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IHK
IHK – Zwangsinstrument
Informationen und Meinungen – Dies ist keine offizielle Homepage dieser Organisationen.
IHK ZensurDiese Seite ist zensiert: ihk Information; vergleiche: ihk Art.5 GG, 1.3 "Eine Zensur findet nicht statt."
Hier befanden sich Links zur IHK. Zur Vermeidung von Abmahnungen verzichte ich darauf.
"Die schlechteste freie Wahl ist mir lieber als der beste Zwang."
All the world over, so easy to see!
People everywhere, just wanna be free.

The Young Rascals: "People Got to Be Free", Atlantic 2537, 1968
In Deutschland ist für die Unternehmer die Vereinigungsfreiheit verboten
ihk Johann Nestroy: "Der Affe und der Bräutigam", 1836, II,6 – ihk Links
Die zwangsweise Einweisung mündiger Menschen in Vereine, Kammern, Parteien oder Religionsgemeinschaften verstößt gegen elementare Menschenrechte!
In Deutschland wird sie praktiziert!
Nur Naive glauben, dass es in Deutschland freie Marktwirtschaft gibt. Vielfältig sind die Regularien, Einschränkungen und Zwangsmaßnahmen. Einiges zähle ich unter ihk Keine freie Marktwirtschaft auf. Hier geht es um die Zwangsmitgliedschaft für jeden Gewerbetreibenden bei der Industrie- und Handelskammer. Die IHK handelt oftmals konträr zu den Interessen des Zwangsmitglieds; sie vertritt vielmehr nach meinen Erkenntnissen die Interessen der Großunternehmen, Regierung und der Partei. Vergleiche ihk Subsidiaritätsprinzip nach Art der CSU. Die IHK erhält über zwei, drei Beteiligungen Aufträge der Bayerischen Regierung, beispielsweise: ihk Auftragsvergabe im Umfeld des Wirtschaftsministeriums und entzieht damit Auftragsvolumen der freien Wirtschaft.
Die Zwangsmitgliedschaften in den Berufskammern sind "kostenverursachende Hemmschuhe und Arbeitsplatzbeschaffungsmaßnahmen für Funktionäre", siehe ederer Günter und Peer Ederer: Das Erbe der Egoisten, 1997, Seite 373
Peter Driessen, Hauptgeschäftsführer der IHK München und Oberbayern, pro Privatisierung wichtiger Infrastruktur

Peter Driessen, Hauptgeschäftsführer der IHK München und Oberbayern, sprach sich in einem Interview für die Pkw-Maut und eine Privatisierung wichtiger Infrastruktur aus. Obwohl Driessen richtig feststellte: „Es ist im Grunde genug Geld da” sprach er sich für eine weitere Schröpfung der Pkw-Halter und aller Steuerzahler aus. ÖPP-Projekte (Öffentlich-Private Partnerschaft) zahlen sich für die privaten Betreiber aus (sonst würden sie nicht einspringen). Diese privaten Betreiber sind immer große Unternehmen. Am Ende zahlen die Zeche: die steuerpflichtigen Bürger und Kleinbetriebe.
Driessen warf einen Nutzen durch Standortverbesserung in die Wagschale. Dieser Nutzen entsteht natürlich auch dadurch, dass wichtige Infrastruktur in öffentlicher Hand bleibt. Durch die ÖPP-Projekte wird der kurzfristige Nutzen durch Kosten auf lange Sicht bezahlt.
Kammerzwang„Wir brauchen den Systemwechsel bei der Verkehrsfinanzierung“ - IHK-Chef Driessen beklagt verrottete Infrastruktur, fordert mehr zweckgebundene Mittel für Straßenbau und sieht Riesennutzen in Partnerschaft mit Privat-Betreibern. OVB, 16.1.2015, S. 3 – ÖPP ÖPP öffentlich-private Partnerschaft
Goldenes Handwerk – Reiche Kammern: Vetternwirtschaft und Verschwendung bei den Wirtschaftskammern
Kammern kassieren ab und leisten dafür wenig. Interviews verweigerten die meisten Kammern der WDR Reportage.  Typisch für Handwerkskammern: keine Transparenz, keine Zeit für Beratung oder Gespräche.
Die Kammern und die Politik sind vielfältig verzahnt. Deshalb wollen Politiker an der Goldgrube der Zwangsmitgliedschaft nichts ändern: sie oder ihre Günstlinge finden in den Kammern lukrative Posten und umgekehrt: Kammerleute migrieren in die Politik. Viele Diktaturen haben durchsichtigere Verflechtungen als die intransparenten Zwangskammern. Kontrollen gibt es nahezu keine.
Fazit: Kammern zocken ab, bauen riesige Paläste bauen und zahlen üppige Gehälter an ihre Präsidenten und Angestellten.
KammerzwangWDR Reportage 16.  Juni 2014
Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte an Frau Katrin Frau Göring-Eckardt (Die Grünen)
21.01.2014
Sehr geehrte Frau Göring-Eckardt,
ich las Ihren Fraktionsbeschluss vom 5. April 2011 "Kammern der Zukunft” unter www.gruene-bundestag.de . Darin lese ich: "Ohne grundlegende Reformen des Kammerwesens ist eine Pflichtmitgliedschaft nicht zu vertreten”. Ich bin zwar der Meinung, keine Pflichtmitgliedschaft, sei es in Partei, Religionsgemeinschaft, Verein oder Kammer, ist zu vertreten, aber bleiben wir bei dem Beschluss. Die Kammern hatten über 50 Jahre Zeit die von der Fraktion geforderten Punkte einzuhalten. Nichts geschah. Seit Ihrem Beschluss zogen wieder nahezu 3 Jahre durchs Land: nichts geschah. Wann wird endlich die "Selbstverwaltung und Eigenverantwortung der regionalen Wirtschaft” ("Kammern der Zukunft”, S. 3) realisiert? Wie kann eine Zwangsmitgliedschaft die Selbstverwaltung und Eigenverantwortung stärken? Ihr Beschluss kommt mir vor, wie viele politischen Beschlüsse der letzten Jahre nach dem Schema: "Wenn die Wirtschaft {die Banken, die Kammern, die Geheimdienste, ...} in den nächsten 5 Jahren [oft wird nicht einmal eine Zeit festgelegt] nicht dies und das machen, dann werden wir die Stirne runzeln.” Wann wird die Fraktion dem Beschluss vom 5. April 2011 Taten folgen lassen? Oder wird nur wieder ein neues Fraktionspapier erstellt?
Antwort von Katrin Göring-Eckardt, 20.2.2014
Sehr geehrter Herr Huber,
vielen Dank für ihre Nachricht.
Als Oppositionsfraktion im Deutschen Bundestag verfügen wir ohne die Zustimmung der Großen Koalition leider nicht über die notwendige Stimmenmehrheit, um unseren Fraktionsbeschluss auch politisch umzusetzen. Bei einer Regierungsbeteiligung werden wir uns diesem Thema im Sinne des Fraktionsbeschlusses selbstverständlich aktiv annehmen.
Mit freundlichen Grüßen
Büro Göring-Eckardt
KammerzwangNachlesen auf abgeordnetenwatch
73 Millionen Euro für das IHK-Ehrenamt in München
Politiker und Manager der öffentlich-rechtliche Medien sahnen in großem Stil ab, da will sich die IHK München & Oberbayern nicht lumpen lassen: insgesamt 73 Millionen € läßt sich die IHK eine umfangreiche Sanierung der traditionellen IHK-Zentrale an der Max-Joseph-Straße kosten. Der Umbau wird von rund 360.000 Mitgliedsunternehmen der IHK finanziert. Stolz verkündet die IHK: zusätzliche Kosten entstehen den Mitgliedsunternehmen der IHK. Dabei bedeuten 73 Millionen € für 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dass pro Arbeitsplatz mehr als 200.000 € ausgegeben werden.
"Sanierung IHK-Gebäude - IHK zieht von 2012 bis 2015 in das Ausweichquartier Balanstraße" (man suche bei der IHK München Oberbayern; ich setze keinen Link wegen Abmahngefahr) – KammerzwangGroßzügige IHK München – ein Häuschen für jeden Mitarbeiter, Kammerspartakus, 2. September 2013

Handwerkskammerpräsidenten kassiert 40.000 € extra als “Aufwandsentschädigung”
Die niedersächsischen Handwerkskammerpräsidenten kassiert laut “Hannoversche Allgemeine Zeitung” 40.000 € extra für ihr sogenanntes Ehrenamt.
KammerzwangHandwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert, Kammerspartakus, Dezember 8, 2012
Verfassungsbeschwerden beim Bundesverfassungsgericht gegen die Zwangsmitgliedschaft in den  Industrie- und Handelskammern (IHK)
StorrDominik Storr, Verfassungsbeschwerden gegen den IHK-Zwang eingereicht
StorrVerfassungsbeschwerde im Wortlaut (pdf)

Wir sind gespannt, ob beim Bundesverfassungsgericht die menschenwürde des Grundgesetzes noch etwas gilt. 23. August 2012
Internationaler Währungsfond (IWF) empfahl Aufhebung der Zwangsmitgliedschaft
Der IWF Internationaler Währungsfond (IWF) empfahl im November 2010 die Aufhebung der Zugangsbeschränkung zur universitären Ausbildung (Numerus Clausus) und der Zwangsmitgliedschaft in beruflichen Vereinigungen. Hier ist der Passus aus: "Lifting Euro Area Growth: Priorities for Structural Reforms and Governance":
„Special emphasis would need to be put on: [...]
Easing formal restrictions on the size of some professional services sectors such as numerus clausus and compulsory membership in professional associations, as is the case of Luxembourg, Italy, Germany, and Greece.” (S. 18)
Hier ist die spezielle Empfehlung für Deutschland:
„Lower formal entry requirements in professional services, including by removing formal requirement of trade association membership andliberalizing degree requirements.” (S. 20)
IWF"Lifting Euro Area Growth: Priorities for Structural Reforms and Governance", Nov. 2010 (pdf)
Missverständnisse über das Zwangsinstrument IHK sind leider nicht auszuräumen
Fast täglich argumentieren IHK-Funktionäre und Politiker für die Zwangsmitgliedschaft und unterliegen dabei den uralten Missverständnissen. Angesichts der Penetranz dieser Missverständnisse muss man schon Vorsatz unterstellen. Den die Argumenten gegen die Zwangsmitgliedschaft in Partei, Verein, Religion oder Kammer hat man nicht Brauchbares entgegen zu setzen, also argumentiert man immer wieder mit „Keine IHK bedeutet mehr Staat“.
Argumentationszusammenfassung: ihk Argumente gegen „Keine IHK bedeutet mehr Staat“.
IHK-Hauptgeschäftsführer und Stellvertreter mit fürstlichen Gehältern
Jeder Unternehmer ist zwangsweise in der IHK; alle finanzieren also die fürstlichen Gehälter der IHK Funktionäre. Da in der IHK normalerweise Intransparenz und Gemauschel vorherrschen, überraschte es, dass Spitzengehälter offengelegt wurden.
IHK-Hauptgeschäftsführer Peter Saalfrank und seine beiden Stellvertreter Peter Lintner und Markus Anselment verdienen in diesem Jahr zusammen satte 403.134 Euro. Finanziert werden sie von Zwangsmitgliedern, die oft weniger als 10 % dieser Starbezüge haben. Die IHK München und Oberbayern gab als Einkommen der dreiköpfigen Hauptgeschäftsführung mit 621.000 Euro an.
Jetzt wird klarer, warum sich viele Politiker diese gut dotierten Posten für sich oder ihre Amigos nicht nehmen lassen wollen. Dazu klammern sie sich an die Zwangsmitgliedschaft.
IHKMichael Kerler: IHK Schwaben legt Spitzengehälter offen, Augsburger Allgemeine, 23. Juli 2012
28. Juni 2012: Bundestag debattiert über Handwerkskammern
mit Fragen und Kommentierung des Zwischenrufs von Lena Strothmann, CDU, MdB: Handwerkskammer hier.
Das Bundesverfassungsgericht hielt Zwangsmitgliedschaften in Deutschland mit dem Grundgesetz vereinbar
Der Ersten Senat des Bundesverfassungsgerichts urteilte am 19. Dezember 1962
Die Pflichtzugehörigkeit zu den IHK nach dem IHKG vom 18. Dezember 1956 (BGBl. I S. 920) ist mit dem Grundgesetz vereinbar. BVerfG, 19.12.1962 - 1 BvR 541/57
Gründe, soweit nötig in Umgangssprache übertragen:
  1. Das Bundesverfassungsgericht hat mehrfach ausgesprochen, daß gesetzlich angeordnete Eingliederung (Zwangsmitgliedschaft) in eine öffentlich-rechtliche Körperschaft oder Anstalt nicht gegen Art. 9 GG verstößt. Hieran ist festzuhalten.
  2. Auch Art. 12 Abs. 1 GG ist nicht berührt. Die Zugehörigkeit zur Industrie- und Handelskammer ist eine einfache Folge der Ausübung eines bestimmten Berufs.
  3. Die wirtschaftliche Handlungsfreiheit wird durch die Zwangseinweisung beschränkt, ohne gegen Art. 2 Abs. 1 GG zu verstoßen.
Siehe BVerfG, 19.12.1962 - 1 BvR 541/57 unter ihk Links.
Kommentar
  • Die Vereinigungsfreiheit (Art. 9 GG) ist damit nur das Recht, selbst Vereine und Gesellschaften zu bilden. Es schützt nicht davor zwangsweise in Schrifttum- oder andere Kammern eingewiesen zu werden.
  • Die freie Berufswahl (Art. 12 GG) umfasst damit nur das Recht einen Beruf frei wählen zu dürfen. Mit der Berufswahl sind dann verbundene staatliche Zwangsmassnahmen durchaus erlaubt.
  • Auch die freie Entfaltung der Persönlichkeit (Art. 2 GG) steht den Zwangsmassnahmen nicht entgegen.
  • Die aus der Zwangsmitgliedschaft sich ergebende Freiheitsbeschränkung der Mitglieder ist unbedeutend.
  • Die Verpflichtungen aus der Kammerzugehörigkeit bestehen fast nur in der Zahlung der Beiträge.
Leider haben die Verfassungsrrichter 1962 völlig übersehen, dass Zwangsmitgliedschaften gegen die Menschenwürde (Art. 1 GG) verstoßen.
  • Jede Zwangsmitgliedschaft, egal ob in eine Religionsgemeinschaft, einen Verein, eine Kammer oder eine Partei, ist menschenunwürdig.
  • Besonders menschenunwürdig ist die Zwangsmitgliedschaft in Organisationen, die in vielen wirkungsmächtigen Verlautbarungen und Handlungen gegen tiefste Überzeugungen verstossen.
  • Die IHK gehen direkt oder via Unterorganisationen (z.B. Bekämpfung des Wettbewerbs, sogenannte Zentrale) rigoros gegen ihre Mitlgieder vor: Zwangsgelder, Abmahnungen, bis zur Androhung weiterer Strafen.
In der Urteilsbegründung wurde die Freiheit ganz unten angesiedelt. Den letzten Grund, dass die Verpflichtungen aus der Kammerzugehörigkeit fast nur in der Zahlung der Beiträge besteht (s.o.), kann man nur als zynisch ansehen: Kusch, zahle den Beitrag und schweig! ist die Position des BVerfG. 
EU-Debatte zum Kammerzwang am 19. Juni 2012 in Brüssel
mit Kommentierung des Redebeitrags von Jürgen Creutzmann, FDP, MdEUP: ihk hier
IHK München & Oberbayern und Handwerkskammer für den Bau der dritten Startbahn am Münchner Flughafen
• Die Handwerkskammer HWK wirbt auf Flyern für die 3. Startbahn mit dem HWK- Logo. Zwangsmitglieder der HWK wollen dagegen klagen: Als Körperschaft des öffentlichen Rechts dürfe sie sich bei politisch umstrittenen Projekten nicht so deutlich positionieren.
• Die IHK München und Oberbayern agiert nicht für die gesamte bayerische Wirtschaft, sondern vertritt partikulare Interessen (DAX-Konzerne und andere Grossunternehmen). Begründet wird die Stellungnahme gegen die Kleinunternehmer und den Mittelstand mit einer Lüge:
„Die exportstarke oberbayerische Wirtschaft braucht die dritte Startbahn, um konkurrenzfähig bleiben zu können.“ Die oberbayerische Wirtschaft ist bereits ohne 3. Startbahn exportstark, also ist die 3. Startbahn überflüssig wie ein Kropf.
Die Zwangsmitgliedschaft bewirkt, dass man seinen eigenen Interessen entgegen handelt und das sogar noch finanziert.
IHKIHK ist beim Bündnis "Ja zur 3. Startbahn" dabeiIHKFlughafen 3. Startbahn Stellungnahme (pdf)
HWKVerstoß gegen Gebot der Objektivität Klage gegen Handwerkskammer, SZ 27.4.2012

Hans Olaf Henkel unterstützt die Berliner Kammerkritiker:
gegen staatliche Bevormundung

„Ich unterstütze die Bewerbung der Initiative “pro-KMU” schon deshalb, weil sie sich für die Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft der Unternehmen in den Handelskammern ausspricht. Diese Art staatlicher Bevormundung gibt es nur noch in Deutschland. Wir sollten es den Unternehmern selbst überlassen, ob sie die Leistungen der Handelskammern in Anspruch nehmen wollen oder nicht. Die IHK der Hauptstadt könnte so ein wichtiges Zeichen für ganz Deutschland setzen.“
IHKHans Olaf Henkel unterstützt Berliner Kammerkritiker, 19. 02. 2012

Gehaltssteigerungen von über 20 % bei der IHK
Während die Bürger anläßlich Überschuldung der Kommunen, Länder und Bund, Steuer- und Abgabenerhöhungen und der Eurokrise die Gürtel enger schnallen müssen, gibt es bei IHK gewaltige Gehaltssteigerungen. Einige Führungskräfte erhielten über 20 % mehr Gehalt. Der Chef der IHK für Dachau und Bruck (Oberbayern) Michael N. Rosenheimer kann dies und einiges andere nicht mittragen und trat zurück.
– Zoff mit der IHK: Brucker Kreis-Chef wirft das Handtuch, Fürstenfeldbrucker Tagblatt, 11.2.2012

ihk Bundesministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, FDP, argumentierte 2003 weltfremd
Christian Wulff, CDU, findet keinen vernünftigen Grund für die Zwangsmitgliedschaft
Heinrich Vetter, der sich seit Jahren unermüdlich für die Befreiung vom Kammerzwang einsetzt, informiert auch regelmässig die Politiker über die zwangsweise Einweisung mündiger Menschen in die IHK. Keiner kann sagen: Ich wusste von nichts! Christian Wulff, CDU, konnte als Ministerpräsident Niedersachsens keinen einzigen guten Grund dafür nennen. Er schrieb am 22. November 2004 an Heinrich Vetter:
• a) Die Zwangsmitgliedschaft stelle „einen elementaren Bestandteil in einem breit angelegten System der Selbstverwaltungskörperschaft“ dar.
• b) „Vertretung des Gesamtinteresses der gewerblichen Wirtschaft vom Kioskbetreiber bis zum Großunternehmen“
• c) ermöglicht „Planungssicherheit bei der Bewältigung der vielfältigen Kammeraufgaben“
• d) Zum Hinweis darauf, dass die Wahlen in der IHK nur auf wenig Interesse stoßen, gab Wulff zu bedenken, dass auch andere Wahlen – so die Vertreterversammlung der Sozialversicherten – auf wenig Interesse stoßen.
Die angeführten Gründe sind grober Humbug.
Zu a): die Zwangsmitgliedschaft wird damit begründet, dass es sie gibt. Wenn das ein Grund wäre, könnte man jeden Missstand damit begründen, dass er ein elementarer Bestandteil breit angelegter Missstände ist. Absurd!
Zu b): das ist falsch, wenn nicht gelogen. Die IHK kümmert sich nicht um die Interessen der Kleingewerbetreibenden. Das Gegenteil ist der Fall: die IHK agiert gegen deren Interessen.
Zu c): Planungssicherheit gewinnt man nicht durch Zwang, sondern durch erfolgreiche, nutzenbringende Arbeit. Eine Tageszeitung kann auch nicht zwangsweise Abonnenten verpflichten, nur um die Planungssicherheit zu erhöhen. Die Planungssicherheit ist zudem gegen die elementare Menschenrechtsverletzung durch die Zwangseinweisung abzuwägen.
Zu d): das ist zynisch. Zu all diesen Wahlen gehen die Leute u.a. aus zwei Gründen nicht:
   d1) die Gewählten, sei es Europawahl oder Vertreterversammlung der Sozialversicherten, verschwinden sofort nach dem Wahltag irgendwo. Der Wähler merkt und hört von ihnen nichts mehr bis zum nächsten Wahlkampf. Vielleicht ist es besser so.
   d2) die Wahl ändert nichts. Die Gewählten bleiben am "Futternapf", die Wähler sind vergessen.
• Am Ende seines Schreibens vom 22. November 2004 an Heinrich Vetter zeigte Herr Christian Wulff, dass er nicht mal wusste um was es geht. Wulff schrieb:
„Die Niedersächsische Landesregierung sieht keinen Anlass, diese Form der Selbstverwaltung der Wirtschaft in Frage zu stellen.“ Es geht nicht um die Selbstverwaltung sondern um die Zwangsmitgliedschaft. Gegen Selbstverwaltung auf freiwilliger Basis hat wohl niemand etwas.
IHKChristian Wulff, "Antwort" vom 22. Nov. 2004
Es ist ein wichtiger Grund, warum ich nur selten an Politiker schreibe: sie lesen nicht einmal aufmerksam, welches Anliegen der Büger vorträgt, sondern rufen sofort ein paar Bausteine aus dem jeweiligen Parteiprogramm ab, flicken Übergangsworte dazwischen und schreiben dann dem Bürger kompletten Krampf. Dies ist auch ein dritter Grund (s.o.) nicht zu Wahlen zu gehen.
IHK Darmstadt hält Zwangsmitgliedschaft für "ein demokratisches Prinzip" IHK
Sigrid Zimmerling, Leiterin des Geschäftsbereiches Recht und Fairplay der IHK Darmstadt:
„Es ist klar, dass eine Pflichtzugehörigkeit nicht gerade zu Begeisterungsstürmen hinreißt, aber diese wurde aus gutem Grund so vom Gesetzgeber eingerichtet und ist ein demokratisches Prinzip.“ IHKIHK-Rebell zieht durch Instanzen, Rhein-Neckar-Zeitung, 16.12.2011
Das ist falsch: es gibt keinen guten Grund Menschen zwangsweise in Vereine, Parteien, Kammern oder Religionsgemeinschaften einzuweisen!
Bayerischer Oberster Rechnungshof rügt üppige IHK Gehälter
Die IHK Granden gewähren sich von den Zwangsgeldern ihrer Zwangsmitglieder üppige Gehälter. In einem langen Rechtsstreit musste der ORH erstmal durchgesetzen, dass die IHK Schwaben stellvertretend für alle Kammern geprüft werde. Die IHK weigerte sich. Nicht ganz zu unrecht: eine undemokratische Organisation unterliegt nicht üblichen Kriterien. Der Rechtsstreit zog sich durch alle Instanzen. Im Herbst 2009 gab das Bundesverwaltungsgericht dem ORH schließlich in vollem Umfang recht. So durfte die Prüfung in diesem Jahr stattfinden. Der ORH fand einen weiteren Grund, warum die IHK nicht kontrolliert werden wollte: üppige Mangergehälter.
Die drei Vorstandsmitglieder kassieren jährlich 380 000 €. Zum Vergleich: Das höchste Gehalt eines Spitzenbeamten in Bayern (Gehaltsgruppe B 11) liegt bei rund 111 000 €. Das ist auch zuviel, aber kaum 1/3 des IHK Fürsten.
IHKRechnungshof: Gehälter der IHK-Manager begrenzen, Mainpost 4.12.2011
Vorsitzender des baden-wüttembergischen Handwerks und Vizepräsident des Handwerkstages verliert wegen freier Meinungsäußerung sein Amt
Eigentlich paast die nachfolgende Meldung sehr gut zur Zensur in Deutschland (ihk Zensur in Deutschland). Doch es geht um die Handwerkskammern.
Manfred Stather, Freiburger Unternehmer und Präsident des Branchenverbands für Sanitär- und Heizungstechnik, forderte in einem Grusswort beim niedersächsischen Verbandstag die Zwangsmitgliedschaft bei den Handwerkskammern zu überdenken. Das war den anderen Handwerksfunktionären zu radikal. Da tritt doch einer ihrer Hauptfunktionäre glatt für Demokratie ein. Das darf nicht sein! Es hagelte massive Kritik. Als IHK-Funktionär darf man sich nicht öffentlich so zu demokratischen Verhältnissen bekennen. Nach einigen Querelen verkündete Stathner seinen Rückzug als Vorsitzender des baden-wüttembergischen Handwerks (BWHT).
Andreas Müller: "Aufruhr wegen ketzerischen Grußwortes", Stuttgarter Zeitung, 23.11.2011
Zwangsmitgliedschaften verstossen nicht nur gegen Menschenrechte (z.B. Menschenwürde) sondern auch gegen EU Recht
Zwangsmitgliedschaften gibt es in der EU außer in Deutschland nur noch in Italien und Österreich. In einem Gutachten kommt der Kölner Staatsrechtler Bernhard Kempen zur Auffassung: Diese Zwangsmitgliedschaft verstoße gegen Europarecht. Kempen ist Direktor der Institute für Völkerrecht und ausländisches öffentliches Recht und für Wissenschaftsrecht der Universität zu Köln sowie Präsident des Deutschen Hochschulverbandes.
“Kammergegner schalten EU ein Gutachter: Zwangsmitgliedschaft in IHK verletzt Europarecht”, FAZ 26.10.2010 S. 12 – EU Recht“EU-Kommission überprüft den Kammerzwang in Deutschland. TechniSat reicht mit fünf weiteren Beschwerdeführern eine EU-Beschwerde gegen die IHK- Pflichtmitgliedschaft bei der EU-Kommission in Brüssel ein”, Eifel-Zeitung 27. 10. 2010 – EU Recht“Kammergegner beschweren sich bei der EU”, Südwest-Presse 28. 10. 2010
“Oft wird der Zwang in die Kammern unter dem mangelnden Kosten- Leistungsverhältnis betrachtet. Dann müßte man nur die Leistung verbessern und alles wäre in Ordnung. Das ist unzureichend.
Jeder Zwang in einen Verein, eine Kammer, Gilde, Partei, Gewerkschaft oder in eine Religion verstößt klar gegen die Menschenwürde.
Ein anderes Argument pro Kammerzwang pocht auf die Entlastung des Staates durch die Aufgaben, die von der Kammer erledigt werden. Dabei wird manchmal auch von hoheitlichen Aufgaben gesprochen. Hier wird zweierlei übersehen:
1) In unzähligen Bereichen des öffentlichen Lebens wird der Staat von Organisationen oder Bürgern auf freier Basis entlastet. Das funktioniert prima.
2) Auch z.B. die Post erledigt hoheitliche Aufgaben. Niemand wird zum Aktienkauf oder zum Beitritt in den Verband der Postbenutzer gezwungen. Die Post funktioniert trotzdem.
Es gibt kein einziges unwiderlegtes Pro-Kammerzwang-Argument aber viele gegen den Zwang, nur zum Beispiel:
1) Menschenwürde, s.o.
2) Vielen Zwangsmitglieder schaden die Kammern, da sie die Interessen der kleinen Unternehmer nicht berücksichtigen (können).
3) Wegen des Kammerzwangs treten die Kammern oft als Vertretung aller Unternehmer an die Öffentlichkeit. Das ist falsch, siehe 2). Dadurch entsteht ein verkehrtes Bild bei den Politikern und bei den Mitbürgern.
Es ist verwunderlich, warum bei dieser klaren Sachlage am mittelalterlichen Zwang festgehalten wird.”
Mein Beitrag im Forum von kammerwatchKammerwatch, Mai 2010
Resolution gegen die Zwangsmitgliedschaft in der IHK
Der Große Vorstand des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern e. V. hat einstimmig beschlossen, alle rechtlich oder politisch möglichen Maßnahmen zu unterstützen, die Pflichtmitgliedschaft der Betriebe des Gastgewerbes bei den IHKs zu beenden.
IHKResolution gegen Pflichtmitgliedschaft in IHK 10.08.2009, BHG Presse, (pdf)
WirteWirte sagen IHK den Kampf an, Münchner Merkur 11.08.09
Oft rechtfertigen Politiker den Zwang zur Vereinigung aller Gewerbetreibenden in der IHK damit, dass das Bundesverfassungsgericht den Zwang für vereinbar mit dem Grundgesetz erklärte. Dem ist entgegenzuhalten:
  • Wenn eine Massnahme verfassungskonform ist, ist sie noch lange nicht angemessen oder gar ethisch geboten
  • Dazu beispielsweise Josef Ackermann, Vorstand der Deutschen Bank: "Nicht alles, was einem rechtlich zusteht, nicht alles, was legal ist, ist auch legitim", Die Zeit 17 (2009) S. 2
  • "Wahrscheinlich werden einige sagen: es ist aber doch legal. Es hat niemand Gesetze überschritten. Aber das ist ja noch nicht für eine moralische Rechtfertigung ausreichend. Wenn wir nur das tun, wozu wir gesetzlich verpflichtet sind, dann sind wir moralisch am Ende."
    Reinhard Marx, Erzbischof von München. Katholische Welt/Evangelische Perspektiven, Bayern 2, 30.11.2008, 8:00
Obwohl das alles die Politiker wissen, kommen sie immer mit den alten Argumentationsgurken.
Die IHK ist vielfältig mit den regierenden Parteien verbandelt. Bei der IHK Oberbayern wurde es mir untersagt diese Band öffentlich zu benennen; bei der IHK Coburg ist es offensichtlich. Michael Stoschek, CSU, ist IHK-Präsident. Prominente CSU-Mitglieder zeigten Rückgrat und traten aus der Partei aus. Grund: Unternehmer Michael Stoschek, CSU, IHK, siehe ihk Austritte aus der CSU.
ihkDie Mär von der negativen Vereinigungsfreiheit (Artikel 9 Grundgesetz)
Laut Fränkischer Tag argumentieren die Kammern für die Zwangsmitgliedschaft damit, dass ihnen der Staat per Gesetz hoheitlicheAufgaben übertragen hat. ihkFränkischer Tag
Das Argument zieht nicht, denn auch die Deutsche Post und viele anderen Organisationen haben gesetzlich hoheitliche Aufgaben ohne dass man gleich bei der Post zwangsweise Aktionär werden muß oder beim Roten Kreuz zwangsweise Mitglied werden muß.
Reinhard Schultz, MdB, SPD, antwortet zur Frage der Zwangsmitgliedschaft in der IHK, zugleich ein Lehrstück über das Verhalten der deutschen Abgeordneten:
"Die Pflichtmitgliedschaft von Gewerbetreibenden in den Industrie- und Handelskammmern ist seit geraumer Zeit Gegenstand einer heftigen berufspolitischen Kontroverse. [...] Wir werden daher im nächsten Jahr das Thema IHK-Reform auf unsere politische Tagesordnung setzen und die Forderungen bzw. Argumentationen aller Beteiligten sorgfältig prüfen. [...] Für kurzfristige Reformen, mit dem Ziel die Pflichtmitgliedschaft für Gewerbetreibende aufzuheben, besteht allerdings keine Veranlassung."
schultzReinhard Schultz, MdB, 20.12.2007ihk Die Arroganz der Politikerihk Bürgerferne vieler Abgeordneter
Zuerst wird der fragende Bürger also vertröstet. Dann wird bekannt, dass das Ergebnis der Prüfung schon feststeht. Die Abgeordneten werden sich also wohl ein paar frohe Stunden machen können.
Übrigens: Der Abstimmung über die Erhöhung der eigenen Diäten am 16.11.2007 hat Reinhard Schultz zugestimmt.
Claus Hipp, langjähriger Präsident der IHK München und Oberbayern und Befürworter des IHK-Zwangs (private Korrespondenz), auf die Frage, ob er nie daran dachte in eine Partei einzutreten: "Nein. ...". Nachfrage zur Begründung. Claus Hipp: "... die Freiheit zu haben, eine Meinung zu äußern und nicht eine Parteimeinung wiedergeben zu müssen, die einen ja doch verpflichtet und prägt, das ist mir viel wert." SZ, 1.9.2007, Wochenende, S. VIII. Als IHK Präsident tat er genau dies: im Namen der gesamten Wirtschaft äußerte er Meinungen, auch wenn es gegen die Interessen vieler Zwansgmitglieder war. Das Zwangsmitglied hatte keine Chance etwas anderes zu fordern oder sich auch nur zu distanzieren.
Der IHK-Wolf im Schafspelz warnt vor Abmahnungen wolf oder: Wer im Glashaus sitzt ...
Meine E-Mail an die IHK, München-Oberbayern vom 24.2.2007
Sehr geehrte Damen und Herren,
im heutigen Oberbayerischen Volksblatt warnt Ihr Mitarbeiter Herr Markus Neuner vor Abmahnungen wegen des neuen EU-Signaturrechts. Das ist an Scheinheiligkeit kaum zu überbieten. Die Zentrale zur Bekämpfung des Wettbewerbs, quasi eine IHK Tochter, glänzt mit ständigen Abmahnungen an die eigenen Mitglieder. Wer also selbst sich am Abmahnunwesen beteiligt und bereichert, sollte in der Presse nicht davor warnen. Oder geschah dies nur um Mit-Abmahner als Mit-Wettbewerber zu verschrecken?
Es erübrigt sich fast festzustellen: diese E-Mail blieb bis heute (5.3.2007) unbeantwortet.
"Westerwelle setzt sich für eine starke IHK ein", Rheinische Post, 25.1.2007
Von Liberalität keine Spur: Guido Westerwelle, FDP, setzt weiter auf Zwangswirtschaft. Seine völlig verfehlten Folgerungen kommentierte ich in einem westerwelle Leserbrief am 25.1.2007.
Kommentator Peter Ehrlich erinnert in der FTD an die angekündigte Entbürokratisierung
"Um die Wirtschaftsordnung zu entbürokratisieren und die Wachstumskräfte zu stärken, könnte man den unter Rot-Grün gescheiterten Versuch wieder aufnehmen, das Kammersystem zu reformieren und die Zwangsmitgliedschaften in Handels- und Handwerkskammern aufzuheben. Hier aber wäre mit starkem Widerstand aus der Union zu rechnen, ... "
ihkPeter Ehrlich: "Suche nach einem neuen Projekt", Financial Times Deutschland, 4.1.2007
Die Pfründe will kein Politiker gerne aufgeben: wenn sie/er in der Gunst fällt, soll immer noch die BLM, Medienrat oder eine Kammer als lukratives Auffangbecken da sein. ihk Regulierung und Bürokratie
“Das nächste Thema sind die Kammern mit ihrer Zwangsmitgliedschaft. Auch hier muss man sich einmal fragen, wozu wir die Kammern eigentlich brauchen? Kann man denn diese Zwangsmitgliedschaft nicht auch abändern und die Kammern sozusagen nur noch auf den rein öffentlich-rechtlichen Bereich konzentrieren? Dieser Bereich müsste dann natürlich auch anders finanziert werden, das ist klar. Auch diese Diskussion muss man mal führen. Ich glaube also, dass wir in diesem ganzen Verbandsbereich noch nicht gut aufgestellt sind, obwohl er der Wirtschaft jedes Jahr Kosten von einigen Milliarden Mark verursacht.”
Dr. Manfred Scholz, Unternehmer (Aktuelle Funktion zum Gesprächszeitpunkt: Geschäftsführer von Augsburg Airways ) im Gespräch mit Sigmund Gottlieb, scholzbr-alpha 18.04.2002, 20.15 Uhr
Vorweihnachtliche Farce: Scheinheiligkeit ist Trumpf
Eine Quasi-IHK Tochter (deren Namen ich aufgrund einer gebührenpflichtigen Abmahnung nicht nennen darf; hier gibt es Näheres: ihk Informationen und Meinungen über die Zentrale) mahnt seit Jahren IHK Mitglieder ab. Nun warnt die Münchner IHK vor einem Schweizer Abmahnverein. SZ, 14.12.2006, S. 58
Wettbewerb mag anscheinend weder die IHK noch die Zentrale zur Bekämpfung desselben.
Der frühere BDI-Präsident Hans-Olaf Henkel betonte, das ein erster und wichtigster [Superlativ!, H.H.] Schritt auf dem Weg zu einer Neuordnung der Verbändestrukturen sei, die Zwangsmitgliedschaft in den Kammern abzuschaffen. henkel"Henkel attackiert geplante Verbändefusion", Wirtschaftswoche, 27.9.2006
Gerold Reichenbach, SPD, MdB, lehnt den Zwang zur IHK-Mitgliedschaft ab: Jeder Unternehmer soll selbst entscheiden.
ihkGerold Reichenbach – 19.07.2006: ihkReichenbach fordert Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft in der IHK
Die SPD Berliner Mitte meint, dass mit dem oft beschworenen Bürokratieabbau begonnen werden soll: die Zwangsmitgliedschaft in der Industrie- und Handelskammer soll entfallen. ihkDie Welt 26. Juni 2006
Zum Vertretungsanspruch der IHK für die gesamte Wirtschaft
  • Wahlbeteiligung zur Vollversammlung der IHK München im Mai 2006: 6,23 %. Das ist unter der Grenze zur Überwindung der Lächerlichkeit. Jede Bürgerabstimmung wäre dabei gescheitert. Der Witz ist die Behauptung von IHK-Hauptgeschäftsführer Reinhard Dörfler : „Damit wird sichergestellt, dass alle Branchen und Unternehmensgrößen entsprechend ihrer wirtschaftlichen Bedeutung in Oberbayern repräsentiert sind und die Vollversammlung damit die Wirtschaftsstruktur der Region abbildet“. ihk ihkPM IHK München, 24.05.2006
  • Die IHK München Oberbayern wählte in das Präsidium (nicht vollständig) folgende Vertreter von Großunternehmen: Chef des Präsidiums: Erich Greipl, Geschäftsführer der Otto Beisheim Betriebs GmbH; Detlev Dörrié, Vorstand der Münchner Aktiv AG; Ludwig Hagn, Wirte-Präsident; Anton Kathrein, Kathrein Werke; Michael Kutschenreuther, Siemens AG, Georg Randlkofer, Chef von Dallmayr, München; Eberhard Sasse, Dr. Sasse AG; Werner Schmid, Vorstandsvorsitzender der Bayerischen Landesbank (ihk Affären um die Bayerische Landesbank; ihk Landeswohnungsbaugesellschaft - LWS-Affäre; ihk Affäre Schneider Technologies); Stephanie Spinner-König, Chefin der Spinner GmbH.

Der IHK-Verweigerer e.V. wirft den Industrie- und Handelskammern vor, Beiträge ihrer Zwangsmitglieder veruntreut zu haben und stellte Strafantrag bei der Staatsanwaltschaft. Der DIHK erhielt von den Einzel-IHKn ein zinsloses Darlehen von knapp 5 Millionen Euro. Der DIHK nahm seine Option wahr, den Kredit nicht zurück zu zahlen. Axel Pestel, Vorstand des IHK-Verweigerer e.V: „So kann man mit Zwangsbeiträgen nicht umgehen, zumal der DIHK dank wirtschaftlicher Betätigung durchaus in der Lage ist, das Darlehen zurück zu zahlen.“ ihkPressetext 8.05.2006
Die Industrie- und Handelskammer Augsburg IHK will sich trotz Urteil durch das Augsburger Verwaltungsgericht nicht vom Bayerischen Obersten Rechnungshof (ORH) auf ordnungsgemäße Buchführung und Mittelverwendung überprüfen lassen. IHK-Geschäftsführer Peter Saalfrank kündigte am 30. März 2006 Berufung vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof an. Die Verwaltungsrichter hatten in dem bundesweit einmaligen Rechtsstreit entschieden, dass auch die selbstherrliche schwäbische IHK vom ORH überprüft werden darf. ihkSchwabmuenchner Allgemeine 30.03.2006
"Die Würde der Person, die in Gott verankert ist, und die Berufung zur Freiheit, das ist der tiefste Grund für alle Menschenrechte, für Rechtsstaatlichkeit, für Gerechtigkeit, für Solidarität, auch in der Ausprägung des modernen Sozialstaates, für Subsidiarität, also die Tugend der Selbstgestaltung, statt die persönliche Freiheit an Institutionen zu delegieren." – Angela Merkel, CDU in einer typischen Politiker- -Sonntagsrede ohne praktische Konsequenz merkel„Europas Werte in einer globalen Welt“, 2.11.2005, KAB, München
Handelskammerpräsident Ludwig Georg Braun wurde vom Naturschutzbund (NABU) zum "Dinosaurier des Jahres 2005" in Sachen Umweltschutz gekürt. NABU-Präsident Olaf Tschimpke: Der Chef der Zwangsorganistation DIHK habe sich "Deutschlands peinlichsten Umweltpreis" für seine Ansichten in Umweltfragen mehr als verdient. Als Spitzenfunktionär der Wirtschaft vertrete Braun "Umweltstandards von gestern". DinosaurierDIE WELT, 29. Dezember 2005
Das Peinliche: alle Unternehmer sind in Deutschland zwangsweise Mitglied in der mittelalterlichen Organistion IHK und müssen sich "dableckn" lassen.
"Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen". Deutsches Sprichwort
Die IHK ist nicht nur überflüssig. Oft ist sie auch schädlich, sogar für die eigenen Mitglieder
Die mit der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH) verbundene Umweltschutzorganisation DUH Umweltschutz-Service GmbH geht gegen die anti-ökologische Politik des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) gerichtlich vor. Sie reichte am 23.11.2005 beim Verwaltungsgericht Berlin eine Unterlassungsklage gegen die Verbreitung des DIHK-Positionspapiers "Für einen Strategiewechsel in der Umweltpolitik" ein. Die DUH Umweltschutz-Service GmbH ist Zwangsmitglied in der IHK Hochrhein-Bodensee. Die DIHK betreibe mit Pamphleten aus der umweltpolitischen Steinzeit Propaganda gegen jeden Fortschritt in der Umweltpolitik und das werde auch noch mit den Kammerbeiträgen der im Umweltschutz tätigen Unternehmen und Verbände finanziert, meinte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch zur Begründung der Klageerhebung. Einseitige politische Stellungnahmen sind dem DIHK eigentlich untersagt. dihk Das Positionspapier stellt sich einseitig gegen die im Umweltschutz tätigen Unternehmen.duhPM 23.11.2005 - 11:51 Uhr, Deutsche Umwelthilfe e.V.
Udo Siepmann, Hauptgeschäftsführer der IHK Düsseldorf, wärmte gegenüber der Presse längst widerlegte Argumente auf: die IHK erfülle sehr viele gesetzliche Aufgaben und diese sehr kostengünstig. Wie sich daraus eine Zwang zur Mitgliedschaft begründet, ließ er offen. Siepmann weiter: der Ausbildungspakt habe die IHK Düsseldorf sehr erfolgreich umgesetzt. Wieder ist nicht entfernt sichtbar, warum Unternehmer bei einer Organisation, die etwas erfolgreich umgesetzt hat, Zwangsmitglied werden müssen. "Der IHK droht die Massenflucht", Düsseldorfer Nachrichten, 3.Mai 2005
Jahrelange Diskussion um weniger Bürokratie bewirkt in Deutschland doch etwas. Die Bundesregierung will die Zwangsmitgliedschaft in den Industrie- und Handelskammern IHK abschaffen. Der Entwurf eines Gesetzes (warum braucht man dazu wieder eine neues Gesetz?) wird in der SPD-Arbeitsgruppe für Wirtschaft und Arbeit diskutiert und soll noch vor der Sommerpause ins Parlament gehen.
ihkDer Spiegel 17/2005 online 23. April 2005
Wirtschaftsreferent Reinhard Wieczorek, Münchner DGB Chef Helmut Schmid und Reinhard Dörfler, IHK, diskutierten über "Mehr Jobs, weniger Bürokratie – aber wie?" Dabei war Dörfler der Vertreter der bürokratischen Zwangs. Trotzdem meinte er am Ende: "Ein emotionaler Befreiungsschlag wäre schon richtig." Recht hat er: Abschaffung des bürokratischen IHK-Zwangs! SZ, 17.3.2005, S. 35.
Immer wieder wird durch den unseligen Zwang die Presse und damit die Millionen Leser irregeführt. Klaus Wübbenhorst wurde Präsident der IHK Nürnberg "und damit zum Sprecher von 100 000 Unternehmen", so die SZ, 10.3.2005, S.53. Mitnichten. Viele der 100 000 Unternehmen haben mit der IHK nichts am Hut. Die IHK ist kein Sprecher der zwangsvermitgliedschaften Unternehmer.
Die IHK: der "natürliche" Feind der Unternehmer mit besonderen Vollmachten
IHK Zwangsbeiträge werden durch den Gerichtsvollzieher eingezogen, wahlweise auch durch die Polizei und einem richterlichen Durchsuchungsbeschluss für eine Zwangsveräusserung. Dabei hat die IHK aufgrund ihrer Beziehungsstrukturen mit den Politikern "behördenähnlichen Status" und kann direkt mit einem richterlichen Durchsuchungsbeschluss vorgehen. Persönlicher Bericht per E-Mail 25.2.2005
Der Liberale Mittelstand in Hamburg fordert eine Abschaffung der Pflichtmitgliedschaft in der Handelskammer. Der stellvertretende Vorsitzende der Liberalen Mittelstandsvereinigung, Matthias Still: "Im 21. Jahrhundert ist ein Kammerzwang nicht mehr zeitgemäß". Die Welt 20. Januar 2005
Eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Psephos im Auftrag der WELT u.a. ergab: 68 Prozent der Führungskräfte der Wirtschaft der Metropolregion Hamburg fordern die Abschaffung der Kammerpflicht, nur 29 Prozent sind für die Beibehaltung. Die Welt 14. Februar 2005
Wer Kritik an der IHK oder der Zwangsmitgliedschaft übt, begibt sich auf dünnes Eis.
"Kritiker der IHK wegen Beleidigung zu Geldstrafe verurteilt - Landgericht verwirft Berufung".
Wegen Beleidigung wurde Christoph Höll vom Landgericht Giessen zu einer Geldstrafe von 600 Euro verurteilt. Damit bestätigte die Achte Strafkammer das Urteil des Gießener Amtsgerichts und verwarf die Berufung des Nachrichtentechnikers, der sich seit Jahren gegen die Zwangsmitgliedschaft bei der IHK wehrt. IHKGießener Anzeiger, 13.1.2005ihkIHK-Reformer vor Gericht
Christoph Höll: Der vorsitzende Richter gab mir keine Chance mich zu verteidigen – Der neutrale Beobachter fragt sich: Stand das Urteil schon vor der Verhandlung fest? ihk Deutschland ist kein Rechtsstaat
"Der schnellste und beste Weg zur Reform der Kammern führt über die Abschaffung der Pflichtmitgliedschaften", Beschluß des FDP Landesparteitags, 5.1.2005 Stuttgart, S. 3
Kritik an der Arbeit der IHK
Jens Kahlsdorf, Unternehmer, Landesvorstand des Bundes der Selbständigen (BDS), CDU-Politiker: "Die IHK vertritt nicht die Interessen der kleinen und mittelständischen Unternehmen. Trotzdem müssen alle Gewerbebetriebe willkürlich festgesetzte Mitgliedsbeiträge entrichten."
ihkHamburger Abendblatt, 28. Dezember 2004
Völlig richtig stellt ihkihk-reform fest:
"Hilfs- und Förderorganisationen, die unkontrolliert sich selbst überlassen werden, entfernen sich immer weiter von ihrem ursprünglichen Zweck und vertreten schließlich nur noch ihr eigenes Interesse und das ihrer leitenden Mitarbeiter."
Nach dem Vertreter der Großunternehmen Claus Hipp folgt als neuer Präsident der IHK München Oberbayern ein Vertreter der Großunternehmen. Prof. Dr. Dr. h.c. Erich Greipl ist u.a.
  • Geschäftsführer der Metro Vermögensverwaltung,
  • Vorsitzender des Aufsichtsrats der Duales System Deutschland AGEr,
  • Aufsichtsratsmitglied der Metro AG,
  • Vizepräsident des Hauptverbands des Deutschen Einzelhandels (HDE)
  • Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands der Arbeitsgemeinschaft Verpackung und Umwelt (AGVU),
  • Honorarprofessor an der Universität Mannheim. hat in der Metro-Gruppe verschiedene Posten.
Er tritt auch gleich mit einem Widerspruch sein neues zusätzliches Amt an: sein zentrales Anliegen sind weniger Vorschriften. Dabei ist er Präsident einer Zwangsvereinigung, die es laut eigener Argumentation so nicht ohne Zwangsvorschriften geben würde.
"Ich empfehle den Unternehmen, nicht auf eine bessere Politik zu warten, sondern jetzt selbst zu handeln und die Chancen zu nutzen, die zum Beispiel in der Osterweiterung liegen. Das ist letztlich auch ein Rezept zur Sicherung von Arbeitsplätzen und Lehrstellen in Deutschland."
DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun, Der Tagesspiegel, 22.3.2004
Bundeskanzler Gerhard Schröder, SPD, kritiserte durch den Regierungssprecher Bela Anda diese Empfehlung Brauns zur Verlagerung von Arbeitsplätzen: „Das ist ein unpatriotischer Akt“. Der Tagesspiegel, 23.3.2004
Die Hamburger Bürgerschaft beschloß mit den Stimmen von SPD, GAL und zahlreichen Schill- oder ehemaligen Schill-Abgeordneter einen Prüfauftrag, mit dem Ziel, die Zwangsmitgliedschaft von Unternehmen in der Handelskammer zu beenden. Die Inhaberin eines Second-Hand-Ladens hatte sich an den Petitionsausschuss der Bürgerschaft gewandt, weil sie nicht einsah, der Handelskammer beizutreten und auch noch Beitrag dafür zu zahlen. CDU und vor allem FDP (!?) verteidigten die Zwangsmitgliedschaft. taz Hamburg Nr. 7271 vom 30.1.2004, Seite 21, 53 TAZ-Bericht Peter Ahrens
Dr. h.c. Susanne Kastner, Vizepräsidentin des deutschen Bundestages, 27.11.2003, beim Seeheimer Kreises der SPD, Berlin: „Wir werden einen Gesetzentwurf zur Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft einbringen und ich fordere die Kammern auf, sich an diesem Prozess aktiv zu beteiligen, statt ihn zu 5 behindern!“ „Marktwirtschaft statt Zwangsmitgliedschaft muss die Devise sein,“ so Johannes Kahrs, MdB, Sprecher des Seeheimer Kreises und Initiator des Reformvorhabens. Kahrs: „Zwang widerspricht unserer Idee von Freiheit und Demokratie und daher ist es höchste Zeit diesen Zwang aufzuheben“. „Eine Optimierung der IHKs ist mit einer Zwangsmitgliedschaft nicht möglich, Zwang schränkt Motivation und Innovation ein“, so Klaas Hübner, MdB, Sprecher des Seeheimer Kreises.
Eine der Aufgaben der IHK: "Interessenvertretung. Die IHK wird zu allen die Wirtschaft berührenden Gesetzes- und Verordnungsentwürfe gehört." Dazu zwei Beiträge von IHK Funktionären. Über die Qualität und Sachkenntnis, die dahinter steckt, möge jeder selbst urteilen.
"Möglicherweise klingt ja eine gerade Zahl sympathischer als die Primzahl 67." Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des DIHK zu seinem Vorschlag, das gesetzliche Rentenalter nicht auf 67, sondern auf 68 Jahre anzuheben.
"Ich halte diese ganze Diskussion für gespenstisch." Reinhard Dörfler, Hauptgeschäftsführer der IHK München Oberbayern, zur Reformdiskussion in Deutschland.
Beide IHK Beiträge zur Interessenvertretung der Wirtschaft aus: Oberbayerisches Volksblatt, 14.10.2003
Fair Play konterkariert. Die IHK München Oberbayern verbreitet unter "Recht & Fair Play" drei Falschmeldungen. Einen Link auf diese IHK-Seite wage ich wegen drohender Abmahnung nicht zu setzen. Die drei falschen Behauptungen waren zumindest am 7.10.2003 online.
"Wir stellen die Chancengleichheit zwischen den Unternehmen sicher, indem wir wettbewerbsverzerrende Aktionen und Maßnahmen unterbinden."
Falsch. Das Gegenteil ist richtig. Mit ihren zahlreichen Schulungsaktivitäten (z.B. Lehrgang zum IT-Spezialist) betreibt die IHK wettbewerbsverzerrende Aktionen und Maßnahmen. Damit vereitelt die IHK Chancengleichheit.
"Wir drängen staatliche Eingriffe zurück, indem wir die Selbstregulierungsfähigkeit der Wirtschaft erhöhen."
Falsch. Das Gegenteil ist richtig. Die IHK selbst ist ein rigoroser, zwangsweiser Eingriff des Staates. Dadurch wird die Selbstregulierung der Wirtschaft verhindert. Eine quasi-staatliche Institution entmündigt die Unternehmer.
"Wir fördern den Wettbewerb, indem wir den Markteintritt neuer Unternehmen erleichtern und sie in ihrer Entwicklung unterstützen."
Falsch. Das Gegenteil ist richtig. Die IHK hat eine Quasi-Tochter zur Bekämpfung des Wettbewerbs. Die IHK erschwert durch ihre Zwangsbeiträge den Markteintritt neuer Unternehmen. Sie behindert deren Entwicklung, indem sie für die Wirtschaft pauschal Forderungen aufstellt, die oft dem Interesse gerade der kleinen und mittleren Unternehmen zugegen laufen.
Die unwahren Werbeaussagen der IHK meldete ich am 7.10.2003 an die Zentrale zur Bekämpfung des Wettbewerbs. Diese bestätigte:
Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben Ihre Beschwerde an den zuständigen Juristen weitergeleitet. Dieser wird Sie umgehend über die Bearbeitung der Angelegenheit informieren.
Mir freundlichen Grüßen Die Wettbewerbszentrale

"Jeder mittelständische Unternehmer, der erfolgreich sein will, muß etwas von einem Harlekin und etwas von einem Vietcong haben" meint der Unternehmer und Autor Peter Eiba zu seinem lesenswerten Online-Buch Peter EibaPeter Eiba: www.harlekin.de & Vietkong. Da alles in Bildern präsentiert wird, ist die Online-Ausgabe umständlich zu lesen, doch es lohnt sich. "Längst kommen die Systemveränderer nicht mehr von links, sondern von ganz oben – aus den Vorstandsetagen der global players, die alle Firmen schlucken wollen, die kleiner sind als sie!" Ich ergänze: Und von ganz oben in der Politik: Gegner Grundgesetz Gegner des Grundgesetzes. Ab Seite 268 geht's zur Sache: "IHK- ich hasse Konkurrenz". Deshalb haben ja die IHKs eine Quasi-Tochter zur Bekämpfung des Wettbewerbs (zentrale wettbewerb Informationen und Meinungen über die Zentrale). Schon zahlreiche kleine und mittlere Firmen mußten ein fehlendes oder falsches Wort teuer bezahlen.
Staatsminister Erwin Huber, CSU, (Lügen unserer Politiker Lügen unserer Politiker) sprach sich auf einer IHK Veranstaltung in Rosenheim für Bürokratieabbau aus. Peter Kammerer, Geschäftsführer der IHK für München und Oberbayern stimmte zu. Das klingt, als wenn jemand in der Hölle für die Auslöschung des Feuers wirbt und Beelzebub pflichtet scheinheilig bei. Statt zu reden sollte Erwin Huber es tun. OVB, 27.8.2003, S.9
Um Kohle zu machen scheut die IHK nicht davor zurück, ihren eigenen Zwangsmitgliedern Aufträge wegzunehmen und damit zu schaden. Das Geschäftsfeld "Aus- und Weiterbildung" der IHK und die IHK.Online-Akademie bieten – in direktem Wettbewerb mit den Mitgliedern, die ihre eigene Konkurrenz finanzieren müssen – zahlreiche Kurse an. Da die IHK ihren Mitgliedern gerne mit Verboten und Zwangsmaßnahmen droht, gebe ich hier keinen Link auf das umfangreiche Angebot.
Farce bei der bayerischen Deregulierungskommission: Edmund Stoiber, CSU, berief Dr.Reinhard Dörfler, Hauptgeschäftsführer der IHK München und Oberbayern in die Kommission. Damit wurde ein Bock zum Gärtner gemacht. Im Bericht "Entbürokratisieren,deregulieren,flexibilisieren" der Kommission, Juli 2003, blieb die Zwangsjacke IHK naturgemäß unangetastet.
Gefährlich ist's Kritik zu üben
Verderblich ist der Kammer Zorn

Siehe ihk inoffiziell: Hauptgeschäftsführer Reinhard Dörfler

Ministerpräsident Edmund Stoiber, CSU, wurde von der IHK Spitze - Reinhard Dörfler, Claus Hipp - hofiert. Er erhielt ein Geschenk. Dagegen "prügelte" IHK Präsident Hipp die rot-grüne Wirtschaftspolitik. Die Agenda 2010 des Kanzlers Gerhard Schröder, SPD, reiche nicht. OVB, 30.5.2003, S.33 Dabei wird sogar diese Mini-Reform von der CDU und CSU im Bundesrat verhindert.
Der Berufsverband der Selbstständigen in der Informatik (BVSI e.V.) und seine Klientel, die selbstständigen IT-Berater, sehen ihre Interessen durch die IHK nicht vertreten. „Die hohen Mitgliedsbeiträge stehen im Missverhältnis zu den - nicht erbrachten - Leistungen der Kammer“, so Dr. Dirk Bisping, Vorstandsmitglied des BVSI. "Dazu bestätigt sich leider der Eindruck: Die IHK ist heutzutage weniger denn je eine Interessenvertretung für ihre Mitglieder, sondern entwickelt sich immer mehr zu einem Unternehmen mit eigenen wirtschaftlichen Interessen. Das führt mittlerweile dazu, dass sich die IHK zu einem Konkurrenten für ihre Mitglieder entwickelt, deren Anliegen sie doch wahrnehmen sollte." ihk Die Welt, Hamburg, Verbandsnachrichten
Zu den Reformen: Was kann man sofort ändern?
"... Auch die Zwangsmitgliedschaft in den Industrie- und Handelskammern kann man abschaffen und, wie gesagt, diese mittelalterliche Handwerksordnung." Hans-Olaf Henkel, Ex-Chef IBM Deutschland und des Bundesverbands der Deutschen Industrie, Münchner Merkur, 17.5.2003, S.11
Scheinheilig beteiligt sich die IHK München an der Arbeit der Deregulierungs-Kommission (sogenannte Henzler-Kommission). IHK-Präsident Claus Hipp und IHK-Hauptgeschäftsführer Reinhard Dörfler sind Mitglieder der Kommission und unterstützen den Aufruf des Ministerpräsidenten: „Je mehr Unternehmen sich an der Aktion beteiligen, desto größer sind die Chancen, endlich bürokratischen Ballast abwerfen zu können.” Der größte Ballast für die Unternehmen ist der Zwang einer Organisation beizutreten, die ständig wider die Kleinunternehmen agiert.
Die IHK vertritt wieder einmal einseitig die Interessen der Großindustrie. Sie befürwortet Milliarden in das Großprojekt Transrapid zu investieren, nur damit Flugreisende schneller zum Flughafen kommen. Dabei wäre der Ausbahn der S- und U-bahn bedeutend sinnvoller. OVB, 12.2.2003, S. ANL 29
"Bündnis 90/Die Grünen treten für die Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft in den Industrie- und Handelskammern ein. Die Kammern müssen sich dem Wettbewerbsgedanken öffnen und auf die eigene Leistungsfähigkeit vertrauen." Von: ePost-GRÜNE Bundestagsfraktion, Freitag, 17. Januar 2003 10:52
Der Slogan: "IHK für München und Oberbayern - Partner der Unternehmen" (auf der Webauftritt der IHK) ist zu berichtigen: IHK gegen München und Oberbayern - Gegner der Bürger und Unternehmen, siehe zum Beispiel ihk Zustimmung zur Lärmbelästigung am Münchner Flughafen.
Hans-Olaf Henkel, Ex-BDI-Präsident: "Das müssen Sie anpacken, Herr Clement! ... Die Macht der Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften stutzen: Tarifabschlüsse auf Betriebsebene zulassen, Pflichtmitgliedschaft in Handelskammern aufheben, Unternehmensgründungen auch ohne Handwerkskammern!" Bild.T-Online.de, 09.10.2002
Horst Mirbach: "Es gibt aber einen breiten Konsens im Lande, dass man einen Gewerkschaftszwang oder einen Zwang, irgendeiner Gewerkschaft beizutreten, nicht will. Selbst die Gewerkschaften fordern dies nicht. Solange es aber keine Zwangskammern für Arbeitnehmer gibt, sehe ich keine Berechtigung für Arbeitgeber-Zwangskammern." Criticón-Gespräch mit dem Juristen und Kammerrechtsexperten Horst Mirbach
Entgegen der üblichen Praxis gratulierten weder BDI (Bundesverband der Industrie) noch DIHK (Deutsche Industrie- und Handelskammer) der Koalition aus SPD und Grüne nicht zum Bundestagswahlsieg am 22.9. 2002. Münchner Merkur, 24.9.2002, S.1
"Zur Förderung von Existenzgründungen ist das Gründungsklima durch Abbau bürokratischer Hemmnisse zu verbessern" 10 Kernforderungen des BIHK zur Bundestagswahl im September 2002 (Seite 6-7). Eines der größten bürokratischen Hemmnisse ist die Zwangsmitgliedschaft in der IHK.
Dr. Wolfgang Heubisch, Präsident des VFB in Bayern: nur Deregulierung im Bereich Existenzgründung und Freie Berufe sorgt für mehr Beschäftigung und damit auch mehr Wachstum. Pressemitteilung 414/02, München, 23. Juli 2002. Dr. Wolfgang Heubisch ist Präsident des Verbandes Freier Berufe in Bayern (VFB),Vizepräsident der BLZK (was immer das ist), im Präsidium des Bundesverbandes Freier Berufe (BFB), Mitglied im Vorstand der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw).
"Den Zuwanderern muss die Perspektive eines unbefristeten Aufenthaltes eröffnet werden, um die Attraktivität Deutschlands als Zuwanderungsland zu steigern." aus den "10 Kernforderungen des BIHK zur Bundestagswahl im September 2002", IHK für München und Oberbayern. Endlich fordert die IHK mal was Zustimmungsfähiges!
Ludwig Georg Braun, Präsident des DIHK: "Für den DIHK bestreite ich jede Einseitigkeit. Als Kammerorganisation nehmen wir das Interesse der gesamten Wirtschaft wahr und nicht nur einer bestimmten Klientel." Das Gegenteil ist richtig: die DIHK ist einseitig. Sie nimmt das Interesse einer bestimmten Klientel wahr. Braun: "Wir haben 3,6 Millionen Mitglieder. Ohne gesetzliche Mitgliedschaft wären es nicht so viel weniger." 1) das ist falsch 2) wäre es richtig, dann könnte man ja jederzeit, ohne der Arbeit der IHK zu schaden, die Zwangsmitgliedschaft aufheben. SZ, 29.4.2002, S.24
Pressemitteilung vom 21.2.2002 des IHK Hauptgeschäftsführers Reinhard Dörfler zum von der Stadt München abgelehnten Mammutprojekt Transrapid Hauptbahnhof – Flughafen. "Dabei sei die Münchner Strecke die einzige, die einen wirtschaftlichen Betrieb ohne Zuschüsse ermöglichen würde". Dies ist natürlich völliger Krampf, da es in derselben Pressemitteilung gleich anschließend heißt: "Nun ist zu befürchten, daß alle Transrapid-Mittel in den Norden fliessen". Wenn man "ohne Zuschüsse" auskäme, wäre es doch völlig OK, wenn die Zuschüsse "in den Norden fliessen".
Der Verein der IHK-Verweigerer klagte gegen die Zwangsmitgliedschaft und scheiterte beim Bundesverfassungsgericht. Dieses stellte richtig fest, daß die IHK legitime öffentliche Aufgaben erfülle, zog aber daraus falsche Schlüsse. SZ, 2.2.2002, S.24. Warum soll jemand, der daran kein Interesse und davon eher Nachteile hat, dafür zahlen (während andere davon frei sind)? Das ist Planwirtschaft!
ihk Leserbrief an die Süddeutsche Zeitung vom 3.2.2002
ihk Kommentar zur Pressemitteilung der IHK München Oberbayern vom 17.1.2002
Die IHK gab (auf Kosten der Mitglieder!!!) eine Studie über Umwegrentabilität in Auftrag. Sie will mit Steuermittel die Profi-Fussballvereine Bayern München und 1860 München fördern und befürwortet einen Stadionneubau in München. SZ, 9.10.2001, S.52
Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Ludwig Georg Braun, sieht keine Notwendigkeit zur Ausweitung von Sonntagsarbeit. SZ, 23.7.2001, S.21 Anmerkung: es geht nicht um die Notwendigkeit, sondern um die Freiheit, dass jeder arbeiten darf, wann er mag. Auch für den Mittwoch gibt es keine Notwendigkeit. An der Spitze der Sonntagsarbeit liegen medizinische und pflegerische Berufe, gefolgt von der Gastronomie und der Landwirtschaft. Dabei werden die Priester und Pfarrer übersehen, die hauptsächlich sonntags arbeiten.
Jahresempfang der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern. IHK Präsident Claus Hipp mit Ministerpräsident Edmund Stoiber und Wirtschaftsminister Otto Wiesheu, beide CSU: große Politiker und große Wirtschaftsführer unter sich. SZ, 20.6.2001, S.52
Heinrich Traublinger, Präsident der IHK München und Oberbayern ist für die Beibehaltung des Nazi-Rabattgesetzes von 1933. Münchner Merkur, 19.6.2001, S.3
Der Landesverband des Bayerischen Einzelhandels (LBE), der Landesverband Groß- und Außenhandel und die Münchner Industrie- und Handelskammer sprachen sich gegen das geplante Dosenpfand aus und verurteilten die fatale Dosenhysterie. Stattdessen plädierte IHK Präsident Claus Hipp für Werbekampagnen gegen die Verschandelung der Landschaft. SZ, 18.6.2001, S.45. Es ist völlig weltfremd darauf zu setzen, daß die Industrie durch Werbemaßnahmen dazu gebracht werden kann, auf die Dose zu verzichten! Die IHK setzt damit weiter auf Verschandelung.
Die IHK Oberfranken setzte sich vehement für den Autobahnausbau in Oberfranken und der damit verbundenen weiteren Zerstörung Bayerns ein. Bayerischer Rundfunk, V., 12.6.2001, 6:10.
Die IHKs in Bayern erkennen die Abschlußprüfungen, deren Aufgaben vorab im Internet veröffentlicht wurden, doch an. Es kursieren Gerüchte, dass einzelne Betriebe ihre Lehrlinge mit sehr gezielten Informationen auf die Prüfung vorbereiten konnten. Der Stern berichtet über "Gemauschel in der Kammer": Mitgliedsfirmen sollen die Aufgaben vorm Prüfungstermin zugesandt worden sein. Münchner Merkur, 25.5.2001, S.34
Die Prüfungsthemen der IT Abschlußprüfung der IHK fanden sich vorm Prüfungstag im Internet. Die IT-Kräfte in Bayern müssen die Prüfung wiederholen. Auf der IHK-Webseite München und der zentralen deutschn IHK-Webseite wird das peinliche Thema nicht erwähnt. Beschwerde: "Welch ein Hühnerhaufen, das erinnert an die deutsche Kleinstaaterei zur Zeit Napoleons." SZ, 21.5.2001, S.50
Die Wahlbeteiligung an den Wahlen zur Vollversammlung der IHK München und Oberbayern betrug 8,4 %. Hauptgeschäftsführer Reinhard Dörfler ist damit unzufrieden, meint aber dennoch, "dass die Idee der IHK als Gesamtinteressensvertretung bei jungen Unternehmern gut ankommt." Gleichzeitig gesteht er aber zu, es könne doch nicht sein, dass die IHK den Firmen hinterherläuft. SZ, 15.5.2001, S.50 Diese Aussagen und die Wahlbeteiligung zeigen: IHK ist den Firmen wurscht (= egal).
Im Urteil AZ22B 00.3253 bestätigte der Bayerischer Verwaltungsgerichtshof VGH, dass die IHK sich für die Öffnung der Flugplatzes Fürstenfeldbruck für die zivile Luftfahrt engagieren darf. Damit entsteht die groteske Situation, dass sich Gewerbetreibende zwangsweise daran beteiligen müssen, die Gesundheit der Mitbürger (oder sogar der eigenen) zu schädigen. SZ, 11.4.2001, S.50
Die IHK Oberbayern spricht sich gegen Beschränkungen des Verkehrs auf der Inntalautobahn A93 aus. Damit plädiert sie klar gegen die dort lebenden Menschen, die weiterhin Lärm und Abgase ertragen sollen. Münchner Merkur, 2.4.2001, S.9
Metzgermeister Rainer Felix verschenkte angesichts schwindender Umsätze (BSE Skandal) sein Rindfleisch. "Eine mögliche Anzeige der Handwerkskammer wegen unlauteren Wettbewerbs sieht er gelassen." Süddeutsche Zeitung, 14.2.2001, S.7
In der 30er Jahren des 20.Jhdts. hatte die IHK einen "Arbeitskreis für Judenangelegenheiten". Süddeutsche Zeitung, 26.1.2001, S.L5 – Zum Jahreskongress der Internationalen Handelskammer in Berlin trafen sich am 28.6.1937 Adolf Hitler, Hermann Göring und Wirtschaftslenker aus aller Welt. Der Spiegel 7/2001, S.36
Die IHK ist Mitglied der ihk Zentrale. 1998 suchte ich eine Homepage dieser Zentrale im Web. Über das Ergebnis der Suche darf ich aufgrund einer Unterlassungserklärung nicht berichten. Ruft mich an: 08071-2107(*). Die Zentrale tritt oft dann auf, wenn es um Vorteile für den Verbaucher geht. Diese sind ihr ein Dorn im Auge. Beispiel: ihk Ausgabe der T-Online-Aktien.
(*) Zuviele, zuviele: bitte derzeit nicht mehr anrufen! 17.5.2003: OK, man kann wieder anrufen.
Auf der Webauftritt der IHK wird zweimal betont "Der Aufbau der Kammern ist demokratisch"; es ist aber völlig undemokratisch, dass man zwangsweise Mitglied wird.
 
Links
ihkAG Kammerboykott
ihkAngriff auf das IHK-Vermögen, SZ, 4.2.2016
ihk Argumente der Parteien in 2005 gegen freiwillige IHK Mitgliedschaft und ihre Widerlegung
ihk Argumente gegen „Keine IHK bedeutet mehr Staat“
ihk Argumente von Ex-Minister Otto Wiesheu gegen freiwillige IHK Mitgliedschaft und ihre Widerlegung
BffKBffk.de - Die Internetpräsenz des Bundesverband für freie Kammern e.V.
BffKBffK: Jahresbericht 2012 über die IHKn und Handwerkskammern (pdf)
ihk Bundesministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, FDP, argumentierte 2003 weltfremd
BundesverfassungsgerichtBVerfG, 19.12.1962 - 1 BvR 541/57
ihk E-Mail an Klaus Brähmig, CDU, MdB, 22.2.2008
kammerspartakusDie EU-Debatte zum Kammerzwang in Wort und Bild auf Youtube
Creutzmann Kommentar zum Redebeitrag Jürgen Creutzmann, FDP
ihk inoffiziell: ehemaliger Hauptgeschäftsführer Reinhard Dörfler
ihkIHK Zwang Nein danke
ihk Informationen und Meinungen über die Zentrale, eine Quasi-IHK "Tochter"
BffKJahresbericht 2012 über die IHKn und Handwerkskammern (pdf)
ihk "Kammerpflicht vor dem Aus? DIHK-Manager Wansleben und SPD-MdB Kahrs im Streitgespräch", Impulse 3/2004
KammerspartakusKammerspartakus
KammerstoppKammerstopp
kammerwatchkammerwatch.de
LiberalismusEinführung in den klassischen Liberalismus
ihk Kommentar zur Pressemitteilung der IHK München Oberbayern vom 17.1.2002 
Leserbriefe:
 ihk Emder Zeitung, 11.5.2005ihk Wasserburger Zeitung, 8.11.2002ihk Süddeutsche Zeitung, 13.3.2002
ihk Neikes, Jörg: Die verkammerte Republik
ihkObergerichtsvollzieher im BRD-(Un-)Rechtssystem will Handwerkskammerbeiträge eintreiben
– Video auf youtube
Pressemitteilungen Kahlsdorf+Partner, Norderstedt, Schleswig-Holstein:
ihkIHK Zwangsmitgliedschaft: Müssen Unternehmer zu Ihrem Glück gezwungen werden?
ihkIHK Zwangsmitgliedschaft: Wann begreift die IHK endlich den Mittelstand?
ÖPP ÖPP öffentlich-private Partnerschaft
KammerzwangAdolf Rasch: Mehr Freiheit. Einführung in den klassischen Liberalismus
    KammerzwangAuszug aus Dr. Adolf Rasch: Mehr Freiheit zum Thema Kammerzwang
ihk Deutschland ist kein Rechtsstaat
ihk Tipps für IHK Verweigerer
volkmann Rainer Volkmann, SPD, MdL, Reinhard Dörfler, Hauptgeschäftsführer der IHK, und der Transrapid
IHK Anfang

IHK, Zwangsinstrument
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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 6.2.2016