| Verbot des Schulgebetes und des Kreuzbildes in der
Schule Kardinal von Faulhaber, 26. Juli 1941 |
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| "Der Führer hat in seinem Aufruf
vom 22. Juni 1941, als er die deutsche Wehrmacht gegen Rußland in Marsch
setzte, den Herrgott als Beistand in dieser schweren Stunde angerufen, wie er
auch früher schon in den großen Staatsreden das deutsche Volk zum
Gebet aufforderte. Die Chronik der Zeit wird einmal darüber schwer
urteilen, daß in den bayerischen Schulen das Gebet abgeschafft wird,
während der Führer so bestimmt das deutsche Volk zum Gebet aufruft!
... Wie soll unser Volk das verstehen, daß aus deutschen Staatsschulen
Kreuzbilder entfernt wer den, während die Väter und Brüder
dieser Schulkinder gegen den Bolschewismus im Felde stehen und mit
unvergleichlichem Sturmschritt die geschworenen Feindes des Kreuzes
niederwerfen?" .... "Wir können uns aber der Furcht nicht verschliessen,
daß das Vertrauen in die Kundgebungen der höchsten
Staatsbehörde erschüttert werden muss, wenn solche
grundsätzliche[n] Bekenntnisse zuerst dem Volke mit grossem sittlichen
Ernst vorgelegt und dann mit einem Federstrich wieder abgeschafft werden
können." Zitiert nach Pfister, Peter, Susanne Kornacker, Volker Laube, Hg.: Kardinal Michael von Faulhaber 1869-1952. München: Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns ..., 2002. S. 294-99. |
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Faulhaber verwies
auch auf die vier Jahre zurückliegende Auffassung Adolf Wagners, Gauleiter und Staatsminister des
Innern und für Unterricht und Kultus:
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Es ergab sich die groteske Situation:
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