| Kinderarbeit
Kinderprostitution Schinderei und sexuelle Ausbeutung von Kindern weltweit |
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| Sogenannte "illegale" Migranten werden auch in
Deutschland ausgebeutet. Nach Schätzungen sollen etwa 30.000 Sklaven
(nicht nur Kinder, vorwiegend Frauen) in Deutschland beschäftigt
sein. |
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| In Deutschland werden Kinder von
Einwanderern, behinderte Kinder und Kinder aus armen Familien
bildungsmässig benachteiligt. Die frühe Aufteilung der verschiedenen
Schulsystem ist gerade für diese Kinder nachteilig. Dagegen starten Kinder
aus begüterten Familien sozusagen aus der vordersten Reihe.
Minderjährige Asylbewerber werden durh eingeschränkte Lern- und
Betreuungsangebote ebenfalls benachteiligt. Nachzulesen in: Reiner Engelmann: Kinder: ausgegrenzt und ausgebeutet. Horlemann 2008. Edition Menschenrechte, siehe |
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| Reporter E. Benjamin
Skinner beginnt sein Buch über moderne Sklaverei mit einem
Paradox. Obwohl menschliche Knechtschaft so ziemlich überall geächtet
ist, gibt es heute mehr Sklaven als zu jedem anderen Zeitpunkt in der
Geschichte: "there are more slaves today than at any point in human
history". |
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| Nach Drogen- und Waffenhandel ist
der Menschenhandel, besonders mit Kindern, die als Arbeitssklaven eingesetzt
werden, laut UN der dritt-umsatzstärkste Zweig des internationalen
Verbrechens. Die Opferzahl wird auf 2,7 Millionen Menschen geschätzt,
darunter 80 Prozent junge Frauen und Kinder. "Wenn Kinder zu
Sklaven werden", SZ, 14.2.2008, S. 8 |
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| Kinderarbeit in
Bergwerken gehört zu den schlimmsten Formen der Ausbeutung von
Kindern und Jugendlichen. Im Film "The Devils
Miner Der Berg des Teufels" wird über Kinder in den
Bergwerken Boliviens berichtet. Ab 30. November 2005 in den deutschen Kinos.
Man kann nur hoffen, dass nicht eine Organisation wie die zur Bekämpfung
des Wettbewerbs dagegen klagt. |
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| Die UN-Kinderrechtskonvention wird
von Deutschland nur teilweise eingehalten Besonderer Schutz ist beim deutschen Aufenthaltsrecht für Minderjährige nicht vorgesehen. Unbegleitete Flüchtlingskinder werden in Deutschland drangsaliert. Sie müssen oft mit Abschiebung rechnen. Deutschland hat zwar die UN-Kinderrechtskonvention pro forma ratifiziert, gab aber einen Vorbehalt ab, dass deren Bestimmungen für ausländische Kinder in Deutschland nicht gelten. In der Praxis deutscher Behörden und Gerichte werden die Bestimmungen der Konvention kaum beachtet. Aus einem Kommentar von Hendrik Cremer, Rechtswissenschaftler, SZ, 19.11.2005, S. 2; |
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| 211 Millionen
Kinder zwischen 5 und 14 Jahren müssen täglich hart
arbeiten. Arbeit in Verbindung mit Schulunterricht wäre oft die bessere
Lösung als striktes Arbeitsverbot. Quelle: Internationale Arbeitsorganisation ILO, Stand 2000, zitiert nach SZ, 11.5.2004, S. 2 Allerdings ist die ILO Studie "Helping Hands or Shackled Lives? Understanding child domestic labour and responses to it" ("Helfende Hände oder ein Leben in Ketten?"), herausgegeben am 12. Juni 2004, am "Welttag gegen Kinderarbeit", beschönigend. Sie beschränkt sie sich auf Staaten Afrikas, Asiens und Lateinamerika. |
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| Exporthandel von Grabsteinen aus Indien - gefertigt aus
Kinderhand. Die indischen Jungen schuften auch für Deutschland.
25 Mio Euro pro Jahr machen die indischen Grabsteinexporte allein nach
Deutschland aus. In einer ARTE-Reportage gelang der Nachweis, dass Kinder und
sogar Sklaven bei der Produktion von Grabsteinen beschäftigt werden.
Benjamin Pütter, Kinderrechtsexperte
von Miserior, hat unter der falschen Identität eines Steinhändlers in
Indien recherchiert. Henno Osberghaus: Grabsteine aus Kinderhand. Arte, 15. 9.2003 20:15 |
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| Verbot aller
ausbeuterischen Kinderarbeit Zwangsarbeit, Schuldknechtschaft, sowie alle Arbeiten, die die körperliche, seelische und geistige Entwicklung der Kinder bedrohen, sind verboten. Aus der UN Konvention über die Rechte des Kindes, 1989. Selbstverständlich ist auch das Steine schleppen von Kindern anzuprangern und nicht diejenigen, die es Anprangern (Benetton) anzuzeigen (Zentrale gegen Benetton). |
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| "Internationale
Arbeitsorganisation ILO registriert weltweit 246 Millionen Kinder, die zur
Arbeit gezwungen werden. ... 179 der 249 Millionen Kinder müssen Arbeiten
verrichten, die schädigenden Auswirkungen auf ihre Gesundheit und Psyche
haben. Die ILO fordert ... die sofortige Freilassung von 8,4 Millionen Kindern
aus Armeen, aus der Prostitution oder sklavenähnlichen
Arbeitsverhältnissen." SZ, 7.5.2002, S.22 |
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Die Unicef Direktorin Carol Bellamy forderte in Japan auf dem zweiten
"Weltkongress gegen die kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern" endlich
schärfere Gesetze.
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