| Anti-Terror-Datei oder
Terror-Datei die wohl Unschuldige enthält, denn Schuldige gehören hinter Gittern und nicht nur in eine Datei |
| Heribert
Prantl, SZ: "Kann es passieren, dass auch Unschuldige in die Datei
geraten?" Spiros Simitos, Direktor der Forschungsstelle Datenschutz an der Universität Frankfurt am Main: "Leider ja. Der Kreis der sogenannten Kontaktpersonen, der aufgenommen werden kann, ist zufällig und uferlos." SZ, 7.9.2006, S. 8 |
| Das Bundeskabinett
will am 12. Juli 2006 die »Antiterrorgesetze« mit massiven
Einschränkungen der Grundrechte verlängern und ausweiten. Alle
Geheimdienste des Bundes ( Der frühere Bundesinnenminister Gerhart Baum, FDP in einem Interview. "Wir sind wirklich auf dem Weg in den Überwachungsstaat. Wir werden unser blaues Wunder erleben. Wir sind weit über Orwell hinaus." Wir sind nicht mehr auf demWeg: wir sind ein Überwachungsstaat. Peter Wolter: "»Antiterrorgesetze« ausgeweitet Von wegen »Terror«", junge Welt 7.7.2006, S. 8; SZ, 6.7.2006, S. 1 |
| Forderungen Günther Beckstein, CSU drängte in der "Passauer Neuen Presse" darauf, eine zentrale Antiterrordatei einzuführen: "Sie ist seit Jahren überfällig" (Juli 2005). Wenn das stimmt, dann haben unsere Politiker zwar hohe Gehälter kassiert, aber die überfällige Arbeit nicht erledigt. Wolfgang Bosbach, CDU: "neue Sicherheitsgesetze" (Juli 2005). Dagegen Dieter Wiefelspütz, SPD: "Es gibt keine Lücken in der Gesetzgebung" (Juli 2005). Konrad Freiberg, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, forderte eine langfristiger Aufbewahrung von Telefonverbindungsdaten. Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann, CDU, forderte eine elektronische Fußfessel für Verdächtige (Sept. 2006) |
| Links |