| Verwaltungsreform 2004 und Erwin Huber,
CSU "Die bayerische Verwaltung hat eine herausragende Qualität." Folgerung für die CSU: Deshalb muß sie grundlegend geändert werden. Bürgerferne ist Pflicht. |
|
| Verwaltungsreform / Huber zieht Zwischenbilanz der
Verwaltungsreform / 11.000 Beamtenstellen und 550 Millionen Euro jährlich
eingespart / 200 Ämter werden aufgelöst / Reform der Schulverwaltung
soll Anfang Dezember beschlossen werden .
Verwaltungsreformminister Erwin Huber: "Wir haben alle Ziele erreicht, die wir uns mit dem Projekt Verwaltung 21" vorgenommen haben". Das ist eine Lüge, da beispielsweise die Reform der Schulverwaltung erst im Dezember beschlossen wird (Zukunft) Erwin Huber: "Wir lösen mehr als 200 Ämter und Dienststellen auf ...". Wieder eine Aussage über die Zukunft: die Ziele sind noch nicht erreicht! Huber kündigte an, daß in den nächsten Wochen die letzten Entscheidungen zum Paket Zwei fallen werden. Erneut eine Aussage über die Zukunft: die Ziele sind noch nicht erreicht! |
|
Um ihre
Verwaltungsreform, die die Bürgerferne der Verwaltung ausweitet, zu
motivieren, greift die Bayerische Staatsregierung zu absurden
Argumenten:
|
|
| Erwin Huber wiederholte am 9.11.2004 seine Lüge vom
26.10.2004: "Verwaltungsreformminister Erwin Huber kündigte an, den intensiven Dialog mit den bayerischen Kommunen über die Verwaltungsreform fortzusetzen: »Wir haben alle Schritte der Verwaltungsreform intensiv, konstruktiv und gründlich mit den kommunalen Spitzenverbänden diskutiert. Diesen Dialog setzen wir fort.«" PM 410 der Staatskanzlei, 9.11.2004; vergleiche dazu |
|
| "Wir führen die Debatte in
Landtagsausschüssen, in der CSU-Landtagsfraktion sowie mit Mitarbeitern,
Verbänden und Gewerkschaften und Kommunalpolitikern ergebnisoffen. Wir
prüfen Alternativmodelle, führen den intensiven Dialog fort und
treffen keinerlei Vorwegfestlegungen" Huber stellt Zwischenbilanz für Paket 2 der Verwaltungsreform vor; Das war die Lüge des Ministers Erwin Huber, CSU, hier ist die Realität: |
| > | "Ministerpräsident Stoiber hat auf das Schreiben aus Wasserburg mit dem Protest gegen die geplante Ämterschließung bisher überhaupt nicht reagiert." Staatsminister Erwin Huber vergibt keine Termine mehr an Delegationen der betroffenen Orte. OVB, 2.11.2004. S. 15 |
| > | Dann die beliebte
Politiker-Taktik: durch "Einsatz" der Parteifreunde
Annemarie Biechl und Sepp Ranner, beide CSU und MdL werden Delegationen
bei Erwin Huber und Josef Miller, beide CSU, vorgelassen. Es werden
mündliche Zusagen für Teillösungen und Übergangsfristen
gegeben. Die Lokalpolitiker und Bauern aus dem Raume Wasserburg danken
dafür, daß es anscheinend doch nicht so schlimm kommt wie
angekündigt. Die Taktik: Schlimmeres
ankündigen, dann generös "Zurückstecken" ist
aufgegangen. OVB 17.11.2004, S. 11;
Wasserburger Zeitung 17.11.2004, S. 13 Was Erwin Huber unter "intensiven Dialog mit den bayerischen Kommunen" versteht, zeigt sich am Selbstlob Josef Ranners, CSU, MdL, um den Kampf der Ämter war er in München "um den Huber da rauszuzerren und mit den Wasserburgern zusammenbringen". OVB, 18.11.2004, S. 13 |
| > | Staatsminister Erwin Huber beantwortet die
Fragen der elf Millionen bayerischen
Bürger zur Verwaltungsreform am Mittwoch, 24. November 2004 von
9.30 Uhr bis 10.30 Uhr unter der Hotline-Nummer von Bayern Direkt kostenpflichtig 4,6 Cent/Min. Von 9.00 Uhr bis 16.00
Uhr stehen darüber hinaus Experten der Ressorts für Fragen zur
Verfügung. |