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Cello
Ludwig van Beethoven: Die Werke für Cello und Klavier
Pierre Fournier — Friedrich Gulda, Deutsche Grammophon 1959
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gulda Sonate F-dur op.5 No.1 – Sonate g-moll op.5 No.2 – Sonate A-dur op.69 – Sonate C-dur op.102 No.1 –Sonate D-dur op.102 No.2 – 12 Variationen über ein Thema aus "Juda Maccabaeus" WoO 45 – 7 Variationen über das Duett "Bei Männern, welche Liebe fühlen" WoO 46 – 12 Variationen über das Thema "Ein Mädchen oder Weibchen" op.66
Deutsche Grammophon 2 CDs 437 352-2
Fournier
Mit meiner LP-Ausgabe (Pablo Casals und – ich meine – Rudolf Serkin) dieser herrlichen Beethoven-Werke war ich immer unzufrieden, jetzt weiß ich warum. Reinhard Beuth schreibt im Begleittext zu den CDs mit Fournier und Gulda: "Und der schwächere Partner ist hier nun einmal das Klavier, dem Ausdrucksmittel wie Knarzen, Brummen und Näseln einfach nicht zu Gebote stehen, ja nicht einmal ein üppiges Vibrato oder die nicht temperierte Stimmung." Casals nutzte die genannten Ausdrucksmittel nicht nur mit seinem Cello, nein, er knarzte, brummte, summte und sang auch selbst enthusiastisch mit. Vielen gefällt's, mich störte es. Deshalb bin ich von den hier vorliegenden Aufnahmen begeistert: Fournier und Gulda spielen die Noten. Das genügt; bei Beethoven auf alle Fälle.
Hier spielen zwei gleichberechtigte, kompetente Partner geniale Cellowerke. Die Aufnahmen sind von 1959, aber das hört man bei Kammermusik eh kaum. Sehr empfehlenswert

Cello
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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 29.11.2014