| "Nie
mehr Krieg ohne uns" mit Napalm und Landminen für alle Kinder dieser Welt |
| Für
Militär, Krieg, Bürgerüberwachung und Geheimdienste ist
genügend Geld vorhanden Die Militärausgaben sollen im kommenden Jahr überproportional ansteigen. Das geht aus dem Entwurf des Bundeshaushaltes für 2009 hervor, den Finanzminister Peer Steinbrück, SPD, am 2. Juli 2008 in Berlin vorstellte. Statt 29,5 Milliarden Euro (2008) soll die Bundeswehr dann 30,1 Milliarden Euro erhalten. + 2 Prozent Innenminister Wolfgang Schäuble, CDU, soll 5,6 Milliarden Euro ausgeben dürfen: + 10 Prozent Die Mehrausgaben werden hauptsächlich für Polizei, Bürgerüberwachung und Geheimdienste ausgegeben. junge Welt 3.7.2008, S. 3 SZ 5.8.2008, S. 6 |
| Jürgen
Rose, Sprecher der kritischen Soldatenvereinigung Darmstädter Signal ( |
| Deutschland ist auch am
mittlerweile 5-jährigen Irakkrieg (2003-2008) nicht unbeteiligt. Der BND
lieferte Informationen zur Rechtfertigung des Massakers; die Informationen
waren höchstwahrscheinlich falsch:
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| Der Bundestag stimmte am Freitag den 12.10.2007
mehrheitlich der Verlängerung des Kriegseinsatzes in Afghanistan zu. Dabei
wurde der Einsatz mit der internationalen Schutztruppe Isaf mit dem Einsatz der
Jagdbomber Tornado gekoppelt. Insgesamt können nun bis zu 3500
deutsche Soldaten an der Front nahe dem Hindukusch kämpfen und wenn es
sein muss sterben. Zustimmung (bis auf wenige Neins) durch CDU, CSU, FDP und
SPD. Mit "Nein" stimmte die Linkspartei. Die Grünen hatten durch einen
Parteitag den Auftrag gegen die Verlängerung des Kriegseinsatzes zu
stimmen. Doch 15 MdB der Grünen hielten sich nicht daran und stimmten zu;
7 stimmten dagegen und 28 MdB der Grünen enthielten sich.
SZ, 13.10.2007, S. 1 Nicht alle Deutschen sind so kriegslüstern wie die Mehrheit der Mitglieder des Bundestags. Man lese: Clemens Ronnnefeldt, Versöhnungsbund-Referent für Friedensfragen: "7 Gründe gegen die Verlängerung des Bundeswehr-Afghanistan-Einsatzes" bei: |
| Die
deutsche Luftwaffe in Afghanistan "just another airline"
? "Without ammo, the Air Force is just another airline" US-Sergeant Richard Gonzales. |
| Eskalation in
Afghanistan Die CDU-CSU-SPD-Regierung stimmte für eine Eskalation des Kriegseinsatzes in Afghanistan. Tornados der Bundeswehr sollen im gesamten Land die besten Angriffsziele erkunden. (Offizier der Luftwaffe: "Die Tornados sollen in Afghanistan nicht die Fortschritt beim Straßenbau dokumentieren" |
Nachdem Deutschland seit Jahren wieder bei allen möglichen Kriegen mitmischt, ist es erfreulich |
| Bundeswehr weiter am
Hindukusch Der Bundestag beschloss am 28.9.2006 mit 492 zu 71 Stimmen eine Forsetzung des Einsatzes in Afghanistan. Dort ist eine 20.000 Mann starke "Schutztruppe", davon sind knapp 2.900 von der Bundeswehr. Ebenfalls verlängert wurde der Einsatz im Süd-Sudan. SZ, 29.9.2006, S. 1 |
| Die
deutschen Politiker schwärmen über den Einsatz der Bundeswehr im
Nahen Osten Franz Josef Jung, CDU: "Kampfeinsatz"; Kurt Beck, SPD, will keine "zahnlosen Tiger" losschicken; Franz Müntefering, SPD: "Wir müssen klipp und klar sagen, dass das ernst werden kann." Jung sieht im deutschen Soldaten "im Kern immer noch Kämpfer". Dass es jetzt gegen Araber und Israelis geht scheint die deutschen Politiker besonders anzuspornen. SZ, 28.8.2006, S. 1 |
Die Eufor (European Force, multinationale Militärstreitmacht der Europäischen Union; ) zieht mit 280 deutschen Soldaten (800 insgesamt) in die Demokratische Republik Kongo. Offiziell soll die Wahl am 30. Juli 2006 gesichtert werden und das bis in den November! Zur Wahl stehen der Despot Joseph Kabila, Günstling der USA und Frankreichs, und Jean-Pierre Bempa, aus der Clique des Diktators Mobutu Sese Seko.SZ, 5.7.2006, S. 8 "Mit den 56 Millionen Euro, die der Einsatz [Bundeswehr im Kongo] kostet, könnte man Sinnvolleres anfangen. Meine Hilfsorganisation Grünhelme könnte dafür 1244 Schulen bauen. [...] Wir könnten auch Kliniken dafür bauen." Rupert Neudeck, Gründer der Hilfsorganisation Cap Anamur, Mitbegründer des Friedenskorps Grünhelme; SZ, 5.7.2006, S. 2 |
| Die Mehrheit
des Bundestags beschloss (gegen FDP und Linke) einen weiteren Auslandseinsatz der Bundeswehr im Kriegsgebiet
Kongo. Bis zu 780 Soldaten können dort im Rahmen einer
EU-Aktion verheizt werden. Die Regierung rechnet mit 56 Millionen Euro Kosten. Dazu kommen weitere
3 Millionen Euro indirekte Kosten.
Süddeutsche Zeitung, 2.6.2006, S. 1,
6 |
| Der französische Präsident Jacques Chirac drohte Staaten, die den Einsatz von
Atomwaffen erwägen mit dem Einsatz von Atomwaffen. Bundeskanzlerin
Angela Merkel, CDU, sieht keinen Anlass zur
Kritik dieser Drohung. "In diesem Sinne glaube ich, dass es da überhaupt
nichts zu kritisieren gibt. Das ist meine Haltung dazu." Dagegen verurteilten
Vertreter aller im deutschen Bundestag vertretenen Parteien Chiracs Drohung.
SZ, 24.1.2005, S. 1 |
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| Seit Beginn der
Verteidigung Deutschlands in Afghanistan im Jahre 2002 sind dort 18 deutsche
Soldaten fürs Vaterland gestorben. SZ 15.11.2005, S.
1 |
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| Die deutsche Bundeswehr betreibt in
Termes, Usbekistan, einen Militärflughafen. Dort sind 300 deutsche
Soldaten stationiert. Selbstverständlich, wie es im Grundgesetz steht,
rein zur Verteidigung Deutschlands.
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| "Die Argumentation
der Bundesregierung ... gewöhnte die Deutschen an solche Missionen [Kriegsbeteiligungen in aller Welt, H.H.] auch in Regionen, die
politisch schwierig sind. ... Als Land ohne Rohstoffe ist Deutschland darauf
angewiesen, dass es Zugang zu Rohstoffen und später zu den
Absatzmärkten hat. Somit sind die Rohstoffregionen - die Transportwege von
dort, die Absatzregionen, die Transportwege dorthin - zentrale
Orientierungspunkte deutscher Interessen. Es sind also zunächst einmal
Wirtschaftsinteressen." Rolf Clement, Mitglied im Beirat
für Fragen der Inneren Führung beim Bundesminister der Verteidigung:
"Die neue Bundeswehr als Instrument deutscher Außenpolitik", Politik
und Zeitgeschehen, B 11/2001, S. 40-46 |
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| Der Deutsche Bundestag stimmt am 18.
Juni 2003 dem Auslandseinsatz von bis zu 350 deutschen Soldaten in Uganda zu; 29 Gegenstimmen, 7 Enthaltungen.
anti militarismus information 5-6, 2003. |
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| Die Sicherheitskonferenz von 250 Militärs und
Kriegsexperten (früher: Wehrkundetagung) erforderte 4000 Polizisten zum
Schutz vor den Bürgern. D.h. auf jeden Teilnehmer kamen 16 Schutzleute.
Statt diese Kriegskonferenz auf einem
Flugzeugträger im Atlantik abzuhalten, will der Organisator
Ex-Berater Kohls ( |
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| Das Bundeskabinett verlängerte die
Bundeswehr-Kriegseinsätze in Afghanistan und Mazedonien. Das Kontingent
für Afghanistan wurde von 1280 auf 2500 Soldaten aufgestockt. Die Zahl in
Mazedonien soll verringert werden. SZ, 4.12.2002,
S.6 |
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Der Bundestag hat den
Kampfeinsatz "out-of-area" der Bundeswehr
um ein Jahr bis zum 15.11. 2003 verlängert. 3900 Soldaten sind damit
für den aktiven Kriegseinsatz erlaubt, davon sind derzeit 1200 im Einsatz.
Das größte Kontingent stellt die Marine am Horn von Afrika; die Elite-Einheit KSK ist mit 100
Soldaten in Afghanistan vertreten; 52
Soldaten sind mit Panzern in Kuwait. Schon
an den Orten Horn von Afrika, Afghanistan und Kuwait erkennt man, daß es
sich wie vom Grundgesetz gefordert um echte
Verteidigungsfälle handelt ;-) SZ, 16.11.2002, S.6
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| Bei der Militäraktion Enduring
Freedom sind derzeit 1250 deutsche
Soldaten beteiligt. Der Bundestga will den Auftrag um ein jahr
verlängern. SZ, 6.11.2002, S.6 |
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| Kanzler Schröder und Kanzlerkandidat Stoiber
schwärmen vom deutschen Militäreinsatz SZ: Warum gilt die "uneingeschränkte Solidarität" nicht weiterhin? Gerhard Schröder, SPD: "Gilt ja. Zunächst musste die frühere Tabuisierung des Militärischen aufgehoben werden, was wir zu verantworten hatten und was für jeden von uns schwer genug war." .... "Wir haben 1998 noch 178 Millionen Euro für internationale Einsätze ausgegeben. Jetz, im Jahr 2002, werden wir Ende des Jahres bei mehr als 1,7 Milliarden Euro sein. Wir sind nach den Amerikanern der zweitgrößte Truppensteller ... was die internationalen Einsätze angeht." Edmund Stoiber, CSU: "Heute sind mit unserer Zustimmung 10 000 Bundeswehrsoldaten für UN-Missionen im Einsatz, von Afghanistan bis zum Balkan." SZ, 14.8.2002, S.7 |
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| Edmund
Stoiber bei einem Symposium der CSU-Hanns-Seidel-Stiftung: Im Falle eines Wahlsieges werde die Union die deutschen
Verteidigungsausgaben erhöhen. Bei der Bundestagswahl am
22.9.2002 hat der Bürger also nur die Wahl zwischen Teufel und Beelzebub:
alle setzen auf Waffen und Krieg. Münchner Merkur,
6.7.2002, S.4 |
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| Der Kriegshaushalt
(euphemistisch Verteidigungshaushalt genannt) ist offensichtlich zu hoch: der
Bundestag verlängerte (gegen die Stimmen der PDS) die
Auslandseinsätze in Mazedonien um vier Monate und in Afghanistan um sechs
Monate. SZ, 15.6.2002, S.7 |
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| 1959: das Offizierskorps der Bundeswehr hat 14.900
Berufssoldaten, davon sind 12.360 ehemalige
NS-Offiziere. SZ, 14.1.2002, S.13.
Nachzulesen in |
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| Ein Lichtblick: das
deutsch-niederländische Militär-Vorauskommando blieb wegen schlechten
Wetters in der Türkei. Während die Armeen Napoleons und Hitlers
selbst den russischen Winter nicht scheuten, fällt im 21. Jahrhundert der
Krieg wegen Wetterunbill aus. SZ, 11.1.2002, S.8 |
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| Nach Afghanistan geht's hurtig weiter: 750 deutsche Soldaten zum
Kriegseinsatz in den Golf von Aden. SZ, 3.1.2002,
S.1 |
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| "Durch die »Verteidigungspolitischen
Richtlinien« von 1992 wurde schon lauthals das Ziel verkündet, die
deutschen Interessen überall in der Welt zu verteidigen. Die Neue NATO
wurde 1999 unter deutscher Zustimmung konstituiert. Sie soll ausserhalb der
geographischen Begrenzung und ausserhalb des Verteidigungsauftrages, ja auch
notfalls ohne Rücksicht auf die Statuten der Vereinten Nationen, also
unter Vertragsbruch, operieren. ... Der Krieg in Afghanistan und die folgenden
anti-terroristischen Terrorkriege sind die Krönung dieser deutschen
Militarisierung der Aussenpolitik." Andreas Buro, Prof.em.
Politikwissenschaft, Frankfurt am Main, ami 12/2001, S.56 |
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| Nach dem Golfkrieg, Jugoslawien und Afghanistan mischen die
deutschen Militärs nun in Dschibuti
mit, bevor es zur kriegerischen Auseinandersetzung kommt. 17 deutsche
Militärs bereiten in Dschibuti die Stationierung von Bundeswehr-Soldaten
im Januar 2002 am Horn von Afrika vor. SZ, 6.12.2001,
S.10 |
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| Das Bundesverfassungsgericht entschied: die
Zustimmung des Bundestags zu der seit 1999 erweiterten Strategie der NATO ist
nicht einzuholen. Diese Strategie erlaubt Einsätze der Allianz auch
außerhalb des NATO-Gebiets (out of area) bei Terrorismus,
Sabotage, organisiertem Verbrechen, Gefährdung des freien Handels,
unkontrollierter Flüchtlingsströme, Unterbrechung der Zufuhr
lebenswichtiger Ressourcen wie Erdöl und Verletzungen des
Völkerrechts. SZ, 23.11.2001, S1 und 2 Es darf also immer und ständig militärisch
eingegriffen werden: irgendwelche Raubkopien von PC-Software
(Gefährdung des freien Handels) lassen sich immer finden. |
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| Die SPD, Grüne
Bundesregierung sagte George W. Bush, USA, erneut ausdrücklich und ohne
Aufforderung militärische Hilfe bei
der Bekämpfung des Terrorismus zu. SZ, 22.9.2001,
S.1 |
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| Hans-Ulrich Klose,
SPD, sagte in einem Rundfunk-Interview, in der SPD-Fraktion
gäbe es "maximal drei überzeugte Pazifisten". SZ,
17.9.2001, S.1. Traurig, traurig. |
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| Der SPD Generalsekretär Franz
Müntefering droht den 19 SPD Abgeordneten, die gegen den
Kriegseinsatz in Mazedonien gestimmt haben [ |
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| Kersten Lahl, Kommandeur der Bundeswehr,
schwärmt von neuen Einsätzen. In einem Interview mit dem
Münchner Merkur sagte er, die Armee muß fit sein für neue
Auslandseinsätze wie in Bosnien. Der Einsatz in Bosnien habe die Stimmung
der Truppe verbessert. " Die Soldaten sind begeistert und beeindruckt."
Münchner Merkur, 18.8.2001, S.3 |
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| Groteske Situation im deutschen Bundestag: etwa 30 Politiker der
Koalition aus SPD/Grüne und die CDU, CSU und FDP lehnen einen
Mazedonien-Einsatz der Bundeswehr ab! SZ, 28.7.2001,
S.1 |
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| Kindersoldaten.
Mehr als eine halbe Million Kinder in 85 Ländern sind
Kindersoldaten. Davon sind etwa 300 000 Kinder in 41 Ländern aktiv im
Kampf beteiligt. Münchner Merkur, 13.6.2001,
S.1 |
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| Paul Breuer, CDU, stellte
für die nächsten zehn bis fünfzehn Jahre einen Finanzbedarf von
bis zu 200 Milliarden DM für Waffen, Ausrüstung und Material der
Wehrmacht fest. SZ, 8.5.2001, S.6 |
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| Paul Breuer,
CDU, lobte den Verteidigungsminister Rudolf
Scharping, SPD: jener spare die Bundeswehr zu einer Reformruine
kaputt. Wenn's denn wahr wäre: weiter so Rudi! SZ,
8.5.2001, S.6 |
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| Der Deutsche Klaus Zieschank wurde 1976 ein Opfer der
argentinischen Junta unter Videla. Weder die Regierung unter Helmut Schmidt,
SPD, noch unter Helmut Kohl, CDU, hat großes
Aufklärungsbedürfnis. Nach Recherchen des Filmemachers Frieder Wagner
erteilte die argentinische Dikatrur Aufträge in Milliardenhöhe: zwei
Atomkraftwerke, sechs U-Boote, zehn Fregatten, 520 Panzer, 187
Zwillingskanonen. SZ, 14.4.2001, S.55 |
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| "Ich halte jede militärische
Auseinandersetzung für falsch und für vermeidbar." Bundespräsident Johannes Rau, SPD, zum amerikanisch-britischen
Bombenangriff auf den Irak. Münchner Merkur, 21.2.2001,
S.2 |
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| "Heute geht keiner mehr auf die Straße und kein
Minister muss sich mehr entschuldigen, wenn es um verfassungswidrige
Kriegseinsätze geht." Michael Krüger, Januar 2001,
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| "Ich habe eine gesunde Skepsis gegen die
Verwendung einer Munition, die zur Gefährdung der eigenen Soldaten
führen kann." Gerhard Schröder,
SPD, zum Einsatz von uranhaltiger Munition während des
NATO-Krieges in Jugoslawien. Münchner Merkur, 9.1.2001,
S.2 Es würde mich interessieren, welche Munition Soldaten nicht gefährdet. |
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| Gegen eine Verkleinerung der Bundeswehr
protestierte Wolfgang Zeitlmann, CSU. Er
behauptete, heimische Bevölkerung und CSU stünden voll hinter den
beiden Bundeswehrstandorten Bad Aibling und Brannenburg. Er sieht
außerdem eine enge Beziehung zum BND am Standort Bad Aibling. Damit wies
sich Zeitlmann einmal mehr als Militarist aus. OVB 30.12.2000,
S.13 |
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| Die Bundeswehr betreibt in großem Umfang
Genforschung, darunter sind auch Experimente mit Kolibakterien, Milzbrand-, Cholera- und
Pesterregern. Süddeutsche Zeitung, 23.10.2000,
S.6 |
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| Welche Haltung zeigte eine Spartanerin? Als sie ihren Sohn in den
Kampf geschickt und gehört hatte, er sei gefallen, sagte sie: "Dazu habe
ich ihn geboren, daß er bereit sei, ohne Zögern für das
Vaterland den Tod zu erleiden." Cicero. Tusculanae
disputationes. I, 102. Offensichtlich seit über 2000 Jahren
nichts dazugelernt. |
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| Ludwig Baumann, 78 Jahre, Deserteur unter
Hitler, 1942 deshalb zum Tode verurteilt, später zu 12 Jahren Haft
begnadigt: "Die Bundeswehr hat viele Jahre versucht, unsere Rehabilitierung
im Rechtsausschuss des Bundestages zu verhindern. Sie hat immer die
Traditionsbindung zur Wehrmacht betont, weshalb Deserteure für sie auch
ein ungeliebtes Thema waren." Eine pauschale Aufhebung der Nazi-Urteile
wurde von der Bundesrepublik immer abgelehnt. Die Deserteure müssen bei
der Staatsanwaltschaft einen Antrag auf Aufhebung stellen! Süddeutsche Zeitung, 20.7.2000, S.5 |
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| Weltweit geben nur die USA, Japan und Frankreich mehr Geld
für Militär und Rüstung aus als Deutschland. 1999 lag
damit Deutschland mit ca. 70 Milliarden DM auf Rang
4 beim Vernichtungsetat. Süddeutsche Zeitung,
23.6.2000, S.5 |
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| Die Militäretats aller Staaten nahmen 1999
im Vergleich zum Vorjahr um 2,1% auf 1 600 000 000 000 (= 1,6 Billionen) Mark zu. Siehe dazu die Tabelle. |
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Die CSU stellte auf einer
2-tägigen Klausur in Wildbad Kreuth absurde Forderungen auf
Süddeutsche Zeitung, 22.5.2000, Seite 6 |
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| Die CSU kritisiert heftig die Bundesregierung, die
Deserteuren und Kriegsdienstverweigerern aus Jugoslawien ein befristetes
Bleiberecht gibt. Wolfgang Zeitlmann, CSU,
nannte die Regelung absurd. Süddeutsche Zeitung,
15.5.2000, Seite 5 Worauf kann man schießen und bomben, wenn alle
desertieren würden? |
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| Offizielle Schätzungen gehen in Bayern von 1,25 Millionen Schießeisen in Privatbesitz aus. Pro Jahr werden in Bayern 2000 illegale Waffen sichergestellt. Seit 1993 ist die Zahl der Schußwaffen in Bayern um 25% gestiegen. Süddeutsche Zeitung, 18.3.2000, Seite 63 | ||||||||||||||||||||||||||||