| Politiker-Privilegien nur ein kleiner Ausschnitt. Alle Links mit diesem Marker
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| Ein MdB erhält neben den
Diäten in Höhe von 133.452 Euro zusätzlich eine steuerfreie
Pauschale von 45.384 Euro jährlich. Wenn sie/er dieses Zusatzgehalt wie
jeder Bürger (!) versteuern müsste, müsste er dafür etwa
90.768 Euro zusätzlich verdienen ( ca. 50 % Abgaben = 45.384). In
Wirklichkeit beträgt das Gehalt eines MdB also 224.220 Euro; darin ist noch nicht die üppige
Altersversorgung enthalten. Der Bundesfinanzhof wird am 2. Obtober 2008
über diese ungeheure Selbstbefreiung der MdB urteilen, nachdem ein
Bürger auf Gleichbehandlung geklagt hat. SZ, 12.9.2008, S.
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| Viele Abgeordnete
parken kostenlos an zahlreichen deutschen Flughäfen. Das ist ein weiterer
Einkommensvorteil der Abgeordneten, der in der Öffentlichkeit verschwiegen
wurde. Zudem ist es Parlamentarier sogar untersagt, Zuwendungen von Unternehmen
in öffentlicher Hand (und das sind die Flugplätze zumeist) entgegen
zu nehmen. Das Magazin "Focus" berichtet von rund 150 Parlamentariern, die sich
an den Flughäfen Frankfurt, München und Nürnberg teuere
Parkplätze spendieren ließen. |
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| Neben zahlreichen anderen Privilegien
stehen für die hochbezahlten MdB in Berlin 40 bestens ausgestattete
Limousinen mit Chaffeuren bereit. Dazu eine Telefonbereitschaft rund um die
Uhr. Kein MdB soll ein Taxi oder gar den ÖPNV aus eigener Tasche bezahlen
müssen. OVB, 14.11.2006, S. 4 |
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| Wie andere "beliebte"
Personen (US-Präsident George W. Bush
wird von Tausenden von Polizisten abgeschirmt; Demonstranten werden
ferngehalten; Papst Joseph Ratzinger
besucht Deutschland im Jahr 2006 nur unterm Schutz von 5000 Polizisten;
Rumäniens früherer Staats- und Parteichef Nicolae Ceausescu hielt seine Umgebung immer
"sauber"), schufen sich auch die Bundestagsabgeordneten einen "befriedeten
Bezirk" (früher: Bannmeile) in großzügigem Abstand um den
Reichstag in Berlin, aber auch um die Landtage und das
Bundesverfassungsgerichts. Dort sind die Abgeordneten vor der Bevölkerung
geschützt: Versammlungen sind nur in Ausnahmefällen zugelassen.
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| Ähnlich wie bei der Verteidigung
der Multi-Berufe, die Abgeordnete ausfüllen ( 1) Vom vierjährigen Kündigungsschutz mit großzügigen Übergangsgelder träumen andere nur: üblich ist 6-wöchige Kündigung zum Quartalsende ohne Übergangsgeld. 2) Beim Gehalt wird oft, so auch von rro, der steuerfreie Anteil unterschlagen. Ein MdB kommt damit auf umgerechnet 14.111 Euro im Monat (ohne Freifahrten, freie Zeitungsabos, freie Eintritte usw.); siehe |
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| Ausnahmsweise keine
Abgeordnetenprivilegien gibt es bei der geheimdienstlichen Überwachung. Die Bundesregierung hat keine Bedenken, die gewählten Volksvertreter vom Verfassungsschutz bespitzeln zu lassen. Sie verweigert die Auskunft darüber, wieviele und welche der 614 Abgeordnete derzeit überwacht werden. Sind es alle? SZ, 19.7.2006, S. 6 Für neue Informationen darüber lese man: |
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| Nach Informationen des Oberbayerischen
Volksblatts haben etliche Politiker, darunter ein Minister, für sich
"Strafzettel-Freiheit" organisiert. Nach
Anrufen der Politiker oder ihrer Lakaien beim Zweckverband für Kommunale
Verkehrsüberwachung "wurden die Verfahren auf wundersame Weise
eingestellt". Auch Messungen eines gesamten Tages verschwanden. Kommunen und
Ministerien setzten die Verkehrsüberwacher unter Druck: Verwarnungen und
Bußgelder für Politiker wurden verhindert. Am 27.1.2006 sauste eine
Ministerlimousine in Hochstadt am Main eine Radarmessung. Nach Anruf vom
Staatsministerium wurde die Tempoüberschreitung "vergessen".
OVB, 22.7.2006, S. 6 Nachträglich wurde bekannt: beim rasenden Minister als Spitze des Eisbergs handelt es sich um Werner Schnappauf, CSU. Seine Fahrer intervenierten angeblich ohne Kenntnis des Ministers gegen die Bußgelder. SZ, 24.7.2006, S. 49 |
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| Abgeordnete und andere Politiker habe
sich selbst viele Privilegien eingeräumt: Die Dabei fordern Politiker von Bürgern immer wieder, den Gürtel enger zu schnallen, auf Leistungen der Zwangsversicherungen und Zwangsabgaben zu verzichten; für sich selbst behalten sie die Privilegien bei: |
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| Da es verständlich ist, dass sich
die Politiker nicht selbst irgendeines ihrer Privilegien kürzen oder gar
streichen, startete die Verbot von Nebentätigkeiten und Vorstandsämtern in Verbänden Die Abgeordneten sollen, wie alle Bürger, für ihre Altersvorsorge selbst aufkommen. Derzeit gibt es eine üppige staatliche Altersvorsorge für Abgeordnete, deren Wert sas Innenministerium auf monatlich 2500.- Euro festsetzte, das 2,5-fache des Höchstbeitrages zur gesetzlichen Rentenversicherung. |
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| Einzelne Politiker
gehen gegen Kritik an den Privilegien für Politiker gerichtlich vor ( |
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| Eine
Krähe hackt der anderen kein Auge aus Das bayerische Verfassungsgericht lehnte das ödp-Volksbegehren gegen Politikerprivilegien ab. Für die Einschränkung der Nebenjobs bei Politikern gibt es keine Rechtsgrundlage. SZ, 7.5.2005, S. 51 Eben, die Grundlage sollte durch das Volksbegehren geschaffen werden.
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