| Schwere Gefängnisstrafen oder gar Auftrags- oder Ehrenmorde in der Türkei sind kaum mit Gefängnis- und Geldstrafen in unseren Breiten vergleichbar, doch sind die Unterschiede nur quantitativ. |
| Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages,
Ruprecht Polenz, CDU, forderte, die
türkische Regierung müsse die Meinungsfreiheit in der Türkei
durchsetzen. Die stellvertretende CDU-Vorsitzende und Bundesforschungsministerin Annette Schavan stellte den EU-Beitritt der Türkei in Frage gestellt. «Ein Land, in dem ein Nobelpreisträger um sein Leben fürchten muss, wenn er historische Ereignisse kritisch beleuchtet, ist als EU-Mitglied schwer vorstellbar». Kölner Stadt-Anzeiger 1.02.2007 Der Vizepräsident des Bundestags, Wolfgang Thierse, SPD: «Die Absage zeigt, dass die Türkei offensichtlich faktisch kein Rechtsstaat ist, wie wir ihn uns wünschen und fordern», Berliner Zeitung 31.1.2007 |
| Viele deutsche Politiker forderten eine Abschaffung des türkischen Strafrechtsparagrafen 301, der Verunglimpfung des Staates unter Strafe stellt. |
| Noch am 20. Dezember 2006 forderte Edmund
Stoiber, CSU, den stärkeren Schutzes religiöser Empfindungen. Da
religiöse Überzeugungen vielfach rechtlich geschützt sind, geht
es um eine Strafverschärfung der Verungimpflichung und Beleidigung religiöser Empfindungen. |
| Links |
| Wolfram P. Kastner agierte auch schon
gegen Huldigung des Nazi-Unrechts. Auch dafür wurde er bestraft.
Siehe |