Sehr geehrte Damen und Herren, Herr
Westerwelle hat die richtigen Absichten, zieht aber völlig verfehlte
Folgerungen.
- Westerwelle spricht sich für eine Stärkung der IHK
aus.
Sehr gut! Wer nur erzwungen dabei ist, ist der IHK nur ein Klotz am
Bein und schwächt sie. Allen missmutigen Mitgliedern, die nur
gezwungenermassen drin sind, sollte daher unverzüglich gekündigt
werden. Das stärkt die Vertretung der Interessen der engagierten IHK
Mitglieder.
- Westerwelle wird zitiert mit: "Was der Staat nicht regeln
soll, das soll der Staat auch nicht regeln dürfen."
Bravo! Der Staat
regelt für alle Gewerbetreibenden den Zwangsbeitritt zur IHK. Er erschwert
damit eigenverantwortliche Regelungen. Die Regel zur Zwangsmitgliedschaft
sollte also unverzüglich gestrichen werden. Ob man dann gleich soweit
gehen sollte, wie Westerwelle fordert, nämlich dem Staat diese
Zwangsregelung explizit zu verbieten, sei dahingestellt. Ich finde, das
bläht die Bürokratie unnötig auf. Nein, es genügt
vollkommen, wenn die staatliche Zwangsregel gestrichen wird.
Alles, was die IHK derzeit macht, kann sie viel besser mit
freiwilligen, freudig mitarbeitenden Mitgliedern. Auch die Post erledigt
hoheitliche Aufgaben, trotzdem wird kein Bürger gezwungen sich Postaktien
zu kaufen. Gerne hätte ich eine Kopie dieser E-Mail an Herrn
Westerwelle gesandt, aber leider sind diese neuen Techniken noch nicht zu allen
MdB durchgedrungen. Weder auf seiner eigenen Homepage noch auf der beim
Bundestag finde ich seine E-Mail-Adresse. Mit freundlichen
Grüssen Herbert Huber |