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Rassismus
Rassismus und Ausländerphobie in deutscher Politik, in den Medien und im Alltag
Angeregt durch Noah Sow: Deutschland Schwarz Weiß. Der alltägliche Rassismus wird hier unsystematisch Rassismus in Deutschland festgehalten

„Wer nach der Nationalität der Opfer fragt ist nur auf der Suche nach einer Bestätigung für den eigenen latenten Rassismus”.
Max Uthoff, Kabarettist, 50 Jahre Mainzer "unterhaus", 3sat 3.4.2016

Rassismus Links

Freies Netz Süd hetzt gegen Deutsche, Ausländer und Landesregierungen
Was ihr Kleingärtnerhirn nicht versteht, dagegen hetzt das „Freie Netz Süd” (FNS). Es versteht sich "als ein nationales politisches Infoportal für Franken und Bayern". Anscheinend bereiten die dort vertretenen "Kameradschaften" und "Einzelpersonen" wieder ein Desaster für Deutschland vor. Deutschland hat zwei Weltkriege angezettelt und wurde dadurch gewaltig geschmälert. Das „Freie Netz Süd” will offensichtlich Deutschland wieder massiv schädigen. Es droht den Deutschen mit: „morgen seid ihr fremd im eigenen Land”. Es verbreitet diese Droh– und Hetzparolen gegen Deutschland, die Deutschen, die Landesregierungen, die Journalisten und die Ausländer ungeniert auf dem Webauftritt Freies Netz Süd„Freies Netz Süd”. Anscheinend handelt es sich um Leute mit niedrigem IQ, die zu Rassismus neigen (siehe den Eintrag direkt darunter).
Weniger Intelligenz ⇒ eher Rassist
Menschen mit geringeren kognitiven Fähigkeiten neigen nach einer Studie von Gordon Hodson und Michael A. Busseri, Brock University, Kanada, eher zu politischen Meinungen vom rechten Rand. Wer als Kind in Intelligenztests schlecht abschneidet, hat als Erwachsener eher rassistische Vorurteile. Der Rassismus bietet Ordnung und Stabilität, die von diesen Menschen gesucht wird und nicht selbständig etabliert werden kann. Die Psychologen untersuchten dazu Daten aus zwei Langzeitstudien mit etwa 16.000 Briten. Das Ergebnis dürfte auch auf Deutsche übertragbar sein.
Daraus kann man allerdings nicht den Umkehrschluss Rassist ⇒ weniger Intelligenz ableiten (obwohl einiges empirisches Material dafür spricht). Das wäre der weit verbreitete Fehler: Behaupten des Konsequens.
Hodson, Gordon, Michael A. Busseri (2012): “Bright Minds and Dark Attitudes: Lower Cognitive Ability Predicts Greater Prejudice Through Right-Wing Ideology and Low Intergroup Contact”. Psychological Science, im Druck, 10 S. – RassismusSebastian Herrmann: Kinder mit geringerem IQ neigen später eher zum Rassismus, SZ, 10.1.2011, S. 16
Diskriminierung in Baden-Württemberg bleibt ohne Strafe
Der Türsteher einer baden-württembergischen Disco wies einen Schwarzen ab: Es seien einfach "schon genug Schwarze drin". Der Gast wehrte sich und das Gericht kommt nicht daran vorbei: es war Diskriminierung. Doch es verhängt keine Strafe.
DiskriminierungDiskriminierung wegen Hautfarbe "Es sind schon genug Schwarze in der Disco", SZ, 12.12.2011, S. 10
Rassismus Thilo Sarrazin sagt: "Ich bin kein Rassist". Er ist ein Sozialdarwinist
Kacke in der Heide: Ausländerphobie in Norderstedt, Schleswig-Holstein
Der Kleingartenverein Harksheide Kringelkrugweg in Norderstedt, einer Kleinstadt am Rande von Hamburg, beschloss Ende Oktober 2011 die Zahl der Migranten in ihrem Verein zu begrenzen. Höchstens 9 der 73 Parzellen sollen künftig noch an »Bewerber mit Migrationshintergrund« vergeben werden, das entspricht einer Migrantenquote von 12,6 Prozent.
Wohlgemerkt: das ist nicht wie die oft diskutierte Frauenquote als Untergrenz gedacht, sondern eine Obergrenze. Diese Quteo ist mit deutscher Gründlichkeit weiter unterteilt: Maximal 25 % der an Migranten zu vergebenden Kleingärten sollten Türken und Arabern vorbehalten sein, 25 % Osteuropäern und 50 % für alle anderen Nationalitäten.
KackeLaubenpieper beschließen Ausländerquote, Welt Online 6.12.2011 – Ausländerquote im Schrebergarten, OVB 9.12.2011, S. 10
Offener Rassismus im Landtag Niedersachsen
Deutschlands Politik ist nicht nur auf dem rechten Auge blind (Rassismus „Auf dem rechten Auge blind“), der offene Rassismus ist auch in den Landesparlamenten ohne NPD zu finden.
In einer Debatte des Landtags in Hannover am 6.12.2011 warf die Opposition Innenminister Uwe Schünemann, CDU, die inhumane und menschenrechtswidrige Abschiebepraxis vor.
Filiz Polat, Grüne, Sprecherin für Migrations-, Europa- und Entwicklungspolitik, rügte, dass auch schwer kranke Flüchtlinge, unbegleitete Minderjährige und schwangere Frauen abgeschoben werden. Der Innenminister Uwe Schünemann verteidigte die menschenrechtswidrigen Abschiebungen.
Gudrun Pieper, CDU, rief in Richtung der türkischstämmigen Filiz Polat:
„Am besten hätte man Sie abschieben sollen.“
Das klingt etwa achtzig Jahre alt. Von der Haltung
„So einen wie dich dürfte es her doch gar nicht geben.“
bis zum systematischen Terror an Ausländern ist kein grosser Schritt, meinte Autor Stefan Uhly in einem Interview mit der SZ.
Pieper entschuldigte sich bei Polat und anschließend auch in einer Erklärung vor dem Parlament. Das ändert an der gezeigten rassistischen Einstellung wenig.
Pieper "Am besten hätte man Sie abschieben sollen", Die Welt, 7.12.2011 – Eklat im Landtag, SZ 8.12.2011, S. 6 – Der kurze Schritt zum Ausländermord, SZ 8.12.2011, S. 47
Sublimer und unterschwelliger Rassismus allenthalben
Rassist will heute kaum jemand offen sein. Man müßte schon hoher Bankmanager und Autor eines Bestsellers sein um einen ziemlich offenen Rassismus zu überstehen. Stattdessen werden die rassistischen Vorstellungen subtiler transportiert.
• Verdächtigen, Täterinnen oder Täter erhalten in den Medien eine ethnische Kennzeichnung, wenn sie denn die "richtige" Nationalität (und sei es nur qua Geburtsort) haben.
• Symbole aus dem nationalsozialistischen Zeichenvorrat werden verwendet und seien es nur die gängigen Vokabeln in Frakturschrift.
• „Die Werte, auf denen Europa aufbaue, sind zum großen Teil christlich geprägt.“ Das ist falsch, deshalb wird auch vorsichtiger und subtiler argumentiert: „Europa ist christlich geprägt.“ Dem kann man nun kaum mehr widersprechen. Die Botschaft bleibt: Anhänger aller anderen Weltanschauungen haben in Europa (!) nichts zu suchen.
• „Jeder hat sich zu integrieren!“ Der Empfänger der Aussage interpretiert: mit "jeder" sind Ausländer gemeint; sie integrieren sich nicht freiwillig, sondern müssen dazu aufgefordert werden.
• Über Integration darf man nicht offen reden. Man muss dazu ein Buch schreiben, worin geschrieben steht, worüber man nicht reden darf.
• Man spricht sich gegen "multikulti" aus. Botschaft: eine andere Kultur wie die des TV Glotzers und Fussballgröhlers darf es in Deutschland nicht gegeben.
• Unsere Leitfiguren sind Dieter Bohlen, Thomas Gottschalk, Günther Jauch, Daniela Katzenberger und – weil wir so aufgeschlossen und tolerant sind – Rassist Bushido.
In keinem dieser Fälle werden Türken oder Nigerianer auch nur kritisiert, sie werden aber im Kontext diskriminiert. Man ist und bleibt Rassist und muss es nicht direkt sagen.
Einseitige Darstellung von Migranten in den Medien
Der Verein Schwarze Filmschaffende in Deutschland (SFD) möchte Stereotype in deutschen Film- und TV-Produktionen abbauen. Carol Campbell, Vorstandsmitglied des Vereins, beklagte eine zu einseitige Darstellung von Migranten in den Medien: "Natürlich gibt es den türkischen Gemüsehändler und den schwarzen Asylbewerber in diesem Land. Aber wir sehen viel zu viel davon". Sie sehe beispielsweise kaum "Menschen der schwarzen Community dargestellt als im Alltag angekommen".
sfdSchwarze Filmschaffende beklagen Klischees, Der Tagesspiegel, 16.9.2008 – sfdSFD – Schwarze Filmschaffende in Deutschland!
Auszug aus einem Interview mit der Schauspielerin Dennenesch Zoudé
Hat sich das Fernsehen aus dem Vorurteilskorsett früherer Jahre befreit?
“Da hat sich was verändert, aber es könnte noch selbstverständlicher werden. Die unvoreingenommene Besetzung einer Schwarzen als Schauspielerin, ohne zu diskutieren, wäre wirklich schön.”
OVB, 23.9.2008, S. 35
Einseitige Darstellung auch anderer Minderheiten in den Medien
Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma verlangt, dass der für den 19. Oktober 2008 geplante „Tatort“ nicht gezeigt wird. Der WDR-Film „Brandmal“ führe diskriminierende Stereotypen über Roma wie etwa Kriminalität und Ausnutzung des Wohlfahrtsstaates vor, teilte der Zentralrat am 2.10. mit.
sintiSinti und Roma fordern Absetzung eines WDR-„Tatorts“, Tagesspiegel, 02.10.2008
Der WDR hat die Forderung des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma nach Absetzung eines geplanten ARD-"Tatorts" zurückgewiesen. Der Sender hält an dem Film fest.
sintiWDR hält trotz Roma-Kritik an "Tatort" fest, Der Tagesspiegel, 02.10.2008
Der schwarze US-Amerikaner Palmer Murphy lebt seit fast 30 Jahren in Deutschland. In Zwiesel, der Stadt am Nationalpark Bayerischer Wald, die sich als Fremdenverkehrsort sieht, sucht seine Firma ein Zimmer für ihn. An jahrzehntelange Diskriminierung und häufige Polizeikontrollen in Deutschland
(schwarze Überwachung durch Schleier- und Rasterfahndung) schon gewohnt, erlebte Murphy in Zwiesel Ungeheuerliches. Aus der ersten Pension flog er nach der ersten Nacht wieder hinaus, etliche andere Vermieter zeigten ebenfalls die kalte Schulter. Der Schwarze kam in Zwiesel nicht unter. Schlimm genug!
• Doch wie Noah Sow (Rassismus Links) rügte, wird solch rassistisches Verhalten oft unter die vage Glocke "Fremdenfeindlichkeit" gestellt.
"Nach diesem fremdenfeindlichen Akt ...", schwarzebr-online, 28.8.2008
"Der Vorfall legt die Vermutung nahe, dass ... Fremdenfeindlichkeit herrscht", SZ, 3.9.2008, S. 38
Da in Zwiesel andere Fremde durchaus Unterkunft finden ist es klarer Rassismus.
• Zudem wird der Vorgang nicht bedauert, weil er rassistisch ist, sondern
"Die Stadt ... sieht nun vor allem diesen Ruf in Gefahr", schwarzebr-online, 28.8.2008
Der Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststätten-Verbands (BHG), Siegfried Gallus, bezog lobenswert klar Stellung: Im bayerischen Gastgewerbe seien "Menschen jeglicher Hautfarbe als Gäste, Mitarbeiter und Kollegen herzlich willkommen", heißt es in einer Erklärung des BHG.
schwarzeBHG Presse, 28.08.2008 (pdf) – schwarzeBayerischer Hotel- und Gaststättenverband e.V.
Die Polizei kontrollierte Herrn Murphy zwei Mal in vier Wochen: Was er in Zwiesel macht, wo er herkommt, wollten die Polizisten wissen. Auf dem Weg vom Supermarkt zum Parkplatz hielten ihn Zivilbeamte an, am Bahnhof die Bundespolizei.
schwarzeZu Gast bei Freunden in Zwiesel (Bayern). Kein Hotelbett für Schwarze. August 31, 2008
Ab 1. September 2008 begann in Freising der 6. Weltkongress der Zigeuner-Seelsorge. Ausgerichtet wird er u.a. vom Päpstlichen Rat der Seelsorge für Migranten und Menschen unterwegs. Zum Thema „Die jungen Zigeuner in der Kirche und in der Gesellschaft“ reden mehr als mehr als 160 Bischöfe, Priester und pastorale Mitarbeiter aus 25 Ländern und dem Vatikan.
Die vom Vatikan benutzte Bezeichnung „Zigeuner“ wird weltweit als Oberbegriff für verschiedene Volksstämme verwendet. Einige von ihnen nutzen den Begriff auch als Eigenbezeichnung. In Deutschland leben vor allem Sinti und Roma. Auf europäischer Ebene werden die Ausdrücke „Roma“ und „Zigeuner“ häufig parallel verwendet, der Europarat hat außerdem den Begriff „Fahrende“ hinzugefügt. In Deutschland leben Schätzungen zufolge rund 350.000 Zigeuner. rassismusAus der PM der DBK, 25.8.2008
Bischof Norbert Trelle (Mitglied der Kommission für Migration der Deutschen Bischofskonferenz) zur Kontroverse um die Begriffe Sinti und Roma und Zigeuner:
"Wir gehen davon aus: So wie sie sich selbst bezeichnen, übernehmen wir das." - domradio: "Ist denn der Ausdruck „Zigeuner“ überhaupt politisch korrekt?" Trelle: "Dass dieser Begriff im Sprachgebrauch und gerade im politischen Raum nicht mehr akzeptiert ist, ist mir natürlich auch bewusst." In: rassismusNiemand soll diskriminiert werden. Bischof Norbert Trelle im domradio-Interview zu Namensgebung und Aufgaben der „Zigeunerseelsorge“, domradio 1.9.2008
Dazu das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma: "»Zigeuner« ist eine in ihren Ursprüngen bis ins Mittelalter zurückreichende Fremdbezeichnung durch die Mehrheitsbevölkerung und wird von der Minderheit selbst als diskriminierend abgelehnt." rassismusSinti und RomaWas nun Norbert Trelle?
"Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma hat den vom Vatikan in Freising bei München organisierten Weltkongress der »Zigeuner-Seelsorge« scharf kritisiert." rassismusSinti und Roma kritisieren Kongress der "Zigeuner-Seelsorge", Frankenberger Zeitung, 28.8.2008 – Was nun Norbert Trelle?
"Der Vorsitzende des Zentralrates, Romani Rose, beklagte am Donnerstag, die katholische Kirche behandle die Sinti und Roma pauschal als »Nomaden« und »Menschen unterwegs«, anstatt sich für die Anerkennung gleicher Rechte der Sinti- und Roma-Minderheiten in ihren Heimatländern einzusetzen. Auch die ungebrochene Verwendung der diskriminierenden Bezeichnung »Zigeuner« schüre Vorurteile." rassismusZentralrat Deutscher Sinti und Roma empört über katholische Kirche, Der Tagesspiegel, 28.8.2008 – Was nun Norbert Trelle?rassismusVI. Weltkongress der Pastoral für die Zigeuner in Freising, PM der DBK 25.08.2008
Sieben Mitglieder des Gesundheitsausschusses des Bundestags gingen – auf Kosten der Steuerzahler – auf Tournee nach Amerika. Hier greifen bereits zwei Vorwürfe: Der Staat bedient sich und verschwendet Steuergelder (Rassismus Links). Randolph Krüger, SPD, Sekretär des Ausschusses, wies vor Reiseantritt wiederholt darauf hin, "dass das Programm bitte nicht mit inhaltlichen Terminen zu überfrachten sei und genug Zeit zur freien Verfügung bleiben möge", notierte Rolf Schütte, Generalkonsul in San Francisco. Krüger, der ebenfalls mitreiste, bat "um eine Zusammenstellung von Theater- und Konzertveranstaltungen und von Einkaufsmöglichkeiten, insbesondere der Schuhgeschäfte". Für die Sehenswürdigkeiten San Franciscos wie Golden Gate Bridge, Fisherman's Wharf oder den berühmten Cable Car sollte reichlich Zeit sein. Sekretär Krüger forderte auch einen Rollstuhl für Annette Widmann-Mauz, CDU, wegen des gebrochenen Fußes an.
Krüger forderte vor der Stadtführung vom Generalkonsul nach dessen Erinnerung:
"Wir brauchen einen Neger, der den Rollstuhl schiebt."
Krüger wollte gegenüber dem SPIEGEL,"nicht ausschließen, dass ich das gesagt habe". Ebenfalls unangenehm fiel Hubert Hüppe, CDU, auf.
rassismusPetra Bornhöft : "Neger gesucht". Der Spiegel 34 (2008). 18.08.2008
Der Bundestag will die Vorwürfe wegen einer USA-Reise des Gesundheitsausschusses im vergangenen Frühjahr aufklären. Sollte ein mitgereister Ausschusssekretär tatsächlich rassistische Äußerungen gemacht haben, sei das „inakzeptabel und eine üble Entgleisung“, kritisierte Volker Beck, Die Grünen, in der „Neuen Presse“. rassismusTagesspiegel 20.08.2008
Heidemarie Wieczorek-Zeul, SPD, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sprach in der Sendung "Boulevard Bio" am 25. Januar 2000 mehrmals von "Negerkindern".
Zwei Jahre zuvor hatte Renate Schmidt, SPD, gesagt: "Der Mann, der neben mir im Flugzeug saß, gab an wie zehn nackte Neger". Der Berliner Filmschauspieler Pierre Sanoussi-Bliss, ein deutscher Schwarzer, beschwerte sich und ärgerte sich über diesen Ausspruch. Er sei nicht nur rassistisch, sondern ergebe auch keinerlei Sinn.
SchmidtVoll daneben, Tourism Watch, März 2000 – Sanoussi-BlissLeserbrief Pierre Sanoussi-Bliss, Der Spiegel 52/1999, S. 16 –
Leserbrief Pierre Sanoussi-Bliss, SZ 22.8.2008, S. 30

Rassismus
Theorien, Lehren oder Ansichten, die versuchen, Fähigkeiten und Entwicklungslinien der Geschichte auf biologisch-anthropologische (= typologische) Ursachen zurückzuführen; daraus wird eine Über- beziehungsweise Unterlegenheit einer menschlichen Gruppe behauptet. Meist dient Rassismus dazu Herrschaftsverhältnisse zu rechtfertigen oder zu etablieren und mit dieser Ideologie Massen zu mobilisieren.
Der Rassismus liefert innenpolitisch die Begründung für Diskriminierung, Unterprivilegierung oder Unterdrückung ethnischer Gruppen (oft Minderheiten). Außenpolitisch wird der Rassismus zur Rechtfertigung von Imperialismus und Kolonialismus herangezogen.
Unter zur Hilfenahme von Brockhaus, Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG, 1999
Links
Rassismus Allgemeine Menschenrechtsverletzungen in Deutschland
Rassismus Die Arroganz unserer Politiker
Rassismus Auf dem rechten Auge blind
Rassismus Ausländer in Deutschland, Schwerpunkt Bayern
Rassismus Die Behandlung von Ausländern ist eine Schande für Deutschland
Blood, HonourBlood & Honour (Thema), Süddeutsche Zeitung
Blood, HonourVerbotene Organistation "Blood & Honour". Neonazis feiern "Tag der Ehre", SZ, 11.2.2013
Rassismus Diskriminierung von Minderheiten weit verbreitet
Vorurteil Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (GMF)
Rassismus Links zum Rassismus
Rassismus Literatur zum Rassismus
Rassismus Thilo Sarrazin sagt: "Ich bin kein Rassist". Er ist ein Sozialdarwinist
Rassismus Noah Sow: Deutschland Schwarz Weiß. Der alltägliche Rassismus
Rassismus Der Staat bedient sich
Rassismus Verschwendung von Steuergeldern
Rassismus Anfang

Rassismus
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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 4.4.2016