den
derzeitigen |
| Rupert Scholz, CDU | 1999: Einsatz des Militärs auch innerhalb Deutschlands. ami 5-6, 2003, S.28 |
| Uwe Schünemann, CDU | forderte die Einführung von elektronischen Fußfesseln für radikale Islamisten. Mit der Fußfessel sollen diese von potenziellen Anschlagsplanungen abgehalten werden. SPIEGEL ONLINE 2004 Die elektronische Bewegungsmelders bei nicht verurteilten Bürgern richten sich gegen Art.1 Schutz der Menschenwürde. |
| Edmund Stoiber, CSU | Das Bundesverfassungsgericht
erklärte am 14.2.2006 das Luftsicherheitsgesetz (welch Euphemismus
für ein Gesetz, das das Abknallen von zivilen Flugzeugen ermöglichen
sollte!) für verfassungswidrig und nichtig. Die Verfassungsbeschwerde der
früheren FDP-Politiker Burkhard Hirsch und Gerhart Baum gegen das Gesetz
der Schröder-Schily-Regierung hatte Erfolg. Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber forderte nun eine Grundgesetzänderung für den Einsatz der Bundeswehr im Innern, d.h. gegen die deutschen Bürger. Er beruft sich auf die kommende Fußball-WM in Deutschland, bei der man der Welt zeigen will, dass wir unserem Ruf aus dem 20. Jahrhundert gerecht werden. |
| Entweder ist Stoiber gegen Art.3 Gleichheit vor dem Gesetz oder er hat
dieses Grundrecht nicht verstanden. Zur Steuerfreiheit der
Sonntagszuschläge meinte er, es sei eine Regelung des
Einkommensteuergesetzes, die "für hart arbeitende Bürgerinnen und
Bürger geschaffen worden ist und nicht für
Fußball-Millionäre". SZ, 17.9.2003, S.25
Vergleiche: |
|
| Stoiber der Radikalinski fordert
eine radikale Reform des Asylrechts. OVB, 31.7.2003, S.11. So wie man die CSU kennt ist das keine Forderung nach Wiedereinführung des Asyls für politisch Verfolgte. |
|
| Stoiber brachte erneut eine Bundesratsinitiative zum Einsatz der Bundeswehr innerhalb Deutschlands ein. SZ, 22.1.2002, S.5 | |
| Mehrfach forderte Stoiber den Einsatz
der Bundeswehr im Landesinneren. Siehe |
|
|
|
| 1987 forderte Staatsminister Edmund Stoiber die "Kontrolle der Kontrolleure in den Medien", also die Metazensur. Art. 5 Meinungsfreiheit soll weiter ausgehebelt werden und dafür ein neues Reichspropagandaministerium eingeführt werden. Hörfunk - Fernsehen - Film 1988, 1 S.49 | |
| Wolfgang Thierse, SPD | kann sich eine weitere Teilabschaffung des Demonstrationsrechts vorstellen; Süddeutsche Zeitung, 28.11.2000, S.2 |
| Eckart Werthebach, CDU | weitere Teilabschaffung des
Demonstrationsrechts; Süddeutsche Zeitung, 28.11.2000, S.13 |
| Dieter Wiefelspitz, SPD | kann sich eine weitere Teilabschaffung des Demonstrationsrechts vorstellen; Süddeutsche Zeitung, 28.11.2000, S.2 |
| Wolfgang Zeitlmann, CSU | kann schon fast als notorischer
Grundgesetzgegner bezeichnet werden; |
| Brigitte Zypries, SPD | Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, FDP, (LS) wirft der Ex-Justizministerin Zypries, SPD, ebenfalls Grundgesetzwidrigkeiten vor. LS nennt den Europäischen Haftbefehl und Zypries' Gesetzesvorlage zur Bespitzelung der Bürger ("akustische Wohnraumüberwachung") grundgesetzwidrig. "...in wichtigen Grundentscheidungen des letzten Legislaturperiode [war] die Rechtspolitik tatsächlich nicht verfassungskonform", LS, SZ, 8.12.2005, S. 6 |
| Brigitte Zypries will das
Demonstrationsgrundrecht weiter einschränken. Ein Gesetzentwurf sieht vor,
Demonstrationen, bei denen das NS-Regime verharmlost wird, oder Demonstrationen
in besonderen Gebieten zu verbieten. SZ, 12.2.2005, S. 1 |
|
| legte einen Gesetzentwurf zur
Sicherheitsverwahrung ohne Gerichtsurteil vor. Der Rechtsgrundsatz In dubio
pro reo soll ungültig werden; damit wird die Freiheit der Person, Art.
2 verletzt; siehe |
|