| Kindersoldaten mit Napalm und Landminen für alle Kinder dieser Welt |
| Seit fünfzehn Jahren
blockiert Deutschland die UNO-Kinderrechtskonvention. Die Bundesrepublik
verletzt fundamental das internationale Kinderrecht. Daniela Steenkamp: "Kinder zweiter Klasse". amnesty journal 11 (2007). S. 18-19 |
| Laut den Vereinten Nationen gibt es weltweit rund
250.000 Kindersoldaten. Der Einsatz von Kindern im Krieg ist völkerrechtlich verboten und wird vom Internationalen Strafgerichtshof als Kriegsverbrechen verfolgt. Doch es gibt keine Sanktionen gegen Länder, in denen Kinder im Krieg eingesetzt werden. Juni 2006 |
| Ein
Dokumentarfilm über Kindersoldaten in Uganda »Lost Children«, BRD 2005, Regie: Oliver Stoltz und Ali Samadi Ahadi, 96 min, Kinostart 3. November 2005. |
| Die Länder der Erde
mit den meisten Kindersoldaten sind laut UN: Burundi, Elfenbeinküste, Republik Kongo, Demokratische Republik Kongo, Somalia, Sudan, Philippinen, Sri Lanka, Uganda, Kolumbien, Birma, Liberia, Sierra Leone. SZ, 30.7.2005, S. 7 |
| 10 000 Kinder werden nach
Schätzungen der UN-Kinderhilfsorganisation im Nordosten des Kongo
als Soldaten missbraucht, zwischen 11 000 und 15 000 sind es in Liberia,
einem weiteren Schauplatz blutiger Kämpfe verfeindeter Gruppen. ... Jeder
dritte Soldat im Kongo ist unter 18, in Liberia schätzungsweise jeder
vierte. In den Zentren der Kampfhandlungen wie der Hauptstadt Monrovia
sind es sogar 70 Prozent. Kindermilizen waren es auch, die vor einigen Wochen
Bunia, die Hauptstadt der zwischen den Volksgruppen Hema und Lendu
umkämpften kongolesischen Provinz Ituri, einnahmen und dort seitdem
wahllos Zivilisten niedermetzeln. OVB, 7.8.2003,
S.3 |
| Nach Angaben von Unicef, UN-Kinderhilfswerk, etwa
300000 Kinder weltweit als Soldaten eingesetzt. Namentlich genannt werden die
Regierungen der Staaten Demokratische Republik Kongo, Burundi und Liberia.
Rebellengruppen mit bewaffneten Kindern werden in Kolumbien, Uganda, dem Sudan,
den Philippinen, Birma, Nepal, Sri Lanka und Afghanistan rekrutiert.
SZ, 18.12.2002, S.6 |
| Amnesty International und terre des hommes wollen den Kriegseinsatz von Menschen unter 18 Jahren ächten. Die deutsche Regierung verweigert die Unterstützung. Das Verteidigungsministerium will auch weiterhin 17jährige für den Krieg einsetzen (siehe Motto: Napalm und Landminen für alle Kinder dieser Welt). SZ, 7.11.2001, S.V2/11 |
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