| Petitionsstatistik Mit dem Petitionsrecht ist es ähnlich wie mit vielen Grund-, Menschen- und Bürgerrechten in Deutschland: Auf dem Papier, zum Vorzeigen bei Staatsbesuchen, ist es wunderbar, in der Praxis nahezu wertlos. |
| Das Recht sich mit Bitten und / oder
Beschwerden an einen Ausschuss zu wenden, gibt es auf Bundesebene ( Viel wichtiger wäre ein Recht auf Antwort. Wie es damit ausschaut, zeige ich hier. |
| An den Deutschen Bundestag Petitionsausschuss | ||
| Eingabe | Thema | Antwort |
| 27.10.2010 | Repräsentation der Bürger auf Bundesebene einrichten | 24.11.2010 abgelehnt |
| 3.10.2010 | Einkommensteuer nicht weiter verkomplizieren | 13.10.2010 abgelehnt |
| Der Vorschlag wurde nicht nur abgelehnt, es wurde auch bald Gegenteiliges beschlossen: Am 31.10.2010 beschloss die schwarz-gelbe Koalition ein "Steuervereinfachungsgesetz". Es wird zur weiteren Komplexität des Steuerrechts beitragen, denn es ist ja ein zusätzliches Gesetz, dass beachten werden will. "Steuererklärung nur noch alle 2 Jahre", SZ, 30.10.2010, S. 8 | ||
| 24.10.2009 | Dringende Bitte: die Regelungen zur Einkommensteuer nicht noch aufwändiger gestalten (an Vereinfachungen wage ich seit Jahrzehnten nicht zu denken) Pet 2-17-086101-00202 Ablehnung: Der Bundestag will weiter die Regelungen zur Einkommensteuer verkomplizieren. | 8.12.2009 abgelehnt |
| Mit Schreiben vom 14.4.2010 teilte mir der Petitionsausschuss mit, dass er die obige Petition (die Regelungen zur Einkommensteuer nicht noch aufwändiger gestalten) nicht zurückgewiesen habe. Er konnte dem Anliegen "nicht entsprechen". Wo ist da der Unterschied? Dabei hat der Petitionsausschuss mein Anliegen nicht einmal kapiert. Im Schreiben vom 14.4.2010 urteilte er zu "Ihrem Anliegen zu einer Steuerreform". Der Kern meiner Petition war exakt das Gegenteil: die Regelungen zur Einkommensteuer nicht noch aufwändiger gestalten = Keine weitere Änderung = Keine Steuerreform. | ||
| 20.3.2009 | Der Petitionsausschuss des
Deutschen Bundestags ist völlig unangemessen besetzt
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| 12.12.2008 | Vereinfachung der Einkommensteuererklärung
Pet 2-16-08-6101-047638 Details zur Petition: |
Bescheid vom 4.2.2009 |
| Mai 2007 | Pflicht der Abgeordneten des
Deutschen Bundestags, die Art der Tätigkeiten neben dem Bundestagmandat zu
veröffentlichen. Dieser Pflicht kommen die Abgeordneten nicht nach. ...
Alle verweisen auf ein anderes Dokument (das dem Bürger nicht oder nur
sehr umständlich zugänglich ist) und das immer noch nicht
veröffentlicht ist. (Zugriff auf die MdB-Webseiten Mai
2007) Pet 2-16-02-113-009899a |
Bis heute keine Antwort |
| 23.6.2006 | Öffentliche Petition: Einführung eines
Gemeinschaftsdienstes für Abgeordnete (analog zur Forderung von Stefan
Müller, CSU) (Diese Petition hatte ich auch schon öffentlich am
17.6.2006 gestellt). |
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| 17. 6. 2006 | Veröffentlichungspflichtige Angaben, so beispielsweise die ausgeübten Berufe der Abgeordneten, sollten veröffentlicht und auf der offiziellen Webseite des Abgeordneten unter http://www.bundestag.de/ genannt werden. | |
| 31.12.2004 | Obwohl die BfA und zahlreiche andere Behörden die Elternschaft des Versicherten seit Jahrzehnten kennen, verlangen sie einen Nachweis zum Rentenbeginn. Der bürokratische Nachweis der Elternschaft an die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte ist daher völlig unnötig. | |
| Pet
2-15-15-8292-029274 Der Gesetzgeber legt nicht fest, was der Rentenversicherungsträger an Informationen verlangt. |
24.2.2005 abgelehnt | |
| 20.10.2003 | Auch Nicht-Mitglieder einer Partei sollten im Bundestag einen Ansprechpartner erhalten. | 12.11.2003 Zwischenbescheid |
| BT
15/2583 ... dass jeder Abgeordnete Vertreter des ganzen Volkes und nicht in erster Linie eine bestimmte Partei, einen Wahlkreis oder eine Interessengruppe repräsentiert |
15.3.2004 abgelehnt mit völlig realitätsfernen Argumenten | |
| 19.10.2003 | Die Stellung einer Petition sollte vereinfacht werden. | 24.10.2003 |
| An den Bayerischen Landtag Maximilianeum | ||
| Eingabe | Thema | Antwort |
| 12.12.2008 | Vereinfachung der Einkommensteuererklärung
P II/HA.0030.16 Details zur Petition: |
27.3.2009 abgelehnt |
| 26.1.2004 | Die Adresse des Petitionsausschuss sollte auf der Webauftritt des Landtags leicht auffindbar sein. | 2.2.2004 |
| 26.1., 14.3., 25.3., 29.3. 2004 | Bürgerstelle beim Landtag: der Landtag möge eine Stelle für Bürgeranfragen und - anregungen, eine Art von Ombudsman oder auch ein Sekretariat einrichten. | 1.4.1004 Zwischenbescheid |
| P II 1/EB.0553.15 | 24.3.2005 abgelehnt | |
| 26.1.2004 | Der Petitionsausschuss sollte für triviale Anfragen auch per Fax und Email erreichbar sein. | telefonisch |