| Terroranschlag auf New York und
Washington 11. September 2001, Meinungen dazu, Folgen.
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| Imagine ... no religion too |
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| "Die Macht der Religionen zeigt
sich besonders in der Form jenes religiös fanatisierten Terrorismus, der
vor drei Jahren in der islamistischen Herausforderung der westlichen
Zivilisation durch die Anschläge vom 11. September 2002 zum Tragen kam und
der sich seitdem in immer dichterer Folge vergegenwärtigt."
Wilfried Röhrich, Politologe, SZ, 8.9.2004,
S.2 |
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| "Wenn die Täter das World Trade Center und das
Pentagon treffen wollten, dann ging es ihnen nicht um die Zerstörung von
Freiheit und Demokratie, sondern eher um die Erhaltung ihrer Welt und ihres
Glaubens, die sie von der westlichen Welt als bedroht empfanden." Burkhard Hirsch, Jurist, FDP, SZ, 13.1.2003, S.2 |
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| "Als Präsident Clinton dem amerikanischen Volk erklärte, warum wir Afghanistan und den Sudan bombardierten, sagte er nicht die Wahrheit. Er sagt, wir wären Ziel des Terrorismus, weil wir für Demokratie, Freiheit und Menschenrechte stehen. Unsinn! Wir sind das Ziel der Teroristen, weil unsere Regierung fast weltweit für Diktatur, Sklaverei und Ausbeutung steht. Wir sind das Ziel der Terroristen, weil wir gehaßt werden. Und wir werden gehaßt, weil unsere Regierung hassenswerte Taten begangen hat." Robert Bowman, Bischof der Vereinigten Katholischen Kirche in Melbourne Beach, Florida, USA. Versöhnung, Rundbrief des Internationalen Versöhnungsbundes. 3/2001, S.3 | ||
| "Ich habe neulich einen anrührenden Brief bekommen, der eine Menge sagt über das, wofür Amerika in diesen schwierigen Zeiten steht, einen Brief von einer Viertklässlerin, deren Vater in der Armee dient. Sie schrieb: Sosehr ich nicht möchte, daß mein Dad kämpft, ich bin bereit, ihn Dir zu geben. Das ist ein wertvolles Geschenk. Das größte, was sie geben konnte. Dieses kleine Mädchen weiß, was Amerika bedeutet. ... Möge Gott Amerika weiter segnen." George W. Bush, Präsident der USA in seiner Ansprache an die Nation, FAZ, 9.10.2001, S.6 | "Du. Mutter in der Normandie und Mutter
in der Ukraine, du, Mutter in Frisko und London, du am Hoangho und am
Missisippi, du, Mutter in Neapel und Hamburg und Kairo und Oslo - Mütter
in allen Erdteilen, Mütter in der Welt, wenn sie morgen befehlen, ihr
sollt Kinder gebären, Krankenschwestern für Kriegslazarette und neue
Soldaten für neue Schlachten, Mütter in der Welt, dann gibt es nur
eins: Sagt NEIN! Mütter, sagt NEIN!" Aus: Wolfgang Borchert: |
"Mutter, wozu hast du deinen aufgezogen? |
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| George Bush wendete das Anti-Toleranzgebot der Christen an: "Wer nicht mit
mir ist, der ist wider mich" Mt. 12,30 "Every nation, in every region,
now has a decision to make. Either you are with us, or you are with the
terrorists." George Bush, US Präsident, Address to a Joint Session of
Congress and the American People, September 20, 2001 |
| Die SPD,
Grüne Bundesregierung sagte George W. Bush erneut
ausdrücklich und ohne Aufforderung militärische Hilfe bei der Bekämpfung des
Terrorismus zu. SZ, 22.9.2001, S.1 |
| Der Deutsche Kinderschutzbund
weist daraufhin, "dass auch am Tag der Terroranschläge weltweit 50.000
Menschen verhungert sind, die Hälfte von ihnen Kinder." SZ, 21.9.2001, S.9 |
| Dr. Nikolaus Küfner,
SPD, schrieb an Gerhard Schröder,
SPD, Bundeskanzler, und warnte vor den Folgen eines Krieges, der
Bevölkerung "wahrheitswidrig zu suggerieren, mit kriegerischen
Maßnahmen könne der Terrorismus wirkungsvoll bekämpft werden,
ist eine gefährliche Politik" ( |
| Verteidigt die Freiheit
verteidigt den Rechtsstaat. |