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Terroranschlag auf New York und Washington
Terroranschlag auf New York und Washington
11. September 2001, Meinungen dazu, Folgen.
„Kurz, je weniger Aberglaube, desto weniger Fanatismus, und je weniger Fanatismus, desto weniger Unheil.“
Voltaire, 1694 – 1778
krieg Krieg in Afghanistankrieg Literatur zu Terror und Religion
krieg Wider religiösen Fanatismus, Radikalismus und Fundamentalismus
Imagine ...
no religion too
"Die Macht der Religionen zeigt sich besonders in der Form jenes religiös fanatisierten Terrorismus, der vor drei Jahren in der islamistischen Herausforderung der westlichen Zivilisation durch die Anschläge vom 11. September 2002 zum Tragen kam und der sich seitdem in immer dichterer Folge vergegenwärtigt." Wilfried Röhrich, Politologe, SZ, 8.9.2004, S.2
religion
"Wenn die Täter das World Trade Center und das Pentagon treffen wollten, dann ging es ihnen nicht um die Zerstörung von Freiheit und Demokratie, sondern eher um die Erhaltung ihrer Welt und ihres Glaubens, die sie von der westlichen Welt als bedroht empfanden."
Burkhard Hirsch, Jurist, FDP, SZ, 13.1.2003, S.2
"Als Präsident Clinton dem amerikanischen Volk erklärte, warum wir Afghanistan und den Sudan bombardierten, sagte er nicht die Wahrheit. Er sagt, wir wären Ziel des Terrorismus, weil wir für Demokratie, Freiheit und Menschenrechte stehen. Unsinn! Wir sind das Ziel der Teroristen, weil unsere Regierung fast weltweit für Diktatur, Sklaverei und Ausbeutung steht. Wir sind das Ziel der Terroristen, weil wir gehaßt werden. Und wir werden gehaßt, weil unsere Regierung hassenswerte Taten begangen hat." Robert Bowman, Bischof der Vereinigten Katholischen Kirche in Melbourne Beach, Florida, USA. Versöhnung, Rundbrief des Internationalen Versöhnungsbundes. 3/2001, S.3
"Ich habe neulich einen anrührenden Brief bekommen, der eine Menge sagt über das, wofür Amerika in diesen schwierigen Zeiten steht, einen Brief von einer Viertklässlerin, deren Vater in der Armee dient. Sie schrieb: “Sosehr ich nicht möchte, daß mein Dad kämpft, ich bin bereit, ihn Dir zu geben.” Das ist ein wertvolles Geschenk. Das größte, was sie geben konnte. Dieses kleine Mädchen weiß, was Amerika bedeutet. ... Möge Gott Amerika weiter segnen." George W. Bush, Präsident der USA in seiner Ansprache an die Nation, FAZ, 9.10.2001, S.6 "Du. Mutter in der Normandie und Mutter in der Ukraine, du, Mutter in Frisko und London, du am Hoangho und am Missisippi, du, Mutter in Neapel und Hamburg und Kairo und Oslo - Mütter in allen Erdteilen, Mütter in der Welt, wenn sie morgen befehlen, ihr sollt Kinder gebären, Krankenschwestern für Kriegslazarette und neue Soldaten für neue Schlachten, Mütter in der Welt, dann gibt es nur eins: Sagt NEIN! Mütter, sagt NEIN!"
Aus: Wolfgang Borchert: Borchert "Dann gibt es nur eins!"
"Mutter, wozu hast du deinen aufgezogen?
Hast dich zwanzig Jahr mit ihm gequält?
Wozu ist er dir in deinen Arm geflogen,
und hast ihm leise was erzählt?
   Bis sie ihn dir weggenommen haben
   Für den Graben, Mutter, für den Graben."
Beginn von Kurt Tucholsky: Terror New York"Der Graben"
George Bush wendete das Anti-Toleranzgebot der Christen an: "Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich" Mt. 12,30 – "Every nation, in every region, now has a decision to make. Either you are with us, or you are with the terrorists." George Bush, US Präsident, Address to a Joint Session of Congress and the American People, September 20, 2001
Die SPD, Grüne Bundesregierung sagte George W. Bush erneut ausdrücklich und ohne Aufforderung militärische Hilfe bei der Bekämpfung des Terrorismus zu. SZ, 22.9.2001, S.1
Der Deutsche Kinderschutzbund weist daraufhin, "dass auch am Tag der Terroranschläge weltweit 50.000 Menschen verhungert sind, die Hälfte von ihnen Kinder." SZ, 21.9.2001, S.9
Dr. Nikolaus Küfner, SPD, schrieb an Gerhard Schröder, SPD, Bundeskanzler, und warnte vor den Folgen eines Krieges, der Bevölkerung "wahrheitswidrig zu suggerieren, mit kriegerischen Maßnahmen könne der Terrorismus wirkungsvoll bekämpft werden, ist eine gefährliche Politik" (Terror New YorkZeitungsnotiz als PDF-Datei).
Verteidigt die Freiheit – verteidigt den Rechtsstaat.
Terror New YorkPressemitteilung der Humanistischen Union vom 18. September 2001
krieg Anfang

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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 8.9.2004