![]() Kampf gegen den Terrorismus wandelt auf NS-Spuren: Wie sich die Bilder gleichen Der Kampf gegen den Terror wird von den Politikern als Vorwand benutzt, die freiheitliche Demokratie Deutschlands zu zerstören |
| "... das Schlagwort vom »Kampf« oder gar »Krief
gegen den internationalen Terrorismus« dient seit dem 11. September 2001
nicht nur in Deutschland als Begründung für Maßnahmen und
Normen zur Erhöhung der Sicherheit. Nur zu schnell wurden zu diese Zweck
auch Eingriffe in persönlichkeits- und Freiheitsrechte erwogen und
teilweise auch realisiert." Lothar Gruchmann: "Eine Zauberformel wider den Rechtsstaat", Süddeutsche Zeitung, 25.8.2008, S. 2 |
| Slogan: "Bekämpfung des islamistischen Terrors". |
| Zahlreiche deutsche Politiker nehmen den 11. September 2001 als Anlass die Menschen- und Bürgerrechte der Bürger Deutschlands massiv einzuschränken. |
| "Die Gefährdung
durch den islamistischen Terrorismus hält unverändert an." |
| "Bei der Terrorbekämpfung spielen
nicht nur die Fähigkeiten unserer Sicherheitsbehörden eine Rolle,
sondern auch der Faktor Zeit. Wir brauchen gute Instrumente und wir
brauchen sie schnell. Terroristen nehmen keine Rücksicht auf unsere
Debatten. Daher mein Drängen, die Online-Durchsuchung für
Terror-Computer schnellstmöglich in das Gesetz zu nehmen." Aufgabe des Innenministers und seiner nachrangigen Behörden wäre es Terror-Computer sofort unschädlich zu machen! |
| "Die Bundesregierung
hat die Sicherheitsstrukturen unseres Landes mit einer Reihe umfangreicher
gesetzlicher und administrativer Maßnahmen gezielt ausgebaut und der
neuen Bedrohungslage angepasst." ... "So könnten beispielsweise wichtige
Erkenntnisse über die Reisebewegungen, den Verlauf der Finanzströme
oder die Vorgehensweisen beim Identitätswechsel Verdächtiger gewonnen
werden." ... Verdächtigt sind natürlich alle
Bürger
|
| Slogan: "Bekämpfung des kommunistischen Terrors". |
| Die Nazis etablierten nach der Machtübernahme 1933 Referate und Abteilungen zur Bekämpfung des Kommunismus und Marxismus. |
| Angesichts des
Anwachsens der kommunistischen Bewegung forderte ein Gestapo-Bericht vom
Oktober 1934, dass "die Schutzhaftbestimmungen gegenüber den marxistischen
Elementen wieder erweitert werden", also der "präventiven Bekämpfung
des Kommunismus wieder freie Hand gegeben" sein müßte. Nur
"allerschärfstes Zugreifen", "verschärfte Sicherheitsbestimmungen"
und "verständigeres Zusammenarbeiten der Anklagebehörden mit der
Politischen Partei" könne Einhalt gebieten. Klaus Drobisch, Günther Wieland: System der NS-Konzentrationslager: 1933-1939. S. 199 |
| SD-Chef Reinhard Heydrich ordnete am 27. September 1938 an,
dass der "präventiven Bekämpfung des Kommunismus und des Marxismus
ganz besondere Aufmerksamkeit zuzuwenden ist". |
| Am 16. September 1941
erließ Feldmarschall Wilhelm Keitel,
Chef des Oberkommandos der Wehrmacht (OKW), seinen Befehl zur Bekämpfung
der "kommunistischen Aufstandsbewegung in den besetzten Gebieten". Danach galt
"als Sühne für ein deutsches Soldatenleben die Todesstrafe für
50-100 Kommunisten als angemessen". |
| Links |
| Literatur |
| Lothar Gruchmann: "Eine Zauberformel wider den Rechtsstaat", Süddeutsche Zeitung, 25.8.2008, S. 2 |
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