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| ... der Krieg (der Quell aller Übel und
Verderbniß der Sitten) Immanuel Kant. Der Streit der Facultäten, 1798 |
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| US Soldatenmotto an der
Offizierschule West Point: "We are not
soldierswe are beasts!" |
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| "Am 22. April 1915 setzten die Deutschen erstmals in
der Geschichte der Menschheit Massenvernichtungswaffen ein. Der Einsatz von
Gas, den Briten, Franzosen und Russen erwiderten, kostete Zehntausende das
Leben; eine kriegsentscheidende Wende brachte er nicht." Der Spiegel 8/2004, S.79 |
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| Das Landgericht München
verurteilte den Soldaten R.P. zu fünfeinhalb Jahren Haft wegen
Vergewaltigung einer 17-jährigen in der Kaserne. Zwei Offiziere der
Bundeswehr in Dienstuniform äußerten sich nach dem Prozess. Der eine
meinte, die Entscheidung sei ungerecht, er müsse sein
"Rechtsverständnis revidieren". R.P.s ehemaliger Kompaniechef: "Es ist ein
Skandal, wie hier das Leben eines jungen Menschen zerstört wird." Er
meinte damit R.P. und nicht das zerstörte Leben der jungen Frau.
SZ, 9.8.2002, S.37. Wo Vergewaltigungen an der Tagesordnung sind, wundert man sich, dafür verurteilt zu werden. |
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| Ein hessisches Unternehmen
beliefert das Bundeswehrdepot in Erebino (Mazedonien). Es bot
kostengünstig die direkte Belieferung der Truppe im Kosovo an. Andere
Kfor-Kontingente nutzen diesen Service. Die deutschen Militaristen lehnten ab.
Transport und Lagerung von Lebensmittel gehören nur in eigene Hände.
Deshalb bleibt es dabei: Erst laden Soldaten in Erebino von zivilen
Kühltransportern ab, dann laden Soldaten auf Militärlaster wieder
auf. Der Spiegel 30/2001, S.19 |
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| In den sechziger und siebziger Jahren wurden
Bundeswehrsoldaten verstrahlt. Die Opfervertreter gehen bisher von mindestens
58 Todesfällen aus. Dem Verteidigungsministerium lieben derzeit 336
Anträge auf Anerkennung einer Wehrdienstbeschädigung durch Strahleneinwirkung von Radargeräten vor.
SZ, 18.7.2001, S.5 |
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| Frühere Soldaten des
Lenggrieser Flugabwehrgeschwaders sind an Krebs erkrankt. Die Erkrankungen sind
laut einer Untersuchungskommission des Verteidigungsministeriums
auf Strahlen der Radargeräte zurückzuführen. Es gibt mindestens
120 Betroffene. SZ, 19.6.2001, S.56 |
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| "Die hier im Bayerischen Hof versammelten
Kriegsminister, die Außenminister und hochrangigen Militärs der
NATO-Länder erwecken den Anschein, als ginge es ihnen um internationale
Sicherheit aber darum geht es ihnen nicht. Sie reden nicht über
Sicherheit, sondern sie planen den nächsten Krieg." Claus
Scheer, Münchner Bündnis gegen Rassismus anläßlich der
NATO-Sicherheitskonferenz im Hotel Bayerischer Hof, München, zitert nach
antifaschistische Nachrichten 4/2001, S.8 |
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| Nach einem ARD-Bericht sind
mehrere frühere Soldaten der Flugabwehrraketen-Einheit Lenggries an Krebs
erkrankt. Die Erkrankungen seien Folge von Strahlen
des Waffensystems "Hawk". Ein erkrankter Soldat, dessen
Wehrdienstbeschädigung anerkannt ist, hat bis heute kein Geld erhalten.
Sein Fazit: "Die Bundeswehr verschleppt, verschleiert, verzögert. Man
setzt wohl auf die biologische Lösung." Münchner
Merkur, 3.2.2001, S.4 |
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Kommentar: Sollte es nicht heißen: "Bordell wegen Soldatenbesuch in Verruf" ? |
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| Zum Streit um
die Wehrmachtsausstellung von Jan Philipp Reemtsma (für Nichtkundige: es
geht darum, ob die Mörder des 2.Weltkriegs zur deutschen Wehrmacht und /
oder zur SS gehörten) sagte der polnische Schriftsteller
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| "Noch heute gelten die etwa 30.000
Kriegsdienstverweigerer und Deserteure des zweiten Weltkriegs offiziell als
Vaterlandsverräter. Ganz im Gegensatz zu ihren Richtern, deren berufliche
Laufbahn nach Kriegsende nie gefährdet war." arte TV
Magazin, November 2000, S.31 |
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| "Da gab es vier Jahre lang ganze
Quadratmeilen Landes, auf denen war der Mord obligatorisch, während er
eine halbe Stunde davon entfernt ebenso streng verboten war. Sagte ich: Mord?
Natürlich Mord. Soldaten sind Mörder." Ignaz Wrobel, alias Kurt Tucholsky, Die Weltbühne, 4.8.1931 |
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